D21-Expertenforum

»AUF DEM WEG IN EIN DIGITALES DEUTSCHLAND?!«

Dass die digitalen Medien das Arbeits- und Privatleben der Bürgerinnen und Bürger in großem Maße beeinflussen, ist unumstritten. Die Anwendungsbeispiele sind vielfältig und reichen von der einfachen Informationsrecherche über den elektronischen Einkauf oder elektronische Bürgerdienste bis hin zur Unternehmensgründung.

Dennoch ist bis heute nur ein geringer Teil der Bevölkerung in Deutschland in der Lage, die unterschiedlichen Dienste auch wirklich souverän zu nutzen. Hindernisse liegen in der Infrastruktur, in der Kompetenz, aber auch in den Einstellungen der Menschen.

Als Initiative D21 untersuchen wir die Internetnutzung in Deutschland bereits seit dem Jahr 2001. In diesem Jahr gehen wir mit einer neuen umfangreichen Studie, die neben dem (N)ONLINER Atlas und der Studie Digitale Gesellschaft auch den neuen D21-Digital-Index enthält, einen Schritt weiter. Dank des D21-Digital-Indexes wissen wir ab sofort ganz genau, in welchen Bereichen Deutschland künftig nachjustieren muss, um allen Mitgliedern der Gesellschaft einen kompetenten, souveränen und sicheren Umgang mit den digitalen Medien zu ermöglichen.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Ergebnisse des ersten  D21-Digital-Indexes analysieren und Lösungen erarbeiten, durch welche Maßnahmen wir den D21-Digital-Index in 2014 steigern können. Gefragt sind gemeinsame Aktivitäten von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung für die Digitale Gesellschaft in Deutschland!

Die digitalen Technologien haben schon viel verändert und sie werden noch weitere Revolutionen anstoßen – und alle gehen einher mit einem Kulturwandel: Vom Konsumenten zum „Prosumenten“, vom Lehrer zum Coach, vom Bürger zum Kunden und aktiven Mitgestalter ….

Machen Sie mit und lassen Sie uns an Ihrem Wissen in Ihrem spezifischen Umfeld teilhaben! Wie haben Sie in Ihrem Wirkungskreis den Wandel unterstützt und wo gibt es Anknüpfungspunkte für künftige Aktivitäten? Denn wir alle wissen nicht erst seit dem Crowdsourcing, dass sich unser Wissen nur dann vermehrt, wenn wir es teilen und zur Verfügung stellen!

Die Welt verändert sich! Also, packen Sie mit an und setzten Sie gemeinsam mit uns die wichtigen Pflöcke für die Entwicklung in Deutschland.

Ich freue mich auf Ihr aktives Mitwirken in unserem neuen Format „D21-Expertenforum“, in dem wir zentrale aktuelle Themen der digitalen Gesellschaft gemeinsam mit Ihnen und Ihrer Expertise in den kommenden zwölf Monaten voranbringen möchten.

Ihr

Hannes Schwaderer

09:00

Einlass/ Registrierung/ Kaffee

 

 

 

10:00

 

Begrüßung und Eröffnung

 

Hannes Schwaderer

Präsident der Initiative D21, Geschäftsführer Intel GmbH

 

 

10:05

 

Grußwort – Videobotschaft

 

Neelie Kroes

Vizepräsidentin der EU-Kommission

 

 

10:10

 

Der neue D21-Digital-Index – Studien für die digitale Gesellschaft

 

Robert A. Wieland

Vizepräsident der Initiative D21, Geschäftsführer TNS Infratest GmbH

 

 

10:40

 

Deutschland digital – Empfehlungen des BMWi

 

Anne Ruth Herkes

Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

 

 

11:00

 

„Auf dem Weg in ein digitales Deutschland?!“

Podiumsdiskussion

 

Jimmy Schulz MdB (FDP)

 

Dr. Peter Tauber MdB (CDU)

 

Dr. Konstantin von Notz MdB (Bündnis90/ Die Grünen)

 

Brigitte Zypries MdB (SPD)

 

Moderation: Petra Schwarz

 

 

12:00

 

Mittagspause

 

 

13:30

 

- Parallele Foren –

 

 

 

 

Forum I

Modernes Arbeiten:

Zwischen Freelancertum und Nine-to-Five

 

 

 

 

Forum II

Blackout – der Countdown läuft –

Fiktion oder Wirklichkeit? Sicherheitsstrategien zum Schutz kritischer Infrastrukturen

 

 

 

 

Forum III

Studienabbruch Informatik:

Aufgabe für Hochschulen und Wirtschaft!

 

 


 

 

Forum IV

D21-Digital-Index 2014 –

Ansatzpunkte für die Bundesländer

 

 

 

 

 

 

Ab 15:00

 

Get together

 

 

 


Forum I

Modernes Arbeiten: Zwischen Freelancertum und Nine-to-Five

Wo stehen wir und welche Entwicklungen kommen auf uns in den unterschiedlichen Bereichen zu? Sind wir kulturell und technologisch soweit vorbereitet, dass wir den Anforderungen an ein „Modernes Arbeiten“ gerecht werden können?

Inhalt Forum I

Mehr Arbeitszeitautonomie, der Daten- und Arbeitsvorrat aus der Cloud, Arbeiten jederzeit von überall und mit einem flexiblen Mix von privaten und Unternehmens-Devices – stärkt das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Spart der Arbeitgeber vielleicht teure Büroflächen auf Kosten von Teamwork und Bindung der Mitarbeitenden?

Jüngst erklärte die Yahoo-Chefin Marissa Mayer eine Büropflicht für ihre Mitarbeitenden. Und nicht nur dieser Internetpionier kehrt wieder verstärkt zurück ins Büro. Auch andere Unternehmen reduzieren den Anteil der „Remote-Worker“ und möchten ihre Mitarbeitenden physisch im Büro sehen. Stößt das Modell der „freien und flexiblen Arbeit“ also bereits an seine Grenzen?

Studien haben ergeben, dass zwar die Produktivität des Einzelnen zu Hause weit höher ist als im Büro, aber die Innovationskraft, die eben durch die informellen Gespräche am Arbeitsplatz bei einem physischen Zusammentreffen entsteht, leidet. Ist das jetzt der Weisheit letzter Schluss? Kehren wir wieder in die Arbeitsmodelle von früher zurück? Oder hat die zum Teil in Deutschland längst Realität gewordene Flexibilität auch in anderen Bereichen zu einem neuen Denken geführt? Und welche Rolle spielt dabei die Technologie?

Kern dieses Forums ist es, die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Entwicklung des modernen Arbeitens, die Grenzen der flexiblen Arbeit, aber auch die Anforderungen an moderne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu beleuchten, um so gemeinsam die Herausforderungen zu identifizieren und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Input für die Diskussion geben Ihnen

  • Dr. Marianne Janik, Microsoft Deutschland GmbH
  • Konrad Klingenburg, DGB Bundesvorstand
  • Prof. Sonja Sackmann, Institut für Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen, Universität der Bundeswehr
  • sowie weiteren Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und Unternehmen.

 

Moderation:

  • Petra Schwarz

 

Forum II

Blackout – der Countdown läuft – Fiktion oder Wirklichkeit? Sicherheitsstrategien zum Schutz kritischer Infrastrukturen

In einer digitalen Gesellschaft spielt der Schutz kritischer Infrastrukturen eine herausragende Rolle. Doch obliegt der Schutz dieser v.a. der öffentlichen Verwaltung und den Unterneh­men. Da die Auswirkungen eines Angriffs auf diese Strukturen jedoch auch die Bürgerinnen  und Bürger unmittelbar betreffen, stellt sich die Frage, ob und wie sie darüber informiert wer­den müssten.

Inhalt Forum II

Stellen Sie sich vor, das Unvorstellbare passiert: Ein Stromausfall legt das ganze Land lahm. Wirtschaft, Infrastruktur und Gesellschaft stehen still, nichts geht mehr. Dieses Schreckens­szenario, in dem Kriminelle die kritischen Infrastrukturen über das Smart Grid gezielt mit Schadcode zum Absturz bringen, beschreibt Marc Elsberg in seinem Roman „BLACKOUT – Morgen ist es zu spät“. Was können Entscheider aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Bereich tun, um diesem Szenario vorzubeugen und wie müssten die Bürgerinnen und Bürger involviert werden?

Kern dieses Forums ist es, anhand von 2-3 ausgewählten Textstellen des Romas „BLACK­OUT – Morgen ist es zu spät“ gemeinsam mit Expertinnen und Experten des Panels, aber auch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Forums, über die Szenarien zu diskutie­ren und die Herausforderungen für die digitalen Gesellschaft zu identifizieren.

 

Input/ Lesung durch:

  • Marc Elsberg, Autor „BLACKOUT – Morgen ist es zu spät“

 

Podium:

  • Achim Egetenmeier, Symantec (Deutschland) GmbH
  • Stefan Krebs, Finanzinformatik GmbH & Co. KG
  • Peter Lauwe, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

 

Moderation:

  • Christian Knothe, Symantec (Deutschland) GmbH


 

 

 

Forum III

Studienabbruch Informatik: Aufgabe für Hochschulen und Wirtschaft!

Steigende Zahlen bei den Studienanfängerinnen und -anfängern zeigen die Attraktivität der Informatikstudiengänge in Deutschland. Allerdings hält dieses Interesse für knapp 50 % der Studierenden häufig nicht länger als bis zum 2. Semester an. Woran liegt das? Fehlen die Qualifikationen für das Studium? Können Hochschulen und Wirtschaft gemeinsam die Motivation und die Kompetenzen der Studierenden in der Studieneingangsphase steigern? Wir wollen erfolgreiche Strategien diskutieren und neue Kooperationen ermöglichen.

Inhalt Forum III

Die Zahl der Studienanfängerinnen und –anfänger hat in Deutschland in den letzten 3 Jahren stark zugenommen. Doppelte Abiturjahrgänge, der Wegfall der Wehrpflicht und eine insgesamt gestiegene Neigung zu einem Studium trugen zu diesem Effekt bei.

Im Studienbereich Informatik* ist seit 5 Jahren ein stark zunehmendes Studieninteresse auszumachen. Die Anzahl der Studierenden im 1. Fachsemester stieg von jährlich 29.000 (2006) auf mehr als 50.000 (2011) im Jahr. Dieser deutliche Anstieg zeigte sich auch bei den Frauen. Mit etwa 10.000 Studienanfängerinnen starteten im Jahr 2011 doppelt so viele Frauen wie noch vor 5 Jahren.

Während das Studieninteresse stieg, sorgt ein überdurchschnittlich hoher Anteil von 47 % an Studienabbrecherinnen und –abbrechern in der Informatik für zunehmende Besorgnis in Wissenschaft und Wirtschaft. Zwei Drittel von ihnen verlassen die Hochschulen in den ersten beiden Semestern. Als Gründe werden Leistungsprobleme, Motivationsgründe und finanzielle Probleme benannt. Besonders hoch liegen dabei die Abbruchquoten der Bildungsinländer und -ausländer.

Die Initiative D21 sieht vor allem in einer verstärkten Einbeziehung von Praxisanteilen in die Studieneingangsphase eine hervorragende Chance, die Studien- und Lernmotivation der Studierenden zu stärken. Welche Kompetenzen benötigen sie im Beruf? Welche neuen Lehrelemente können Hochschullehrende gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln, um den Studienabbruch zu verringern?

In einem Workshop wollen wir innovative und kooperative Ideen, Konzepte und Modelle kennenlernen und diskutieren. Die Faszination, die IT und Informatik für Studieninteressierte ausstrahlen, soll auch bereits in der Studieneingangsphase wieder zu finden sein.

Mit Ihnen diskutieren u.a.

  • Thomas Bendig, Fraunhofer Verbund IUK-Technolgie
  • Dr. Stefan Fischer, SAP Research, SAP AG
  • Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, Vertrauensdozent der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) an der Technische Universität Berlin, Vorsitzender des Fakultätentags Informatik
  • Prof. Dr. Gerlinde Schreiber, Fakultät Elektrotechnik und Informatik, Hochschule Bremen
  • Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, Hochschule Osnabrück, Mitglied des Präsidiums der Initiative D21
  • sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen und Unternehmen.

 

 


*Quelle: HIS GmbH: Studien zum deutschen Innovationssystem Nr. 1-2013 und Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, Daten und Fakten 2011.

 

Forum IV

D21-Digital-Index 2014 – Ansatzpunkte für die Bundesländer

In 2013 liefert der D21-Digital-Index für die Bundesländer Bayern und Saarland detaillierte Informationen für konkrete Ansatzpunkte zur Förderung der digitalen Gesellschaft. Der jeweilige Index mit den einzelnen Subindizes hilft hier, die richtigen Weichenstellungen zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu planen. Welche umfangreichen Informationen stecken hinter dem D21-Digital-Index für die einzelnen Bundesländer? Für welche Bereiche ist der Index in der weiteren Planung von Projekten und Aktivitäten vorteilhaft?

Inhalt Forum IV

Mit dem D21-Digital-Index wird in 2013 das umfangreichste Instrumentarium zur Analyse der digitalen Gesellschaft in Deutschland vorgestellt. Über lange Sicht hilft dieser Index, die Wirkungen von Maßnahmen zu analysieren und entsprechend der Entwicklung anzupassen.

Digitaler Zugang, digitale Kompetenz, digitale Nutzung und digitale Offenheit stellen dabei die Basis für die Untersuchung dar mit den entsprechenden Fragen an Onliner und Offliner.

Ein besonderes Augenmerk erhält in 2013 auch der Offliner. Denn nach wie vor sind knapp 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland noch nie im Internet gewesen. Angesichts der Tatsache, dass in den Bundesländern und Kommunen viele Dienstleistungen künftig v.a. im Internet  angeboten werden, sollte dieser Zielgruppe ein besonderes Augenmerk gewidmet werden.

Was können Sie als Vertreter eines Bundeslandes oder eines Unternehmens/ einer Institution vom D21-Digital-Index erwarten? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten bieten sich für 2014? In welche Tiefe gehen die Fragestellungen und welche Interpretation und Ansatzpunkte ergeben sich für das aktuelle Jahr? Welche Methodik steckt hinter dem Index?

Diese und weitere Fragestellungen möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren und erste Ideen für den D21-Digital-Indes 2014 sammeln.

 

Input durch:

  • Wolfgang Bauer, Stabsstelle des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung
  • Dr. Malthe Wolf, TNS Infratest

 

 

 

 

 

 

 

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D21-Expertenforum, Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin

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Konferenz – Online Event Management mit Ticketing Lösung von amiando

Bilder vom D21-Expertenforum finden Sie hier.
Ergebnisse aus Forum I finden Sie zum Download hier.

Ergebnisse aus Forum II finden Sie zum Download hier.

Ergebnisse aus Forum III finden Sie zum Download hier und hier.

Ergebnisse aus Forum IV finden Sie zum Download hier.