(N)ONLINER Atlas 2010: 72 Prozent der Deutschen sind online

8. Juli 2010  
Abgelegt unter Neues aus den Projekten, Presseinformationen

Presseinformation der Initiative D21 vom 8. Juli 2010

(N)ONLINER Atlas 2010: 72 Prozent der Deutschen sind online

•    Erstmals 70 Prozenthürde bei der Internetnutzung übersprungen
•    Onliner-Anteil wächst im Jahresvergleich um 2,9 Prozentpunkte
•    Bremen an der Spitze, Rheinland-Pfalz mit größtem Wachstum

Berlin, 8. Juli 2010 – Laut aktuellem (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 ist die Internetnutzung in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres haben somit zwei Millionen Menschen die digitale Welt neu für sich entdeckt. Doch wird aus den Zahlen auch deutlich, dass man von einer digitalen Gesellschaft in Deutschland – trotz erhöhter politischer und medialer Aufmerksamkeit – noch weit entfernt ist. Noch immer sind 28 Prozent und damit knapp 19 Millionen Menschen über 14 Jahren nicht online. Und auch das aktuelle Wachstum zeigt, dass ohne gezielte Förderung in Zukunft mit geringeren Steigerungen zu rechnen ist. So fällt das diesjährige Wachstum im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte geringer aus. Auch wollen nur noch 3,8 Prozent Nutzungsplaner in den nächsten zwölf Monaten das Internet neu für sich entdecken. 2009 waren es noch 4,3 Prozent.

Info: Dies ist eine interaktive Info-Grafik, deren Features Sie über Menüleiste, Scrollbalken und Maus nutzen können. Weitere interaktive Charts finden Sie unter www.nonliner-atlas.de

Das sind die zentralen Ergebnisse der Jubiläumsausgabe des (N)ONLINER Atlas. Deutschlands größter Studie zur Internetnutzung, die seit zehn Jahren von TNS Emnid / TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 durchgeführt wird. Dabei werden die über 30.000 Interviewten nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand oder Beschäftigung befragt, woraus sich unter anderem detaillierte Rückschlüsse auf die Internetnutzung in den einzelnen Bundesländern, Regierungsbezirken und Ortsgrößenklassen ziehen lassen. Damit bietet die Studie einen ausführlichen Blick auf die momentanen Rahmenbedingungen für die digitale Gesellschaft in Deutschland.

„Es ist erfreulich, dass inzwischen fast drei Viertel aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland online sind“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto. Auf diesem Erfolg dürfe man sich aber nicht ausruhen. Otto kündigte daher an, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit seiner Initiative „Internet erfahren“ nicht nur mehr Menschen ins Netz bringen, sondern vor allem deren Kompetenz im Internet erhöhen wolle. „Die Menschen müssen das Internet besser verstehen, um seine Risiken und seine Chancen zu erkennen und es sinnvoll nutzen zu können – deshalb muss es nun vor allem darum gehen, die so genannte „digitale Kompetenz“ zu erhöhen“, betonte Otto.

Bremen das Land der Onliner – Über 80 Prozent nutzen in der Hansestadt das Internet
Mit aktuell 80,2 Prozent Onliner-Anteil ist Bremen weiterhin einsame Spitze bei der Internetnutzung. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein erneut hoher Zuwachs von sechs Prozentpunkten. Auch die anderen Stadtstaaten (Berlin 75,2 Prozent und Hamburg 75 Prozent) sind unter den TOP 5 vertreten. Als einziges Flächenland kann sich Baden-Württemberg mit 76 Prozent dazwischen schieben und belegt den zweiten Platz bei der Internetnutzung unter den Bundesländern.

Die Wachstumsrate von Bremen wird in diesem Jahr nur noch von einem anderen Bundesland überboten: Rheinland-Pfalz weist mit 6,4 Prozent den höchsten Zuwachs aller Bundesländer auf. Lag es im letzten Jahr noch deutlich unter dem Schnitt, ist es jetzt mit 72,9 Prozentpunkten über die Durchschnittsmarke geklettert. Andere Bundesländer stagnieren dagegen weitestgehend: Nicht einmal um ein Prozentpunkt ist im Vergleich zum Vorjahr in Sachsen (0,7 Prozentpunkte) und in Mecklenburg-Vorpommern (0,8 Prozentpunkte) die Internetnutzung gestiegen. Entsprechend hat sich Sachsen im Ranking nicht verbessern können und Mecklenburg-Vorpommern ist sogar auf den letzten Platz abgerutscht. Allgemein konnte der Osten nicht aufholen. Im Gegenteil: die Schere zwischen West und Ost öffnet sich weiter. Die Kluft zwischen dem ersten und dem letzten Bundesland ist damit auf gewaltige 17,5 Prozentpunkte angewachsen. Diese Entwicklung zeichnet sich auch beim Stadt-Land-Gefälle ab: Während in Ballungsräumen inzwischen 74,8 Prozent der Einwohner online sind, sind es in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern gerade einmal 65,8 Prozent.

Bildungsgruppen nähern sich weiter an
Zum dritten Mal in Folge weist die Bevölkerungsgruppe mit formal einfacher Bildung den höchsten Zuwachs bei der Internetnutzung auf. Um 3,9 Prozentpunkte auf 56,6 Prozent stieg die Zahl der Onliner mit Volks- oder Hauptschulabschluss. Mit 5,0 Prozent sind auch die meisten Nutzungsplaner aller Bildungsgruppen hier vertreten, wodurch man in den nächsten Jahren mit einem weiteren überdurchschnittlichen Wachstum rechnen kann. Trotz dieser positiven Entwicklung liegt diese Bildungsgruppe weiterhin weit hinter den Gruppen mit einem weiterbildenden Schulabschluss (76,2 Prozent Onliner) und der Gruppe mit Abitur oder Studium (88,8 Prozent Onliner). Spitzenreiter sind Schüler, die bereits mit 97,5 Prozent Onliner-Anteil beinahe vollständig im Internet anzutreffen sind.

„Es gibt kaum noch einen Beruf, der ohne ein Mindestmaß an Kenntnissen über die digitalen Medien auskommt. Solange wir eine digitale Grundversorgung nicht bieten können, schaffen wir in Deutschland allerdings eine Ungleichheit, die neben einer persönlichen Benachteiligung auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland nicht zugutekommt“ so Alf Henryk Wulf, Vizepräsident der Initiative D21 und Vorstandsvorsitzender der Alcatel-Lucent Deutschland AG.

Best Ager und Haushalte mit geringem Einkommen mit überdurchschnittlichem Wachstum
Auch wenn noch immer die Regel gilt, dass mit steigendem Alter die Internetnutzung abnimmt, verzeichnet auch in diesem Jahr die Altersgruppe 50plus mit 4,7 Prozentpunkten das höchste Wachstum. Inzwischen ist beinahe jeder zweite Best Ager (49,6 Prozent) online. Jedoch werden große Unterschiede in dieser Altersgruppe im Detail deutlich: Während bei den 50- bis 59-Jährigen noch 71,8 Prozent online sind, fällt dieser Wert bei den 60- bis 69-Jährigen auf 54,0 Prozent und bei den über 70-Jährigen ist nur noch knapp jeder Vierte online (23,3 Prozent Internetnutzung).

Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro schaffen in diesem Jahr ebenfalls erstmals den Sprung über die 50-Prozent-Hürde. Trotz Steigerung um 4,5 Prozentpunkte in dieser Einkommensklasse, besteht nach wie vor ein mehr als deutlicher Zusammenhang zwischen der Internetnutzung und dem Einkommen. So sind beispielsweise 92 Prozent der Deutschen mit einem Haushaltseinkommen von über 3.000 Euro bereits online und 80,0 Prozent der Einkommensschicht zwischen 2.000 und 3.000 Euro.

Breitbandnutzung – DSL bleibt Hauptzugangsart, Kabel- und Mobilzugänge steigen weiter
Unverändert zum Vorjahr ist DSL mit weitem Abstand die meist genutzte Internetzugangsart. 42,8 Prozent (Vorjahr 42,5 Prozent) der Bevölkerung gehen darüber breitbandig in die digitale Welt. Die größte Steigerung von 1,2 Prozentpunkten im Breitbandbereich kommt aber dem Kabelanschluss zugute. Aktuell finden 4,5 der Bevölkerung dadurch den Weg ins Netz. Der zweitgrößte Wachstumstreiber ist die Mobilfunknutzung von zu Hause aus: Mit 1,9 Prozent verdoppelt sich nahezu der Bevölkerungsanteil, der diesen Kanal als Hauptzugangsart für die Internetnutzung zu Hause angibt. Gerade die beliebten UMTS-Sticks haben daran einen großen Anteil.

„Echte Teilhabe am Internet setzt eine breitbandige Internetnutzung voraus. Erfreulich ist, dass die Breitbandnutzung in Deutschland besonders durch ein Wachstum beim Breitbandkabel und mobilen Internetzugang weiter zunimmt. Dennoch bleibt die Nutzung von Schmalbandnutzung recht konstant und beläuft sich seit 2008 auf 16 Prozent der Bevölkerung.“, sagt Robert A. Wieland, Mitglied des D21-Gesamtvorstandes und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH.

Den aktuellen (N)ONLINER Atlas sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.nonliner-atlas.de

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Über die Initiative D21
Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Internetnutzung: Abstand zwischen den Bundesländern vergrößert sich

8. Juli 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 8. Juli 2010

Internetnutzung: Abstand zwischen den Bundesländern vergrößert sich
•    (N)ONLINER Atlas 2010: Bremen einsame Spitze im Länderranking, Rheinland-Pfalz mit größtem Internetzuwachs
•    Kluft zwischen West und Ost öffnet sich auch 2010 weiter
•    Mecklenburg-Vorpommern am Ende des Ländervergleichs

Berlin, 8. Juli 2010 – Zwei Bundesländer heben sich 2010 beim Internetwachstum deutlich hervor: Der Stadtstaat Bremen manifestierte seinen ersten Platz im Länderranking mit einem Zuwachs von sechs Prozentpunkten (80,2 Prozent Onliner-Anteil), was nur vom Flächenland Rheinland-Pfalz mit einer Steigerung von 6,4 Prozentpunkten noch überboten werden konnte. Hatte Rheinland-Pfalz im letzten Jahr noch das geringste Wachstum, liegt es aktuell mit 72,9 Prozent Onliner-Anteil erstmals über der durchschnittlichen Internetnutzung in Deutschland und konnte sich von Platz 10 auf Platz sieben verbessern. Es nähert sich den TOP 5, die neben Bremen noch aus den Ländern Baden-Württemberg (76,0 Prozent Internetnutzung), Berlin (75,2 Prozent), Hamburg (75,0 Prozent) und Hessen (74,2 Prozent) bestehen. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Bundesländern im (N)ONLINER Atlas 2010, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest.

Info: Dies ist eine interaktive Info-Grafik, deren Features Sie über Menüleiste, Scrollbalken und Maus nutzen können. Weitere interaktive Charts finden Sie unter www.nonliner-atlas.de

Dabei fiel das Internetwachstum der einzelnen Bundesländer sehr unterschiedlich aus. Während Bremen und Rheinland-Pfalz einen deutlich überdurchschnittlichen Zuwachs verzeichnen konnten, stagnieren einige Bundesländer weitestgehend: Um weniger als ein Prozentpunkt stieg die Internetnutzung in Sachsen (0,7 Prozentpunkte) und Mecklenburg-Vorpommern (0,8 Prozentpunkte). Während Sachsen seine Platzierung zumindest halten konnte, rutschte Mecklenburg-Vorpommern auf den letzten Platz im Ländervergleich ab. Mit einem Anstieg von nur 1,3 Prozentpunkten liegen auch Schleswig-Holstein und Brandenburg deutlich unter der durchschnittlichen Wachstumsrate von 2,9 Prozentpunkten. Besonders die neuen Bundesländer konnten nicht aufholen. Im Gegenteil: die Schere zwischen West und Ost öffnet sich bei der Internetnutzung weiter.

Durch dieses ungleiche Bild bei den Wachstumsraten hat sich der Abstand zwischen dem ersten und dem letzten Bundesland stark vergrößert. Aktuell 17,5 Prozentpunkte liegen zwischen Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.

„Das Internet ist in den letzten Jahren für beinahe alle Wirtschaftsbereiche zu einer Basistechnologie geworden. Eine hohe Internetnutzung und breitbandiges Internet sind ein eindeutiger Infrastrukturvorteil im Wettbewerb der Länder und Kommunen. Will man seinen Standort erhalten oder nach vorne bringen, müssen einige Bundesländer bei diesen Faktoren deutlich aufholen“, so Robert A. Wieland, Mitglied des D21-Gesamtvorstandes und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH.

Ein Blick auf Regierungsbezirksebene zeigt, dass auch die Unterschiede innerhalb der Bundesländer teilweise recht deutlich sind. So hat in Baden-Württemberg der Regierungsbezirk Tübingen mit  8,8 Prozentpunkten den höchsten Internetzuwachs im Bundesgebiet und damit einen Onliner-Anteil von 81,1 Prozent erreicht. Gleichzeitig stagniert aber der Nachbarbezirk Freiburg bei 71,1 Prozent (2009: 70,9 Prozent) und liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt. Auch in Bayern gibt es dieses Beispiel: Während der Bezirk Oberbayern mit dem Ballungsraum München mit 74,4 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt, sind es in Oberfranken nur 66,2 Prozent Onliner.

Bremen auch bei Breitbandnutzung an Position eins
Ohne Breitbandanschluss sind die heutigen vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Welt nur eingeschränkt nutzbar. Deshalb kommt dem Breitband eine immer größere Bedeutung zu. 49,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben dies erkannt und gehen inzwischen breitbandig ins Internet. Im Ländervergleich liegt Bremen auch in dieser Kategorie auf dem ersten Platz. Aktuell nutzen 57,9 Prozent der Hansestadteinwohner einen Breitbandanschluss. Damit hat Bremen durch einen Zuwachs von 12 Prozentpunkten Berlin auf Platz zwei (53,1 Prozent Breitbandnutzung) verdrängt. Auf Platz drei folgt Baden-Württemberg mit 53,0 Prozent. Die „rote Laterne“ im Länderranking hat das Saarland, wo gerade einmal 40,7 Prozent der Bevölkerung mit dem schnellen Internet in der digitalen Welt unterwegs sind.

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Bildungsschichten nähern sich bei der Internetnutzung an

8. Juli 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 8. Juli 2010

Bildungsschichten nähern sich bei der Internetnutzung an

  • (N)ONLINER Atlas 2010: Unveränderter Zusammenhang zwischen Internetnutzung und formaler Bildung
  • Deutliche Unterschiede bei der Internetnutzung nach Geschlecht und Bildung

Berlin, 8. Juli 2010 – Laut (N)ONLINER Atlas 2010 der Initiative D21 schließt sich die Lücke bei der Internetnutzung zwischen den Bildungsschichten auch in diesem Jahr weiter. Bereits zum dritten Mal in Folge hat dabei die Bevölkerungsgruppe mit formal einfacher Bildung mit knapp vier Prozent den höchsten Zuwachs bei der Internetnutzung. Im vergangenen Jahr übersprangen diese Nutzer erstmals die 50-Prozent-Marke und liegen aktuell bei einem Onliner-Anteil von 56,6 Prozent.

Mit Blick auf die weiteren Bildungsgruppen relativiert sich allerdings das ansonsten positive Ergebnis. Denn nach wie vor besteht ein starker Zusammenhang zwischen der formalen Bildung und der Internetnutzung. So sind Befragte mit mittlerer formaler Bildung bereits zu 76 Prozent Onliner. Noch größer wird diese Kluft beim Vergleich der Befragten, die die allgemeine Hochschulreife bzw. ein Studium abgeschlossen haben. In dieser Gruppe sind inzwischen 88,8 Prozent online. Positiv ist allerdings, dass Schüler – über alle Schulformen hinweg – bereits mit 97,5 Prozent beinahe vollständig in der digitalen Welt angekommen sind.

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Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21, sieht noch deutliches Potenzial: „Trotz des deutlichen Wachstums bei der Internetnutzung profitieren davon nicht alle Teile der Gesellschaft. Wir benötigen mehr Engagement in Deutschland, um das Internet nicht nur flächendeckend sondern vor allem auch unabhängig vom Bildungsstand zugänglich zu machen. Digitale Kompetenz ist nicht nur eine Voraussetzung für den erfolgreichen Berufseinstieg, sie ist auch ein wichtiger Erfolgsfaktor für uns in Deutschland als Wissensgesellschaft.“

Dabei bestehen in Deutschland gerade bei den Befragten mit einfachem Bildungsabschluss nochmals deutliche regionale Unterschiede. Besonders die neuen Bundesländer zeigen noch einen eindeutigen Nachholbedarf  und konnten auch beim Zuwachs nicht überdurchschnittlich profitieren.

Große Unterschiede zwischen Frauen und Männern mit formal einfacher Bildung
Ein Blick auf die Internetnutzung nach Geschlecht und Bildung zeigt: je niedriger der Bildungsabschluss, desto größer die Unterschiede bei der Internetnutzung zwischen Frauen und Männern. Während 1,5 Prozentpunkte mehr Schülerinnen als Schüler das Internet nutzen und Akademikerinnen nur knapp hinter den Akademikern (2,2 Prozentpunkte) liegen, werden die Abstände ab einem mittleren Bildungsabschluss zweistellig. Während Männer in dieser Gruppe mit 81,8 Prozent das Netz nutzen, liegen die Frauen in dieser Gruppe mit 71,7 Prozent im Gesamtdurchschnitt. In den Gruppen mit niedrigem Bildungsabschluss hat sich der Abstand bei der Netznutzung zwischen den Geschlechtern gegenüber 2009 noch vergrößert: Der Abstand beim Onliner-Anteil in der Gruppe der Volksschüler mit Lehre liegt bei etwa 20 Prozentpunkten (69,1 Prozent der Männer online gegenüber 50,2 Prozent der Frauen), in der Gruppe der Volksschüler ohne Lehre beträgt der Abstand sogar über 30 Prozentpunkte (68,1 Prozent der Männer online gegenüber 36,1 Prozent der Frauen).

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Über 60-Jährige mit größtem Wachstum bei der Internetnutzung

8. Juli 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 8. Juli 2010

Über 60-Jährige mit größtem Wachstum bei der Internetnutzung

  • (N)ONLINER Atlas 2010: Größte Zuwachsraten in der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen bei der Internetnutzung
  • Allerdings ist nicht einmal jeder Vierte ab 70 Jahren online

Berlin, 8. Juli 2010 – Das Internet etabliert sich in allen Teilen der Gesellschaft. 72 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind mittlerweile online. Nach wie vor gilt dabei aber, dass mit zunehmendem Alter die Internetnutzung abnimmt. Während die 14- bis 29-Jährigen bereits zu 95,8 Prozent das Internet nutzen und bei den 30- bis 49-Jährigen immer noch überdurchschnittliche 87,1 Prozent online sind, beginnt der Bruch bei der Generation 50plus. Trotz dem höchsten Wachstum von 4,7 Prozentpunkten innerhalb der drei genannten Altersgruppen, ist momentan nur knapp jeder Zweite ab 50 Jahren online (49,6 Prozent Online-Anteil). Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2010, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest.

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Dabei kann man nicht pauschal die gesamte Generation 50plus als wenig internetaffin bezeichnen. Ein genauer Blick auf diese Altersgruppe zeigt ein differenziertes Bild. Die 50- bis 59-Jährigen liegen mit 71,8 Prozent Internetnutzung noch nah am Bundesdurchschnitt. Bei den 60- bis 69-Jährigen fällt dieser Wert bereits auf 54,0 Prozent und bei den über 70-Jährigen ist nur noch knapp jeder Vierte online (23,3 Prozent Internetnutzung). Positiv ist zu werten, dass die 60- bis 69-Jährigen mit 5,5 Prozentpunkten den größten Anstieg bei der Internetnutzung aller Altersdekaden zu verzeichnen haben. Auch bei den über 70-Jährigen stieg der Onliner-Anteil mit 4,4 Prozentpunkten weit überdurchschnittlich, was den Nachholbedarf nochmals verdeutlicht.

Abstand bei Internetnutzung von Männern und Frauen über  50 Jahre vergrößert sich weiter
Schlüsselt man die Internetnutzung in Deutschland nach Alter und Geschlecht auf, werden besonders bei der Generation 50plus große Unterschiede deutlich. Männer nutzen im Durschnitt häufiger das Internet als Frauen. Während dieser Unterschied bei den 14- bis 49-Jährigen im einstelligen Bereich liegt, bricht die Internetnutzung bei den Frauen über 50 Jahren deutlich ein. In der Altersdekade der 50- bis 59-Jährigen sind noch knapp 80 Prozent der Männer online, bei den Frauen allerdings schon weniger als zwei Drittel (64,6 Prozent). Die größten Nutzungsunterschiede gibt es in den Altersgruppen 60 bis 69 Jahre und 70plus. Hier betragen die Abstände zwischen den Geschlechtern gar 22,7 bzw. 22,2 Prozentpunkte. Während bei den über 70-Jährigen noch etwa jeder dritte Mann online ist, nutzt nur jede siebte Frau der gleichen Altersgruppe das Internet. Die aktuellen Wachstumsraten zeigen auch, dass sich dieser Abstand in den nächsten Jahren nicht oder nur marginal ändern wird: Denn während bei den Männern über 70 Jahren der Online-Anteil um 4,9 Prozentpunkte stieg, liegt er bei den Frauen dieser Altersgruppe bei 3,8 Prozentpunkten.

„Wir kommen nicht weiter, wenn wir Frauen über 70 Jahren als Problemgruppe stigmatisieren und unterstellen, sie seien in der digitalen Gesellschaft nicht angekommen. Sie verfügen über viel Lebenserfahrung und finden sich auch ohne eigene Internetnutzung bestens zurecht. Sie sind aktiver Teil dieser Gesellschaft, der eigene Internetzugang „fehlt“ ihnen nicht. Aber sie kennen und nutzen oft indirekt über Freunde, Verwandte und Bekannte die Vorteile, Angebote und Dienstleistungen im Internet. Schaffen wir also eine öffentliche Internet-Unterstützungskultur und alle können nach ihren Möglichkeiten und Wünschen partizipieren und profitieren“ regt Birgit Kampmann, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, an.

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eGovernment-Monitor 2010: Bürger haben Sicherheitsbedenken bei der Abwicklung von Behördengängen im Internet

8. Juli 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 8. Juli 2010

eGovernment-Monitor 2010: Bürger haben Sicherheitsbedenken bei der Abwicklung von Behördengängen im Internet

  • Sonderstudie der IDG-Medienmarken COMPUTERWOCHE und CIO im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2010
  • Reine Informationsangebote am stärksten nachgefragt
  • Zentrale Behördenrufnummer 115 und zentrales Bürgerportal bislang kaum bekannt
  • Deutsche sehen in eGovernment-Angeboten überwiegend großen oder sehr großen Mehrwert

Berlin / München, 8. Juli 2010 – Behörden haben bei der Gestaltung von vollständigen und sicheren Online-Bürgerservices nach Ansicht der Deutschen Nachholbedarf. Zu diesem Ergebnis kommt die von den IDG-Medienmarken COMPUTERWOCHE und CIO unterstützte Studie „eGovernment-Monitor 2010“ im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2010 der Initiative D21. Für die Untersuchung befragte TNS Infratest 1.002 Internet-Nutzer ab 18 Jahren in Privathaushalten in Deutschland. York von Heimburg, CEO der IDG Communications Media AG und Präsidiumsmitglied der Initiative D21, zu dieser Studie: „IDG versteht sich als Impulsgeber des Dialogs zwischen Bürgern, Behörden und der IT-Industrie. Besseres eGovernment nutzt Allen. Wir wünschen uns, dass diese Bestandsaufnahme zu einer lebendigen Diskussion anregt.“

Datenschutz und Datensicherheit, die Sicherheit allgemein sowie die Zuverlässigkeit der Systeme sind für die Befragten die wichtigsten Aspekte bei der Abwicklung von Behördengängen im Internet: Etwa vier von fünf Nutzern sind diese Punkte sehr oder sogar äußerst wichtig. Beim Thema Datenschutz/Datensicherheit bescheinigen allerdings lediglich 29 Prozent den behördlichen Online-Angeboten eine ausgezeichnete beziehungsweise sehr gute Arbeit. Allgemeine Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Systeme bezeichnen nur 28 beziehungsweise 26 Prozent als ausgezeichnet oder sehr gut.

„Als Deutschlands führendes IT-Medienhaus ist es eines unserer zentralen Anliegen, Internet-Nutzern Handlungsempfehlungen für einen sicheren und komfortablen Umgang mit Online-Diensten zu bieten“, erklärt York von Heimburg. „Deshalb haben wir die vorliegende Studie unterstützt, weil wir davon überzeugt sind, dass eGovernment-Angebote dazu beitragen, das Verhältnis zwischen Bürgern und Staat zu beleben.“

Einer intensiveren Nutzung von eGovernment-Dienstleistungen stehen aus Sicht der Internet-Nutzer in Deutschland in erster Linie eine mangelnde Durchgängigkeit der Angebote und eine undurchschaubare Struktur der Internet-Services (jeweils 42 Prozent) im Wege. 41 Prozent der Befragten bemängeln darüber hinaus unzureichende Hilfestellungen. Gut ein Drittel nennt das Themenfeld Datensicherheit/Datenschutz als ein weiteres Hemmnis.

„Bürger erwarten beim eGovernment Sicherheit in zweierlei Hinsicht: Daten sollen zum einen sicher und verlässlich transportiert werden und zum anderen angemessen verwahrt und vor missbräuchlichem Zugriff von außen wie innen geschützt werden“, so Michael Beilfuß, Mitglied der Geschäftsleitung IDG Business Media GmbH. „Initiativen, den Bürgern einen tatsächlich sicheren Weg zur digitalen Behördenkommunikation anzubieten, sollten deshalb Hand in Hand gehen mit dem angemessenen und transparenten Umgang mit den Bürgerdaten.“

Bisher am stärksten genutzt werden laut Studie vor allem Online-Informationsangebote wie Infos zu Öffnungszeiten (55 Prozent) oder Veranstaltungen (40 Prozent). Unter den „echten“ Abwicklungsangeboten ist die elektronische Steuerklärung (ELSTER) mit 50 Prozent die bekannteste. 31 Prozent haben diesen Service bereits genutzt. Die Bestellmöglichkeit einer Feinstaubplakette oder die Reservierung eines Wunschkennzeichens ist knapp jedem Vierten Onliner (23 Prozent) bekannt – 14 Prozent haben das Angebot schon einmal in Anspruch genommen.

Insgesamt sehen die Befragten in der Abwicklung von behördlichen Dienstleistungen über das Internet überwiegend einen großen oder sehr großen Mehrwert. Am höchsten liegt der Anteil mit 60 Prozent bei einem zentralen Behördendienstportal im Internet. Die bereits bestehenden Angebote in diesem Bereich sind jedoch einer großen Mehrheit der Befragten bislang kaum bekannt. So gibt nur jeder Fünfte Onliner an, die zentrale Behördenrufnummer 115 zu kennen, beim zentralen Bürgerportal www.d115.de sind es lediglich fünf Prozent.

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· Sonderstudie der IDG-Medienmarken COMPUTERWOCHE und CIO im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2010

· Reine Informationsangebote am stärksten nachgefragt

· Zentrale Behördenrufnummer 115 und zentrales Bürgerportal bislang kaum bekannt

· Deutsche sehen in eGovernment-Angeboten überwiegend großen oder sehr großen Mehrwert

Berlin / München, 8. Juli 2010 – Behörden haben bei der Gestaltung von vollständigen und sicheren Online-Bürgerservices nach Ansicht der Deutschen Nachholbedarf. Zu diesem Ergebnis kommt die von den IDG-Medienmarken COMPUTERWOCHE und CIO unterstützte Studie „eGovernment-Monitor 2010“ im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2010 der Initiative D21. Für die Untersuchung befragte TNS Infratest 1.002 Internet-Nutzer ab 18 Jahren in Privathaushalten in Deutschland. York von Heimburg, CEO der IDG Communications Media AG und Präsidiumsmitglied der Initiative D21, zu dieser Studie: „IDG versteht sich als Impulsgeber des Dialogs zwischen Bürgern, Behörden und der IT-Industrie. Besseres eGovernment nutzt Allen. Wir wünschen uns, dass diese Bestandsaufnahme zu einer lebendigen Diskussion anregt.“

Datenschutz und Datensicherheit, die Sicherheit allgemein sowie die Zuverlässigkeit der Systeme sind für die Befragten die wichtigsten Aspekte bei der Abwicklung von Behördengängen im Internet: Etwa vier von fünf Nutzern sind diese Punkte sehr oder sogar äußerst wichtig. Beim Thema Datenschutz/Datensicherheit bescheinigen allerdings lediglich 29 Prozent den behördlichen Online-Angeboten eine ausgezeichnete beziehungsweise sehr gute Arbeit. Allgemeine Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Systeme bezeichnen nur 28 beziehungsweise 26 Prozent als ausgezeichnet oder sehr gut.

„Als Deutschlands führendes IT-Medienhaus ist es eines unserer zentralen Anliegen, Internet-Nutzern Handlungsempfehlungen für einen sicheren und komfortablen Umgang mit Online-Diensten zu bieten“, erklärt York von Heimburg. „Deshalb haben wir die vorliegende Studie unterstützt, weil wir davon überzeugt sind, dass eGovernment-Angebote dazu beitragen, das Verhältnis zwischen Bürgern und Staat zu beleben.“

Einer intensiveren Nutzung von eGovernment-Dienstleistungen stehen aus Sicht der Internet-Nutzer in Deutschland in erster Linie eine mangelnde Durchgängigkeit der Angebote und eine undurchschaubare Struktur der Internet-Services (jeweils 42 Prozent) im Wege. 41 Prozent der Befragten bemängeln darüber hinaus unzureichende Hilfestellungen. Gut ein Drittel nennt das Themenfeld Datensicherheit/Datenschutz als ein weiteres Hemmnis.

„Bürger erwarten beim eGovernment Sicherheit in zweierlei Hinsicht: Daten sollen zum einen sicher und verlässlich transportiert werden und zum anderen angemessen verwahrt und vor missbräuchlichem Zugriff von außen wie innen geschützt werden“, so Michael Beilfuß, Mitglied der Geschäftsleitung IDG Business Media GmbH. „Initiativen, den Bürgern einen tatsächlich sicheren Weg zur digitalen Behördenkommunikation anzubieten, sollten deshalb Hand in Hand gehen mit dem angemessenen und transparenten Umgang mit den Bürgerdaten.“

Bisher am stärksten genutzt werden laut Studie vor allem Online-Informationsangebote wie Infos zu Öffnungszeiten (55 Prozent) oder Veranstaltungen (40 Prozent). Unter den „echten“ Abwicklungsangeboten ist die elektronische Steuerklärung (ELSTER) mit 50 Prozent die bekannteste. 31 Prozent haben diesen Service bereits genutzt. Die Bestellmöglichkeit einer Feinstaubplakette oder die Reservierung eines Wunschkennzeichens ist knapp jedem Vierten Onliner (23 Prozent) bekannt – 14 Prozent haben das Angebot schon einmal in Anspruch genommen.

Insgesamt sehen die Befragten in der Abwicklung von behördlichen Dienstleistungen über das Internet überwiegend einen großen oder sehr großen Mehrwert. Am höchsten liegt der Anteil mit 60 Prozent bei einem zentralen Behördendienstportal im Internet. Die bereits bestehenden Angebote in diesem Bereich sind jedoch einer großen Mehrheit der Befragten bislang kaum bekannt. So gibt nur jeder Fünfte Onliner an, die zentrale Behördenrufnummer 115 zu kennen, beim zentralen Bürgerportal www.d115.de sind es lediglich fünf Prozent.

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Studie der Fiducia IT AG und Initiative D21: Online-Banking wird immer beliebter

8. Juli 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 8. Juli 2010

Studie der Fiducia IT AG und Initiative D21: Online-Banking wird immer beliebter

  • Datenschutz und Datensicherheit werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit

Karlsruhe / Berlin / München, 8. Juli 2010 – Wer einen Internetzugang besitzt, erledigt inzwischen seine Bankgeschäfte am liebsten am PC (82,7 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt die Sonderstudie der Fiducia IT AG „Onlinebanking mit Sicherheit“ im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2010, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Dabei sind Datensicherheit und Datenschutz nach wie vor die wichtigsten Kriterien für das Online-Banking. Allerdings sind immer weniger Menschen bereit, für diese Sicherheit selbst etwas zu tun oder gar etwas zu bezahlen. Sicherheit beim Online-Banking wird heute als selbstverständlich vorausgesetzt.

Online-Banking gehört heute zum Alltag der Menschen in Deutschland. Bankkunden mit Internetzugang schalten inzwischen häufiger für ihre Bankgeschäfte den PC ein, als dass sie in ihre Filiale gehen. Und die Online-Bankfiliale wird noch weiter an Bedeutung zu-nehmen Das zeigt, dass bereits heute mehr als die Hälfte der Smartphone-Besitzer ihr Gerät nutzen, um bequem und sicher die Bankgeschäfte von unterwegs zu tätigen. Dieses Verhalten ist leicht erklärbar. Mobiltelefone und andere digitale Endgeräte haben sich innerhalb kurzer Zeit rasant weiterentwickelt. Datenleitungen und Funkanbindungen sind schneller geworden und Netzanbieter haben die Preise gesenkt. Auch zeitliche Unabhängigkeit spielt eine wichtige Rolle. So geben fast 50 Prozent der Befragten an, dass für sie die 24-Stunden-Verfügbarkeit beim Online-Banking besonders wichtig ist. Deshalb fällt es nicht schwer vorherzusagen, dass sich Mobile-Banking zu einem weiteren attraktiven Vertriebsweg entwickeln wird. „Umso wichtiger wird es für Volksbanken und Raiffeisenbanken, dass sie ihren Kunden auch mobile und flexible Angebote zur Verfügung stellen – vom Banking über Informationsdienste bis hin zur Vertriebsplattform. Denkbar ist, dass der Kunde künftig Bank- oder Versicherungsprodukte auch über sein Mobiltelefon abschließen kann, genauso wie über eBanking am PC“, ist Jens-Olaf Bartels, Mitglied des Vorstands der Fiducia, überzeugt.

Viele haben Angst, aber immer weniger Menschen investieren in ihre Sicherheit
„Bei aller Euphorie über die Möglichkeiten von Online-Banking und Mobile Banking dürfen wir die Sicherheit der Daten nicht vergessen“, mahnt Bartels. Leider ist die Gefahr von betrügerischen Angriffen nicht gebannt. Im Gegenteil: Während der BITKOM 2008 einen Rückgang um 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr meldete, stiegen 2009 die Betrugsfälle wieder um 53 Prozent. Das bedeutet: 2009 wurden in Deutschland 2.859 Menschen Opfer von Phishing-Angriffen. Die aktuelle Studie der Fiducia zeigt, dass sich Internetnutzer durchaus der Bedrohung bewusst sind. So stehen Sicherheit und Datenschutz nach wie vor an erster Stelle, wenn es um die Kriterien für Online-Banking geht. Besonders auffallend im Vergleich zum Vorjahr ist, dass die Angst vor Betrug stark zugenommen hat. Während 2009 lediglich 4,3 Prozent der Befragten aus Angst vor Betrug auf Online-Transaktionen verzichten wollten, sind es 2010 immerhin 20,2 Prozent. Sicher spielen bei diesem Thema Medienberichte eine wichtige Rolle. Außerdem haben Banken insgesamt durch die Wirtschaftskrise einen Vertrauensverlust erlitten. Volksbanken und Raiffeisenbanken, die aktiv ihre Kunden ansprechen und kostenlos moderne Sicherheitsverfahren anbieten, wie die mobile TAN, können dabei sicher leichter das Vertrauen ihrer Kunden zurückgewinnen.

Zumal Internetnutzer bei allem Sicherheitsbewusstsein immer weniger für sichere Transaktionen zahlen möchten. 2009 forderten bereits 66,6 Prozent der Befragten sichere Transaktionen für weniger als 50 Cent im Monat. 2010 stieg der Wert auf 69,8 Prozent. Auch sind immer weniger Internetnutzer bereit, selbst etwas für die Sicherheit ihres Online-Bankings zu tun. Nur noch 81,4 Prozent der Befragten wollen auf ihrem PC Sicherheitsprogramme installieren (gegenüber 85,2 Prozent in 2009). Und nur noch 70,6 Prozent, statt 81,2 Prozent in 2009, prüfen regelmäßig ihre Umsätze. Dieses Phänomen lässt sich wahrscheinlich damit erklären, dass zwar viele Menschen Angst vor Betrug haben, selbst aber noch nie betroffen waren. Laut einer BITKOM Umfrage haben bereits 39 Prozent der Internetnutzer Viren oder Trojaner auf ihrem PC erkannt. Aber nur 3 Prozent der Befragten haben einen finanziellen Verlust durch Schadprogramme oder Datenklau erlitten. Außerdem bleiben Kunden im Betrugsfall selten auf ihrem Schaden sitzen, sondern finden meist eine kulante Regelung mit den Banken. Dies ist ein weiterer wichtiger Aspekt für Banken, ihre Kunden mit sicheren und kostenlosen Verfahren wie der mobile TAN vor Betrug zu schützen.

Den aktuellen (N)ONLINER Atlas sowie weitere Informationen finden Sie unter: www.nonliner-atlas.de

Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Reinhardtstr. 38 | 10117 Berlin
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de

Über die Initiative D21
Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Ebnen 14 Thesen den Weg zu einer digitalen Gesellschaft?

24. Juni 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 24. Juni 2010

  • Initiative D21 begrüßt Thesen von Bundesinnenminister de Maizière
  • Wichtiger Schritt hin zu einer politischen Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen für eine digitale Gesellschaft

Berlin, 24. Juli 2010 – Mit den Thesen zu den Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft hat Bundesinnenminister de Maizière einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer abgestimmten Entwicklung für eine digitale Gesellschaft getan. Zahlreiche Faktoren stellen sich momentan noch dieser Entwicklung in den Weg: Beinahe 19 Millionen Menschen über 14 Jahre sind weiterhin offline, nur 26 Prozent der Bevölkerung nutzen souverän und sicher das Internet und schnelle Internetanschlüsse sind noch lange nicht überall Standard. Das Zusammenspiel dieser Faktoren, verstärkt durch ein teilweise irrationales Bild über potenzielle Gefahren durch die digitale Welt, führten bisher zu mangelndem Vertrauen gegenüber den tatsächlichen Möglichkeiten der neuen Medien für die gesellschaftliche Entwicklung.

Die Generation der „Digitale Natives“ weiß dagegen die Möglichkeiten des Internets gut für sich zu nutzen. Welchen Stellenwert diese in ihrem Leben haben, brachten die Erstwähler auch in der überproportionalen Unterstützung der Piratenpartei zum Ausdruck. Nicht zuletzt  durch die Einberufung der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ sowie den netzpolitischen Dialogen von Bundesinnenminister de Maizière, an denen auch die Initiative D21 teilgenommen hat, ist die Entwicklung endlich als Gesamtkomplex in die politische Diskussion eingegangen. Mit den 14 Thesen liegen jetzt Grundlagen vor, auf deren Basis eine vertiefende Diskussion hin zu einem möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens  geführt werden kann.

Dabei sind für die Initiative D21 insbesondere folgende Thesen von herausragender Bedeutung, die sie durch ihre Arbeit und ihre Kommunikation nachhaltig unterstützt:

These 4 – Selbstbestimmung und Eigenverantwortung stärken:
Auf ihrem Jahreskongress 2010 vertrat die Initiative D21 bereits deutlich die Position, dass Vertrauen die wesentliche Grundlage dafür ist, um das Potenzial der digitalen Welt voll ausschöpfen zu können. Nur wer über die Abläufe im Internet aufgeklärt ist, kann sich selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen und hat damit mehr Sicherheit über die Konsequenzen seines eigenen Handelns.

These 7 – Staatliche Grundversorgung sicherstellen:
Wer heute nicht grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit den digitalen Medien erlangt, hat bei seiner beruflichen Entwicklung mit Nachteilen zu rechnen. In einer Gesellschaft, in der jedes Mitglied prinzipiell die gleichen Chancen haben sollte, muss eine digitale Grundversorgung aller gewährleistet sein.

These 11 – Technologische Souveränität wahren:
Als ressourcenarmes Land ist Deutschland seit je her auf die Kreativität und Innovationskraft seiner Bürger angewiesen, um die technologische Souveränität des Staates zu wahren. Die aktuellen Rahmenbedingungen bieten nicht die ideale Basis, damit sich auch in Deutschland das kreative Potenzial in eine prosperierende, innovative IT-Industrie niederschlägt.

Zu einem entsprechenden Wirtschaftsklima gehört auch, den Nachwuchs früh für naturwissenschaftlich-technische Fächer und Berufe zu begeistern.

These 13 – Elektronische Behördendienste am Nutzen ausrichten:
Seit über einem Jahrzehnt wird bereits vom Potenzial des E-Governments gesprochen. Häufig ist allerdings die Nutzerorientierung noch verbesserungsfähig, was die fehlende Akzeptanz der Bürger gegenüber elektronischen Prozessen und der Interaktion mit der Verwaltung erklärt. Auch fehlt nach wie vor eine abgestimmte einheitliche Vorgehensweise innerhalb der Verwaltung, v.a. zwischen Bund und Ländern, um das Potenzial von E-Government für den Wirtschaftsstandort Deutschland  tatsächlich auszuschöpfen und es zu dem Innovationstreiber werden zu lassen, als der es prognostiziert wurde.

Thesen warten immer darauf, durch Beweise gefestigt und belegt zu werden. Mit seinen 14 Thesen hat Bundesinnenminister de Maizière eine ideale Grundlage für eine breit angelegte Diskussion über die Entwicklung des Netzes gelegt. Es bleibt abzuwarten, wie diese Thesen durch Taten gefestigt werden, um damit tatsächlich gute Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung einer digitalen Gesellschaft in Deutschland zu schaffen. Die Initiative D21 ist mit ihrem heterogenen branchen- und parteienübergreifenden Netzwerk ein Partner, der bereits einen Großteil der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfte in dieser Diskussion bündelt. Als solcher steht sie der Politik gerne weiterhin als die neutrale Plattform für die digitale Gesellschaft zur Verfügung.

Die Presseinformation als PDF-Datei.

Die Initiative D21 auf Twitter: www.twitter.com/initiatived21

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Intel Leibniz Challenge 2010: Bekanntgabe und Auszeichnung der Gewinner

22. Juni 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 22. Juni 2010

  • Dreiköpfiges Team „Quantum_MSJ“ vom Hartmanni Gymnasium Eppingen in Baden Württemberg gewinnt Intel Leibniz Challenge 2010
  • Teilnehmern winken hochwertige Sachpreise, Schülerpraktika bei Intel sowie Studiengutscheine für die Leibniz Universität Hannover
  • Erstmals in diesem Jahr: Preis für „Beste Oberstufe“ und „Beste Unterstufe“ sowie für „Durchhalten“
  • Weitere Informationen zur Intel Leibniz Challenge ab sofort im Intel Newsroom verfügbar

Feldkirchen / Hannover, 22. Juni 2010 – Mit der Bekanntgabe und Prämierung der Siegerteams im Rahmen der großen Abschlussveranstaltung endet heute Nachmittag an der Leibniz Universität Hannover die Intel® Leibniz Challenge 2010. Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerbs ist das Team „Quantum_MSJ“ des Hartmanni Gymnasiums Eppingen in Baden-Württemberg. Platz Zwei belegt das bayerische Team „Butterkekse“. Auf Platz Drei folgt das Team „…xP…“, das aus Bayern und Baden-Württemberg kommt. Die Erst- bis Drittplatzierten werden für ihre Leistungen mit Notebooks, Netbooks bzw. Handheld PCs ausgezeichnet, die HP als Sponsor zur Verfügung gestellt hat. Darüber hinaus gewinnen alle Teilnehmer der drei Siegerteams jeweils ein Schülerpraktikum bei Intel in Braunschweig sowie einen mit 250 Euro dotierten Studiengutschein für die Leibniz Universität Hannover.

Die Intel Leibniz Challenge findet 2010 bereits zum vierten Mal in Folge statt. Sie zielt darauf, bereits bei Schülerinnen und Schülern das Interesse an Technik zu wecken und sie an den Ingenieurberuf heranzuführen.

Mehr Teilnehmer: Schüler und Schülerinnen haben Spaß am Tüfteln

Mit der erreichten Höchstpunktzahl sowie der schnellsten Einreichung ihrer Lösungen haben Marco Wünschmann, Sebastian Rieker und Johannes Heinz vom Team „Quantum_MSJ“ einer 13. Klasse des Hartmanni Gymnasiums Eppingen in Baden-Württemberg die Intel Leibniz Challenge 2010 für sich entschieden. Sie konnten sich gegen 350 weitere Teams aus allen 16 Bundesländern sowie deutschen Schulen im Ausland durchsetzen. Eine Übersicht, wie viele Punkte jedes einzelne Team erreicht hat, ist unter http://www.intel-leibniz-challenge.de abrufbar.

„Die Intel Leibniz Challenge leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Förderung der sogenannten MINT-Fächer: Sie bringt den Jugendlichen Inhalte nahe und ermöglicht ihnen einen Einblick in den vielseitigen Berufsalltag von Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern“, sagt Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover. „Gleichzeitig weckt der Wettbewerb die Begeisterung am Lösen von anspruchsvollen Aufgaben. Damit ist die Intel Leibniz Challenge aus unserer Sicht ein wichtiger Impuls für die Entscheidung, später ein Ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen.“

„Wir haben uns im Rahmen der Intel Bildungsinitiative zum Ziel gesetzt, neben der Verbesserung der Ausbildung in Mathematik, Informatik und in den Natur­wissenschaften an Schulen auch die naturwissenschaftlich-technische Bildung an Hochschulen zu fördern“, ergänzt Dipl.-Ing. Nikolaus Lange, Entwicklungsleiter von Intel in Deutschland und Initiator der Intel Leibniz Challenge. „Aus unserer Sicht ist es wichtig, Jugendliche so früh wie möglich für naturwissenschaftlich-technische Themen zu begeistern – denn Neugier, Kreativität und Ehrgeiz treiben die Forschung voran. Die Teilnehmerzahlen des diesjährigen Wettbewerbs bestätigen uns in unserem Engagement.“

Auszeichnung der Sieger in vielfältigen Kategorien

Neben den besten Einzelteams werden bei der Intel Leibniz Challenge auch die „Beste 9. Klasse“ und die „Beste 10. Klasse“ ausgezeichnet. Den Titel „Beste 9. Klasse“ darf fortan das fünfköpfige Team „gvs-9d“ vom Gabriel-von-Seidl Gymnasium Bad Tölz in Bayern tragen. „Beste 10. Klasse“ ist die ebenfalls fünf Schüler starke Gruppe „Tricolore® Inside“ des Hochrhein-Gymnasiums in Waldshut in Baden Württemberg.

Prämiert werden in diesem Jahr zudem erstmalig die Klassenstufen, die insgesamt die meisten Punkte erreicht haben. Der Preis für die „Beste Oberstufe“ geht an die Kerschensteinerschule in Stuttgart (Baden Württemberg), der für die „Beste Unterstufe“ an die Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge in Sachsen. Beide Stufen erhalten je einen Geldpreis im Wert von 750 Euro.

Leibniz-Gymnasium Bad Schwartau gewinnt zwei Auszeichnungen

Als „Aktivste Schule“ hat sich erneut das Leibniz-Gymnasium Bad Schwartau / Schleswig-Holstein erwiesen: Für das Entsenden der meisten aktiven Teilnehmer gewinnt die Schule einen Geldpreis in Höhe von 2.000 Euro. Mit dem Preis für die „Beste Lehrkraft“ erzielt das Gymnasium darüber hinaus eine zweite Auszeichnung: Dieser geht an die Mathematik- und Physiklehrerin Nina Klietsch für die Betreuung der meisten aktiven Teilnehmer. Platz Zwei in der Kategorie „Aktivste Schule“ belegt das Hochrhein-Gymnasium Waldshut, auf Platz Drei folgt die Gewerbeschule Mosbach. Beide Schulen sind aus Baden-Württemberg und erhalten einen mit 1.000 bzw. 500 Euro dotierten Geldpreis.

Durchhalten lohnt sich

Auch das Durchhaltevermögen wird in diesem Jahr erstmals belohnt: Der „Durchhaltepreis“ zeichnet die Teilnehmer aus, die zwar alle Aufgaben gelöst, aber keine Höchstpunktzahlen erreicht haben. Für jedes dieser Teams wurde ein Los in die Trommel gegeben, aus der vor der Abschlussveranstaltung der Sieger in dieser Kategorie gezogen wurde. Den ersten Platz belegt das Team „Auf F1 kommt bei uns der Pizzamann“ vom Gymnasium Carolinum Osnabrück in Niedersachsen. Platz Zwei belegt das Team „0b101010“ des Jacobsen-Gymnasiums Seesen, ebenfalls aus Niedersachsen, Platz Drei das Team „Baryonenquartet“ des Otto-Hahn-Gymnasiums Bergisch Gladbach in Nordrhein-Westfalen.

Die Intel Leibniz Challenge 2010 im Rückblick

Die Intel Leibniz Challenge wird gemeinsam von Intel, der Leibniz Universität Hannover und der Initiative D21 veranstaltet. Sie ist Bestandteil der Intel® Bildungsinitiative und steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle. Ziel des Schülerwettbewerbs ist die Förderung von MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und Nachwuchs im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Daher entstammen alle vier Aufgaben – für deren Lösung die Teams jeweils einen Monat Zeit haben – aus diesem Bereich. In diesem Jahr haben sich die insgesamt 3.307 Teilnehmer mit den Themen „Chip Design mit Schwerpunkt Verifikation und Test“, „Rundfunkempfänger“, „analoger Simulation“ und „Mikrocontroller“ auseinander gesetzt. Zur offiziellen Abschlussveranstaltung sind mehr als 600 Personen angereist – darunter sogar ein Teilnehmerteam aus Polen.

Weiterführende Informationen zur Intel Leibniz Challenge sind im Intel Newsroom verfügbar.

Die Presseinformation als PDF-Datei.

Pressekontakt:

Martin Strobel
Pressesprecher / PR Manager
Intel GmbH
Tel.: 089 – 99 143-631
E-Mail: martin.strobel@intel.com

Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e. V.
Tel.: 030 – 526 87 22-55
E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de

Die Intel® Bildungsinitiative

Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, nimmt sich gesellschaftlicher Herausforderungen an und engagiert sich für die Verbesserung der Bildungsqualität. Die Intel® Bildungsinitiative umfasst deshalb zahlreiche Förder- und Ausbildungsprojekte für Schüler, Studenten und Pädagogen bis hin zu Jungunternehmern. Die vielfältigen Projekte der Intel Bildungsinitiative zielen auf die Verbesserung von Lern- sowie Lehrmethoden an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen ab und ermöglichen den Zugang zu neuesten Technologien.

Darüber hinaus kooperiert die Intel Bildungsinitiative mit Regierungen und gemeinnützigen Organisationen. Intel engagiert sich außerdem in der Initiative D21, Europas größter Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft. Hannes Schwaderer, Geschäftsführer und Managing Director Central Europe bei Intel, ist seit Januar 2009 Präsident der Initiative D21. Weitere Informationen zur Intel Bildungsinitiative unter http://www.intel.com/cd/corporate/education/emea/deu/395461.htm

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und http://blogs.intel.com.

Die Leibniz Universität Hannover

Mit Wissen die Zukunft gestalten – interdisziplinär und in einer großen Fächerbreite: An der Leibniz Universität Hannover, gegründet 1831 als höhere Gewerbeschule, lernen heute rund 21.000 Studierende in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. In mehr als 160 Instituten arbeiten etwa 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, davon mehr als 300 Professorinnen und Professoren. Hannoversche Expertinnen und Experten der Leibniz Universität betreiben in zahlreichen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichen Spitzenforschung. Groß geschrieben werden dabei weltweite Kooperationen und die enge Zusammenarbeit mit der Industrie durch Technologietransfer, Ausgründungen und wissenschaftliche Weiterbildung.

Die Initiative D21

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Daten – Die neue Leitwährung im digitalen Zeitalter?

10. Juni 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 10. Juni 2010

Jahreskongress der Initiative D21 stellte die Selbstbestimmung der Internetnutzer in den Mittelpunkt

Hannover, 10. Juni 2010 – Die Form der aktuellen Diskussion um den digitalen Wirtschaftskreislauf und dem damit verbunden Sammeln von Daten führt zu einem verzerrten Bild der digitalen Welt und ihrem Potenzial für die Gesellschaft. Die Initiative D21 ist sich bewusst, dass Vertrauen in die neuen Medien der Schlüssel ist, damit auch in Deutschland in naher Zukunft überhaupt von einer digitalen Gesellschaft gesprochen werden kann. Unter dem Titel „Daten – Die neue Leitwährung im digitalen Zeitalter?“ diskutierte die Initiative D21 deshalb heute auf ihrem Jahreskongress die Entwicklungen im digitalen Wirtschaftsraum und die Vor- und Nachteile des damit verbundenen Tauschs von personenbezogenen Daten gegen die Nutzung von Diensten.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière sieht weiteren Diskussionsbedarf: „Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Diskussion darüber, wie wir die Zukunft des Internets gestalten wollen. Sie soll sich in erster Linie an den Grundwerten der Menschen orientieren und gleichzeitig die Innovationskraft des Internets für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Verwaltung erhalten“.

Denn auch wenn in Deutschland 46,3 Mio. online sind, weiß nur eine Minderheit genau, wem sie welche Daten zu welchen Zwecken überlässt. Nicht nur die Medienkompetenz der Nutzer, sondern auch die Aufklärung und Informationspolitik der Internetunternehmen spielen bei der Vertrauensbildung eine große Rolle. Beides sind Faktoren, die dazu führen, dass nur eine Minderheit von 26 Prozent der Bevölkerung die Möglichkeiten der digitalen Welt tatsächlich für sich auszuschöpfen weiß (Quelle: www.digitale-gesellschaft.info).

Der D21-Jahreskongress bot für diese Diskussion eine neutrale Plattform für Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um den nächsten Schritt hin zu einer Gesellschaft zu gehen, in der jedes Individuum sich aufgeklärt und bewusst für oder auch gegen die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters entscheiden kann. D21-Präsident Hannes Schwaderer dazu: „Trotz vieler Ansätze haben wir es in Deutschland noch nicht geschafft, die Gesellschaft allumfassend auf die Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Eine offene Diskussion und eine begleitende Vermittlung von Medienkompetenz innerhalb des Bildungssystems sind die notwendige Basis, damit das Potenzial der digitalen Welt für Gesellschaft und Wirtschaft voll genutzt werden kann.“

In den Fachforen am Nachmittag wurde dabei kontrovers den Fragen nachgegangen, wie durch die Möglichkeiten des Web 2.0 Bürger, Staat und Verwaltung näher zueinander finden können und wie bereits in der Schule Medienkompetenz gleichberechtigt vermittelt werden kann, damit die heranwachsende Generation bereits frühestmöglich sicher und selbstbestimmt im digitalen Raum agiert.

Video zum Kongress unter: http://bit.ly/Kongress-Stream

Die Initiative D21 auf Twitter: www.twitter.com/initiatived21

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Daniel Ott
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Über die Initiative D21

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Intel Leibniz Challenge 2010 endet mit der Abgabe der vierten Aufgabe

1. Juni 2010  
Abgelegt unter Neues aus den Projekten, Presseinformationen

Presseinformation der Initiative D21 vom 01. Juni 2010

  • Offizielle Abschlussveranstaltung am 22. Juni in Hannover mit Bekanntgabe und Auszeichnung der Siegerteams
  • Ziel des Wettbewerbs: Nachwuchsförderung im Bereich Technik und Naturwissenschaften, Interesse an Ingenieurberuf wecken
  • Insgesamt mehr als 3.300 Anmeldungen von über 720 Schulen aus allen 16 Bundesländern sowie deutschen Schulen im Ausland, darunter USA, Mexiko und Neuseeland

Feldkirchen, 1. Juni 2010 – Mit der Abgabe der Lösungen zur letzten von insgesamt vier Aufgaben endet die Intel® Leibniz Challenge 2010. Die diesjährigen Siegerteams werden am 22. Juni 2010 während der offiziellen Abschlussveranstaltung an der Leibniz Universität Hannover bekannt gegeben und ausgezeichnet. Neben Hans-Jürgen Gorsler, Vertreter des Niedersächsischen Kultusministeriums und Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, wird Dipl.-Ing. Nikolaus Lange, Initiator der Intel Leibniz Challenge und Standortleiter Intel Braunschweig, an der Veranstaltung und Preisverleihung teilnehmen.

Die Intel Leibniz Challenge ist Bestandteil der Intel® Bildungsinitiative und wird von Intel gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover und der Initiative D21 veranstaltet. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Dr. Ludwig Spaenle. Ziel des 2010 zum vierten Mal in Folge veranstalteten, bundesweiten Wettbewerbs ist es, bereits Schüler für Technik und Naturwissenschaften zu interessieren und ihnen das Berufsbild „Ingenieur“ näher zu bringen. Gleichzeitig fördert die Intel Leibniz Challenge die MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

Große Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung

Mit dem Abgabeschluss beginnt die letzte Auswertungsphase, in der die Gewinner der diesjährigen Intel Leibniz Challenge ermittelt werden. Die Siegerteams erwarten Gewinne im Gesamtwert von 23.500 Euro. Dazu gehören hochwertige Produktpreise wie etwa Notebooks sowie Praktikumsplätze bei der Intel GmbH und Studiengutscheine der Leibniz Universität Hannover. Die Auszeichnungen und die Übergabe der Preise nehmen unter anderem Hans-Jürgen Gorsler, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke und Nikolaus Lange vor.

Vorträge zu den Themen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Lehrerausbildung sowie Informationsstände für angehende Studentinnen und Studenten runden die Abschlussveranstaltung ab.

Die Intel Leibniz Challenge 2010

Seit dem Start der Intel Leibniz Challenge im Februar dieses Jahres haben sich die jeweils aus drei bis fünf Schülern bestehenden Teams mit insgesamt vier Aufgaben aus dem MINT-Bereich auseinander gesetzt. Darunter die Themen „Chip-Design“, „Rundfunkempfänger“, „CMOS-Technik – Realisierung von integrierten Schaltungen“ und „Mikrocontroller“.

Mit mehr als 3.300 Anmeldungen von insgesamt über 720 Schulen aus allen 16 Bundesländern sowie deutschen Schulen im Ausland – darunter Mexiko, USA und Neuseeland – ist die Zahl der Teilnehmer im Vergleich zu 2009 um 30 Prozent gestiegen. Zudem hat sich die Zahl der teilnehmenden Mädchen von 330 im Vorjahr auf 521 in diesem Jahr erhöht.

Die Presseinformation als PDF-Datei.

Pressekontakt:

Martin Strobel
Pressesprecher / PR Manager
Intel GmbH
Tel.: 089 – 99 143-631
E-Mail: martin.strobel@intel.com

Daniel Ott
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Die Intel® Bildungsinitiative

Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, nimmt sich gesellschaftlicher Herausforderungen an und engagiert sich für die Verbesserung der Bildungsqualität. Die Intel® Bildungsinitiative umfasst deshalb zahlreiche Förder- und Ausbildungsprojekte für Schüler, Studenten und Pädagogen bis hin zu Jungunternehmern. Die vielfältigen Projekte der Intel Bildungsinitiative zielen auf die Verbesserung von Lern- sowie Lehrmethoden an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen ab und ermöglichen den Zugang zu neuesten Technologien.

Darüber hinaus kooperiert die Intel Bildungsinitiative mit Regierungen und gemeinnützigen Organisationen. Intel engagiert sich außerdem in der Initiative D21, Europas größter Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft. Hannes Schwaderer, Geschäftsführer und Managing Director Central Europe bei Intel, ist seit Januar 2009 Präsident der Initiative D21. Weitere Informationen zur Intel Bildungsinitiative unter http://www.intel.com/cd/corporate/education/emea/deu/395461.htm

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und http://blogs.intel.com.

Die Leibniz Universität Hannover

Mit Wissen die Zukunft gestalten – interdisziplinär und in einer großen Fächerbreite: An der Leibniz Universität Hannover, gegründet 1831 als höhere Gewerbeschule, lernen heute rund 21.000 Studierende in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. In mehr als 160 Instituten arbeiten etwa 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, davon mehr als 300 Professorinnen und Professoren. Hannoversche Expertinnen und Experten der Leibniz Universität betreiben in zahlreichen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichen Spitzenforschung. Groß geschrieben werden dabei weltweite Kooperationen und die enge Zusammenarbeit mit der Industrie durch Technologietransfer, Ausgründungen und wissenschaftliche Weiterbildung.

Die Initiative D21

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

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