Mobile Internetnutzung 2014

Gradmesser für die digitale Gesellschaft

Hintergrund

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Mit der Studie “Mobile Internetnutzung – Gradmesser für die digitale Gesellschaft” liefern die Initiative D21 und Huawei Technologies zum 3. Mal Politik, Wissenschaft und Wirtschaft eine Faktenbasis für deren Planungen hinsichtlich der gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen im Bereich der mobilen Internetnutzung.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick der Ergebnisse sowie PDF-Dokumente zum Download.

Mobile Internetnutzung 2014 (PDF, 2.05 MB)

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Mobile Internetnutzung und Netzgeschwindigkeit
In den vergangenen zwölf Monaten ist der Anteil der mobilen Internetnutzer deutlich angestiegen. Damit setzt sich der starke Aufwärtstrend seit 2012 fort. Beflügelt wird dieser Aufwärtstrend mobiler Internetnutzung von der Weiterentwicklung der Mobilfunktechnologien, insbesondere dem LTE-Netz, durch das auch die Nutzung von komplexeren, datenintensiveren mobilen Anwendungen möglich ist. Es existieren allerdings noch entscheidende Barrieren, die für 77 Prozent der mobilen Internetnutzer gegen eine Nutzung von LTE sprechen. In der Einschätzung der Netzgeschwindigkeit sowie im direkten Vergleich wird deutlich, dass das mobile Internet aktuell noch nicht das Potenzial dafür besitzt den ausschließlichen Zugang zum Internet darzustellen und nur als Ersatz für stationäres Internet gesehen wird.
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Status Quo mobile Endgeräte
Das am weitesten verbreitete digitale Endgerät ist das Notebook (59 Prozent), das Smartphone liegt mit 58 Prozent in diesem Jahr auf Platz zwei der Endgeräte in der deutschen Bevölkerung. Das klassische Handy verzeichnet weiter rückläufige Zahlen. Wer ein Smartphone besitzt, nutzt es in der Regel auch intensiv. Interessanterweise besitzen zwar weniger Frauen (53 Prozent) ein Smartphone als Männer (63 Prozent), doch nutzen sie ihr Smartphone im Schnitt häufiger. Das Tablet verzeichnet das stärkste Wachstum zum Vorjahr, denn sein Besitzanteil hat sich im Jahr 2014 verdoppelt.
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Anwendungsspektrum für mobiles Internet
Das Spektrum von genutzten Internetanwendungen ist sehr breit gefächert und reicht von reinen Informationsanwendungen über Trendthemen wie Quantified-Self-Anwendungen bis hin zu Transaktionen wie Shopping oder Car Sharing. Am deutlichsten ist der Unterschied zwischen stationärem und mobilem Internet bei den Themen E-Mail und Online-Shopping. Sogar Informationsdienste mit Ortsbezug, wie der aktuelle Fahrplan oder die lokale Suche, bzw. Navigationsdienste werden aktuell von zwei Dritteln der Internetnutzer über stationäres Internet genutzt und nur von einem Drittel über die mobile Internetverbindung. Dennoch ist ein wichtiges Ergebnis der Studie, dass Anwendungen im Vergleich zum Vorjahr zunehmend über mobiles Internet genutzt werden.
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Vorteile und Bedenken
Trotz der hohen Zustimmungsrate zu Vorteilen des mobilen Internets, sehen noch immer 66 Prozent der Nichtnutzer keinen Vorteil in der Nutzung. Mehr als die Hälfte nennen Sicherheits- und Datenschutzbedenken als Barriere. Deutsche Smartphonebesitzer zeigen sich überwiegend sicherheitsbewusst in der Nutzung ihres Geräts, nur fünf Prozent der Befragten tun nichts in puncto Smartphone-Sicherheit. Hier zeigen sich stark differierende Ergebnisse hinsichtlich der Altersgruppen: Vor allem ältere Onliner treffen kaum Sicherheitsvorkehrungen, was den Schluss nahelegt, dass Medienkompetenz in puncto Sicherheit wohl ein wichtiger Faktor ist.
Das “Rund-um-die-Uhr online Sein” und das vermeintlich oberflächlicher Werden der Kommunikation zwischen den Menschen wird vor allem im gesellschaftlichen Kontext kritisch gesehen. Diese ambivalente Einstellungen zum mobilen Internet trotz seiner zahlreichen Vorteile zeigt, dass wir als Gesellschaft lernen müssen, die individuellen Chancen der Digitalisierung und das Innovationspotenzial zu nutzen und verantwortungsbewusst mit den Risiken umzugehen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Hersteller von mobilen Endgeräten und die Anbieter von Anwendungen sind gefragt, möglichst sichere Geräte anzubieten und es bedarf eines zeitgemäßen Daten-und Verbraucherschutz seitens der öffentlichen Hand um zu gewährleisten, dass sich auch Internetnutzer mit geringer IT-Kompetenz sicher in der digitalen Welt bewegen können.
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Projektsteckbrief

Projektstart

2013

Herausgeber

Huawei Technologies Deutschland GmbH
Initiative D21 e.V.

Ansprechpartner

Ingobert Veith, Government Relations Manager | Huawei Technologies Deutschland GmbH
ingobert.veith(at)huawei.com
+49 30 – 3974796105

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Initiative D21
sabrina.dietrich(at)initiatived21.de
+49 30 – 526872250

Projektleitung und Redaktion

TNS Deutschland GmbH
Linda Paul
linda.paul(at)tns-infratest.com
+49 89 – 56001681

Verena Till-Stavrakakis
verena.till-stavrakakis(at)tns-infratest.com
+49 89 – 56001286

Dr. Malthe Wolf
malthe.wolf(at)tns-infratest.com
+49 89 – 56001133

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Presseinformationen

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