Hintergrund

Die jährliche Studie zur Digitalen Gesellschaft ist eine umfassende empirische Bestandsaufnahme des Zustandes der deutschen Gesellschaft im Informationszeitalter – in Ergänzung zum (N)ONLINER Atlas, der schon seit 2001 Nutzung und Nutzungsstrukturen des Mediums Internet demographisch und geographisch beschreibt. Auf dieser Seite finden Sie alle Daten, Analysen und PDF-Dokumente zum Download.
Die Digitale Gesellschaft 2011 (PDF, 2.2 MB)
Weitere Downloads
(N)ONLINER Atlas 2011 (PDF, 7.9 MB)
eGovernment – MONITOR 2011
Studie „Digitale Medien in der Schule“
Sonderstudie Online-Banking
(N)ONLINER Atlas 2011 als Gratis-App im iTunes Store
Ein gedrucktes Exemplar der Studie zur digitalen Gesellschaft 2011 kann gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlages (DIN A4, 1,45 Euro) an die Initiative D21 kostenfrei bestellt werden.
Projektsteckbrief
Projektstart
2009
Leitung
Matthias Peterhans
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Projektpartner
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, E-CLIC-Projekt des Interreg IVB Nordseeprogramms (gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung), TNS Infratest GmbH, Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Huawei Technologies Deutschland GmbH
Ansprechpartner

Daniel Ott, Initiative D21
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 30 5268722-55 (Fax: -60)
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Michael Knippelmeyer, TNS Infratest
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 521 9257-687 (Fax: -333)
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Matthias Peterhans, TNS Infratest
Director, Projekt-Gesamtverantwortung
+49 521 895600-1909 (Fax: -1437)
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Sechs Nutzertypen und deren Verteilung in der Bevölkerung

Die Digitalen Außenseiter
26% 2010: 28%
Die Digitalen Außenseiter sind mit einem Durchschnittsalter von 62,5 Jahren noch immer die älteste, aber im Vergleich zu den Vorjahren nur noch zweitgrößte Gruppe. Die Digitalen Außenseiter erkennen noch keinen Vorteil in der Nutzung der digitalen Medien und viele haben Angst vor der gebotenen Vielfalt. Folglich zeigt sich auch eine große Zurückhaltung gegenüber technischen Neuheiten. Dies spiegelt sich in einer sehr eingeschränkten Nutzungsvielfalt und einem geringen Wissensstand zu digitalen Themen wider.

Die Gelegenheitsnutzer
28% 2010: 28%
Vollkommen unverändert zeigt sich der Anteil der Gelegenheitsnutzer. Die digitalen Möglichkeiten werden von dieser Gruppe nur teilweise genutzt. Der Gelegenheitsnutzer besitzt die wesentlichen Basiskompetenzen, die ihm den Alltag erleichtern – Suchkompetenz und die Bewältigung von einfachen Textverarbeitungsaufgaben ist bei über 80 Prozent dieses Typs vorhanden, bei komplexen Fähigkeiten besteht jedoch auch 2011 noch Nachholbedarf. In der Regel verfügen sie jedoch über eine gute digitale Infrastruktur.

Die Berufsnutzer
7% 2011: 7%
Sieben Prozent der Deutschen zählen wie auch im vergangenen Jahr zur Gruppe der Berufsnutzer. Die Berufsnutzer zeichnen sich durch eine sehr gute digitale Infrastruktur am Arbeitsplatz aus. Entsprechend verbringt ein Großteil der Berufsnutzer im Arbeitsalltag Zeit vor dem Computer: 83 Prozent verbringen mehr als zwei Stunden vor dem Bildschirm. Die Nutzungsvielfalt beschränkt sich derzeit noch immer auf Anwendungen, die im Berufsalltag benötigt werden, wie E-Mail, Textverarbeitung und Recherche im Internet.

Die Trendnutzer
21% 2010: 20%
Das einzige Wachstum kann dieses Jahr die Gruppe der Trendnutzer verzeichnen. Derzeit zählen 21 Prozent der deutschen Bevölkerung dazu. Sie sind privat sehr gut mit digitaler Technik ausgestattet und verfügen vollständig über einen Internetzugang. Bis auf wenige Begriffe kennen sich die Trendnutzer sehr gut in der digitalen Welt aus. Bei der Nutzung zeigt sich eine große Vielfalt. Zudem ist mit 63 Prozent der Trend zur mobilen Internetnutzung bei dieser Gruppe stark ausgeprägt.

Die digitalen Profis
12% 2010: 12%
Mit zwölf Prozent in der deutschen Bevölkerung haben auch die Digitalen Profis ihren Anteil nicht weiter ausbauen können. Sie verfügen über die beste IT-Infrastruktur im Berufsumfeld. Gleichzeitig verfügen Digitale Profis über eine sehr hohe digitale Kompetenz sowie außerordentlich hohes digitales Wissen. Mit 65 Prozent mobiler Internetverfügbarkeit haben die Digitalen Profis gemeinsam mit der Digitalen Avantgarde die Spitzenposition in diesem Bereich inne.

Digitale Avantgarde
5% 2010: 5%
Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung zählt zur Digitalen Avantgarde. Internet und Computer bestimmen einen Großteil ihres Tagesablaufs: Durchschnittlich verbringt dieser Nutzertyp rund acht Stunden vor dem Computer und neun Stunden im Internet. Im privaten Umfeld sind sie oft Ratgeber in digitalen Fragen. Dies liegt auch daran, dass sie aufgeschlossen gegenüber jeder IKT-Neuerung sind. Der Anteil mobiler Internetanschlüsse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozentpunkte auf 65 Prozent.
Zentrale Ergebnisse
| Außen-seiter | Geleg.-nutzer | Berufs-nutzer | Trend-nutzer | Digitale Profis | Avant-garde | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| privat | 9 | 84 | 88 | 98 | 99 | 100 |
| beruflich | 1 | 19 | 49 | 42 | 83 | 65 |
| mobil | 3 | 35 | 26 | 63 | 65 | 65 |
| Digitale Außenseiter | Gelegenheits-nutzer | Berufsnutzer | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| zu Hause | beruflich | zu Hause | beruflich | zu Hause | beruflich | |
| PC bzw. Notebook | 35 | 5 | 96 | 23 | 88 | 77 |
| PC | 32 | 5 | 85 | 19 | 72 | 73 |
| Notebook | 7 | 0 | 54 | 9 | 53 | 20 |
| Drucker | 29 | 5 | 93 | 22 | 84 | 75 |
| Digitale Kamera | 27 | 1 | 82 | 10 | 80 | 21 |
| Scanner | 12 | 3 | 70 | 12 | 49 | 48 |
| WebCam | 2 | 0 | 26 | 2 | 26 | 6 |
| Digitales HiFi-Gerät | 14 | 0 | 50 | 3 | 32 | 1 |
| Tablet-PC (Nutzung/ Planung) | 0 | 2 | 4 | 2 | 1 | 3 |
| Trendnutzer | Digitale Profis | Digitale Avantgarde | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| zu Hause | beruflich | zu Hause | beruflich | zu Hause | beruflich | |
| PC bzw. Notebook | 99 | 47 | 100 | 91 | 100 | 71 |
| PC | 89 | 45 | 83 | 80 | 85 | 65 |
| Notebook | 76 | 27 | 82 | 46 | 87 | 43 |
| Drucker | 96 | 46 | 87 | 90 | 97 | 77 |
| Digitale Kamera | 88 | 22 | 87 | 36 | 94 | 28 |
| Scanner | 75 | 37 | 73 | 78 | 88 | 70 |
| WebCam | 62 | 5 | 65 | 10 | 60 | 17 |
| Digitales HiFi-Gerät | 75 | 12 | 80 | 5 | 77 | 11 |
| Tablet-PC (Nutzung/ Planung) | 6 | 11 | 8 | 13 | 12 | 22 |
| Außen-seiter | Geleg.-nutzer | Berufs-nutzer | Trend-nutzer | Digitale Profis | Avant-garde | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Suchkom-petenz | 12 | 85 | 93 | 100 | 100 | 100 |
| Textverar-beitung (einfach) | 22 | 83 | 89 | 99 | 99 | 97 |
| Textverar-beitung (erweitert) | 7 | 46 | 74 | 80 | 96 | 95 |
| Software installieren | 2 | 42 | 56 | 86 | 91 | 98 |
| Präsentation | 3 | 34 | 38 | 83 | 85 | 92 |
| Tabellen-kalkulation | 2 | 28 | 45 | 69 | 91 | 84 |
| Makropro-grammierung | 1 | 7 | 9 | 27 | 42 | 31 |
| Website ins Netz stellen | 1 | 18 | 9 | 55 | 56 | 46 |
| Digital Souveräne | Digital wenig Erreichte | |
|---|---|---|
| Internet surfen | 94 | 35 |
| Fernsehen/ Videos/ DVD/ Blue-ray |
74 | 79 |
| Lesen | 68 | 74 |
| Einzelsport | 50 | 41 |
| Wandern/ Spazierengehen | 47 | 56 |
| Mannschaftssport | 23 | 7 |
| Café/ Restaurant/ Bar | 23 | 10 |
| Instrument spielen/ Musizieren |
16 | 7 |
| Ehrenamtliche Arbeit | 11 | 14 |
| Kirche/ Gewerkschaft/ Partei | 5 | 6 |
| Kino/ Theater | 2 | 2 |
Interaktive Charts
Dies sind interaktive Grafiken, deren Features Sie mit Menüleiste, Scrollbalken und Maus nutzen können. Über den “Einbinden-Button” können diese auch in die eigene Internetseite integriert werden. Pressevertreter/innen können die Charts gerne für ihre Publikationen verwenden.
Die digitale Gesellschaft in Deutschland 2010
Die digitale Gesellschaft in Deutschland 2009
Aktuelle Sonderauswertung
Bildungsstudie:
Digitale Medien in der Schule

Obwohl das vergangene Jahrzehnt auch als digitales Jahrzehnt in die Geschichte eingehen kann, werden digitale Medien im Unterricht noch immer nicht durchgängig eingesetzt. Bedingt durch den Föderalismus tut sich das deutsche Bildungssystem schwer, ein einheitliches Konzept aufzustellen, um diese Situation zu ändern. Die D21-Bildungsstudie „Digitale Medien in der Schule“ stellt eine Bestandsaufnahme der aktuellen IT-Ausstattung und -Nutzung innerhalb des deutschen Schulsystems dar und zeigt dabei deutlich, in welchen Bereichen besonderer Nachholbedarf herrscht.
Presseinformation
- Mehrheit der Bevölkerung (62 Prozent) nach wie vor nicht Teil der digitalen Gesellschaft
- Kaum messbares Wachstum in den einzelnen Nutzergruppen. Leichter Rückgang bei „Digitalen Außenseitern“
- Deutliche Unterschiede im Freizeitverhalten zwischen „Digital Souveränen“ und „Digital
wenig Erreichten“
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