Bildungsmediale 2016

»Digitaler Wandel - Wege in die Zukunft«

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Austausch im Sinne einer guten digitalen Lehr- und Lernumgebung: Justin Gentzer (Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung), Saskia Esken (MdB SPD), Lena-Sophie Müller (Initiative D21) und Martin Hüppe (Bündnis für Bildung).

 

Digitaler Wandel – Wege in die Zukunft

 

Der diesjährige Nationale IT-Gipfel im November wird ganz im Zeichen der Bildung stehen und auch die Kultusministerkonferenz will bis Ende des Jahres eine umfassende Strategie für die „Bildung in der digitalen Welt“ verabschieden – ein weiteres Zeichen dafür, dass Digitale Bildung längst ein zentrales schulpolitisches und pädagogisches Thema geworden ist. Höchste Zeit also, darüber zu diskutieren, wie das Bildungssystem fit für die digitale Zukunft gemacht werden soll.
Bereits am Vorabend der Bildungsmediale wurden im Rahmen eines Fachgesprächs die Dagstuhl-Erklärung und das daraus entwickelte Konstrukt „Haus der digitalen Bildung“ von Ira Diethelm analysiert und weiter ausgeführt. Auch das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern wurde durch einen inhaltlichen Input von Saskia Esken (Mitglied des Deutschen Bundestags) kontrovers diskutiert. Am darauffolgenden Tag, dem 15. September 2016, widmeten sich interessierte Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung dann auf der Bildungsmediale 2016 in der Katholischen Hochschule in Mainz der Frage, wie Digitale Bildung in Schulen etabliert werden kann. Träger der Veranstaltung waren die Initiative Keine Bildung ohne Medien (KBoM!), die Initiative D21 und der Bündnis für Bildung e. V. (BfB). Die Bildungsmediale fand zum zweiten Mal seit 2013 statt und versteht sich als Plattform für Diskussion und Austausch über Schulen in der digitalisierten Gesellschaft.

Was genau versteht man unter Digitaler Bildung? „Für eine digitale Bildung müssen wir Digitalisierung in Bildung und Bildung in Digitalisierung bringen. Digitale Bildung besteht nicht nur aus Nullen und Einsen, es ist viel mehr!“, so Saskia Esken (Mitglied des Deutschen Bundestags) in der Auftaktdiskussion mit Lena-Sophie Müller (Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins Initiative D21), Martin Hüppe (Geschäftsführer des Bündnis für Bildung) und Justin Gentzer (Vorstand des Bildungswerk für Schülervertretung e.V.). Dabei kamen auch die strukturellen Barrieren zwischen Ländern und Kommunen zur Sprache, welche die für die Digitalisierungsentwicklung benötigte Zusammenarbeit noch erschweren – eine Herausforderung die durch anders verteilte Zuständigkeiten und Kooperation angegangen werden muss.

Auf die Frage, welche Standards für Lehrkräfte in der Medienbildung gelten sollten, stellte Lena-Sophie Müller drei Punkte heraus, die realisiert werden müssen: erstens muss der infrastrukturelle Rahmen des Lehrumfelds stimmen, dies beginnt bei simplen Dingen wie einem funktionierenden Internetzugang. Zweitens muss Medienbildung verpflichtender Bestandteil der Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte sein. Damit eine Umsetzung von digitaler Bildung auch möglich ist, gilt es drittens die Lehrpläne und Prüfungsordnungen dementsprechend anzupassen.

Wie das Programm der Digitalen Bildung in Schulen aussehen soll, ist vielen Ländern bereits bewusst – sogenannte notwendige „21.-Century-Skills“ benötigen zur Vermittlung allerdings eine andere Kultur des Lernens, welche aus zwei Säulen besteht: die informatische Grundbildung der SchülerInnen sowie medienpädagogische und mediendidaktische Ansätze. Für diese Ansätze bedarf es nicht eines bestimmten neuen Fachs, vielmehr sollen diese Ansätze in bereits bestehende Fächer integriert werden. Dennoch darf die Umsetzung nicht in allen Fächern verbindlich sein – Verbindlichkeit ist ein zu großer Schritt, der eine sofortige Umsetzung eher erschwert.

Trotz vieler Pläne, „besteht ein Umsetzungsproblem, das gelöst werden muss“, so Martin Hüppe. „Es fehlen Menschen, die versuchen mit den Schulen neue Wege zu entwickeln; es hapert an handelnden Personen, die Konzepte aber sind da!“ Damit diese Konzepte auch umgesetzt werden können, müssen Ländern und Kommunen mit Hilfe von Politik und Wirtschaft Freiräume zur eigenständigen Weiterentwicklung geschaffen werden. „Dies kann jedoch nicht unter Druck durch die Politik geschehen, da Schulentwicklung ein langsamer, aber steter Prozess ist, der partizipativ stattfinden muss“, so Esken. Neben der schulischen muss jedoch auch die außerschulische digitale Bildung gefördert werden: Schülern sollte eine vernetzte Bildungslandschaft vor Ort zu Verfügung gestellt werden.

Prof. Dr. Heidi Schelhowe, Professorin für Digitale Medien in der Bildung in der Informatik an der Universität Bremen, stellte in ihrem Impulsvortrag „Von der Leichtigkeit der Zeichen und von der Macht der Produktion. Medienbildung und Informatik“ die Herausforderungen der Digitalen Bildung vor, denen wir uns noch stellen müssen. Denn Digitale Medien sollen in der Schule nicht nur genutzt, sondern in ihrer Komplexität und Abstraktion auch verstanden werden – die Grundbedingung für eine nachhaltigen, tiefen Lernerfolg findet nur im Wechsel zwischen Strukturbildung und konkreter Aktivität, eben durch praktische Handhabung , statt. Indem Schüler und Studierende beim Lernen Prozesse, bspw. durch elektronische Modellbauten, erstellen und sich über ihre Konstruktionen austauschen, werden virtuelle und stoffliche Gegenstände gekoppelt und somit Prozessketten erfahrbar und verständlicher. „Die Technik darf nicht mehr als bloßes Hilfsmittel verstanden, sondern muss als eigene Kultur mit eigener Bedeutung und Qualität gesehen werden, was das Erlernen von technologischen Komponenten bedingt“, so Schelhowe, die damit eine stärkere Verankerung der Informatik in der Schule fordert, so dass ein Muster „of thinking und making!“ verinnerlicht wird. Hierzu muss das Lernarrangement zum Handeln und Denken über und mit dem Medium auffordern.

Eine Umsetzung dieser Forderungen ist nach Schelhowe nur möglich, indem Digitale Bildung einen zentralen Platz in der Lehrer- und sozialpädagogischen Aus-und Weiterbildung erhält. Zudem muss Digitale Bildung interdisziplinär zwischen Medienpädagogik und Informatik unterrichtet werden.

Veranstalter und Organisatoren v.l.n.r.: Prof. Dr. Thomas Knaus (GMK), Jana Kausch (Initiative D21), Justin Gentzer (Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung), Prof. Andreas Büsch (Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz), Saskia Esken MdB, Lena-Sophie Müller (Initiative D21), Martin Hüppe (Bündnis für Bildung), Dr. Petra Missomelius und Prof. Dr. Sven Kommer (Sprecherin/Sprecher von KBoM!) Foto: Benedikt Geyer – CC BY-NC 4.0

 

Jun.-Prof. Dr. Jasmin Bastian von der AG Medienpädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz definierte in ihrem Vortrag genauer, welche Kompetenzen und Arten von Bildung „Digitale Bildung“ beinhalten sollte: Medienkompetenz, Digitale Kompetenz und Digitale Souveränität. Desweiteren erläuterte sie das rheinland-pfälzische Projekt „Medienkompetenz macht Schule“, welches mit Hilfe eines 10-Punkte-Programms die Medienkompetenz an Schulen weiterhin stärken soll. Wie auch ihre Vorredner plädierte Bastian für die Präzisierung der Fokussierung auf Lehrkräfte und deren Ausbildung, die zu vermittelnden Inhalte und ein funktionierendes Kooperationsnetzwerk für außerschulische Medienbildung.

In den nachmittäglichen Workshops zu den Themen Schulentwicklung, Lehrerfortbildung, Curriculum und Außerschulische Medienbildung setzten sich Referenten und Besucher_innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um Fragen und konkrete Handlungsmöglichkeiten, Digitale Bildung in Schulen zu etablieren, zu erarbeiten und zu diskutieren. „Was muss eine „Schule für die digitalisierte Gesellschaft“ vermitteln?“, „Wie sollen Fortbildungen und Konzepte zum Lernen im digitalen Wandel für Lehrende aussehen?“ oder „Was sind Anliegen, Anschlüsse, „Curricula“ und Stolpersteine von außerschulischer Medienbildung?“  – so lauteten nur einige der Fragen, auf die mögliche Antworten diskutiert wurden.

Ein Resultat der Workshops war, dass Schülerinnen und Schüler Freiräume benötigen, in denen sie bezüglich Digitaler Bildung freier und ohne konkrete Anleitungen durch Lehrkräfte agieren können. Die von Natur aus bestehende Neugier der Kinder an Medien, darf nicht durch starre Konzepte im Keim erstickt werden. Das Medienkonzept sollte deshalb gelebte Praxis sein, die einen dynamischen Prozess des Lernens voraussetzt.

Die Ergebnisse der Bildungsmediale 2016 wurden am frühen Abend auf dem Abschlusspodium festgehalten: vor allem in der Lehreraus-und Weiterbildung sollten Konzepte gefunden werden, nicht die Digitale Bildung in Schulen, sondern die Schulen in der Digitalen Bildung zu etablieren, da eine selbstbestimmte Gesellschaft ohne digitale Bildung nicht möglich ist. Umstritten ist jedoch noch, ob Digitale Bildung als eigenes Fach oder besser in alle Fächer integriert gelehrt werden muss. Fest steht außerdem, dass sich sowohl Kultur und Gesellschaft, als auch das Lernen selbst durch (digitale) Vernetzung stark verändern wird.

 

[Text: Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der Katholischen Hochschule Mainz.]

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Eine gemeinsame Veranstaltung von:

BFB Final Logo_3.1 Logo_Initiative D21 Logo_KBoM
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Bildungsmediale

Digitaler Wandel – Wege in die Zukunft

#BMD16

Donnerstag | 15. September 2016 | Mainz

Digitale Bildung ist 2016 zum zentralen schulpolitischen und pädagogischem Thema geworden: Der Nationale IT-Gipfel steht ganz im Zeichen der Bildung und auch die Kultusministerkonferenz will bis Ende des Jahres eine umfassende Strategie für die „Bildung in der digitalen Welt“ verabschieden.

Höchste Zeit also, darüber zu diskutieren, wie wir unser Bildungssystem fit für die digitale Zukunft machen sollen. Mit der Bildungsmediale 2016 am 15. September in Mainz bieten wir eine Plattform für Diskussion und Austausch über Schulen in der digitalisierten Welt.

  • Wie können sich Schulen auf den digitalen Wandel einstellen und wie können Lehrkräfte unterstützt werden, digitale Medien sinnvoll und kompetent in den Unterricht einzubinden?
  • Was bedeutet der digitale Wandel für die außerschulische Bildung?
  • Wie müssen IT-Konzepte für Schulen und Kommunen aussehen?
  • Welche Standards wollen wir in der Medienbildung festlegen?

Diese Fragen wollen wir auf der Bildungsmediale 2016 in Foren und Workshops praxisorientiert diskutieren und gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer/innen, Schulleiter/innen und Verantwortliche in Politik und Bildung.

Für Lehrerinnen und Lehrer aus Rheinland-Pfalz wird die Bildungsmediale 2016 als offizielle Fortbildung anerkannt. Bitte melden Sie sich zum einen auf dieser Seite zur Veranstaltung an und zusätzlich auch hier.

 

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist geschlossen.


Mit freundlicher Unterstützung von:
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Ausrichter ist die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der Katholischen Hochschule Mainz


Ab 10:00 Uhr wird die Veranstaltung HIER live übertragen.


09:00 Uhr – Anmeldung und Möglichkeit zum Besuch von thematischen Ständen

10:00 Uhr – Begrüßung

  • Prof. Dr. Martin Klose | Rektor Katholische Hochschule Mainz
  • Dr. Simone Schelberg | Landessenderdirektorin Südwestrundfunk (SWR) Mainz
  • Renate Pepper | Direktorin Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK)

10:20 Uhr – Grußwort Senatorin Dr. Claudia Bogedan | Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) | Videobotschaft

10:30 Uhr – Bildung im Zeitalter der Digitalisierung | Leitfragen zur Veranstaltung

  • Saskia Esken | Mitglied des Deutschen Bundestags
  • Justin Gentzer | Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung
  • Martin Hüppe | Bündnis für Bildung
  • Lena-Sophie Müller | Initiative D21

11:30 Uhr – Impuls: Von der Leichtigkeit der Zeichen und von der Macht der Produktion. Medienbildung und Informatik.

  • Prof. Dr. Heidi Schelhowe | Universität Bremen, “Digitale Medien in der Bildung”, Leiterin Arbeitsgruppe dimeb

12:30 Uhr – Mittagspause und Möglichkeit zum Besuch von thematischen Ständen


13:30 Uhr – Impuls: Schulen in der digitalisierten Welt. Und wo bleibt die Medienbildung?

  • Jun.-Prof. Dr. Jasmin Bastian | Universität Mainz, Arbeitsgruppe Medienpädagogik

14:00 Uhr – Vorstellung der Workshops

14:15 Uhr – Workshops zu den Themen

  • Schulentwicklung
  • Lehrerfortbildung
  • Curriculum
  • Außerschulische Medienbildung

15:45 Uhr – Kaffee-Pause und Möglichkeit zum Besuch von thematischen Ständen


16:15 Uhr – Abschluss-Podium | Vorstellung und Einordnung der Workshop-Ergebnisse

  • Prof. Dr. Ira Diethelm | Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Stephan Griebel | Initiative D21
  • Dr. Friederike von Gross | Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur
  • Dr. Christian J. Buettner | Bündnis für Bildung

17:00 Uhr – Ende der Veranstaltung


Moderation: Claudia Deeg, Christine Poulet | SWR


Die Veranstaltung wird über Statements / Kurzinterviews / O-Töne per Video und Streaming dokumentiert.

Schulentwicklung

Titel: Schule morgen?!

Schulentwicklung ist der Schlüssel für Veränderung an Schulen. Der digitale Wandel, der unsere Gesellschaft in allen Lebenswelten erfasst hat, wirkt auf Schule. In diesem Workshop wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie sich Schulen weiterentwickeln können, um sich dem digitalen Wandel zu stellen. Gibt es Beispiele? Was heißt das für die Schulleitung und Lehrer? Wie gehen wir mit Veränderung um? Wie verändern sich die Kultur und die Didaktik durch die Chancen, Möglichkeiten und Herausforderung der Digitalisierung? Welche Rolle können die Schulträger in diesem Zusammenhang einnehmen? Diese Fragen wollen wir uns anhand von praktischen Beispielen gemeinsam mit den Teilnehmern nähern. Ziel ist die Beschreibung der wesentlichen Gelingensbedingungen für gute Schule im 21. Jahrhundert.

ReferentInnen:
Dr. Christian J. Buettner | Stadt Nürnberg
Prof. Dr. Rudolf Kammerl | Universität Hamburg
Dr. Angela Thiele | Grundschule am Koppenplatz Berlin

Moderation:
Martin Hüppe | Bündnis für Bildung


Lehrerfortbildung

Titel: Lebenslanges Lernen für Lehrende? Fortbildungen und Konzepte zum Lernen im digitalen Wandel.

Lernen verändert sich grundlegend und permanent im digitalen Wandel – und damit die Bedingungen und Anforderungen, unter denen Lehrkräfte lernen und lehren. Sowohl das, was gelernt werden muss, als auch die Art und Weise, wie gelernt wird, ändern sich. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, sind Lehrkräfte gefordert, sich anders als in der Vergangenheit kontinuierlich fortzubilden. Im Workshop werden zunächst Thesen zum neuen Verständnis des Lernens präsentiert. Danach werden die klassischen Formate der Lehrerfortbildung auf ihre Tauglichkeit hinterfragt und Alternativen vorgeschlagen. Die Erfahrungen und Ideen der Teilnehmenden sollen an prominenter Stelle auch digital in den Workshop einfließen. Es wird daher gebeten, digitale Zugangsgeräte mitzubringen (Smartphone, Tablet oder Laptop).

ReferentInnen:
Richard Heinen | learning.lab Uni Duisburg-Essen
Lisa Rosa | Landesinstitut für Lehrerbildung Schulentwicklung Hamburg (LI)

Moderation:
Jana Kausch | Initiative D21


Curriculum

Titel: Was muss eine “Schule für die digitalisierte Gesellschaft” vermitteln?

Die Frage nach dem Stand der schulischen Medienbildung beinhaltet immer auch die Frage nach deren Inhalten, gar einem längerfristig angelegten Curriculum. Was muss hier gelehrt werden, damit die nächste Generation adäquat und aktiv an einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft partizipieren kann. Nicht zuletzt stellt sich dabei die Frage, welcher informatischen Anteile es dabei bedarf (siehe auch die ‘Dagstuhl-Erklärung’). In unserem Workshop werden wir – gemeinsam mit Vertretern von Ministerien und Landesmedienzentren – an der Frage nach den Curricula und ihrer Umsetzung (sowie dem aktuellen ‘Stand der Dinge’) arbeiten.

ReferentInnen:
Prof. Dr. Ira Diethelm | Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Renate Holubek | Bundesministerium für Bildung (BMB) Österreich

Moderation:
Sven Kommer | Keine Bildung ohne Medien


Außerschulische Medienbildung

Titel: Außerschulische Medienbildung. Anliegen, Anschlüsse, “Curricula” und Stolpersteine

Die Wichtigkeit schulischer Medienbildung ist in aller Munde. Während noch überlegt wird, ob diese fächerintegrativ oder als eigenes Fach in den Kontext Schule integriert werden soll, gerät die außerschulische Medienbildung ins vermeintliche Abseits. In unserem Workshop möchten wir, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der GMK – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur – und VertreterInnen von drei ausgewählten medienpädagogischen Projekten (Klicksafe.de, Ohrenspitzer und FSM) die außerschulische Medienbildung auf den Prüfstand stellen. Im „Projekt-Hopping“ zwischen den verschiedenen Angeboten findet ein intensiver Austausch mit den Projektverantwortlichen über Curricula, Stolpersteine, Zielgruppen und Schnittstellen für die Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Playern, statt.

ReferentInnen:
Friederike von Gross | GMK
Birgit Hock | Ohrenspitzer
Birgit Kimmel | Klicksafe.de
Björn Schreiber | FSM

Moderation:
Prof. Andreas Büsch und Christina Rolle | Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz


Christine Poulet (Moderation)

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Christine Poulet studierte Germanistik und Romanistik in Frankfurt, volontierte beim Privatradio und war viele Jahre Moderatorin und Redakteurin beim RBB und SWR sowie Dozentin bei der ARD.ZDF medienakademie. Seit 2013 ist sie im SWR für das Thema Medienkompetenz zuständig und hat u.a. in Rheinland-Pfalz das Netzwerk medientiriXX für Grundschulen mitbegründet.

Claudia Deeg (Moderation)

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Claudia Deeg ist seit 1998 Moderatorin und Redakteurin in der Aktuell-Reaktion bei SWR1 Rheinland-Pfalz in Mainz. Sie war zwischenzeitlich von 2002 bis 2005 als Hörfunk-Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio, von 2006 bis 2009 als Hörfunk-Korrespondentin in Paris beschäftigt. Sie hat dem ihrem Studium der Politikwissenschaften die Deutsche Journalistenschule in München besucht.

Jun.-Prof. Dr. Jasmin Bastian

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Jun.-Prof. Dr. Jasmin Bastian ist Juniorprofessorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ihre Arbeitsschwerpunkte bewegen sich in den Gebieten der Medienpädagogik. Sie forscht zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien, Einstellungen und Annahmen zu Medien(-wirkungen) sowie Nutzung und Rezeption von Medien in Familie, Kita, Schule und Studium.

Dr. Claudia Bogedan

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Dr. Claudia Bogedan ist seit Juli 2015 Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen und aktuell Präsidentin der Kultusministerkonferenz. Seit 2007 war sie in der Hans-Böckler-Stiftung tätig, zuletzt ab 2011 als Leiterin der Abteilung Forschungsförderung. Seit 2002 ist sie Mitglied der SPD, dort u.a. Mitglied der Grundwertekommission und Mitglied des Programmbeirats Digital Leben des SPD-Parteivorstandes.

Prof. Andreas Büsch

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Prof. Andreas Büsch ist Professor für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft in den Fachbereichen Soziale Arbeit und Praktische Theologie an der Katholischen Hochschule in Mainz. Er ist seit 2012 Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz. Büsch ist Mitherausgeber der Communicatio Socials – Zeitschrift für Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft.

Dr. Christian J. Buettner

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Dr. Christian J. Buettner ist seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bürgermeisters Geschäftsbereich Schule der Stadt Nürnberg. Neben der Unterstützung von strategischen Entwicklungen ist er u.a. für die Themenfelder Internationalisierung, Integration und Bildung für Nachhaltigkeit verantwortlich und seit Mitte 2013 mit der Koordination der Schul-IT in Nürnberg betraut. Er vertritt die Stadt Nürnberg im bay. und dt. Städtetag im Bereich der Digitalen Bildung.

Prof. Dr. Ira Diethelm

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Prof. Dr. Ira Diethelm war Lehrerin am Gymnasium Gaußschule Braunschweig und dort auch als Medienbeauftragte für die Schul-IT zuständig. Parallel dazu promovierte sie an der Universität Kassel. Seit 2008 ist sie an der Universität Oldenburg für die Lehrerbildung in Informatik verantwortlich und seit 2011 dort ordentliche Professorin für „Didaktik der Informatik“

Saskia Esken

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Saskia Esken ist gebürtige Baden-Württembergerin und seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags (für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt). Dort ist sie stellvertretende digitalpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und als Berichterstatterin für Digitale Bildung im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie als Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda tätig. Seit 1990 ist sie Mitglied der SPD, führt seit Jahren ihren Kreisverband und ist kommunalpolitisch im Kreistag engagiert.

Justin Gentzer

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Justin Gentzer hat sich während seiner Schulzeit in der Landesschülervertretung NRW engagiert. Mit seinem Abitur 2015 wechselte er in den geschäftsführenden Vorstand des Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V. (SV-Bildungswerk). Der bundesweite Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht Schülervertretungen und Schülerbeteiligung in Deutschland zu fördern. Neben einem bundesweitem Netzwerk von jugendlichen Peer-Trainer*innen setzt der Verein auch durch Fachtage, Kongresse und weitere Projekte, thematische Impulse für eine neue Schul-und Lernkultur aus Schüler*innensicht. Neben den Herausforderungen des Klimaschutzes und der Inklusion möchte der Verein die Perspektive der jungen Erwachsenen in die Entwicklung der Digitalen Bildung einbringen. Seit 2016 studiert er Kulturwissenschaft an der Europa-Universität Viadrina.

Stephan Griebel

Stephan Griebel ist seit 1997 bei Texas Instruments tätig. Derzeit verantwortet er den Bereich Business Development and Alliances Europe für die Bildungsprodukte des Unternehmens. Dazu zählt die weitere Entwicklung des Lehrernetzwerkes T3 – Teachers Teaching with Technology ebenso wie die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Schulbuchverlagen oder die Unterstützung von Modellversuchen zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht in enger Kooperation mit den Kultusministerien einschließlich der begleitenden didaktischen Forschung. Zuvor war er Lehrer für Mathematik und Physik am Gymnasium. Stephan Griebel ist im Gesamtvorstand der Initiative D21 und engagiert sich dort seit 2010 als Leiter der AG Bildung.

Christine Hauck

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Christine Hauck arbeitet seit 1997 im Cornelsen Verlag in unterschiedlichen Bereichen an der Entwicklung digitaler Medien, Online Angeboten und Plattformen, davon von 2001 bis 2009 als Leiterin der Abteilung Multimediaentwicklung. Seit Januar 2010 ist sie als Leiterin der Abteilung New Business verantwortlich für die Digitalstrategie und die Entwicklung neuer Geschäfte. Seit seiner Gründung Anfang 2012 ist sie erste Vorsitzende des Vereins Bündnis für Bildung.

Richard Heinen

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Richard Heinen ist wiss. Mitarbeiter am Learning Lab der Universität Duisburg-Essen und dort für den Arbeitsbereich Schule verantwortlich. Zudem ist er Geschäftsführer der Learninglab GmbH. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Schulentwicklung, Lerninfrastruktur und Medienintegration sowie Unterstützungswerkzeuge für Lehrkräfte und freie Bildungsmedien in informationell offenen Ökosystemen.

Birgit Hock M.A.

Birgit Hock_Portrait_Quadrat
Birgit Hock ist Gymnasiallehrerin für die Fächer Deutsch und Englisch. Als Autorin hat sie zahlreiche Lernhilfen bei verschiedenen deutschen Verlagen (Duden, Cornelsen, Klett) sowie Unterrichtsmaterialien publiziert. Zudem ist sie seit 2008 als Referentin mit einem Schwerpunkt auf Medienthemen bei der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest und unter anderem zuständig für das Projekt „Ohrenspitzer“.

Renate Holubek

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Renate Holubek ist Referentin im Bundesministerium für Bildung (BMB) Österreich, Referat Bildungsmedien. Sie hat Publizistik und Theaterwissenschaft in Salzburg und Wien studiert und Educational Technology an der Donau Universität Krems.
Seit 2001 leitet sie den europäischen media literacy award und unterstützt österreichweit Schulen und Lehrkräfte bei der Integration des Unterrichtsprinzips Medienbildung.

Martin Hüppe

Martin Hueppe_Portrait_Quadrat
Martin Hüppe ist Geschäftsführer des Bündnis für Bildung e.V. (BfB) und des didacta Verbandes. Das BfB setzt sich für den digitalen Wandel in der Bildung ein und vernetzt Wirtschaft und Politik. Der Didacta Verband vertritt die Bildungswirtschaft, setzt sich für den Einsatz qualitativ hochwertiger Lehr- und Lernmittel ein und steht hinter der weltweit größten Fachmesse für Bildung: der didacta – die Bildungsmesse.

Prof. Dr. Rudolf Kammerl

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Prof. Dr. Rudolf Kammerl war nach seinem Studium in Regensburg (Diplom-Pädagogik) an den Universitäten Regensburg, Passau und Nürnberg tätig. Seit 2008 ist er Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Hamburg. Ab Oktober wird er diesen Arbeitsbereich an der Friedlich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bearbeiten.

Jana Kausch

Portrait Jana Kausch
Jana Kausch ist seit 2014 Referentin für Bildung und Medienkompetenz bei der Initiative D21. In Projekten und Dialogen stärkt sie das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der digitalen Medien. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Entwicklung und Organisation von Veranstaltungen, die Betreuung von Studien sowie das Verfassen von Positionen zum Thema digitale Bildung. Nebenberuflich sensibilisiert und schult die Kultur- und Medienpädagogin Jung und Alt im Umgang mit digitalen Medien.

Prof. Dr. Martin Klose

Martin Klose_Portrait
Prof. Dr. Martin Klose ist seit 2014 Rektor der Katholischen Hochschule Mainz und Professor für Moraltheologie und Christliche Gesellschaftslehre in den Fachbereichen Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Praktische Theologie und Sozialwissenschaften – Migration und Integration. Er ist Mitglied im Netzwerk Soziale Theologie und in der Fachgruppe Ethik und Soziale Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit..

Dipl. Päd. Birgit Kimmel

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Birgit Kimmel ist seit 2004 pädagogische Leitung der EU-Initiative klicksafe, arbeitet seit Juli 2002 bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland Pfalz.
Dipl. Erziehungswissenschaftlerin, mit den Schwerpunkten Interkulturelle Bildung, Erwachsenenbildung und Medienpädagogik. Bis 2002 Mitarbeiterin im Zentrum für empirische pädagogische Forschung der Universität Landau.

Prof. Dr. Sven Kommer

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Prof. Dr. Sven Kommer ist seit 2011 Professor für Allgemeine Didaktik an der RWTH Aachen University. Aktuelle Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Konzepte für den Einsatz digitaler Medien in der Schule (Lernen durch Gestalten), medialer Habitus und soziale Ungleichheit und videogestutzte Beobachtung. Er ist zudem Sprecher der Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“.

Lena-Sophie Müller

Geschäftsführerin Lena-Sophie Müller 2016
Lena-Sophie Müller ist seit 2014 Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins Initiative D21 e.V. In dieser Position ist es ihr Anliegen, die gesellschaftlichen Implikationen der Digitalisierung in Deutschland aufzuzeigen und positiv mitzugestalten. Vor der Initiative D21 arbeitete sie seit 2008 als Wissenschaftlerin am Fraunhofer-Institut FOKUS in Berlin und hat dort zahlreiche Verwaltungsmodernisierungs- und E-Government-Projekte mit der Industrie und der öffentlichen Verwaltung auf EU-, Bundes-, Landes- und Kommunalebene geleitet.

Renate Pepper

Renate Pepper_Portrait
Renate Pepper ist seit vielen Jahren in der Politik und im Medienbereich aktiv. Sie war 20 Jahre Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz und dort in verschiedenen Funktionen tätig (1991-2011). Seit 1. April 2012 ist Renate Pepper Direktorin der LMK. Sie ist Mitglied der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) und stellvertretende Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

M.A. Christina Rolle

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Christina Rolle ist wissenschaftliche Assistentin von Prof. Andreas Büsch an der Katholischen Hochschule Mainz. Seit 2014 moderiert sie als freiberufliche eLearning Expertin eine medienpädagogische Weiterbildung für MultiplikatorInnen (Mepps). Sie ist Doktorandin der Universität zu Köln im Fachbereich Erziehungswissenschaften. Frau Rolle lehrt im Fachbereich Soziale Arbeit an der KH Mainz.

Lisa Rosa

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Lisa Rosa hat 20 Jahre als Lehrerin für Musik, Geschichte und Politik an einer Westberliner Gesamtschule und einem Hamburger Gymnasium gearbeitet. Seit 2005 ist sie am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg in der Lehreraus- und -Fortbildung tätig. Mit Referendaren und Lehrern erarbeitet und erprobt sie Möglichkeiten der Lernprozessgestaltung mit Web 2.0-Medienformen und Projektformaten im Lernbereich Gesellschaft.

Dr. Simone Schelberg

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Dr. Simone Schelberg studierte von 1988 bis 1994 Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main. Nach dem juristischen Referendariat war die promovierte Medienrechtlerin von 1998 bis 2002 in verschiedenen Funktionen beim Land Nordrhein-Westfalen im Rundfunkreferat, dem WDR sowie der Deutschen Welle in Köln und Berlin tätig. 2002 kam sie als Hauptabteilungsleiterin „Land und Leute“ des SWR Fernsehens in Rheinland-Pfalz nach Mainz. Im Juni 2007 wurde sie zur Landessenderdirektorin gewählt.

Prof. Dr. Heidi Schelhowe

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Prof. Dr. Heidi Schelhowe ist Professorin für Digitale Medien in der Bildung in der Informatik an der Universität Bremen. Sie leitet die interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppe dimeb mit den Arbeitsschwerpunkten Software- und Hardwareentwicklung für Bildungskontexte, pädagogisch-didaktische Gestaltung schulischer und außerschulischer Lernumgebungen, Medienkompetenz. Sie ist Mitglied im Fernsehrat des ZDF.

Björn Schreiber

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Björn Schreiber ist Referent für Medienbildung bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) und arbeitet dort an der Schnittstelle zwischen Jugendschutz in digitalen Medien und Medienbildung. Zuvor koordinierte der Diplompädagoge die Schulversuche „Schulische Medienbildung in MV“ und „Auf dem Weg zur Medienschule“ und unterstütze Schulen bei der ganzheitlichen Implementierung von Medienbildung.

Dr. Angela Thiele

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Dr. Angela Thiele ist Schulleiterin der 2008 gegründeten Grundschule am Koppenplatz in Berlin Mitte. Ihre jahrelange Erfahrung von Lehren und Lernen mit digitalen Medien brachte sie in das Konzept der elementaren Lernarchitekturen ein, das sie entwickelte und an der Schule implementierte. Sie führt dazu schulinterne Lehrerfortbildungen durch und coacht Schulen aus dem Bezirk.

Dr. Friederike von Gross

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Dr. Friederike von Gross ist seit April 2016 Geschäftsführerin der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK). Zuvor war sie als wiss. Mitarbeiterin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld tätig und promovierte dort zum Thema “Informelles Lernen in Szenen. Zum Erwerb berufsrelevanter Kompetenzen in Jugendszenen am Beispiel der Visual-Kei-Szene” unter Prof. Dr. Uwe Sander. Sie ist Mit-Herausgeberin verschiedene Überblicksbände zur Medienpädagogik.

DATUM

15.09.2016

UHRZEIT

10:00 – 17:00 Uhr

ORT

Katholische Hochschule Mainz | Saarstr. 3 | 55122 Mainz

Der Zugang zur Veranstaltung ist barrierefrei.

Projektleitung

Jana Kausch

Referentin für Bildung und Medienkompetenz | Initiative D21 e.V.
Reinhardtstraße 38, 10117 Berlin
+49 30 52.68.722-57
jana.kausch[at]initiatived21.de

 

Organisation am Veranstaltungsort

Christina Rolle

Clearingstelle Medienkompetenz | Katholische Hochschule Mainz
Saarstr. 3, 55122 Mainz
+49 (0)176.24.84.39.61
clearingstelle[at]kh-mz.de

 

Bildungsmediale Logo mit Claim
Im Jahr 2013 veranstalteten die Initiative D21, das Bündnis für Bildung, die Initiative Keine Bildung ohne Medien! und der Tagesspiegel die erste Bildungsmediale unter dem Motto: Schule in der digitalen Gesellschaft.

Es ging den Veranstaltern darum, auszuloten, wo die schulische Medienbildung stand und wie die unterschiedlichen Akteure im Bildungskontext die damals aktuelle Situation einschätzten. Was wurden als die dringendsten Handlungsbedarfe gesehen? Was leistete Schule bereits und was musste sie noch tun? Was für eine Schule war überhaupt gewünscht? Diese Leitfragen führten durch den Tag.

Mehr Informationen zur Bildungsmediale 2013 finden Sie hier.