eGovernment MONITOR 2014

eGovernment MONITOR

 

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Die Untersuchung liefert seit 2010 jährlich ein umfassendes Bild über die aktuelle E-Government-Situation in Deutschland. Dazu gehören neben Nutzung, Zufriedenheit, Treibern und Barrieren auch die Evaluierung verschiedener E-Government Möglichkeiten sowie Einstellungen der Bürger. Im Jahr 2014 werden Österreich, die Schweiz und Schweden als Vergleichsländer herangezogen.

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Fragebogenanpassung 2014: Um spezifischere Aussagen treffen zu können, wurden einige Fragen des eGovernment MONITORS im Befragungsjahr 2014 angepasst oder ergänzt. Vergleiche mit den Vorjahresergebnissen sind aus diesem Grund an manchen Stellen nicht oder nur eingeschränkt möglich. Betreffende Fragen sind in der Publikation entsprechend gekennzeichnet.
Management Summary 2014

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Die Grafiken der Studie bei Flickr

Projektsteckbrief

Projektwebsite

Projektstart

2010

Herausgeber

Initiative D21 e.V., ipima

Ansprechpartner

Lena-Sophie Müller, Initiative D21
lena-sophie.mueller(at)initiatived21.de

Dr. Petra Wolf, ipima
petra.wolf(at)ipima.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Initiative D21
sabrina.dietrich@initiatived21.de
+49 30 5268722-50

Projektpartner

Die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, der IT-Planungsrat, das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH (RZRS), das Bundeskanzleramt Österreich, die IDG Business Media GmbH, CSC, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, fortiss – An-Institut Technische Universität München, die Technische Universität München – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und die TNS Deutschland GmbH.

Zentrale Ergebnisse im Überblick

  • E-Government-Nutzung insgesamt auf gutem Niveau
  • Zufriedenheit mit E-Government-Angeboten auf Vorjahresniveau
  • Wichtigste Anforderungen an E-Government: Datenschutz, zeitliche Unabhängigkeit und Bequemlichkeit
  • Größte Barriere für die Nutzung von E-Government: mangelnde Bekanntheit der Online-Angebote in der Bevölkerung
  • Angst vor Datendiebstahl nimmt in Deutschland und Österreich weiter zu
  • Digitale Ausweisdokumente in Deutschland und Österreich noch nicht im Alltag und Bewusstsein der Bevölkerung angekommen
  • Bekanntheit von Open Government-Angeboten geht in Deutschland weiter zurück, Schweden holt stark auf, Schweiz weiterhin mit Abstand auf Platz eins

Kommentierung

 

Fr. Rogall-Grothe

Cornelia Rogall-Grothe

Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern

“Die Bürgerinnen und Bürger nutzen wieder vermehrt die E-Government-Angebote der deutschen Verwaltungen. Das ist nach dem spürbaren Rückgang im vergangenen Jahr im Zuge der Veröffentlichungen rund um das Handeln der NSA eine gute Nachricht. Die Zufriedenheit mit den Angeboten bewegt sich weiterhin auf Vorjahresniveau.”
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Zapp, Alfred

Dr. Alfred Zapp

Vizepräsident der Initiative D21 und Mitglied der Geschäftsleitung CSC Deutschland Solutions GmbH

“Die Bürgerinnen und Bürger sind über die Verbreitung mobiler Endgeräte immer öfter und länger online. Sie schätzen es, viele Dinge – auch über die Kommunikation durch E-Mail und Social Media hinaus – bequem von unterwegs erledigen zu können. Eine moderne Verwaltung muss daher zwingend zur digitalen Lebenswelt der Bürger passen. Das haben die Regierungen in den befragten Ländern erkannt.”
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Dr. Petra Wolf und Prof. Dr. Helmut Krcmar

Executive Director und Scientific Director ipima

“Wie viele Kontakte im Jahr hat der Bürger mit seiner Verwaltung? Die Antwort auf diese Frage ist wichtig, wenn man den Nutzen des E-Government abschätzen möchte. Seit Beginn der Entwicklung von E-Government-Angeboten ist man auf der Suche nach den besonders wichtigen oder nützlichen Anwendungen, die als „KillerApp“ den durchschlagenden Erfolg bei den Bürgern bringen. In diesem Kontext führen Skeptiker die statistisch gesehen ein bis zwei Verwaltungsakte auf, die die Verwaltung im Durchschnitt mit dem Bürger je Jahr hat. Da einer von diesen Kontakten meist die bereits digital verfügbare Einkommensteuererklärung ist, bleiben für die Suche nach weiteren Kassenschlagern nicht mehr viele Alternativen übrig.”
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Johannes Hintersberger

MdL, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

“Die deutsche öffentliche Verwaltung baut ihre E-Government-Angebote seit vielen Jahren stetig aus. Gleichwohl führt allein die Erweiterung von Online-Diensten nicht zwangsläufig zu einer in gleichem Maße steigenden Nutzung der Angebote in der Bevölkerung. Ein harmonischer Dreiklang aus attraktiven Online-Angeboten der Verwaltung, der tatsächlichen Inanspruchnahme sowie eine Analyse der Nutzung und Zufriedenheit unter Bürgern und Wirtschaft ist entscheidend, um eine noch breitere Akzeptanz von E-Government zu erreichen.”
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Cornelia Gottbehüt

Partnerin bei EY, Leiterin Government & Public Sector Advisory Services für Deutschland, Schweiz, Österreich

“Die Ergebnisse über alle Befragungsländer bestätigen: E-Government erklimmt nach und nach die Evolutions-Stufe der „Transaktion“ – zumindest was die Erwartungshaltung anbelangt. Dem Nutzer reicht die reine Informationsbereitstellung schon lange nicht mehr. Stattdessen kommt es dem Bürger darauf an, vielfältige Verwaltungsinteraktionen möglichst aufwandsarm und ohne Behördengänge durchzuführen.”
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Frank Wondrak

Frank Wondrak

Vorsitzender der Geschäftsführung der Kommunalen Datenverarbeitung Region Stuttgart und des Rechenzentrums Region Stuttgart (KDRS / RZRS)

“Nach wie vor hält die fehlende Kenntnis über bereits vorhandene E-Government-Angebote die Nutzerzahlen bei der deutschen Bevölkerung sehr niedrig. Dies belegen die aktuellen Ergebnisse der Studie 2014. Aus unserer täglichen Arbeit mit den Herstellern von E-Government-Angeboten, den Anwendern in den Kommunalverwaltungen und den Bürgern lässt sich zusätzlich feststellen, dass eine weitere Nutzungsbarriere die teilweise sehr komplexe Handhabung eines Angebots ist. Die Technologie sollte auch hier dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.”
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