eGovernment MONITOR 2015

eGovernment MONITOR

 

Die Studie liefert seit 2010 jährlich ein umfassendes Bild über die Nutzung und Akzeptanz von E-Government-Angeboten in Deutschland und vergleicht diese international mit Österreich, der Schweiz und Schweden. Der Schwerpunkt der Studie liegt in 2015 auf den Erwartungen, die die Bevölkerung an spezifische Online-Bürgerdienste stellt.

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Fragebogenanpassung 2015: Um spezifischere Aussagen treffen zu können, wurden einige Fragen des eGovernment MONITORS im Befragungsjahr 2015 angepasst oder ergänzt. Vergleiche mit den Vorjahresergebnissen sind aus diesem Grund an manchen Stellen nicht oder nur eingeschränkt möglich. Betreffende Fragen sind in der Publikation entsprechend gekennzeichnet.
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Die Grafiken der Studie bei Flickr

Projektsteckbrief

Projektwebsite

Projektstart
2010
Herausgeber
Initiative D21 e.V., ipima

Ansprechpartner
Lena-Sophie Müller, Initiative D21
lena-sophie.mueller(at)initiatived21.de

Prof. Dr. Helmut Krcmar, ipima
Krcmar(at)in.tum.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
sabrina.dietrich@initiatived21.de
+49 30 5268722-55

Projektpartner
Die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, IT-Planungsrat, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat, Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin, Geschäftsstelle E-Government Schweiz – Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB –Eidgenössisches Finanzdepartement EFD, Ernst & Young GmbH, Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH (RZRS), Bundeskanzleramt Österreich, CSC

Unterstützer
Der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, fortiss – An-Institut Technische Universität München, die Technische Universität München – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und TNS Infratest 

 

Zentrale Ergebnisse im Überblick

• 39 Prozent der deutschen Onliner haben in den vergangenen zwölf Monaten E-Government genutzt (2014: 45 Prozent).
• Die Internetsuche über Suchmaschinen ist der wichtigste Startpunkt für das Auffinden von Online-Bürgerdiensten (57 Prozent).
• Mangelnde Bekanntheit vieler Online-Angebote stellt aus Sicht der Bürger die Hauptbarriere für die Nutzung von E-Government dar (71 Prozent).
• Nutzungsbarriere “mangelnde Datensicherheit / Datenschutz” verliert im Vergleich zum Vorjahreswert an Gewicht (2014: 66 Prozent / 2015: 51 Prozent).
• Die Mehrzahl der deutschen Onliner möchten Dienste eines digitalen Bürgerkontos gebündelt aus einer Hand erhalten und so wenig Aufwand wie möglich für Ausfüllen von Formularen verwenden (58 Prozent).
• Nutzung mobiler Endgeräte für die Abwicklung von Behördengängen steigt leicht an (2014: 38 Prozent / 2015: 40 Prozent).
• Nutzung von Open Government Angeboten nimmt leicht ab (2014: 29 Prozent / 2015: 27 Prozent).

 

Kommentierung

 

Fr. Rogall-Grothe

Cornelia Rogall-Grothe

Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern

“Die Ergebnisse des eGovernment MONITOR 2015 können keinen Verantwortlichen im deutschen E-Government zufrieden stellen. Die Befragten der Studie zeigen deutlich auf, wo wir uns hinbewegen müssen. Wir brauchen eine bessere Auffindbarkeit der Angebote, mehr Transparenz in Sachen Datenschutz und Datensicherheit sowie mehr durchgehend elektronische Verwaltungsdienstleistungen. Mit dem Bundesprogramm Digitale Verwaltung 2020 leistet die Bundesregierung hierfür ihren Beitrag.”
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Hannes Schwaderer

Präsident der Initiative D21 und Mitglied der Geschäftsführung Intel Deutschland GmbH

“Die öffentliche Verwaltung ist mit ihren Diensten an alltäglichen und entscheidenden Momenten im Leben der Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Damit der Staat nicht zur Bremse einer modernen Gesellschaft wird, ist die Modernisierung der Verwaltung ein erklärtes Ziel.”
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wolff-krcmar2014

Dr. Petra Wolf und Prof. Dr. Helmut Krcmar

Executive Director und Scientific Director ipima

“E-Government in Deutschland muss als positiv besetzte Marke gestärkt und mit Kontinuität gepflegt werden. Die ständige Einführung neuer Begriffe ist dabei mehr schädlich als nützlich. Online-Transaktionen müssen einen sichtbaren Vorteil gegenüber der Papierversion bieten und mit einer gezielten und abgestimmten Kommunikation eingeführt werden. Die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren des E-Government auf Bundes- und Länderebene ist dringend geboten, um die Unsicherheit und Skepsis hinsichtlich des Online-Angebots der Verwaltung in eine positive Erwartungshaltung zu wenden.”
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Andreas Statzkowski

Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Inneres & Sport Berlin,
Vorsitzender des IT-Planungsrates im Jahr 2015

“Hindernisse für den Online-Zugang zur Verwaltung müssen konsequent abgebaut werden. Die gegenwärtigen Möglichkeiten für den Schriftformersatz sind technische Hürden. Dabei sind Formvorschriften oft nicht mehr zeitgemäß. Moderne Verwaltung muss aus Kundensicht entwickelt werden.”
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Cornelia Gottbehüt

Partnerin bei EY, Leiterin Government & Public Sector Advisory Services für Deutschland, Schweiz, Österreich

“Wenngleich leicht gestiegen, sind die Nutzerzahlen des neuen Personalausweises (nPA) nach wie vor enttäuschend. Woran liegt das? Wird das bei weiteren E-Government-Angeboten auch so sein, dass die Erwartungshaltung hoch ist, die faktische Nutzung aber gering? Fragen, die sich jede öffentliche Institution vor einer Investitionsentscheidung stellen muss.”
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Dr. Markus Söder

Bayerischer Staatsminister der Finanzen,
für Landesentwicklung und Heimat

“Der Ausbau von Online-Diensten für unsere Bürger ist von großer Bedeutung. Deshalb ist es Ziel der Staatsregierung, dass alle Bürger und Unternehmen in Bayern unabhängig von ihrem Wohnort das digitale Serviceangebot der Verwaltungen nutzen können.”
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Astrid Strahm

Leiterin der Geschäftsstelle E-Government Schweiz a. i., Informatiksteuerungsorgan des Bundes

“Internationale Vergleiche wie der vorliegende eGovernment MONITOR zeigen, wie die strategische Weiterentwicklung im Bereich E-Government auszurichten ist, damit der Bevölkerung und den Unternehmen ein sicheres, transparentes und medienbruchfreies Online-Behördenangebot zur Verfügung steht.”
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Maria Bieber

Geschäftsbereichsleiterin Unternehmenskommunikation der Kommunalen Datenverarbeitung Region Stuttgart
und des Rechenzentrums Region Stuttgart (KDRS / RZRS)

“Der eGovernment MONITOR 2015 zeigt, dass das aktuell verfügbare städtische Online-Angebot in Deutschland bei allen abgefragten Aspekten die geringste Zufriedenheit erreicht. So ist beim Punkt Datenschutz / Datensicherheit nicht einmal die Hälfte der Deutschen zufrieden.”
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