Aufruf zum Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag 2010

28. Januar 2010  
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Am 22. April 2010 ist Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag! Schülerinnen ab Klasse 5 erleben an diesem Tag die Arbeitswelt in Technik, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften oder lernen weibliche Vorbilder in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik kennen. Durch den Aktionstag haben bereits etwa 900.000 Mädchen zukunftsorientierte Berufe erkunden können, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind.

Anlässlich des Girls’ Day-Jubiläums – der Girls’ Day findet 2010 zum zehnten Mal statt – und als Zeichen ihrer Unterstützung übernimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft. Sie unterstützt damit die Zielsetzung des Girls’Day – Mädchen-Zukunftstags, Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern, die angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in diesem Bereich von großer Bedeutung bleibt.

Nachhaltig erzeugt und unterstützt der Girls’ Day positive Trends, z. B. steigende Anteile weiblicher Studierender in den Ingenieurwissenschaften und mehr weibliche Auszubildende in Metall- und Elektroberufen. Geheimnis des Erfolgs ist die spezifische Ansprache von Mädchen.

Beteiligen auch Sie sich am bundesweiten Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag am 22. April 2010!

Wie können Sie sich beteiligen?

  • Als Vorstand, Leiterin oder Leiter eines Unternehmens oder Betriebs, einer Universität oder Forschungseinrichtung, eines Bildungszentrums, einer Behörde oder einer Abteilung können Sie Schülerinnen zum Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag einladen. Sie tragen Ihre Girls' Day-Aktion online unter www.girls-day.de ein. Mädchen, Eltern, Lehrkräfte und andere Interessierte können Ihr Angebot und weitere Informationen im Internet abrufen.
  • Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder eines Instituts können Sie Mitmachaktionen, Experimente, Gespräche und Betriebserkundungen zum Mädchen-Zukunftstag initiieren oder Ihre Unterstützung bei der Organisation und Realisierung anbieten.
  • Als Multiplikatorin oder Multiplikator können Sie in einem regionalen Arbeitskreis mitwirken oder Kontaktperson für den Girls' Day vor Ort sein. Nutzen Sie bestehende Netzwerke oder gewinnen Sie Akteurinnen und Akteure in Ihrer Region für eine Zusammenarbeit, z. B. Kammern, Gewerkschaften, Agenturen für Arbeit, Verbände, kommunale Frauenbeauftragte und Schulen. Tragen Sie Ihren Arbeitskreis online unter www.girls-day.de ein.
  • Mädchen können sich unter www.girls-day.de über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung informieren. Sie können dort eine Girls' Day-Veranstaltung auswählen und sich online oder telefonisch bei den Veranstalterinnen und Veranstaltern dafür anmelden.
  • Als Eltern können Sie Ihre Tochter auf ihrem Entscheidungsweg begleiten. Unterstützen Sie sie bei der Suche nach einem geeigneten Girls’ Day-Platz. Weitere Informationen: www.girls-day.de.
  • Als Schulleitung, Lehrerin oder Lehrer können Sie Ihre Schülerinnen und deren Eltern über den Aktionstag informieren sowie die Unternehmen in Ihrer Region auf den Tag aufmerksam machen. Sie können Ihre Schule unter www.girls-day.de eintragen, um Kontakte in ihrer Region zu ermöglichen. Lehrkräften stehen hier Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung des Girls’Days sowie zur Gestaltung des Aktionstags zum Download kostenlos zur Verfügung.

Wo erhalten Sie Informationen und Unterstützung?

Die   bundesweite   Koordinierungsstelle   für   den   Girls' Day   –   Mädchen-Zukunftstag,   die   jeweiligen Ansprechpersonen in den Bundesländern und die regionalen Arbeitskreise beraten Sie gerne in allen Fragen zum Mädchen-Zukunftstag. Alle Kontaktdaten, Infos und Materialien zur Durchführung des Girls' Days, z. B. der Aktionsleitfaden für Unternehmen und Organisationen, Informationen für Schulen, Eltern und Mädchen, stehen Ihnen unter www.girls-day.de zur Verfügung.

Auch für Jungs: Neue Wege in der Berufswahl

Als Ergänzung zum Girls’ Day bietet das Servicebüro „Neue Wege für Jungs“ Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Aktivitäten zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen an, die zu einem Wandel im geschlechtsspezifischen Berufswahlverhalten beitragen sollen: http://www.neue-wege-fuer-jungs.de.

Bundesweite Koordinierungsstelle
Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.

Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld

fon +49 521 106-73 57
fax +49 521 106-73 77

info@girls-day.de
www.girls-day.de

Hier können Sie den Girls’ Day-Newsletter abonnieren: http://www.girls-day.de/service/newsletter

Die    Bundesweite    Koordinierungsstelle    Girls' Day    –    Mädchen-Zukunftstag    wird    gefördert vom Bundesministerium  für Bildung  und  Forschung  (BMBF), vom Bundesministerium  für  Familie, Senioren, Frauen  und  Jugend  (BMFSFJ)  sowie  aus  Mitteln  des  Europäischen  Sozialfonds. Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag  ist  ein  Projekt des Kompetenzzentrums  Technik-Diversity-Chancengleichheit  e. V. und  eine Gemeinschaftsaktion  des  BMBF und des  BMFSFJ,  der  Initiative  D21,  der  Bundesagentur  für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes,  der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen  Industrie  und  Handelskammertages,  des  Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

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„Deutschlands beste Lehrkräfte“ trafen sich in Berlin

23. Januar 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 23. Januar 2010.

„Deutschlands beste Lehrkräfte“ trafen sich in Berlin

•    Workshop zeigt Potenzial von Web 2.0 für den Unterricht auf
•    Erster Projektworkshop für Lehrkräfte aus Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und von PHORMS in Berlin

Berlin, 23. Januar 2010 – Am 22. und 23. Januar fand der erste Workshop im Rahmen des D21-Projekts „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“ in Berlin statt. Pädagogen aus den Partnerländern Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern sowie von PHORMS trafen sich zwei Tage lang in Berlin, um gemeinsam mit Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft den kreativen Einsatz von IT im Unterricht zu proben.

Beinahe jeder Jugendliche in Deutschland nutzt im privaten Umfeld die neuen Medien. In den Schulen ist dagegen das Potenzial von Web 2.0 für einen interaktiven und kooperativen Unterricht bei weitem nicht ausgeschöpft. In einer aktuellen Umfrage der Initiative D21 bestätigt dies auch eine Mehrheit der Eltern und Schüler, die besonders von den Lehrkräften fordern, die Möglichkeiten besser auszunutzen.

Martin Kinne, Präsidiumsmitglied der Initiative D21 und Geschäftsführer der Hewlett-Packard GmbH, sieht allerdings noch weitere Verantwortliche: „Von den Lehrkräften wird heute viel verlangt: Sie sollen Pädagogen, Social Media Berater, Administratoren und Techniker in einer Person sein, um den Kriterien einer modernen Bildungsvermittlung gerecht zu werden.“ Kinne weiter: „Alleine durch persönliches Engagement ist das nicht machbar. Schulleitungen und die politischen Bildungsverantwortlichen müssen mit den Pädagogen dazu beitragen, dass Deutschland sich in Zukunft am Puls der Zeit bildet. Wir als Wirtschaftvertreter unterstützen dabei gerne.“

Ein ganzheitliches pädagogisches Konzept für den Einsatz von IT im Unterricht existiert in Deutschland momentan allerdings noch nicht. In den Workshops des D21-Projekts erhalten Lehrer und Interessierte Anregungen, wie zum Beispiel IT im Unterricht effizient eingesetzt werden könnte. Neben der Weiterqualifikation steht dabei besonders der länderübergreifende Austausch mit anderen Schulen und Lehrkräften im Mittelpunkt.

So vielfältig wie der mögliche Einsatz von IT im Unterreicht ist, so facettenreich waren auch die Module der Workshops. Themen wie: Social Networks im Unterricht, Kooperation und Qualität beim Arbeiten mit Wikipedia, die schulische IT-Infrastruktur oder das digitale Schulmanagement wurden präsentiert

Die Workshopreihe wird am 12./13. Februar 2010 mit Lehrkräften aus Berlin und Brandenburg fortgesetzt.

Weitere Informationen zum D21-Projekt „Die besten Lehrkräfte“ finden Sie unter: www.blog.initiatived21.de

Die Initiative D21 auf Twitter: www.twitter.com/initiatived21.de

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Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Reinhardtstr. 38 | 10117 Berlin
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de

Über die Initiative D21
Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Über das Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“
Das Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“ der Initiative D21 zielt auf den vermehrten Einsatz digitaler Technologien als Lernwerkzeug im Unterricht, um Kompetenzen im Umgang mit dem PC und dem Internet als Wissensressource zu erlangen und effektiv zu nutzen. In praxisnahen Workshops können Lehrkräfte aus den sechs Partnerländern gemeinsam mit Referentinnen und Referenten der fünfzehn öffentlichen und privaten Partner neue Lehr- und Lernmodelle erarbeiten und austauschen. Im Mittelpunkt steht dabei der kreative Umgang mit digitalen Technologien und Inhalten zur Stärkung eines schülerzentrierten Unterrichts.
Unterstützt wird das Projekt von den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Thüringen sowie den Premiumpartnern Hewlett-Packard, Intel und O2, den Partnern Adobe, Filemaker, Microsoft, SAP, SMART Technologies und Wikimedia Deutschland sowie den Förderern Air Berlin, Cisco, DIE ZEIT, PHORMS, Software AG und tns Infratest.
Weitere Informationen zum Projekt unter www.blog.initiatived21.de.

Video: Podiumsdiskussion “Bildung der Zukunft – Alles digital?”

22. Januar 2010  
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Podiumsdiskussion auf der Auftaktveranstaltung des D21-Projekts "Die besten Lehrkräfte" am 18.01.2010 in Berlin.

Thema: "Bildung der Zukunft - Alles digital?"

Teilnehmer/innen:

- Sylvia Canel MdB, FDP-Bundestagsfraktion
- Martin Kinne, Geschäftsführer Hewlett-Packard GmbH
- Pavel Richter, Geschäftsführer Wikimedia Deutschland e.V.
- Claudia Zinke, Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin

Moderation: Armin Himmelrath

Video: Steen Lassen (Dänisches Bildungsministerium)

21. Januar 2010  
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Steen Lassen erklärt in seiner Keynote auf der Auftaktveranstaltung zum D21-Projekt "Die besten Lehrkräfte" wie in Dänemark Computer und Internet integraler Bestandteil im Unterricht und in Prüfungen sind.

Steen Lassen, Vortrag 18.01.2010, Berlin

Auftaktveranstaltung zum D21-Projekt “Die besten Lehrkräfte”

"Bildung der Zukunft - Alles digital?"

Berlin, 18. Januar 2010

Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund

In  der  Bundesrepublik  lebt  die  heutige  Schülergeneration  bei  der Nutzung  von  IT  in  zwei  verschiedenen  Welten:  Während  Zuhause Notebooks, Spielekonsolen und Smartphones um die Gunst der Kinder  buhlen,  liegt  Deutschland  im  OECD-Vergleich  bei  der  Nutzung digitaler Medien im Unterricht auf dem letzten Platz.

Warum IT um die Klassenzimmer oder die Klassenzimmer um IT einen Bogen machen und ob Bildung in Zukunft überhaupt noch ohne IT denkbar ist, diskutierte die Initiative D21 vor 140 Gästen aus Wirtschaft und Politik in der hochkarätigen Podiumsrunde.

Das Programm der Veranstaltung


Videos von der Veranstaltung:

Keynote von Steen Lassen

Podiumsdiskussion "Bildung der Zukunft - Alles digital?"


Bilder von der Veranstaltung

Perspektiven deutscher Netzpolitik – Dialog des Bundesinnenministers

20. Januar 2010  
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Ihre Meinung zählt: Diskutieren Sie mit!

E-Mail, Google, Facebook, Twitter - das Internet und seine verschiedenen Anwendungen sind aus unserem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Es ist für viele selbstverständlich geworden, per Mausklick immer auf dem neuesten Stand zu sein, persönliche Beziehungen auch im digitalen Raum zu pflegen und Geschäfte online abzuwickeln.

Die neuen Informations- und Kommunikationsmedien haben uns zu einer Informationsgesellschaft wachsen lassen. Diese Informationsgesellschaft ist mit Chancen, aber auch mit Unsicherheiten und Gefahren verbunden. Der Staat hat die Aufgabe, im gesellschaftlichen Interesse die Chancen zu fördern und die Risiken zu minimieren.

Das digitale Netz ist in zunehmendem Maße ein Ort unseres Zusammenlebens. Ziel unserer staatlichen Bemühungen sollte deswegen sein, Vertrauen, Freiheit und Sicherheit auch im Internet zu gewährleisten und hierdurch den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Als vier Schlüsselthemen sehe ich hierfür:

1.    Datenschutz und Datensicherheit im Internet,

2.    Das Internet als Mehrwert erhalten,

3.    Staatliche Angebote im Internet,

4.    Schutz der Bürger vor Identitätsdiebstahl und sonstiger Kriminalität im Internet.

Um Klarheit über die Schwerpunkte und den Handlungsbedarf in diesen Themenfeldern zu gewinnen, bedarf es eines offenen Dialogs. Deswegen werde ich mich im ersten Halbjahr 2010 in vier Dialogveranstaltungen unter dem Titel "Perspektiven deutscher Netzpolitik" mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft austauschen. Ziel der Dialoge ist es, Grundsatzfragen in den vier oben genannten Themenbereichen zu diskutieren. Ideen und Ergebnisse sollen in die künftige Gesamtstrategie der Bundesregierung "Deutschland Digital 2015" eingebracht werden. Den Dialog können Sie auf der Onlineplattform unter nebenstehendem Link verfolgen und auch selbst daran teilhaben.

Wir würden gerne von Ihnen wissen:

Sind die vier Themen der Dialogveranstaltungen auch aus Ihrer Sicht die Schlüsselthemen? Welche Hauptprobleme sehen Sie bei den vier Themen und wie sehen Sie in diesem Zusammenhang die Rolle des Staates? Welche weiteren Themen sind wichtig?

Initiative D21 wählt Präsidium neu

19. Januar 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 19. Januar 2010

Hannes Schwaderer als Präsident im Amt bestätigt

Berlin, 19. Januar 2010 – Auf der konstituierenden Gesamtvorstandssitzung der Initiative D21 ist gestern Hannes Schwaderer, Geschäftsführer der Intel GmbH, als Präsident von  Deutschlands größter Partnerschaft von Wirtschaft und Politik im Amt bestätigt worden. Schwaderer wird damit auch die nächsten zwei Jahre das Themenfeld digitale Gesellschaft in Deutschland repräsentieren.

Ebenfalls im Amt bestätigt wurden: Dr. Rainer Esser (ZEIT Verlag) und Alf Henryk Wulf (Alcatel-Lucent Deutschland) als Vizepräsidenten sowie Prof. Barbara Schwarze (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit) als Schatzmeisterin. Neu im obersten Gremium der Initiative D21 sind dagegen Dr. Alfred Zapp (CSC Deutschland Solutions) als Schriftführer sowie Harald Esch (Adobe Systems), York von Heimburg (IDG Media Communications) und Martin Kinne (Hewlett-Packard) als weitere Präsidiumsmitglieder.

„Wir sind damit hervorragend aufgestellt, um aus verschiedenen Blickwinkeln die Entwicklung der digitalen Gesellschaft gemeinsam mit der Politik in Deutschland positiv zu begleiten. Dies sind ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche und fruchtbare Zusammenarbeit“, so Hannes Schwaderer. „Die von uns angestoßene Einrichtung einer Enquete-Kommission zur Digitalen Gesellschaft ist dabei nur ein Anfang“, so Schwaderer weiter.

Der Gesamtvorstand ist bereits im November mittels einer Online-Wahl gewählt worden.

Eine Übersicht über das Präsidium und den Gesamtvorstand der Initiative D21 finden Sie unter: http://www.initiatived21.de/ueber/struktur

Die Initiative D21 auf Twitter: www.twitter.com/initiatived21.de

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Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Über die Initiative D21

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Umfrage: Eltern fordern Verbesserungen bei IT im Unterricht

18. Januar 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 18. Januar 2010.

Umfrage: Eltern fordern Verbesserungen bei IT im Unterricht

* Beinahe zwei Drittel der Eltern sehen Verbesserungsbedarf
* 15 Prozent der Schulen erlauben eigenes Notebook

Berlin, 18. Januar 2010 – Ergebnisse einer Umfrage der Initiative D21 – durchgeführt von TNS Infratest – zeigen, dass digitale Medien und Unterricht an deutschen Schulen immer noch getrennte Welten darstellen. Eltern bewerten dies besonders kritisch: Nur vier Prozent beurteilen den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. Beinahe zwei Drittel sehen dagegen deutlichen Verbesserungsbedarf.

Dies ist auch geboten, denn nur bei 35 Prozent der Schülern kommt der Computer mindestens einmal pro Woche im Unterricht (ohne Informatik) zum Einsatz. Bei 30 Prozent findet ein Arbeiten am PC außerhalb des Informatikunterrichts überhaupt nicht statt. Auch die Lösung, dass Schüler ihr eigenes Notebook in die Schule bringen können, um diesen Zustand zu ändern, ist bisher kaum in die Klassenzimmer vorgedrungen. Nur bei 15 Prozent ist dies überhaupt möglich. Zusätzlich gibt es noch erhebliche Unterschiede innerhalb des dreigliedrigen Schulsystems: Lediglich vier Prozent der Hauptschüler und 13 Prozent der  Realschüler können ihr eigenes Notebook mitbringen, dagegen immerhin 27 Prozent der Gymnasiasten.

Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburgs, dazu auf der Auftaktveranstaltung zum D21-Projekt „Die besten Lehrkräfte“: „Uns ist klar: Lernen setzt mehr voraus als digitale Kommunikation. Lernen erfordert emotionale Offenheit, Begeisterung für das Entdecken, Vertrauen, Ermutigung und Zuspruch. Aber gleichzeitig müssen wir auch mit den Herausforderungen der digitalen Welt umgehen – Informationstechnologie muss künftig in stärkerem Maße als heute in den Unterrichtsalltag eingebunden werden.“

Auch Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21, sieht darin eine große Herausforderung: „Momentan existiert in Deutschland eine Diskrepanz zwischen Nutzung von neuen Medien im privaten und schulischen Umfeld. Nur in Zusammenarbeit aller Verantwortlichen können wir es schaffen, dass der PC in allen Schulen als Lerninstrument Eingang findet, um so die heutige Schülergeneration erfolgreich auf das Berufsleben vorzubereiten.“ 73 Prozent der Befragten sehen dabei jeweils Kultusministerien und die Schulleitung in der Pflicht, hier für Verbesserungen zu sorgen. Es folgen die Schulträger mit 71 Prozent, die politischen Entscheidungsträger mit 66 Prozent und die Lehrkräfte mit 51 Prozent.

Das D21-Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“ bietet dabei eine Plattform, bei der alle Verantwortlichen gemeinsam den Einsatz von IT im Unterricht positiv begleiten wollen. Neben sechs Bundesländern zeichnen sich besonders fünfzehn private Partner durch ihr Engagement aus, um IT besser für die Bildung nutzbar zu machen.

Dies wurde auch auf der Auftaktveranstaltung zum Projekt deutlich: Unter dem Titel „Bildung der Zukunft – Alles digital?“ diskutierte die Initiative D21 vor 150 Gästen aus Politik und Wirtschaft wie der technologische Fortschritt auch zu einem Bildungsfortschritt werden kann.

Nach dem Auftakt folgt am 22./23. Januar der erste Workshop für Lehrkräfte aus Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und von Phorms in Berlin.

Die Umfrage können Sie per E-Mail an daniel.ott@initiatived21.de anfordern.

Weitere Informationen zum D21-Projekt „Die besten Lehrkräfte“ finden Sie unter: www.blog.initiatived21.de

Die Initiative D21 auf Twitter: www.twitter.com/initiatived21.de

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Über die Initiative D21
Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Über das Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“
Das Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“ der Initiative D21 zielt auf den vermehrten Einsatz digitaler Technologien als Lernwerkzeug im Unterricht, um Kompetenzen im Umgang mit dem PC und dem Internet als Wissensressource zu erlangen und effektiv zu nutzen. In praxisnahen Workshops können Lehrkräfte aus den sechs Partnerländern gemeinsam mit Referentinnen und Referenten der fünfzehn öffentlichen und privaten Partner neue Lehr- und Lernmodelle erarbeiten und austauschen. Im Mittelpunkt steht dabei der kreative Umgang mit digitalen Technologien und Inhalten zur Stärkung eines schülerzentrierten Unterrichts.
Unterstützt wird das Projekt von den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Thüringen sowie den Premiumpartnern Hewlett-Packard, Intel und O2, den Partnern Adobe, Filemaker, Microsoft, SAP, SMART Technologies und Wikimedia Deutschland sowie den Förderern Air Berlin, Cisco, DIE ZEIT, PHORMS, Software AG und tns Infratest.
Weitere Informationen zum Projekt unter www.blog.initiatived21.de.

Sicherheit im Internet: Was sind die besten Web-Angebote und Medienkompetenzprojekte?

15. Januar 2010  
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Jetzt bewerben für "klicksafe Preis für Sicherheit im Internet" 2010 / Preisverleihung beim Grimme Online Award

Ludwigshafen/Düsseldorf, 15.01.2010 Die EU-Initiative "klicksafe" ruft auch in diesem Jahr zur Suche nach den besten Angeboten für ein sicheres Internet auf. Mit dem "klicksafe Preis für Sicherheit im Internet" zeichnet sie seit 2006 Angebote aus, die einen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz und sicheren Nutzung des Internets leisten. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen durchgeführt. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Grimme Online Award im Juni statt. Einsendeschluss für Vorschläge und Bewerbungen ist der 15. März 2010. Der "klicksafe Preis" ist mit einem Preisgeld von 1000 Euro je Wettbewerbskategorie dotiert.

Als wirksamster Schutz gegen "Schmutz im Netz" gilt die Medienkompetenz der Internet-Nutzer. Aus diesem Grund würdigt die EU-Initiative "klicksafe" www.klicksafe.de Maßnahmen, Projekte und Initiativen, die sich für die Sicherheit von medialen Angeboten und Medienkompetenz stark machen. Sie sollen das Bewusstsein für die Bedeutung von Online-Schutzmaßnahmen stärken und sie bekannter machen.

Der "klicksafe"-Wettbewerb 2010
Der "klicksafe Preis für Sicherheit im Internet" ist in zwei Kategorien ausgeschrieben: Zum einen sollen Webangebote ausgezeichnet werden, darunter fallen Webseiten und -portale, Chats oder Blogs. Zum anderen sind die besten Projekte wie Kursangebote, Kampagnen oder Veranstaltungen für Internetnutzer gesucht. Grundvoraussetzung für die Teilnahme: Die Wettbewerbsbeiträge müssen sich mit dem Thema Sicherheit im Netz befassen und über die Risiken sowie angemessenes Nutzerverhalten informieren.

In diesem Jahr rufen die Veranstalter insbesondere solche Bewerber zur Teilnahme auf, die sich für Generationen übergreifende Medienarbeit (Eltern/Kinder/Großeltern) und die Medienkompetenz von Migrantinnen und Migranten stark machen. Bewerbungen von Angeboten und Projekten mit anderen thematischen Schwerpunkten sind ebenfalls herzlich willkommen.

Bewerben können sich sowohl öffentliche Einrichtungen und Organisationen als auch Privatpersonen, Unternehmen und Initiativen. Zudem können preiswürdige Maßnahmen, Projekte und Initiativen auch durch Dritte zur Auszeichnung vorgeschlagen werden. Die Stiftung Digitale Chancen bewertet in Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten die Wettbewerbsbeiträge. Dabei gibt u.a. die fachliche und inhaltliche Qualität sowie Verständlichkeit und Innovation den Ausschlag. Als besonders innovativ gelten z.B. Web 2.0 Angebote, die auch Sicherheitsaspekte einbinden. Eine hochrangig besetzte Jury benennt anschließend die Gewinner in den beiden Kategorien. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2010. Rein technische Lösungen, Hard- und Softwareprodukte, sind nicht teilnahmeberechtigt.

Bewerbungen und Vorschläge können online über www.klicksafe.de und unter www.digitale-chancen.de/klicksafepreis eingereicht werden. Die Preisübergabe findet im Rahmen der Verleihung des Grimme Online Award statt. Die Gewinner des letzten Wettbewerbs waren checked4you, das Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und das Medienkompetenz-Programm für einen sicheren Umgang mit Web 2.0 des Amtes für Soziale Arbeit Wiesbaden.

Der "klicksafe Preis für Sicherheit im Internet" wurde 2006 ins Leben gerufen. Er wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Die Stiftung Digitale Chancen www.digitale-chancen.de ist Kooperationspartner im "klicksafe"-Netzwerk für mehr Internetsicherheit.

Mit dem Grimme Online Award zeichnet das Adolf-Grimme-Institut seit dem Jahr 2001 qualitativ hochwertige Websites aus. In den vier Kategorien "Information", "Wissen und Bildung", "Kultur und Unterhaltung" sowie "Spezial" werden insgesamt maximal acht Preise vergeben. Außerdem wählen die Internetnutzer im Rahmen des Grimme Online Award einen Publikumspreis aus den nominierten Web-Angeboten. Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es online unter www.grimme-online-award.de.

klicksafe ist ein Projekt im Safer Internet Programm der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt.

klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programm der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

Ansprechpartner
klicksafe.de c/o Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz

Regierungsfraktionen greifen Anregung der Initiative D21 zu einer Enquete-Kommission auf

14. Januar 2010  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 14. Januar 2010

Regierungsfraktionen greifen Anregung der Initiative D21 zu einer Enquete-Kommission auf

Berlin, 14. Januar 2010 – Die Initiative D21 ist erfreut über die Bekanntgabe der Regierungsfraktionen, eine Enquete-Kommission zum Thema Zukunft der digitalen Gesellschaft einzurichten. Bereits vor der letzten Bundestagswahl hatte Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft darauf hingewiesen, dass dieses so wichtige Thema für den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht als einzelnes Sachgebiet, sondern als ressortübergreifende Querschnittsaufgabe verstanden werden muss. „Die Einrichtung einer Enquete-Kommission mit ihrer paritätischen Zusammensetzung aus politischem, wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Sachverstand ist als einziges parlamentarisches Instrument geeignet, das vollständige Themenfeld der digitalen Gesellschaft zu untersuchen und zu reflektieren“, so Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21.

„Die Entwicklungen der digitalen Gesellschaft bedingen und beeinflussen sich gegenseitig: Ohne Anbindung an breitbandiges Internet können viele Schulen ihre Schüler nicht auf die Anforderungen im modernen Arbeitsleben vorbereiten; Lehrkräfte müssen die Informationstechnik und die neuen Medien nicht mehr als Lehrobjekt betrachten, sondern als zeitgemäße didaktische Instrumente; Unternehmen wandern ab, weil sie keine Anbindung an die „Digitale Unternehmenswelt“ erhalten; Telematiklösungen können für das Gesundheits-system nicht Kosten senkend angewandt werden, weil der Zugang zum Breitband fehlt; E-Government-Dienstleistungen werden zu wenig genutzt, weil sie nicht bedarfsorientiert genug entwickelt werden oder die Zugangshürden zu hoch liegen. Hinzu kommen grundlegende Fragen des Daten- und Verbraucherschutzes, der Aufklärung, der Medienkompetenz und Integration“, so Schwaderer weiter.

Die Initiative steht hier auch künftig der Politik und der Verwaltung als Kompetenznetzwerk als Partnerin zur Seite.

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Pressekontakt:

Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e. V.
Reinhardtstraße 38 | 10117 Berlin
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de

Über die Initiative D21

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

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