Pressemitteilung vom 17. Oktober 2012
Unter dem Titel „IKT-Chancendialog“ greift die Initiative D21 wichtige Themen für die Zukunftsfähigkeit der Digitalen Gesellschaft auf.
Berlin, 17. Oktober 2012 - Die digitalen Medien verändern die Gesellschaft. Was bedeutet das für die Bildungslandschaft in Deutschland? Reicht Förderung der Medienkompetenz als Antwort oder brauchen wir neue innovative Ansätze und Methoden? Wie können die kooperativen Elemente der digitalen Medien zum Wohl der Lernenden eingesetzt werden und wie können wir – vor allem – die notwendigen Rahmenbedingungen in politischer wie auch in didaktisch-konzeptioneller Hinsicht hierfür schaffen?
Diese und andere Fragen diskutierte die Initiative D21 am 16. Oktober 2012 mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im BASE_camp Berlin.
Barbara Zimmers, Geschäftsführerin der Initiative D21, lud die Teilnehmenden ein, einen Dialog zum Thema „Zukunft der Bildung“ führen. „Dabei geht es uns generell in unserem neuen Format darum, die Chancen der Digitalen Gesellschaft stärker hervorzuheben und nicht die Herausforderungen. Wir wollen mit diesem neuen Format die Digitale Gesellschaft weiter nach vorne bringen.“
Auf dem Panel erörterten im Anschluss Sylvia Canel MdB (FDP), Arthur Gottwald (Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg) und Bernd Bielmeier (Intel GmbH), welche Voraussetzungen erfolgreiche Bildung (in) der Zukunft braucht.
So sollten digitale Lernwerkzeuge gleichberechtigt neben anderen Lernwerkzeugen stehen. Einen großen Vorteil sahen die TeilnehmerInnen auch darin, dass digitale Medien mehr Individualisierung im Unterricht ermöglichen und die Kinder da abgeholt werden können, wo sie grade stehen. Als problematisch sahen es die Panelisten dagegen an, dass sich die Lehrkräfte oftmals selbst um die Administration der Computer kümmern müssen. Auch wurden dringend deutschlandweite Standards in punkto Ausstattung gefordert. Zudem sei das Kooperationsverbot hier hinderlich, würde die Zusammenarbeit von Bund und Ländern massiv behindern und sei in seiner aktuellen Form obsolet.
Unter dem Titel „IKT-Chancendialog“ greift die Initiative D21 von nun an zwei bis drei Mal im Jahr Themen auf, die für die Zukunftsfähigkeit der Digitalen Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Den Auftakt bildete am 16. Oktober der Dialog „Bildung (in) der Zukunft“ in Berlin.
Die Initiative D21
Die Initiative D21 ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Sie ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Annähernd 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aller Branchen sowie politische Partner von Bund und Ländern bringen gemeinsam in diesem Netzwerk praxisnahe Non-Profit-Projekte voran, alle mit engem Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Initiative D21 wurde 1999 mit der Aufgabe gegründet, die Digitale Spaltung in Deutschland zu verhindern. Sie finanziert sich vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de
Pressekontakt
Sabrina Ortmann
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