Aigner schaltet Verbraucherinformationsportale “Verbraucher sicher online” und “Surfer haben Rechte” frei
Was muss man bei einer Banküberweisung im Internet beachten? Was sind Cookies? Wann verstößt man bei Tauschbörsen gegen Urheberrechte? - und: Welche Rechte haben Nutzer im Netz? Antworten auf diese Fragen geben seit heute die Internetportale "Verbraucher sicher online" und "Surfer haben Rechte".
Bundesverbraucherschutzministerin Aigner hat diese Portale heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt: "Ich will die Verbraucher in die Lage versetzen, dass sie das Internet kompetent nutzen und Verantwortung für ihren eigenen Schutz übernehmen können."
"Das Internet eröffnet unzählige Möglichkeiten, die von immer mehr Menschen genutzt werden. Die Nutzer sind sich dabei oft der Gefahren nicht bewusst - oder sie kennen die Gefahren, wissen aber nicht, wie sie sich schützen sollen", so die Ministerin weiter. Daher hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Kompetenzoffensive Digitale Welt gestartet. Mit dieser Offensive will das Verbraucherschutzministerium alle Verbraucherinnen und Verbraucher zielgruppengerecht über den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz informieren. Die vom Verbraucherschutzministerium geförderten Informationsportale "Verbraucher sicher online" und "Surfer haben Rechte" sind Teile dieser Kompetenzoffensive.
"Mit dem Portal "Verbraucher sicher online" (www.verbraucher-sicher-online.de) erhalten die Verbraucher alle Informationen zur sicheren Computer- und Internetnutzung aus einer Hand", sagte Bundesministerin Aigner. Das Portal wurde von der Technischen Universität Berlin entwickelt. Mit den zur Verfügung gestellten Informationen können die Nutzer alle nötigen Vorkehrungen treffen, um sich sicher im Netz zu bewegen. Es werden zum Beispiel Anleitungen zur sicheren Einrichtung des E-Mail-Programms, zur Änderung der Passwörter, zum Schutz vor "Cookies" gegeben. Auch Tipps zur Nutzung digitaler Inhalte werden vermittelt. Häufig können bestimmte Inhalte nur mit bestimmten Geräten oder bestimmter Software angesehen werden: Wie kann gekaufte Musik so umgewandelt werden, dass sie auf MP3-Spielern abspielbar ist? Was ist dabei erlaubt? Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen erhalten Hinweise, welche technischen Hilfestellungen es für sie gibt. Alle Informationen sind sehr anschaulich und gerade für den Laien verständlich dargestellt. Es werden auch interaktive Videos und Diashows eingesetzt, um Schritt für Schritt durch die Einstellungen auf dem Computer oder im Internet zu führen.
"Die Verbraucher müssen aber auch ihre Rechte in der digitalen Welt kennen", so Aigner, "Dazu dient das Portal des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. "Surfer haben Rechte" (www.surfer-haben-rechte.de). Das Portal ist Teil des Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt", das die Durchsetzung der Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher verbessern und Rechtsmissbräuche aufspüren soll.
"Die Unternehmen müssen ebenfalls ihrer Verantwortung für die Sicherheit im Netz besser gerecht werden. Betreiber sollten zum Beispiel sicherheitsfreundliche Voreinstellungen nutzen. Internetanbieter müssen die Daten der Nutzer effektiver schützen", sagte die Ministerin , "Hier fordere ich mehr Verbraucherfreundlichkeit."
Weiterführende Informationen gibt es im Internet unter:
Niedersachsen: Medienzentren bekommen 3,3 Millionen Euro
Heister-Neumann: "Medienkompetenz fördern -Konjunkturprogramm für die Schülerinnen und Schüler konsequent umsetzen."
Niedersachsens Medienzentren bekommen aus dem Konjunkturprogramm II rund 3,3 Millionen Euro um die Ausstattung mit digitalen Unterrichtsmedien zu verbessern. Dies teilte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann am Freitag mit. "Dies ist ein weiterer Baustein zur Förderung der Medienkompetenz. Wir setzen die Umsetzung des Konjunkturprogramms für Niedersachsens Schülerinnen und Schüler zügig um", sagte Heister-Neumann.
"Die Medienausstattung ist mit einem Ansatz von 40 Millionen Euro und rund 2.400 Bewilligungen mit 35,3 Millionen Euro voll im Zeitplan", so Heister-Neumann. Bei der Entwicklung der berufsbildenden Schulen zu Zukunfts- und Innovationszentren können die gesamten eingeplanten Gelder von 21 Millionen Euro seit Beginn dieser Woche investiert werden. Für Baumaßnahmen an den Schulen sind bereits 59 Millionen Euro von insgesamt 139 Millionen Euro bewilligt.
Mit den 3,3 Millionen Euro für die Medienzentren sollen Online-Lizenzen des Landes für digitale Unterrichtsmedien angeschafft werden. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Lernprogramme für alle Klassen und alle Schulformen, digitale Filme und auch Tondateien. "Niedersachsens Schulen können künftig unkompliziert neue Medien im Unterricht einsetzen", so Heister-Neumann. Die Schulen können dabei über einen Server direkt elektronisch auf diese Unterrichtsmaterialien zugreifen. Ebenso besteht die Möglichkeitdie Materialien bei den Medienzentren auf herkömmliche Art auszuleihen.
Ansprechpartner
Niedersächsisches Kultusministerium
Bundesminister zu Guttenberg: “Die Breitbanderschließung im ländlichen Raum schaffen wir nur gemeinsam”
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und des Deutschen Landkreistags
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie der Deutsche Landkreistag (DLT) und weitere Kooperationspartner aus Bayern veranstalten heute in Bayreuth eine Regionalkonferenz zum Thema "Schnelles Internet für alle". Die Konferenz in Bayreuth bildet den Auftakt für weitere Regionalveranstaltungen zum Thema Breitband der drei Kooperationspartner BMWi, DIHK und DLT, die derzeit für Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geplant werden. Ziel dieser und weiterer Konferenzen ist es, mit Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über die Situation der Breitbandversorgung im ländlichen Raum, Möglichkeiten ihres Ausbaus und sich dabei stellende Probleme zu diskutieren.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, wird in Bayreuth die Breitbandstrategie der Bundesregierung erläutern und aufzeigen, welche Fortschritte bei ihrer Umsetzung bereits erreicht wurden. Weiterhin sollen Best-Practice-Beispiele vorgestellt und die Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Techniken zur Versorgung mit Breitband diskutiert werden. Auch werden Experten zur Verfügung stehen, mit denen Möglichkeiten zur finanziellen Förderung von Breitband und zur Nutzung von Funktechniken besprochen werden können.
Bundesminister zu Guttenberg: "Mit der Breitbandstrategie haben wir einen mutigen Weg eingeschlagen. Für ihre erfolgreiche Umsetzung ist eine verstärkte Aktivität auf allen Ebenen erforderlich. Insbesondere Wirtschaft und Kommunen sind bei der Erarbeitung konkreter Versorgungskonzepte gefragt. Ich würde mich freuen, wenn der heutige Tag dazu beiträgt, neue Ideen für eine Breitbandversorgung der bisherigen 'weißen Flecken' zu entwickeln und zügig voranzutreiben."
DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: "Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass nicht nur die Bürger im ländlichen Raum den Zugang zu immer hochwertigeren und vielfältigen Internetdiensten erhalten, sondern dadurch auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in diesen Regionen gestärkt wird."
Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Hans Jörg Duppré: "Um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu garantieren und um dauerhaft eine 'Digitale Spaltung' zwischen Stadt und Land zu vermeiden, müssen auch im ländlichen Raum bedarfsgerecht Breitband-Anschlüsse mit zeitgemäßen Übertragungsraten zur Verfügung stehen. Die Landkreise bekennen sich dazu, gemeinsam mit den Gemeinden aktiv zu werden, um eine Versorgung ihrer Bürger und Unternehmen sicherzustellen, wenn eine Erschließung durch den Markt nicht erfolgt. Es gehört zu den Aufgaben der Kreise, hier ihre Verantwortung für die gleichmäßige Versorgung im Kreisgebiet für Bürger und Wirtschaft wahrzunehmen."
Weiterführende Informationen
Breitbandportal des BMWi - zukunft-breitband.de
Kongress: “Machen Sie Ihre Schule zukunftssicher!”
26. August 2009
Abgelegt unter Aktuelles, News, Veranstaltungen, Veranstaltungsarchiv
Individualisiertes Lernen im schulischen Alltag wird ein immer größerer Faktor für erfolgreiches Lernen. Ein Unterricht mit digitalen Lernwerkzeugen unterstützt den Lernprozess und lässt die Schüler kontextbezogen und lebenswirklichkeitsnah Wissen strukturieren, Wissen erwerben und Wissen präsentieren. Um Schulen für das Lernen und Lehren mit digitalen Lernwerkzeugen fit zu machen, bedarf es jedoch der Berücksichtigung didaktischer, technischer und ausstattungsbezogener Aspekte. Viele Schulen haben sich bereits auf den Weg zur Individualisierung des Unterrichts mit digitalen Lernwerkzeugen gemacht. Erfahrungen und praxisnahe Beispiele des Unterrichts der Zukunft werden im Rahmen dieses Kongresses vorgestellt und erörtert. In diesem Kontext laden die Initiativen D21 und n-21, der Niedersächsische Sparkassenverband sowie der Bundesarbeitskreis Lernen mit Notebooks herzlich ein zum
Kongress
am 7. September 2009 von 9.00 – 18.00 Uhr,
in den Räumen des Sparkassenverbands Niedersachsen,
Schiffgraben 6-8, 30159 Hannover
Anmeldung unter:
www.initiatived21.de/individualisierung-des-unterrichts
E-Manufacturing und Supply-Forum: Mit intelligenten und aufeinander abgestimmten Informationssystemen der Krise begegnen
14.09.2009 - Humboldt-Universität zu Berlin
Medieninformation Nr.: 5 / 2009
Die aktuelle wirtschaftliche Situation stellt insbesondere
Industrieunternehmen vor große Herausforderungen. Auf der einen Seite erfordern teilweise dramatische Umsatzrückgänge drastische Sparmaßnahmen. Auf der anderen Seite ist es notwendig, in neue Produkte und Verfahren zu investieren, um im zukünftigen Wettbewerb zu bestehen.
Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen fokussiert sich das erstmals im Rahmen der Xinnovations angebotene E-Manufacturing-Supply-Forum auf das Thema "Interoperabilität und Standardisierung". Insbesondere auch deshalb, weil sich nach Auffassung des Beirats, der das Programm für das Forum erstellt, die Effekte der Globalisierung noch verstärken werden.
Für das interdisziplinäre Beiratsteam - Wissenschaftler, Unternehmer und Netzwerkmanager - stellt sich die Lage so dar: "Märkte werden komplexer. Das Verhalten der Marktteilnehmer wird dynamischer werden. Mittel- bis langfristige Planungen werden somit immer unsicherer." Für Unternehmen bedeutet dies, so Burckhard Schallock (Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik), Ulrich Spahn (Netzwerkmanager ME
Netzwerk der Metall- und Elektroindustrie Berlin Brandenburg) und Stefan Zeeb
(Geschäftsführer thdata), dass Unternehmen in jeder Hinsicht flexibel, agil und
handlungsfähig sein müssen.
In Ihrem zur Vorbereitung der Veranstaltung vorgelegten Impulsstatement empfehlen sie zur Bewältigung der Krise eine Reihe von Maßnahmen und entwerfen Visionen für stabile Beziehungen zu neuen Partnern in neuen Ländern. So heißt es dort u. a.:
"Potentiale zur Kostenreduzierung müssen erkannt und ausgeschöpft werden. Prozesse sind schnell an neue Herausforderungen anzupassen. Die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten muss optimiert werden. Entscheider benötigen Informationen zeitnah und zielgenau. Änderungen im Umfeld des Unternehmens müssen rechtzeitig wahrgenommen und im Sinne eines Risikomanagements klassifiziert werden. Verbesserte Planungs- und Entscheidungsmodelle sollten die Entscheidungsfindung erleichtern.
Die Vision besteht darin, funktionierende Informationsbeziehungen zu neuen Partnern in neuen Ländern aufwandsarm und schnell zu etablieren. Dafür ist der Begriff „Enterprise Interoperabilität“ geprägt worden, der neben B2B auch B2C und innerbetriebliche Schnittstellen umfasst. Es geht dabei um viel mehr als eine gesicherte Datenübertragung nach möglichst einheitlichen Protokollen. Es gilt, sich über das Geschäftsverständnis (Business Interoperability) auszutauschen: Passen die Ziele und Strukturen unserer Unternehmen zusammen? Vertrauen wir uns?
Weiterhin ist ein Verständnis über die Wechselwirkungen der Geschäftsprozesse (Process Interoperability) herzustellen. Welche Informationen meines Unternehmens werden von welchen Abteilungen und Anwendungsprogrammen des kooperierenden Unternehmens gebraucht und wie verarbeitet? Welche Folgen auf Produktinnovationen, Fertigungskapazitäten oder Kosten haben meine Aktivitäten und Informationen beim Partnerunternehmen? Erst danach lohnt es, über physische und softwaretechnische Schnittstellen nachzudenken."
Schwerpunkt des Wirtschaftsforums „E-Manufacturing & Supply“ ist aus diesem Grund das Thema „Interoperabilität und Standardisierung“. Für das Forum konnten namhafte
Referenten und Moderatoren aus Forschung und Wissenschaft gewonnen werden. Die
Keynote zum Thema „Interoperabilität als Innovationstreiber“ hält Prof. Dr.-Ing. Kai Mertins vom Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik Berlin. Darüber hinaus werden in der Veranstaltung innovative Lösungen für internetbasierte Vernetzung, serviceorientierte Architekturen, Standardschnittstellen und semantische Technologien vorgestellt. Fachlich verantwortlich für das Forum ist das Deutsche Forum für Interoperabilität (DFI e.V.) (www.dfi-ev.de), das als Mitveranstalter eingebunden ist.
Als offenes Angebot für die Besucher der Xinnovations 2009 bietet das neue
Wirtschaftsforum in diesem Jahr einen Workshop zum Thema "Dynamische Lösungen zur Entscheidungsfindung" an. Gemeinsam soll diskutiert werden, wie in der komplexen und dynamischen Welt gute Entscheidungen getroffen werden können. So wird u.a. Kai
Neumann, Berater und Mitentwickler des CONSIDEO-MODELER über neue Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Entscheidungsfindung referieren.
Zusätzlich zur Präsenzveranstaltung am 14. September 2009 besteht das Forum einerseits aus einer dauerhaften und wachsenden Internetpräsenz (www.xinnovations.de), bei der von den Mitgliedern (Anwender, Lösungsanbieter, Wissenschaftler) ständig Informationen zu Interoperabilitätslösungen eingestellt und in Foren aktuelle Fragen diskutiert werden können. Weiterhin sind jährliche Treffen und Konferenzen des Forums in Berlin geplant, bei denen jeweilige Schwerpunkte behandelt werden.
Weitere Infos zur Xinnovations 2009: http://www.xinnovations.de
Kontakt E-Manufacturing & Supply-Forum:
Dipl.-Ing. Ulrich Spahn
ME-Netzwerk der Metall- und Elektroindustrie in der Hauptstadtregion
c/o bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V.
Am Schillertheater 2,
10625 Berlin
Tel: 030 31005-200
Fax: 030 31005-120
Mobil: 0176 10144500
eMail: ulrich.spahn@bbw-berlin.de
Pressekontakt:
Xinnovations e. V.
Rainer Thiem
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
Tel.: 030 21001 470
Fax: 030 21001 555
Email: rainer.thiem@xinnovations.org
Landtag-Online: Podcasts & Webradio-Livesendung mit Schulteam aus Cloppenburg
Schülerinnen des Clemens-August-Gymnasiums im Landtag
Hannover / Cloppenburg, 25.08.2009 - Drei spannende Tage stehen den fünf Schülerinnen des Clemens-August-Gymnasiums (CAG) Cloppenburg bevor: Vom 26. bis zum 28. August berichtet das Online-Radioteam über die Plenarsitzungen aus dem Niedersächsischen Landtag in Hannover. Die Multimediainitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. hat im Rahmen des Projekts Landtag-Online dazu eingeladen.
Höhepunkt des Produktionsmarathons: Eine einstündige Webradio-Livesendung, die am Freitag, 28. August von 11.00 bis 12.00 Uhr im 24-Stunden Programm auf www.schul-internetradio.de ausgestrahlt wird. Spätestens dann wird der Adrenalinspiegel der fünf Schülerinnen steigen. Josephin Deeken (18), Stephanie Deeken (19), Marina Frye (18), Elena Heckmann (18) und Lena Kösters (19) "freuen sich auf die Herausforderung", wie sie in Ihrem ersten Vorabtrailer podcast.schul-internetradio.de/index.php?id=1131 ankündigen.
Der Landtagsabgeordnete Clemens gr. Macke (Wahlkreis Cloppenburg, CDU) gab bereits im Vorfeld Tipps: podcast.schul-internetradio.de/index.php?id=1133. Er unterstützt als Pate die Schülerinnen bei ihrer Jagd nach aktuellen Themen und Interviewpartnern. Begleitet wird das Team vom Lehrer Stefan Lücking. Alle journalistischen Ergebnisse sind auf dem n21-Redaktionsportal www.whydata.de/OR/?457 und ab 26.08.09 auch unter www.landtag-online.de zu finden.
Außerdem sind die Onlinebeiträge als Podcast auf podcast.schulinternetradio.de zum Download verfügbar.
Die Multimediainitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. bietet mit Landtag-Online und dem Lern-Portal schul-internetradio.de Möglichkeiten, die aktuellen Plenarsitzungen zu verfolgen, Politiker zu interviewen, daraus eigene Beiträge als Podcast ins weltweite Netz zu stellen oder auch live aus dem Landtag zu senden.
Das Lernportal www.schul-internetradio.de wird im Rahmen des Projekts "Radioschule – Schulradio online" vom Niedersächsischen Kultusministerium und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt gefördert. Weitere Partner sind die Sparkassen in Niedersachsen, der Niedersächsische Bildungsserver NiBiS, das Niedersächsische Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS).
Der Verein n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. (www.n-21.de) fördert als Public Private Partnership in Zusammenarbeit mit der Landesregierung, kommunalen Spitzenverbänden und der Wirtschaft das neue Lernen mit neuen Medien. Mit Projekten wie mobiles lernen21 -Notebooks für Nieders@chsen, Schul-Internetradio, den Internetatlanten oder den Online-Redaktionen unterstützt und begleitet n-21 Schüler und Lehrkräfte auf dem Weg in die Wissensgesellschaft.
Kontakt:
n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V.
Prinzenstr. 23, 30159 Hannover
Telefon: 0511/3536621-0
Telefax: 0511/3536621-9
E-Mail: info@n-21.de
Niedersächsisches Förderprogramm für den Breitbandausbau genehmigt
Rösler: Breitbandinitiative Niedersachsen startet durch!
HANNOVER. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat heute die Genehmigung der Europäischen Kommission zum Einsatz von 50 Millionen Euro für den Breitbandausbau erhalten. Mit diesen Mitteln wird der Anschluss bisher unzureichend angebundener Regionen in Niedersachsen vorangetrieben. Wirtschaftsminister Philipp Rösler zeigte sich erfreut: "Mit der Entscheidung der Europäischen Kommission haben wir den Beleg, dass unser Programm zur Förderung des Breitbandausbaus den Markt stimuliert und den Wettbewerb stärkt. Ohne unsere finanzielle Unterstützung würden weite Teile Niedersachsens auch langfristig keinen Zugang zu leistungsfähigem Internet bekommen. Das jetzt genehmigte Programm ist deutschlandweit einmalig und unterstützt mit Nachdruck die von Kanzlerin Angela Merkel im Frühjahr verkündete Breitbandstrategie des Bundes".
Das Förderprogramm sieht vor, dass in einem ersten Schritt der Anschluss sogenannter "weißer Flecken" in drei Clustern vom Wirtschaftsministerium europaweit ausgeschrieben wird (s. Abbildung). Dafür stehen 30 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Alle Landkreise und kreisfreien Städte die nicht in einem der drei Cluster eingebunden sind, haben die Möglichkeit, ihre Breitbandprojekte in einem vom Landwirtschaftsministerium verantworteten Wettbewerb einzubringen. Dafür sind insgesamt 20 Millionen Euro verfügbar.
Die Genehmigung des Förderprogramms durch die Europäische Kommission war notwendig, da mit den Mitteln für den Breitbandausbau die Telekommunikationsunternehmen direkt begünstigt werden. "Wir achten auf Wettbewerb und Transparenz und setzen gleichzeitig Zeichen für einen modernen Standort für Wirtschaft und Bürger. Mit dem vom Land Niedersachsen geförderten Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen und der umfassenden Förderkulisse ist die Breitbandinitiative Niedersachsen hervorragend aufgestellt, um den Herausforderungen des Breitbandausbaus in Niedersachsen wirkungsvoll zu begegnen", sagte Rösler.
Zusätzlich zu den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II sind weitere Förderinstrumente aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutz" (GAK), der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zugänglich, so dass insgesamt 80 Millionen Euro an Zuschüssen für den Breitbandausbau gewährt werden können.
weitere Informationen: www.mw.niedersachsen.de
Christian Haegele
Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Pressesprecher
Friedrichswall 1
30159 Hannover
Tel: (0511) 120-5426
Fax: (0511) 120-995426
Das Web der Daten und das Web der Menschen
Motto des öffentlichen Thementages des W3C im Rahmen der Xinnovations 2009
14. September 2009, Humboldt-Universität zu Berlin
Berlin, 19.08.2009:
Auch in diesem Jahr setzt das Deutsch-Österreichische W3C-Büro seine Kooperation mit den Xinnovations in Form eines öffentlichen Thementages fort. Damit wird erneut bestätigt, dass der Thementag im Zusammenhang mit den Xinnovations eine ideale
Plattform für den Dialog von W3C-Mitgliedern und interessierter Fachöffentlichkeit über Webtechnolgien und Standardisierung ist.
Hinter dem diesjährigen Motto des W3C-Thementages "Das Web der Daten und das Web der Menschen" verbergen sich drei zentrale Fragen:
1. Wie bringe ich meine Daten „ans Web“ und verknüpfe sie mit anderen Daten?
2. Wie integriere ich sie in das „Web für menschliche Nutzer“?
3. Wie konstruiere ich mit den Daten interaktive und für alle Menschen zugängliche
Anwendungen?
Das W3C hat in diesem Jahr grundlegende Technologien vorangetrieben, die bei der
Beantwortung dieser Fragen helfen. Auf dem W3C-Tag 2009 werden entsprechende
Neuentwicklungen vorgestellt, die im Folgenden kurz zusammengefasst sind:
Technologien des Semantic Web kommen vermehrt zum Einsatz, um Daten an das Web zu bringen. Die Web Ontology Language (OWL) dient dazu, Eigenschaften der Daten als
„Ontologien“ zu modellieren. OWL wurde in der Version 1.0 lange Zeit erfolgreich genutzt.
Inzwischen ist OWL 2.0 in Arbeit. Das „Rule Interchange Format“ (RIF) baut u.a. auf OWL auf und dient dem Austausch von Business-Regeln.
Ein zentrales Format um Daten an das Web zu bringen ist das „Simple Knowledge
Organization System“ (SKOS). SKOS hat dieses Jahr den Status eines Standards, d.h. einer „W3C Recommendation“ erreicht. Es wird bereits für verschiedenste Daten eingesetzt, von der Bibliotheksklassifikation bis zum Thesaurus einer Fachdatenbank.
Zweck von der „XML Pipeline Language“ XProc ist die Beschreibung von XML-Datenflüssen.
Die XML-Daten werden anhand von XProc-Beschreibungen validiert, abgefragt, oder
transformiert für verschiedene Konsumenten, z.B. Mensch oder Maschine. Auf diese Weise kann XProc als Verbindung zwischen dem „Web der Daten“ und dem „Web der Menschen“ dienen.
Das menschliche Web präsentiert den Nutzern Daten in einer zunehmend interaktiven
Weise. HTML ist die Grundlage für die Entwicklung entsprechender Webapplikationen. Mit der Entscheidung des W3C, die Entwicklung von XHTML 2 einzustellen, liegt der Fokus nun gänzlich auf HTML.
Multimediale Daten (Audio, Bilder, Video) sind noch nicht ohne weiteres mit anderen
Informationen im Web verknüpfbar, da ihr Inhalt nur schwer automatisch zu interpretieren ist. Was ist zum Beispiel das Thema eines Liedes / Fotos / Films? Metadaten sind ein wichtiges Mittel um dieses Problem zu lösen. Das W3C arbeitet deshalb in der Media Annotations Working Group an der Interoperabilität zwischen verschiedenen Metadatenformaten.
All diese Technologien sind nur sinnvoll einsetzbar wenn die Zugänglichkeit des Webs für jeden Nutzer gesichert ist. Zur Unterstützung dieser übergreifenden Aufgabe hat das W3C Ende letzten Jahres die „Web Content Accessibility Guidelines“ (WCAG) in der Version 2.0 veröffentlicht. Die deutsche Community zur „Zugänglichkeit des Web“ arbeitet mit Hochdruck an einer deutschen Fassung der Guidelines.
Die besten Technologien nutzen nichts wenn sie nicht bekannt sind. In diesem Sinne wird auf dem W3C-Tag „STI Germany“, der deutsche Bestandteil des „Semantic Technology Institute“ präsentiert, deren Ziel die Entwicklung und Nutzung semantischer Technologien ist. Die Vorstellung von STI auf dem W3C-Tag wird dem Motto der Xinnovations in besonderer Weise gerecht: „better by networking“.
Weitere Infos zur Xinnovations 2009 und der Anmeldung zur Teilnahme hier:
www.xinnovations.de
Kontakt W3C - Deutsch-Österreichisches Büro
Leitung: Prof. Dr. Felix Sasaki
Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam
Friedrich-Ebert-Str. 4
14467 Potsdam
Tel.: +49 (0)331 / 580 - 1532
Email:felix.sasaki@fh-potsdam.de
Telefon: +49 (0)331 / 580 - 1532
Fax: +49 (0)331 / 580 - 1599
Pressekontakt
Xinnovations e. V.
Rainer Thiem
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
Tel.: +49 30 21001 470
Email: rainer.thiem@xinnovations.org
Kongress “Machen Sie Ihre Schule zukunftssicher! – Individualisierung des Unterrichts mit digitalen Lernwerkzeugen”
7. September 2009 von 9.00 – 18.00 Uhr, in den Räumen des Sparkassenverbands Niedersachsen, Schiffgraben 6-8, 30159 Hannover (Hinweise zur Anreise)
Der Anmeldezeitraum ist abgelaufen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an kontakt@initiatived21.de.
Programmpunkte:
| 9:00 | Anmeldung und Ausstellungsrundgang |
| 10:00-12:00 | Grußworte und Vorträge
Grußwort Grußwort Grußwort und Keynote „Schulen der Zukunft“ Statement I: Pädagogische Konzepte Statement II: Strukturelle Fragen Statement III: Finanzierungsalternativen |
| 12:00-13:30 | Mittagspause / Ausstellungsrundgang |
| 13:30-16:30 | Workshops: Theorie und Praxis des Unterrichts mit digitalen Lernwerkzeugen |
| ab 16.30 | Austellungsrundgang / Get-Together |
Die Einladung inklusive Programm im pdf-Format
Mehr...
Was kommt nach dem Web 2.0? – Die Xinnovations 2009 präsentieren Methoden und Werkzeuge für das Corporate Semantic Web
Medieninformation 3/2009
Berlin, 12.08.2009:
Maschinenverarbeitbare Daten im Web revolutionieren die Nutzung des WWW, so lautet die Vision des Semantic Web. Generell geht es um die Erzeugung und Bereitstellung frei verfügbarer, semi-strukturierter und verknüpfter Daten (Linked Data). Intelligente Agenten können diese Daten für Entscheidungen nutzen und verteilte Systeme integrieren Daten aus verschiedenen Quellen kostengünstig.
Dass die Grundlagenforschung im Bereich des Semantic Web einen reifen Stand erreicht hat, zeigen die Mitarbeiter des Projektes Corporate Semantic Web der Freien Universität Berlin am 15. September 2009 im Rahmen eines Workshops auf der Xinnovations 2009. Es werden Demonstrationen von Softwareprototypen gezeigt, die nach den Anforderungen realer Anwendungsfälle von Partnerunternehmen des Projekts entworfen und entwickelt wurden. Unter anderem wird am Beispiel
des Museumsportals Berlin gezeigt, wie mittels semantischer Datenintegration die Suche auf dem Portal benutzerfreundlicher wird oder auch wie Semantik die Arbeit mit Wikisystemen erleichtern kann.
Pünktlich zum kürzlich erfolgten Start des ersten deutschen DBpedia Datensets, dem prominenten Linked Data-Projekt, werden bei den Xinnovations außerdem weitere interessante Anwendungen auf diesen sogenannten verlinkten Daten (Linked Data) gezeigt. DBpedia Deutschland ist ein Gemeinschaftsprojekt der AKSW Forschungsgruppe unter Leitung von Dr. Soeren Auer an der Universität Leipzig und der Corporate Semantic Web Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Adrian Paschke an der Freien Universität Berlin. DBpedia Deutschland steht für die Repräsentation von Inhalten der deutschen Wikipedia in semantischer Form, so dass komplexe Anfragen beantwortet werden können. Im Zusammenspiel mit leichtgewichtigen Web 2.0 Anwendungen lassen sich zum Beispiel schnell interaktive Landkarten und Zeitleisten erstellen, wie es in der Veranstaltung im Rahmen eines Vortrags gezeigt wird.
Der Corporate Sematic Web-Workshop findet am 15. September 2009 ganztägig statt und wird am Abend mit dem 3. Berlin Semantic Web Meetup, einer informellen Zusammenkunft von Antreibern dieser Technologien in der Region Berlin-Brandenburg, abgeschlossen. Das Meetup ist eine Innovations- und Kooperationsplattform für alles, was nach dem Web 2.0 kommt und wird dieses Mal
belebt durch eine Live-Schaltung nach New York und nach Wien zu den dort ansässigen Semantic Web Meetup Gruppen.
Weitere Infos zu Xinnovations 2009: www.xinnovations.de
Kontakt Corporate Sematic Web-Workshop:
Markus Luczak-Rösch
Freie Universität Berlin
AG Corporate Semantic Web
Königin Luise Straße 24
14195 Berlin
Telefon: +49 30 838 75254
markus.luczak-roesch@fu-berlin.de
Pressekontakt Xinnovations:
Rainer Thiem
Xinnovations e. V.
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
Tel.: +49 30 21001 470
rainer.thiem@xinnovations.org





