Medienbildung an deutschen Schulen

Handlungsempfehlungen für die digitale Gesellschaft

Hintergrund

Die Studie “Medienbildung an deutschen Schulen” beleuchtet die aktuelle Situation schulischer Medienbildung in den verschiedenen Bundesländern. Sie analysiert die gesellschaftlichen Herausforderungen und Anforderungen an eine zeitgemäße schulische Medienbildung und arbeitet Erfolgsfaktoren und Hindernisse einer erfolgreichen Integration digitaler Medien heraus. Hauptthemen sind:

  • Strukturelle Verankerung
  • Lehrerbildung
  • Technische Infrastruktur

Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenfassung aller Daten und Analysen sowie PDF-Dokumente zum Download. Alle Grafiken sind erstellt von der atene KOM.

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Medienbildung an deutschen Schulen (PDF, 5.7 MB)
cc by für Medienbldg

Einleitung und Methodik
Digitale Medien durchdringen allmählich sämtliche Bereiche unseres Lebens und verändern, wie wir miteinander kommunizieren, arbeiten und lernen. Bedienkompetenz und produktiver Einsatz, aber auch Kenntnisse im Bereich Datensicherheit und -schutz sowie Urheberrecht sind für ein selbstständiges Leben in der digitalen Gesellschaft unverzichtbar und wesentliche Basisqualifikationen für das Ausbildungs- und Erwerbsleben. Medienkompetenz wird damit zu einer weiteren Kulturtechnik, vergleichbar dem Lesen, Schreiben und Rechnen. Menschen ohne Medienkompetenz werden erhebliche Nachteile auf dem Arbeitsmarkt haben und in vielen gesellschaftlichen Bereichen von der Teilhabe ausgeschlossen sein.

Zweifellos stehen zunächst die Eltern in der Verantwortung, ihren Kindern eine solide Medienkompetenz zu vermitteln. Ebenso gehört es zum Bildungsauftrag der Schule, junge Menschen auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Da außerdem große Teile der heutigen Elterngeneration zu den “Digital Immigrants” zählen, die den Umgang mit digitalen Medien teilweise selbst nicht ausreichend souverän beherrschen, besteht weitgehend Einvernehmen darin, dass Schulen die Aufgabe einer umfassenden Medienbildung übernehmen müssen, um für die heranwachsende Generation Chancengleichheit zu gewährleisten. Zeitgemäße Schulbildung ist ohne Medienbildung nicht mehr denkbar. Jeder Schüler soll eine umfassende Kompetenz im souveränen Umgang mit digitalen Medien entwickeln. Gleichzeitig soll das pädagogische Potential digitaler Medien für das schulische Lehren und Lernen ausgeschöpft werden.

Die vorliegende Überblicksstudie beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen und schulischen Rahmenbedingungen in Deutschland und hat den aktuellen Stand der schulischen Medienbildung in Deutschland und auf Ebene der einzelnen Bundesländer anhand öffentlich zugänglicher Informationen analysiert, um zu erfahren wie der Leitgedanke der Medienbildung in der föderalen deutschen Bildungslandschaft umgesetzt wird. Ergänzend wurden Expertengespräche geführt und Best-Practice-Schulen ermittelt und ausgewertet. Aus den Ergebnissen werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Entscheidungsträger in der Bildungspolitik abgeleitet.

Dabei orientiert sich die Studie an dem gedanklichen Modell, nach dem die schulisch erworbene (digitale) Medienkompetenz aus dem Prozess der Medienbildung, der die Schüler während ihrer gesamten Schullaufbahn begleitet, resultiert. Dieser beinhaltet sowohl das reflektiv-kreative Lernen über digitale Medien als auch das Lernen mit Medien als didaktische Hilfsmittel. Für eine zielführende und wirksame schulische Medienbildung müssen drei Grundvoraussetzungen erfüllt sein: Die Medienbildung muss strukturell wirksam in der Bildungspolitik und im schulischen Bildungsauftrag verankert sein, die Lehrer müssen die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen und letztlich muss auch die erforderliche Infrastruktur an den Schulen vorhanden sein.

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Strukturelle Verankerung
Insgesamt lässt sich für Deutschland festhalten, dass es viele Bemühungen und gute Ansätze für die schulische Vermittlung von Medienkompetenz gibt, wobei sich die einzelnen Bundesländer beträchtlich unterscheiden. Die strukturelle Verankerung der Medienbildung unterscheidet sich bei der Betrachtung der einzelnen Bundesländer im Wesentlichen in drei Gruppen:
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In den ostdeutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Medienbildung relativ ausgeprägt und verbindlich in den Lehr- und Bildungsplänen verankert. Zusätzliche Maßnahmen und Projekte sind – mit Ausnahme Mecklenburg-Vorpommerns –von untergeordneter Bedeutung.

In Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist die Medienbildung vergleichsweise schwach und weniger verbindlich in die Lehrpläne integriert. Es existieren jedoch hochwertige projektorientierte Angebote, die von den Schulen und Lehrern meist optional in Anspruch genommen werden können. Die erfolgreiche Vermittlung von Medienkompetenz ist damit stärker von der Profilierung der Schulen und dem individuellen Engagement der Lehrer abhängig.

In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland und Schleswig-Holstein ist die Medienbildung ebenfalls nur wenig verbindlich in Lehr- und Bildungsplänen verankert. Teilweise existieren ambitionierte Strategien, die jedoch kaum in konkrete, zentral gesteuerte Umsetzungsmaßnahmen in der Fläche münden. Die schulische Medienbildung liegt damit weitgehend in der Verantwortung der Schulen und Lehrer. Unterstützung finden sie etwa in bundesweit verfügbaren Angeboten zur Medienbildung.

Handlungsempfehlungen

  1. Die Kultusministerkonferenz (KMK) soll einheitliche Mindeststandards zur curricularen Verankerung der schulischen Medienbildung erarbeiten, welche auf drei Elementen basieren:
    • Die verbindliche Integration medienbezogener Inhalte und Kompetenzen in die Lehr- und Bildungspläne aller Unterrichtsfächer
    • Ein verbindlicher Basiskurs Medienkunde am Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe zur Vermittlung grundlegender Kenntnisse für alle Schüler
    • Mindestvorgaben für Wahlpflichtfächer und -kurse zum individuellen Erwerb medienbezogener Spezialkenntnisse (z.B. Programmieren, Audio-/Videoproduktion, Robotik)
  2. Die Bundesländer sollen Gremien zur Koordinierung der schulischen (und außerschulischen) Medienbildung einrichten, die alle Akteure einbinden, ganzheitliche Medienbildungskonzepte erarbeiten und deren konsequente Umsetzung begleiten.
  3. In Übereinstimmung mit den genannten KMK-Vorgaben und dem landesweiten Medienbildungskonzept sollen die Bundesländer ihre Lehr- und Bildungspläne überarbeiten.
  4. Medienbildung ist auch in der internen und externen Schulevaluation sowie in der nationalen Bildungsberichterstattung mit zu berücksichtigen.
Lehrerbildung
Lehrkräfte sollen ihren Schülern Medienbildung vermitteln und stehen daher mit im Zentrum der Betrachtung. Die meisten Lehrer sind digitalen Medien im Unterricht gegenüber positiv eingestellt.

Die durch den demografischen Wandel erzwungenen Veränderungen in der Schulorganisation haben Auswirkungen auf die Medienbildung an deutschen Schulen. Die Länder kompensieren den Rückgang der Schüler vorrangig sozialverträglich über das natürliche Ausscheiden von Lehrern mit Erreichen der Altersgrenze bei gleichzeitiger zurückhaltender Einstellung von jungen Lehrern. In der Folge erhöht sich der Altersdurchschnitt der Lehrerschaft auf 50 Jahre und älter, inzwischen liegt er bei knapp der Hälfte. Zugleich beurteilt die Altersgruppe 50+ ihre eigenen Computerkenntnisse jedoch als eher schlecht und nimmt auch vergleichsweise selten an medienbezogenen Fortbildungen teil. Ohne ausgeprägte eigene Medienkompetenz können sie die zu vermittelnden Inhalte aber kaum weitergeben.

Entsprechende Fortbildungsangebote existieren in allen Bundesländern, sind aber insgesamt zu wenig verbindlich und häufig nicht ausreichend praxisbezogen im Hinblick auf den konkreten Einsatz digitaler Medien in bestimmten Unterrichtssituationen. Angesichts dessen ist die Motivation und das Eigeninteresse der Lehrer ausschlaggebend. Sie müssen gern mit (digitalen) Medien arbeiten und Medienkompetenz auch vermitteln wollen. Etwa jeder fünfte Lehrer zählt jedoch zur Gruppe der Skeptiker, die den Einsatz digitaler Medien in der Schule überwiegend kritisch sehen. Diese skeptische Einstellung wird überdurchschnittlich häufig von älteren Lehrern vertreten.

Andererseits setzen gerade Referendare digitale Medien im Unterricht eher zurückhaltend ein, obwohl sie selbst vermutlich relativ medienkompetent sind. Es liegt nahe, dass die mit der Nutzung digitaler Medien im Unterricht verbundenen geringeren Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten sowie die möglichen Fehler- und Störungsquellen zusätzlich zu der noch mangelnden (Selbst-)Sicherheit Gründe dafür sein können. Umso problematischer ist es, dass auch in der Lehramts- und Referendariatsausbildung angehender Lehrer Medienbildung und Mediendidaktik häufig eine untergeordnete und zu wenig verbindliche Rolle spielen. Etwaige Entwicklungen würden aufgrund der zurückhaltenden Einstellungspraxis jedoch nur verzögert den Weg in die schulische Praxis finden.

Handlungsempfehlungen

  1. Die Kultusministerkonferenz (KMK) soll ihre Standards zur Lehrerausbildung überarbeiten, damit die Medienpädagogik in allen Bundesländern als Pflichtfach und verpflichtender Prüfungsbestandteil in allen pädagogischen Ausbildungsgängen verankert wird. Auch die Fachdidaktiken sind gefordert, den Einsatz digitaler Medien in den jeweiligen Unterrichtsfächern zu konkretisieren.
  2. Medienpädagogische Professuren und universitäre Medienzentren sind personell, technisch und finanziell hinreichend auszustatten. Die von Bund und Ländern gemeinsam beschlossene “Qualitätsoffensive Lehrerbildung” bietet hierfür einen geeigneten Rahmen. Sie ist entsprechend auszuweiten und zu verstetigen.
  3. Die Referendariatsausbildung muss ein systematisches mediendidaktisches Training beinhalten. Der Einsatz und die Thematisierung digitaler Medien sollen auch in die Benotung der Referendare mit einfließen.
  4. Für Lehrer sind verpflichtende Fortbildungen vorzusehen, um deren eigene Medienkompetenz zu festigen und den pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien im Unterricht praxisbezogen – anhand der in der Schule verfügbaren Technik und den entsprechenden Lehrmitteln – zu trainieren. “IT-ferne” Lehrer benötigen spezifische Trainings- und Coachingangebote.
Technische Infrastruktur
Eine zeitgemäße schulische Medienbildung setzt neben der curricularen Verankerung und medienkompetenten, motivierten Lehrern als dritte Säule auch die entsprechende Infrastruktur voraus.

Das Zeitalter der zentralen PC-Räume geht zu Ende. Digitale Medien müssen als selbstverständliche Bestandteile des normalen Fachunterrichts integriert werden und jederzeit adäquat einsetzbar sein. Die hierfür erforderliche technische Infrastruktur wird an den Schulen zunehmend aufgebaut. Gleichwohl existiert noch erheblicher Aufholbedarf, fehlende oder veraltete Hardware ist nach wie vor mit weitem Abstand das Haupthemmnis für einen häufigeren Einsatz von digitalen Medien im Unterricht. Grundsätzlich ist die Anschaffung und Finanzierung der technischen Infrastruktur Aufgabe der Schulträger, es wird aber ein weiteres Konzept, das Bring-Your-Own-Device-Konzept (BYOD), erprobt. Einige Best-Practice-Schulen gehen erfolgreich einen Mittelweg. Grundsätzlich ist die deutsche Schulverwaltung noch weit entfernt von einem systematischen Lifecycle-Management.

Neben der reinen Technik sind auch IT-Administration, Wartung und Support sowie die Verfügbarkeit geeigneter digitaler Lerninhalte erfolgskritisch. Fehlende oder unwirksame technische Unterstützung wird von vielen Lehrern als wesentlicher Grund genannt, der sie vom Einsatz digitaler Medien im Unterricht abhält. Eine moderne und sichere schulische IT-Infrastruktur setzt eine professionelle Betreuung voraus, wie sie in anderen Behörden oder in der Wirtschaft seit langem selbstverständlich ist. Schulen und Lehrer werden mit diesen Aufgaben zu oft allein gelassen und vielfach mögliche Synergien und Skaleneffekte bleiben ungenutzt.

Handlungsempfehlungen

  1. Die Bundesländer sollen für die technische Ausstattung der unterschiedlichen Schulformen verschiedene herstellerneutrale, in der Schulpraxis erprobte Standardkonfigurationen erarbeiten, um Skalen- und Effizienzvorteile in der Beschaffung und im Betrieb der Technik zu ermöglichen. Auf dieser Basis entscheiden sich die Schulen in Übereinstimmung mit dem eigenen Medienkonzept und der Medienentwicklungsplanung der Schulträger für eine bestimmte Konfiguration.
  2. Um einen selbstverständlichen, adäquaten Einsatz digitaler Medien im Unterrichtsalltag zu ermöglichen, sollen Grundschulen mit einer ausreichenden Zahl mobiler Klassensätze mit Notbooks oder Tablets ausgestattet werden. In der Sekundarstufe ist für jeden Schüler ein eigenes mobiles Endgerät vorzusehen, das jederzeit sowohl im Unterricht als auch zu Hause als persönliches Arbeitsmittel genutzt werden kann. Es ist politisch zu entscheiden, ob diese Endgeräte der Lernmittelfreiheit unterliegen oder letztlich über die Eltern (sozialverträglich) finanziert werden sollen.
  3. Das gesamte schulische IT-Netzwerk, dessen Administration und Wartung müssen deutlich professionalisiert werden. Länder und Schulträger müssen die Voraussetzungen schaffen für ein standardisiertes Serverkonzept, leistungsfähige Internetzugänge und WLAN-Netzwerke sowie einen reibungslosen technischen Support, wie er in anderen Behörden oder Wirtschaftsunternehmen selbstverständlich ist. Es ist nicht zielführend, dass diese Aufgabe von einzelnen engagierten Lehrern “nebenbei” wahrgenommen wird.
  4. Zur erforderlichen Infrastruktur zählen letztlich auch zentrale Lehr- und Lernplattformen sowie leistungsfähige Medienportale, über die Lehrer und Schüler nutzerfreundlich und rechtssicher mit qualitätsgesicherten digitalen Inhalten arbeiten können. Hier herrscht noch erhebliches Verbesserungspotenzial, das insbesondere auch durch eine länderübergreifende Bündelung der Ressourcen mobilisiert werden kann.
Fazit
Um ein noch tiefergehendes Verständnis der Probleme und konkreten Ansatzpunkte zu entwickeln, wäre eine systematische vor-Ort-Erhebung unter Einbeziehung von Schulträgern, Schulleitern, IT-Administratoren, Lehrern, Eltern und Schülern sinnvoll. Wichtig wäre zudem eine detaillierte Analyse der medienpädagogischen und mediendidaktischen Inhalte sowie deren Verbindlichkeit und Akzeptanz in der Aus- und Fortbildung der Lehrer. Für eine wirksame Evaluation der schulischen Medienbildung sollten zudem Methoden zur “Messung” von Medienkompetenz in einem umfassenden Sinne entwickelt werden. Abschließend wäre es wichtig, eine Best-Practice-Sammlung erfolgreich in der Praxis getesteter technischer Infrastrukturlösungen zu erarbeiten und kontinuierlich fortzuschreiben.

Außerdem ist festzustellen, dass die Debatte um die Integration digitaler Medien teilweise ideologisch geführt wird, was eine sachgerechte Entscheidungsfindung und somit reale Verbesserungen in der Vermittlung von Medienkompetenz erschwert. Erforderlich sind daher systematische medienpädagogische Studien zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Dabei sind die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Fachdidaktiken besonders zu berücksichtigen.

Projektsteckbrief

Projektstart

2013

Schirmherr

Initiative D21 e.V.

Ansprechpartner:
Jana Kausch, Bildung und Medienkompetenz
jana.kausch(at)initiatived21.de
+49 30 – 5268722-57

Kooperationspartner

atene KOM GmbH (Herausgeber),
Google Germany GmbH,
Texas Instruments Deutschland GmbH

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Video auf vimeo

 

Partner der Studie: vl.: Jana Kausch (Initiative D21), Sabine Frank (Google Deutschland), Stephan Griebel (Texas Instruments Deutschland), Saskia Esken (MdB SPD), Lena-Sophie Müller (Initiative D21), Tim Brauckmüller (atene KOM), Frank Wetterich (atene KOM), Sven Volmering (MdB CDU)

Partner der Studie: vl.: Jana Kausch (Initiative D21), Sabine Frank (Google Deutschland), Stephan Griebel (Texas Instruments Deutschland), Saskia Esken (MdB SPD), Lena-Sophie Müller (Initiative D21), Tim Brauckmüller (atene KOM), Frank Wetterich (atene KOM), Sven Volmering (MdB CDU)

Besucher der Studienveröffentlichung

Besucher der Studienveröffentlichung

Podiumsdiskussion: vl.: Jöran Muuß-Merholz (Moderation), Sven Volmering (MdB), Ilka Goetz (Bits21 | Vorsitzende AG Bildung), Jasmin Gülland (Lehrerin), Herbert Jancke (n21), Saskia Esken (MdB)

Podiumsdiskussion: vl.: Jöran Muuß-Merholz (Moderation), Sven Volmering (MdB), Ilka Goetz (Bits21 | Vorsitzende AG Bildung), Jasmin Gülland (Lehrerin), Herbert Jancke (n21), Saskia Esken (MdB)

vl.: Saskia Esken (MdB SPD), Lena-Sophie Müller (Initiative D21), Sven Volmering (MdB CDU)

vl.: Saskia Esken (MdB SPD), Lena-Sophie Müller (Initiative D21), Sven Volmering (MdB CDU)