Digitale Gesellschaft

Erhebung zur (kompetenten) Nutzung des Internet

Hintergrund

D21-Digital-Index

Die jährliche Studie zur Digitalen Gesellschaft ist eine umfassende empirische Bestandsaufnahme des Zustandes der deutschen Gesellschaft im Informationszeitalter – in Ergänzung zum (N)ONLINER Atlas, der schon seit 2001 Nutzung und Nutzungsstrukturen des Mediums Internet demographisch und geographisch beschreibt. Auf dieser Seite finden Sie alle Daten, Analysen und PDF-Dokumente zum Download.

D21-Digital-Index 2013 (PDF, 4.74 MB)

Weitere Downloads

Digital Society – Six user types in comparison (PDF, 1.9 MB)
(N)ONLINER Atlas 2011 (PDF, 7.9 MB)
eGovernment – MONITOR 2011
Studie “Digitale Medien in der Schule”

Sonderstudie Online-Banking
(N)ONLINER Atlas 2011 als Gratis-App im iTunes Store

Ein gedrucktes Exemplar der Studie zur digitalen Gesellschaft 2011 kann gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlages (DIN A4, 1,45 Euro) an die Initiative D21 kostenfrei bestellt werden.

Projektsteckbrief

Projektstart

2012

Ansprechpartner

Sabrina Ortmann, Initiative D21
+49 30 5268722-55
sabrina.ortmann(at)initiatived21.de

Linda Rau, TNS Infratest
+49 89 5600 1681
linda.rau(at)tns-infratest.com

Projektpartner

Wir danken allen Unterstützern der Studie D21-Digital-Index 2013: Die Studie wird herausgegeben von der Initiative D21 und der TNS Infratest GmbH, mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung, der Initiative Onlinerland Saar, der Wolters Kluwer Deutschland GmbH, der Deutschen Telekom AG, des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie, des Institute for Public Information Management (ipima), des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., der Texas Instruments Deutschland GmbH und der Fiducia IT AG.

Hier erfahren Sie mehr über die Unterstützer und Partner der Studie D21-Digital-Index 2013 (Link)

Aktivitäten

Publikationen, Veranstaltungen

weitere Ansprechpartner

Dr. Malthe Wolf, TNS Infratest
Director Future Research Centre

+49 89 56 00 11 33
malthe.wolf(at)tns-infratest.com

Michael Knippelmeyer, TNS Infratest
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

+49 521 9257-687
michael.knippelmeyer(at)tns-infratest.com

Die jährliche Studie der Initiative D21 Digitale Gesellschaft ist eine umfassende empirische Bestandsaufnahme des Zustandes der digitalen Gesellschaft in Deutschland. Die Studie erscheint seit 2009 jährlich. Im Zuge der Einbindung der Studie in den D21-Digital-Index haben die Herausgeber in diesem Jahr die neuen digitalen Trends – insbesondere die zunehmende Relevanz von mobilen Applikationen und Geschäftsmodellen – mit berücksichtigt.
Das Ergebnis ist eine aktualisierte Segmentierung der digitalen Gesellschaft unseres Landes mit sechs neuen Nutzertypen, die auf Seite 47 im Detail dargestellt sind: Häuslicher Gelegenheitsnutzer, Vorsichtiger Pragmatiker, Außenstehender Skeptiker, Smarter Mobilist, Reflektierter Profi und Passionierter Onliner lauten die Charaktere im digitalen Deutschland.

Sechs Nutzertypen und deren Verteilung in der Bevölkerung

Außenstehender Skeptiker

Außenstehender Skeptiker

28,9%

Mit durchschnittlich 63 Jahren ist dies der älteste der sechs Nutzertypen. Diese eher weibliche Nutzergruppe verfügt über eine niedrige formale Bildung. Gleichzeitig sind rund 70 Prozent nicht (mehr) berufstätig. Entsprechend gering ist das monatliche Einkommen. Nur jede fünfte Person nutzt aktuell das Internet. Es werden kaum Vorteile in der Internetnutzung gesehen. Hinsichtlich der Endgeräte ist diese Gruppe eher schlecht ausgestattet. Ausnahme: Rund 80 Prozent besitzen einfache Handys.

Häuslicher Gelegenheitsnutzer

Häuslicher Gelegenheitsnutzer

27,9%

Dieser Typ ist eher weiblich, im Schnitt 44 Jahre alt und verfügt über eine niedrige bis mittlere formale Bildung. Jeder Zweite dieser Gruppe geht aktuell keiner bezahlten Tätigkeit nach, über 50 Prozent leben in einem Haushalt mit drei und mehr Personen. Obwohl über 98 Prozent das Internet nutzen, ist diese Gruppe nur oberflächlich mit neuen Technologien vertraut – die mit Abstand häufigste Online – Anwendung ist die Internetrecherche. Beliebter ist vor allem das Fernsehen, über das öffentlich – rechtliche Nachrichten oder Dokumentationen angesehen werden.

Vorsichtiger Pragmatiker

Vorsichtiger Pragmatiker

9,5%

Diese Gruppe ist eher weiblich und im Schnitt 43 Jahre alt. Rund 80 Prozent der Personen sind berufstätig, wobei das Einkommen eher im mittleren bis niedrigen Bereich liegt. Bei der Internetnutzung agiert dieser Nutzertyp sehr bedacht, um seine persönlichen Daten zu schützen. Als Informationsquellen werden die klassischen Medien wie regionale Tageszeitungen sowie Radionachrichten bevorzugt.

Reflektierter Profi

Reflektierter Profi

15,4%

Der im Schnitt 41 – jährige Nutzertyp ist eher männlich, gut ausgebildet und verfügt über ein hohes monatliches Einkommen. Das Internet, mit welchem er sich proaktiv und kritisch auseinandersetzt, nutzt er vor allem über sein Notebook. Häufig wird dabei im Internet recherchiert, aber auch Preisvergleichsseiten werden besucht. Hier ist der höchste Anteil an Online – Shoppern im Vergleich zu sehen, aber auch Büroprogramme sind weit verbreitet.

Passionierter Onliner

Passionierter Onliner

15%

Dieser überwiegend männliche Nutzertyp ist im Schnitt 37 Jahre alt, hat eine hohe formale Bildung, ist beruflich engagiert und sehr an Internetund Technologiethemen interessiert. Dieser Typ kann sich ein Leben ohne Internet nicht vorstellen. Das Internet spielt nicht nur im Berufs-, sondern auch im Privatleben eine wichtige Rolle – entsprechend ist hier der höchste Anteil an Breitbandnutzern zu verzeichnen. Neue mobile Medienprodukte wie z. B. Tablets stoßen auf hohe Resonanz. Häufig genutzte Anwendungen im Vergleich sind neben den gängigen Anwendungen auch Online – Banking sowie das Lesen von Blogs und Foren.

Smarter Mobilist

Smarter Mobilist

3,2%

Dieser Typ ist eher männlich und durchschnittlich 32 Jahre alt. 79 Prozent sind berufstätig; gleichzeitig ist der Anteil der Schüler mit 13,1 Prozent am höchsten. Charakteristisch ist, dass jeder in dieser Gruppe ein Smartphone besitzt. Dieses wird durchschnittlich 16 Stunden am Tag eingesetzt. Entsprechend der Ausstattung ist hier der höchste Anteil an mobilen Internetnutzern zu verzeichnen. Bei der Nutzungsvielfalt zeigt sich, dass Soziale Netzwerke selbstverständlich sind. Als Informationsmedium wird vor allem das Internet gesehen.

Basis: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren