Die Nominierungen für den Deutschen Computerspielpreis stehen fest
10. März 2010
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Berlin – 23 Computerspiele deutscher Spieleentwickler und –produzenten, von Universitäten und Schulen wurden aus über 100 Einreichungen aus dem gesamten Bundesgebiet von einer unabhängigen, hochkarätigen Jury für den Deutschen Computerspielpreis 2010 (www.deutschercomputerspielpreis.de) nominiert. Die Bewertung innovativer, kulturell und pädagogisch wertvoller Inhalte war für die Auswahl der Nominierungen ausschlaggebend.
Die Gewinner in den insgesamt zehn Kategorien – inklusive der Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“, die sich aus den Siegern der anderen Kategorien zusammensetzt – werden am Donnerstag, dem 29. April, im Rahmen einer Galaveranstaltung während der Deutschen Gamestage (27. – 29. April 2010) im Berliner Congress Center bekannt gegeben. Der Deutsche Computerspielpreis wird von den Branchenverbänden BIU e. V., BVDW e. V. und G.A.M.E. e. V. gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, MdB vergeben (Teilnahme nur auf Einladung).
Alle Nominierungen im Überblick:
Bestes Kinderspiel
- Captain Sharky, Tivola Publishing GmbH, Berlin (Publisher und Entwickler)
- The Whispered World, Daedalic Entertainment GmbH, Hamburg (Publisher: Deep Silver, München)
- Anno 1404, Ubisoft GmbH, Düsseldorf (Entwickler: Related Designs, Mainz)
Bestes Jugendspiel
- Anno 1404, Ubisoft GmbH, Düsseldorf (Entwickler: Related Designs, Mainz)
- Book of Unwritten Tales, KING Art, Bremen (Publisher: HMH, Hamburg)
- Fußballmanager 10, Bright Future, Köln (Publisher: Electronic Arts, Köln)
Bestes mobiles Spiel
- Anno 1404, Ubisoft GmbH, Düsseldorf (Entwickler: Related Designs, Mainz)
- Geheimakte 2, Koch Media GmbH, Martinsried (Entwickler: Animation Arts, Naumburg)
- Giana Sisters, dtp entertainment GmbH, Hamburg (Entwickler: Spellbound, Kehl am Rhein)
Bestes Serious Game
- Das große Sarah Wiener Kochspiel, Villa Hirschberg Online GmbH, Berlin
- Megalopolis, Monkeys in Space Suits, Dortmund
- ExperiMINTe, IW Medien GmbH, Köln
Bestes Browsergame
- Online Golf Challenge, OGCOpen D.Erbert und S.Suckow GbR, Berlin
- WeWaii, Travian Games GmbH, München
- Pirate Galaxy, Splitscreen Studios, Hamburg (Publisher: Gamigo, Hamburg)
Bestes Konzept aus Schülerwettbewerb
- GooseGogs, Nikolaus-August-Otto-Schule, Bad Schwalbach
Bestes Konzept aus Studentenwettbewerb
- Grounded, Mimimi Productions Mediadesign Hochschule, München
- Phobos, Mediadesign Hochschule, München
- Night of Joanne, Mediadesign Hochschule, Düsseldorf
- Imagine Earth, Martin Wahnschaffe und Jochen Isensee
Bestes Internationales Spiel
- Professor Layton und die Schatulle der Pandora, Publisher: Nintendo Großostheim, Entwickler: Level 5, Fukuoka / Japan
- Uncharted 2 Among Thieves, Publisher: Sony Computer Entertainment Europe, London, Entwickler: Naughty Dog, Los Angeles / USA
- Dragon Age Origins, Publisher: Electronic Arts, Köln, Entwickler: BioWare, Edmonton / Kanada
In den einzelnen Kategorien werden in der Hauptjurysitzung möglicherweise weitere Kandidaten nachnominiert.
Über den Deutschen Computerspielpreis
Der Deutsche Computerspielpreis ist eine gemeinsame Initiative der deutschen Politik und Wirtschaft und wurde von der Bundesregierung auf Initiative des Deutschen Bundestags zusammen mit den Branchenverbänden ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung innovativer, kulturell und pädagogisch wertvoller Computerspiele. Der Preis ist in diesem Jahr mit 500.000 Euro dotiert und wird in zehn Kategorien vergeben. Die Preisgelder werden je zur Hälfte vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Branchenverbänden zur Verfügung gestellt. Ausgewählt werden die Preisträger von einer unabhängigen Jury. Neben Wissenschaftlern, Vertretern der Medienpädagogik und des Jugendmedienschutzes gehören ihr auch Vertreter der Politik und der Spielbranche an.
Der Deutsche Computerspielpreis findet im Rahmen der Deutschen Gamestage am 29. April 2010 im Berliner Congress Center statt und wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert.
Die Veranstalter:
- Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
- Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e. V. (G.A.M.E.)
- Bundesverband Digitale Wirtschaft e. V. (BVDW)
- Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU)
Die Partner:
- Medienboard Berlin-Brandenburg
- Medientage München
- Bayerische Staatskanzlei
Kontakt Veranstalter:
Stephan Reichart
Hauptgeschäftsführer G.A.M.E.
Telefon: 0208 – 69 82 608
Email: reichart@aruba-events.de
Kontakt Presse:
Dr. Kathrin Steinbrenner
Medienberatung & PR
Telefon: 030 - 47 37 21 91
Email: mail@stoneburner.org
Ankündigung Handbuch „Medien- und IT-Berufe 2010“
8. März 2010
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Die Medien- und IT-Branche ist durch kurze Innovationszyklen geprägt. Permanent entwickeln sich neue Technologien und Anwendungsbereiche. Kontinuierlich entstehen dabei neue Tätigkeitsfelder und Berufsbezeichnungen. Fachbezogene Studiengänge sowie Aus- und Weiterbildungen befinden sich deshalb in einem permanenten Anpassungsprozess.
In übersichtlicher und kompakter Form enthält das Handbuch auf 320 Seiten alle wichtigen Informationen zu Studium sowie Aus- und Weiterbildung in den Bereichen der IT-, Medien-, Werbe-, Verlags- und Eventbranche. Über 200 Berufsprofile werden erläutert und sind mit Hinweisen zu den jeweiligen Hamburger Bildungsanbietern und -angeboten versehen. Darüber hinaus enthält das Handbuch eine Vielzahl branchenspezifischer Adressen, aktuelle Internetlinks sowie Beiträge von Experten der IT- und Medienbranche.
Für junge Menschen im Prozess der Berufswahl sowie der Entscheidung zwischen dualer Ausbildung oder Studium ist das Handbuch eine ideale Orientierungshilfe. Gleichermaßen unterstützt es Berufstätige und Arbeitsuchende bei der Suche nach passgenauer Weiterbildung.
Das Handbuch „Medien- und IT-Berufe 2010“ ist kostenlos! Es kann gegen 1,45 € Porto unter www.it-medien-hamburg.de bestellt werden.
SDA Service Digitale Arbeit ist Hamburgs zentrale Anlaufstelle zu allen Fragen in Bezug auf Ausbildung, Weiterbildung und Studium im Bereich der Medien und Informationstechnologie und betreibt das Bildungsportal www.it-medien-hamburg.de. Oberste Ziele des auf Initiative der Hamburger Wirtschaftsbehörde und der Hamburger Medien- und IT-Wirtschaft entstandenen Dienstleisters sind Transparenz in der Aus- und Weiterbildung sowie erhöhte Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitsuchenden. Über Publikationen und Veranstaltungen informiert SDA zu Trends und Aktivitäten rund um Ausbildung und Beruf in der Hamburger IT- und Medienbranche.
Zusätzliche Informationen finden Sie unter: www.it-medien-hamburg.de
Kontakt:
Anja Heumann
KWB e. V. / SDA Service Digitale Arbeit
T + 49 (0)40 / 63 78 55-86
F + 49 (0)40 / 63 78 55-99
heumann@kwb.de
www.it-medien-hamburg.de
Bundeskanzlerin übernimmt Schirmherrschaft für den Girls’Day – Studie: Girls’Day-Teilnehmerinnen bewerten Technikberufe immer positiver
8. März 2010
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Anlässlich des Girls'Day-Jubiläums - der Girls'Day findet 2010 zum zehnten Mal statt - und als Zeichen ihrer Unterstützung übernimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft für die Berufsorientierungsinitiative.
Sie unterstützt damit die Zielsetzung, Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern, die angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs von großer Bedeutung bleibt. Auf www.girls-day.de ermutigt die Bundeskanzlerin Schülerinnen zur Teilnahme.
Am 22. April 2010 ist der nächste bundesweite Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag. Zum zehnten Mal ermöglicht er wertvolle Einblicke in Technik, IT, Naturwissenschaften und Handwerk. Durch den Aktionstag haben ab 2001 bereits über 900.000 Mädchen zukunftsorientierte Berufe erkunden können, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind. Seit Einführung des Girls'Day entwickeln sich die Zahlen der Ausbildungs- und Studienanfängerinnen in technischen Bereichen positiv. Mit über 21.000 Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften begannen zuletzt so viele Frauen wie noch nie ein Technikstudium. In 10 Prozent der beteiligten Unternehmen sind ehemalige Girls'Day-Teilnehmerinnen in technischen Berufen tätig.
Auch auf das Image technischer und sozialer Berufe hat der Girls'Day Einfluss: Die aktuelle Studie "Berufsimages aus der Sicht von Girls'Day-Teilnehmerinnen" vergleicht die Einschätzung technischer und sozialer Berufe im Längsschnitt. Die Befragung zum Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag zeigt, dass die teilnehmenden Schülerinnen technisch-naturwissenschaftliche Berufe im Zeitverlauf zunehmend positiver bewerten. So sehen die Teilnehmerinnen des Girls'Day technisch-naturwissenschaftliche Berufe heute häufiger als abwechslungsreich an als noch vor fünf Jahren. Außerdem betrachten die befragten Mädchen technische Berufe seltener als menschenfern oder langweilig und gehen verstärkt von einer hohen Bedeutung von Teamarbeit in technischen Berufen aus. Die beruflichen Chancen in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen sehen die befragten Mädchen zunehmend positiv. Immer mehr Mädchen gehen von guten Aufstiegsmöglichkeiten aus. Die Studie "Berufsimages aus der Sicht von Girls'Day-Teilnehmerinnen" ist als Band 2 der Forschungsreihe Girls'Day erschienen und steht unter www.girls-day.de im Bereich Veröffentlichungen zur Verfügung.
Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union. Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.
www.girls-day.de
Pressekontakt
Dipl. Psych. Carmen Ruffer
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag | Leitung Kommunikation
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10 | 33602 Bielefeld
Telefon: 0521 / 106 7378 | Telefax: 0521 / 106 7377 |
eMail: ruffer@girls-day.de
Übrigens: Das Projekt Neue Wege für Jungs informiert auf den Internetseiten www.neue-wege-fuer-jungs.de und www.respekt-jungs.de über Berufs- und Lebensplanung für Jungen.
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. fördert mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern.
Fortschritte bei Green-IT-Initiative des Bundes
5. März 2010
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Die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, hat im Rahmen der Cebit in Hannover die bisherigen Fortschritte der Green-IT-Initiative des Bundes vorgestellt. In ihrer Rede betonte sie das Ziel eines energieeffizienten Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in der Bundesverwaltung:
"Bis zum Jahr 2013 wollen wir den Energieverbrauch um 40% reduzieren. Dieses ehrgeizige Vorhaben wird uns zu einer grünen Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Bundesverwaltung führen. Die klare Zielsetzung und die bereits erreichten Fortschritte zeigen, dass Green-IT in der Bundesverwaltung weit mehr ist als eine vorübergehende Modeerscheinung", so Rogall-Grothe.
Bereits Anfang 2009 hat das IT-Investitionsprogramm der Green-IT-Initiative des Bundes einen starken Impuls verliehen: Insgesamt fördert die Bundesregierung rund 70 verschiedene Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 90 Mio. Euro. Von großer Bedeutung ist hierbei der Aufbau des Kompetenz- und Musterrechenzentrums Green-IT in der Bundestelle für Informationstechnik (BIT) im Bundesverwaltungsamt (BVA). Rogall-Grothe unterstrich, dass mit dem Aufbau eines Musterrechenzentrums beim Bund auf nachhaltige Innovationen gesetzt werde.
Die IT-Beauftragte der Bundesregierung ist Schirmherrin des ersten Green-IT-Tages der Bundesverwaltung am 13. April 2010 in Berlin. Der Green-IT-Tag richtet sich an Verantwortliche für IKT und Green-IT-Interessierte in den Bundesbehörden. In Schwerpunktvorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops zeigen Experten der Bundesverwaltung auf, welche Potentiale bestehen und was bei der Umsetzung zu beachten ist.
Kontakt:
Bundesministerium des Innern
Alt-Moabit 101 D
10559 Berlin
Telefon: 030 / 18681 - 0
Telefax: 030 / 18681 - 2926
Mail: poststelle@bmi.bund.de
Bündnis gegen Kinderpornographie mit ersten Lösungsvorschlägen
3. März 2010
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Schünemann stellt White IT-Button gegen Kinderpornographie im Internet vor
HANNOVER. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat auf der Computermesse CeBIT die neuen Mitglieder des Bündnisses gegen Kinderpornographie "White IT" begrüßt. Neu dazugekommen sind der Bundesverband Digitale Wirtschaft, die Initiative D21, die Niedersächsische Landesmedienanstalt, die itWatch GmbH sowie Innocence in Danger e. V. Dem Bündnis gehören bereits zahlreiche weltweit agierende Unternehmen aus der IT-Branche sowie deutsche Vereine, Verbände und wissenschaftliche Institute an. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die Verbreitung und Nutzung von Kinderpornographie im Internet zu verhindern.
Am CeBIT-Stand "White IT" (Halle 9, Stand C 60) stellte der Minister den neuen "White IT-Button" zur Meldung von kinderpornographischem Material vor. Bei diesem Meldebutton handelt es sich um ein kleines Zusatzprogramm (Add-On), dass sich jeder Nutzer in seinen Internetbrowser installieren kann. Stößt man beim Surfen versehentlich auf kinderpornographisches Material, muss lediglich der installierte Meldeknopf gedrückt werden. Die Seite wird dann automatisch und anonym an die eco-Beschwerdestelle, welche Mitglied im weltweiten INHOPE Netzwerk ist, weitergeleitet und dort geprüft. "Wenn Kinderpornografie im Internet gelöscht werden soll, dann müssen wir auch wissen, wo sie gespeichert wird. Nur dann können wir erfolgreich dagegen vorgehen", sagte Innenminister Schünemann.
Schünemann erläuterte gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Software AG, Karl-Heinz Streibich, die Vorschläge des Bündnisses White IT. Danach könnte eine gemeinsame europäische Datenbank geschaffen werden, in die europaweit Metadaten über bereits bekanntes kinderpornographisches Material con Justiz, Polizei und Beschwerdestellen hinterlegt werden können. Schünemann kündigte eine detaillierte rechtliche und technische Bewertung dieses Vorstoßes an.
Im Folgenden nahmen die neuen Bündnispartner Stellung zum Thema Kinderpornographie im Internet:
Arndt Groth, Präsident des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V.:
"Der BVDW ist kategorisch gegen Kinderpornografie. Entsprechend begrüßen wir ausdrücklich den Zusammenschluss von Politik und Wissenschaft, IT-Unternehmen und Verbänden zur Gründung des Bündnisses gegen Kinderpornografie White IT, um auf breiter gesellschaftlicher Front den Kampf gegen Kinderpornografie weiter konsequent voran zu treiben. Weiterhin engagiert sich der BVDW seit vielen Jahren aktiv im Online-Jugendschutz und unterstützt unter anderem fragFINN, Ein Netz für Kinder sowie die Evaluation des Jugendmedienschutzstaatsvertrages JMStV."
Julia von Weiler, Geschäftsführerin Innocence in Danger e. V.:
"Sexueller Missbrauch, insbesondere die Verbreitung Materials kinderpornographischer Ausbeutung durch die digitalen Medien ist eine Herausforderung der nur in einem breiten Bündnis begegnet werden kann. Innocence in Danger e. V. war und ist immer bestrebt sich zu vernetzen, Synergieeffekte herzustellen und zu nutzen, um so mehr Opfern helfen zu können."
Reinhold Albert, Direktor Niedersächsische Landesmedienanstalt:
"Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) verfolgt Vorfelddelikte wie sog. Posenfotos, Webauftritte unseriöser Modelagenturen und Pädophilenforen im Internet. Dabei arbeiten wir mit der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und jugendschutz.net zusammen. Der Kampf gegen Vorstufen der Kinderpornographie im Internet gehört bereits seit 2003 zu den gesetzlichen Aufgaben der NLM. Daher ist der Beitritt zu White IT ein logischer Schritt."
Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21:
"Das Internet ist eine der größten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte. Kein anderes Medium hat durch die Freiheit der Informationen Menschen und Kulturen so schnell zusammengeführt und damit das Verständnis füreinander verbessert. Dass freie Informationsvielfalt auch missbraucht wird, führt im Fall von Kinderpornographie zu einem unfassbaren Verbrechen, dem sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft entgegenstellen müssen. Die Initiative D21 engagiert sich daher im Bündnis White IT, um gemeinsam ein funktionierendes Zusammenspiel aus technischen und rechtlichen Instrumenten zu organisieren, aber damit nicht gleichzeitig das Potenzial des freien Internets für unsere Gesellschaft einzuschränken."
Ramon Mörl, Mitbegründer und Geschäftsführer der itWatch GmbH:
"Die itWatch stellt ihre führenden Sicherheitslösungen zu DLP und Endgerätesicherheit in Deutschland im eigenen Haus her, weshalb es für uns selbstverständlich ist, die Technologie auch für diesen guten Zweck einzusetzen. Zusammen mit unseren Partnern und unseren Kunden aus der inneren Sicherheit in Deutschland sind wir in der Lage, kinderpornographische Inhalte sicher zu erkennen und das Öffnen mit einer beliebigen Anwendung - selbst wenn die Daten verschlüsselt sind - zu verhindern oder automatisiert an eine Meldestelle weiter zu leiten. Damit möchten wir unseren Beitrag leisten, die Ziele der White IT allen Unternehmen und Behörden im Zuge deren Compliance Bestrebungen einfach zugänglich zu machen und mittels einer Sicherheitsrichtlinie auch technisch in Echtzeit zu überwachen."
Das Bündnis White IT besteht nun aus folgenden Partnern:
Ärztekammer Niedersachsen, Auerbach-Stiftung, Avira, BITKOM, BVDW, Computacenter, Cybits, Deutscher Kinderschutzbund, eco, EWE-TEL, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter, Fujitsu, Hasso-Plattner-Institut, IBM, Initiative D21, Innocence in Danger, itWatch, Leibniz Universität Hannover, Microsoft, Land Niedersachsen, Niedersächsische Landesmedienanstalt, Oracle, Psychotherapeutenkammer Niedersachsen, Secude und der Software AG.
Kontakt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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