Preise für Computer-Hardware von 2005 bis 2009 stark gesunken

30. Juli 2009  
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WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lagen die Importpreise für Notebooks im Juni 2009 um 66,6% unter dem Niveau des Jahres 2005. Die Importpreise für Desktop-PCs gingen in diesem Zeitraum um 61,7% zurück. Auch bei elektronischen Bauelementen und Speichermedien waren in den vergangenen Jahren sinkende Importpreise zu verzeichnen: Die Preise für Prozessoren sanken seit 2005 um 64,8%, die Preise für Festplatten um 70,0%. Arbeitsspeicher (RAM) verbilligten sich im Betrachtungszeitraum um 82,6%. Der Trend stark sinkender Preise für Computer-Hardware war auch für private Verbraucher spürbar. Die Verbraucherpreise für Notebooks lagen im Juni 2009 um 60,6%, die Verbraucherpreise für Desktop-PCs um 58,1% unter den Preisen von 2005.

Die steigende technische Qualität beziehungsweise Leistungsfähigkeit von Computer-Hardware wird bei der Messung von Preisveränderungen in der amtlichen Statistik berücksichtigt. Für die Preisbeobachtung werden repräsentative Produkte ausgewählt, deren Preise Monat für Monat weiterverfolgt werden. Verliert ein Produkt an Marktbedeutung, so wird es durch ein neues Produkt ersetzt. Um in solchen Fällen einen echten Preisvergleich zu ermöglichen, wird der Geldwert des Qualitätsunterschieds ermittelt und bei der Indexberechnung berücksichtigt.

Mit der Weiterentwicklung von Computer-Hardware geht in der Regel eine steigende Leistungsfähigkeit dieser Produkte einher. Während beispielsweise im Jahr 2005 noch sehr viele Notebooks einen Arbeitsspeicher von 512 Megabyte aufwiesen, lag die Durchschnittsgröße in der ersten Jahreshälfte 2009 bei 2 048 Megabyte und damit vier Mal so hoch. Auch die durchschnittliche Speicherkapazität der Notebookfestplatten hat sich in den letzten vier Jahren in etwa vervierfacht und stieg von etwa 60 Gigabyte im Jahr 2005 auf aktuell etwa 250 Gigabyte. Weiter gestiegen ist zudem die Grafikleistung von Notebooks. Dies liegt einerseits an der Entwicklung immer leistungsfähigerer Grafikkarten und andererseits an der steigenden Kapazität der verwendeten Grafikspeicher. So stieg der Grafikspeicher bei Notebooks von etwa 128 Megabyte im Jahr 2005 auf aktuell etwa 512 Megabyte.

Bei Desktop PCs war in diesem Zeitraum eine ähnliche technische Weiterentwicklung zu beobachten. Die durchschnittliche Speicherkapazität der Festplatten stieg von 80 Gigabyte auf 350 Gigabyte, während die durchschnittliche Kapazität der Arbeitsspeicher von 512 Megabyte auf 2 048 Megabyte zunahm. Der Grafikspeicher stieg von etwa 128 bis 256 Megabyte im Jahr 2005 auf etwa 512 bis 1 024 Megabyte in der ersten Jahreshälfte 2009.

Die technische Weiterentwicklung der Computer-Hardware wird unter anderem von den Onlinecomputerspielern genutzt. So ermöglicht die gestiegene Performance der Hardware immer komplexere, schnellere und realistischere Darstellungen in Computerspielen.

Weitere Informationen zur Methode der Preismessung bei IT-Gütern bietet die Veröffentlichung „Hedonische Preismessung bei EDV-Investitionsgütern“, die im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes kostenlos erhältlich ist.

Preisindex:
Veränderung Juni 2009 gegenüber 2005 in %
Verbraucherpreisindex für Desktop-Personalcomputer – 58,1
Verbraucherpreisindex für Notebooks – 60,6
Importpreisindex für Desktop-Personalcomputer – 61,7
Importpreisindex für Notebooks – 66,6
Importpreisindex für Festplatten – 70,0
Importpreisindex für Prozessoren – 64,8
Importpreisindex für Arbeitsspeicher – 82,6


Kontakt:

Statistische Bundesamt, Wiesbaden
Ulf Becker,
Telefon: (0611) 75-4247,

E-Mail: hedonik@destatis.de

Kulturstaatsminister Bernd Neumann fördert Internetangebote für Kinder

29. Juli 2009  
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Im Rahmen der Initiative "Ein Netz für Kinder" unterstützt Kulturstaatsminister Bernd Neumann gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium bereits zum sechsten Mal Internetangebote für Kinder.

Mit der aktuellen Förderung in Höhe von insgesamt rund 200.000 Euro entstehen fünf neue innovative Internetangebote, die künftig in den sicheren Surfraum Fragfinn.de aufgenommen werden. Kulturstaatsminister Bernd Neumann betonte: "Unsere Initiative "Ein Netz für Kinder" ist auf einem sehr guten Weg. Die Internetnutzung der Kinder beginnt immer früher, und ein hochwertiges Angebot ist der beste Jugendmedienschutz. Wir haben seit dem letzten Jahr 25 Projekte mit insgesamt 2,2 Millionen Euro gefördert und bereichern damit die Internetlandschaft gerade für Grundschüler nachhaltig."

Für die Förderung eines vielfältigen und qualitativ hochwertigen Angebots für Kinder im Internet stellen im Rahmen des Förderprogramms Kulturstaatsminister Bernd Neumann jährlich 1,0 Millionen Euro und das Bundesfamilienministerium jährlich 500.000 Euro zur Verfügung. Aus diesem Programm können Antragsteller bis zu 200.000 Euro erhalten.

Auf der Grundlage der Empfehlung der Vergabekommission werden folgende Projekte gefördert:

1. Auf der "Baumwoll-Seite" werden Grundschülern über reines Biologiewissen hinaus globale Entwicklungszusammenhänge und die historische und gesellschaftliche Bedeutung der Baumwolle erklärt.

2. Mit "KiWi – Kinder - Wissen im Internet" wird der Prototyp einer medienpädagogisch betreuten Lern- und Kommunikationsplattform erstellt, wo Kinder auf die kommunikativen Anforderungen des Web 2.0 vorbereitet werden. Kinder können sich eine eigene Öffentlichkeit schaffen und ihre Sicht der Welt in Form selbst gestalteter Beiträge darstellen. Eine begleitende Pädagogenseite ermöglicht den bundesweiten Einsatz der Plattform.

3. Um Grundschüler für das Medium Film und das Theater zu begeistern und vielen Kindern den Zugang zu interessanten Theaterstücken zu ermöglichen, werden auf "Zappedu.de (com/tv)" Film- und Videobeiträge zu verschiedenen interessanten Themen aus Technik, Natur, Umwelt und Theateraufführungen angeboten.

4. Das "WEBGIORNALINO" schafft eine bilinguale digitale Sprachförderung für die Kinder italienischer Migranten. Durch eine spielerische Stärkung der Sprachkenntnisse und der Schulleistungen werden Integrationshemmnisse abgebaut und eine bilinguale Identität gestärkt.

5. Mit dem Projekt "Wirksamkeit virtueller Beratung" entwickelt das Mädchenhaus Bremen e.V. über eine Evaluation Standards für ein Online-Beratungsmodell, mit dem Kinder ihrem Alter entsprechend bei Schwierigkeiten unterstützt und beraten werden können.

Nächster Einreichtermin für Förderprojekte ist der 14. August 2009. Nähere Informationen hierzu und zur Initiative unter www.ein-Netz-fuer-Kinder.de.

Den Auftritt der Bundesregierung für Kinder finden Sie unter http://www.regierenkapieren.de/.

Kontakt:

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Dorotheenstraße 84
10117 Berlin
Telefon: 030 18 272-0
Fax: 030 18 272-2555

Zehn Jahre Initiative D21 – Zehn Jahre für die digitale Gesellschaft

29. Juli 2009  
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Große Herausforderungen stehen noch an

Berlin, 29. Juli 2009 - Ein breiter digitaler Graben zog sich 1999 durch die Gesellschaft: Nur ein Viertel der Bevölkerung war im Umgang mit dem Internet geübt. Von einem Spitzenplatz bei der Nutzung des zukunftsweisenden Mediums Internet war Deutschland damit weit entfernt.  Die herausragende Bedeutung des Internet wurde jedoch gleichermaßen von Wirtschaft und Bundesregierung erkannt. Erforderlich war damit aber auch die Notwendigkeit  einer Akzeptanzförderung des Mediums in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Die Idee einer Partnerschaft von Wirtschaft und Politik für die Förderung der digitalen Gesellschaft in Deutschland manifestierte sich in kürzester Zeit in der Initiative D21, die heute vor 10 Jahren gegründet wurde. Seitdem ist diese neutrale Plattform die zentrale Anlaufstelle in Deutschland, um durch Veranstaltungen, Studien und gemeinnützige Projekte die Entwicklung der digitalen Gesellschaft zu fördern.

Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21 und Geschäftsführer der Intel GmbH, zieht eine positive Bilanz: „Ich kenne kein anderes Beispiel, bei dem sich aus so unterschiedlichen Branchen und Institutionen so viele Menschen für ein konkretes Ziel wie die Förderung der digitalen Gesellschaft einsetzen. Denn die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien betrifft jeden von uns – auf unterschiedlichste Art und Weise. Entsprechend bringt jedes Mitglied und jeder Partner ein anderes Verständnis hinsichtlich der anstehenden Herausforderungen mit, was die Plattform der D21 einmalig in Deutschland werden lässt und kreative Lösungsansätze befördert. Als Beispiel seien hier der jährliche (N)ONLINER Atlas, die kontinuierliche Lehrerfortbildung zum Umgang mit den neuen Medien, das Gütesiegelboard oder die Breitbandinitiative genannt. Zehn Jahre sind eine stolze Zeit, die wir gut genutzt haben, in der wir aber auch erkannt haben, dass durch die rasanten Entwicklungen die Herausforderungen immer weiter an Komplexität gewinnen.“

Stand am Anfang noch die zentrale Herausforderung des Zugangs zum Internet im Mittelpunkt, so geht es heute eher um die Frage der Qualität der Internetnutzung sowie um die Veränderung der einzelnen Lebensbereiche durch die Informations- und Kommunikationstechnologien.

Die großen Umwälzungen werden aber erst mit der Verbreitung und der Etablierung des Mediums innerhalb der Gesellschaft deutlich. Mit mittlerweile 70 Prozent Onlinern stehen wir vor neuen Fragestellungen: Wer vermittelt das grundlegende Verständnis für die Technologie und die damit verbundene kritische Eigenverantwortung beim Umgang mit ihnen?, Welche (technologischen) Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die gesamte Gesellschaft von den Möglichkeiten der digitalen Medien profitieren kann?, Wie werden sich die Berufs- und Arbeitswelt langfristig verändern?, um nur einige zu nennen.

Diese zahlreichen Facetten, die die „digitale Revolution“ mit sich bringt, müssen dabei im Gesamtzusammenhang gesehen werden. Nur im interdisziplinären Austausch – wie sie die Initiative D21 ermöglicht – lassen sich nachhaltige Ansätze finden und auf breiter Basis in die Öffentlichkeit bringen.

Gemeinsam mit ihren Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wird die Initiative D21 in den kommenden Jahren die Entwicklungen innerhalb der digitalen Gesellschaft weiterhin begleiten und fördern.

Laden Sie die Presseinformation als pdf-Datei herunter.

Pressekontakt:

Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Reinhardtstr. 65 | 10117 Berlin
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de

Über die Initiative D21

Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Umfrage zur Nutzung des PCs im Bildungsbereich

28. Juli 2009  
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Schwaderer: "PC ist Lernmittel wie Stift und Buch"

Feldkirchen, 28. Juli 2009 – Eine Umfrage von Redshift Research im Auftrag von Intel zeigt, das der Umgang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik bei deutschen Eltern heute als Schlüsselqualifikation gilt. 88 Prozent halten eine kompetente PC-Nutzung ihrer Kinder für „essenziell“ (55 Prozent) oder „sehr wichtig“ (33 Prozent) und gewähren ihnen zuhause Zugang zum Computer. 30 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen nutzen dabei den Heim-PC hauptsächlich für Hausaufgaben und damit häufiger als zur Kommunikation (26 Prozent), zur Recherche von Freizeitaktivitäten (5 Prozent) oder zum Einkaufen (4 Prozent). Nur die Unterhaltung steht mit 36 Prozent als häufigster Nutzungsgrund vor dem Einsatz des PCs als Lernmittel. An den Schulen hingegen sehen die deutschen Eltern Handlungsbedarf: Nur 8 Prozent der deutschen Eltern sind der Meinung, dass die Regierung genug unternimmt, um den Zugriff auf PCs als Lernhilfe zu unterstützen (EMEA-Durchschnitt: 11 Prozent). Die befragten Eltern sehen daher Regierung (54 Prozent) oder Schulen (38 Prozent) in der Pflicht, den Zugang zum PC als Lernmittel zu fördern.

Fast jedes fünfte deutsche Kind hat an der Schule keinerlei Kontakt zum Computer

47 Prozent der deutschen Eltern geben an, PCs würden an der Schule ihres Kindes regelmäßig genutzt, um das Lernen zu unterstützen. 32 Prozent der Kinder und Jugendlichen wird zusätzlich oder alternativ ein Informatikunterricht angeboten. Für 31 Prozent der Kinder und Jugendlichen steht an der Schule zusätzlich oder alternativ zur regelmäßigen Anwendung ein Computer zur privaten Nutzung bereit.

19 Prozent der Eltern sagten hingegen, dass ihr Kind an der Schule keinerlei Zugang zu einem Rechner habe.

„Nach unserem Verständnis ist der PC in der heutigen Zeit ein Lernmittel wie Stift und Buch, das Kinder und Jugendliche wie selbstverständlich einsetzen sollten, um den Anforderungen des Erwachsenen- bzw. Berufslebens im 21. Jahrhundert gerecht werden zu können,“ sagt Hannes Schwaderer, Geschäftsführer der Intel GmbH. „Mit Intel® Lehren haben wir ein Fortbildungsprogramm geschaffen, das Lehrern Wege aufzeigt, wie neue Medien in den Unterricht integriert werden können. Zudem beraten wir Schulen bei der Schaffung von Notebookklassen, um zeitgemäßen Unterricht zu ermöglichen.“

Eltern erachten PC-Kenntnisse als relevant für späteren Erfolg im Beruf Die PC-Fertigkeiten ihrer Kinder bewerten deutsche Eltern als relevant für spätere Berufsperspektiven: 97 Prozent der Befragten glauben, dass sich die PC-Kenntnisse ihres Kindes zu einem „großen Anteil“ (57 Prozent) oder zu einem „bestimmten Anteil“ (40 Prozent) auf die späteren Berufschancen ihres Kindes auswirken. 87 Prozent aller deutschen Kinder haben zuhause Zugang zu einem PC, 52 Prozent aller deutschen Kinder besitzen einen eigenen Desktop-PC (32 Prozent) oder ein Notebook (20 Prozent). Hier liegt Deutschland weit über dem EMEA-Durchschnitt von 33 Prozent. Andererseits haben 13 Prozent der deutschen Kinder zuhause keinen Zugang zu einem PC.

„Die Befragung zeigt, dass die Potenziale und die Relevanz von PCs für Bildungsprozesse hierzulande von den Vätern und Müttern erkannt wurden. Was zuhause bereits weitgehend aktiv unterstützt wird, sollte auch an jeder Schule durch den regelmäßigen PC-Einsatz gefördert werden, um Kindern und Jugendlichen beste Bildungschancen zu ermöglichen“, bewertet Martin Hüppe, Geschäftsführer Cornelsen und Mitglied des Gesamtvorstands der Initiative D21, die deutschen Ergebnisse.

Deutsche Eltern sind allerdings zögerlicher als Väter und Mütter in anderen EMEA-Ländern, wenn es um das Alter geht, mit dem ihr Kind Zugriff auf den PC erhalten sollte. 46 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Kinder bereits vor dem 8. Lebensjahr Zugang zu einem PC haben sollten, im EMEA-Durchschnitt sind es 65 Prozent.

An der Umfrage beteiligten sich mehr als 5200 Eltern in elf EMEA-Nationen (Europe, Middle East, Africa), darunter 510 Eltern aus Deutschland.

nextbusiness-IT: Leitthema „Unified Communications“

28. Juli 2009  
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Effizienter Dialog: nextbusiness-IT zeigt, wie Sie Ihre Kommunikation vereinfachen!

Kompendium_Unified CommunicationsMitarbeiter, Kunden und Partner über jeden beliebigen Kommunikationsweg erreichen zu können oder selber auf allen Kanälen stets verfügbar zu sein, ist heute nahezu selbstverständlich. Denn der direkte Dialog und die enge Zusammenarbeit gehören gerade in der immer schnelllebigeren Zeit zum guten Service eines Unternehmens. Jedoch ist die Anzahl der genutzten Kommunikationsformen in den letzten Jahren stark gestiegen und macht die Organisation des Arbeitsalltags nicht einfacher. Wie der Flut an Informationen begegnet und weiterhin eine gute Erreichbarkeit garantiert werden kann, zeigt der aktuelle nextbusiness-IT Unternehmerbrief „Unified Communications – Wie Sie mit übergreifenden IT-Lösungen die Kommunikation vereinfachen!“

Nutzen Sie regelmäßig mehrere Geräte wie Handy, Notebook oder Faxgerät für die Kommunikation und wünschen sich eine bessere Vernetzung dieser Arbeitsmittel? Müssen Ihre Mitarbeiter häufig Informationen miteinander austauschen, bei denen es auf eine schnelle Bearbeitung der Anfragen ankommt? Oder verbringen Sie und Ihr Projektteam viel Zeit auf auswärtigen Meetings mit Kunden und Partnern? Dann könnten moderne Technologiebereiche wie Webconferencing, Computer Telephony Intergration oder Collaboration für Sie interessant sein. Damit können Sie Ihren Partnern nicht nur ortsunabhängig einen sehr persönlichen und prompten Service bieten, sondern auch Ihre Mitarbeiter optimal miteinander vernetzen. Mit Unified Communications können Sie Ihre Kommunikationsprozesse vereinfachen, die Zusammenarbeit virtueller Teams effizient und kostengünstig organisieren und sich wieder mehr auf Ihr Kerngeschäft und Ihre Kunden konzentrieren.

Den nextbusiness-IT Unternehmerbrief können Sie hier kostenlos downloaden:

www.nextbusiness-it.de/downloads/unternehmerbrief

Interessieren Sie sich darüber hinaus für das Thema? Dann fordern Sie hier das Kompendium „Unified Communications – Wie Sie mit übergreifenden IT-Lösungen die Kommunikation vereinfachen!“ kostenlos an!

nextbusiness-IT kompakt

Die Initiatoren von nextbusiness-IT sind der Meinung, dass ständig neu entstehende IT-Trends, IT-Hypes, IT-Themen und IT-Begrifflichkeiten selbst arrivierte IT-Spezialisten vor das Problem stellen, den Überblick zu wahren – geschweige denn inhaltlich zu folgen. Entsprechend haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, hier ein „Gegenmodell“ anzubieten, das für mehr Transparenz sorgt – mit anderen Worten: das mitunter komplexe Thema „IT-Anwendungen im Unternehmen“ lesbar und verständlich zu machen. Dazu ordnet nextbusiness-IT unter anderem konkreten Unternehmensabläufen relevante Technologiebereiche zu, die dabei unterstützen können, zum Beispiel den Absatz kontinuierlich zu steigern, Kunden zufriedener zu stellen oder Sicherheitsrisiken intelligent vorzubeugen.

In enger Zusammenarbeit mit IT- und Mittelstandsexperten werden Ihnen in den nächsten Monaten zehn kompakte und verständlich aufbereitete Kompendien für die IT-Anwendung in Ihrem Unternehmen an die Hand gegeben. Ergänzt durch Leitfäden, Checklisten, Whitepapers sowie Audio- und Videobeiträge entsteht so eine kostenlose „Bibliothek des modernen IT-Wissens“ für den Mittelstand.

Alle Leitthemen im Überblick sowie weitere Informationen zu nextbusiness-IT finden Sie unter www.nextbusiness-it.de

Weitere Informationen:

Initiator von nextbusiness-IT

G+F Verlags- und Beratungs- GmbH
Lichtentaler Str.25
D-76530 Baden-Baden
Telefon (07220)-213
Telefax (07220)-215

Robert Zyska
Tel.: 07221-99644-25
E-Mail: r.zyska@gf-vb.de

Kerstin Schlosser
Tel.: 07221-99644-20
E-Mail: k.schlosser@gf-vb.de

MINT-Role Models gesucht!

24. Juli 2009  
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VDI sucht weibliche Vorbilder in den Ingenieurwissenschaften

Frauen sind in Ingenieurberufen nach wie vor unterrepräsentiert. Lediglich 10 Prozent der Ingenieure sind weiblich. Auch bei den Ingenieurstudierenden liegt die Frauenquote bei nur 20 Prozent. "Hier verbirgt sich ein großes ungenutztes Potenzial, das wir fördern müssen, um den Technikstandort Deutschland langfristig zu stärken", so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. Mit dem Projekt "MINT Role Models" setzt der VDI im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in Berufen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) an, diesem Missstand entgegen zu treten.

Ziel des Projekts ist es, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. MINT-Vorbilder sollen jungen Frauen Mut machen, einen Beruf in diesen häufig männerdominierten Bereichen zu ergreifen. Das jüngst erschienene VDI/acatech-Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften macht deutlich, dass vielen Mädchen das Selbstvertrauen bei technischen Fragestellungen fehlt und dass berufstätige Ingenieurinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen tatsächlich Benachteiligungen wie ein geringeres Gehalt erfahren. Gerade der frühe Kontakt mit den Zielgruppen ist wichtig, um falschen Vorstellungen von einem MINT-Studium und -Beruf entgegen zu wirken. "Wir möchten zeigen, wie attraktiv MINT-Berufe sind. Dazu gehört auch, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen", so Fuchs.

Aktuell sucht der VDI "Role Models"  berufstätige Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Studentinnen der MINT-Fachrichtungen. Zum einen treten sie als Vorbilder für Schülerinnen und Studentinnen auf, zum anderen nehmen sie an Vorträgen und Workshops teil und vermitteln ihren Werdegang und ihre Motivation an den Nachwuchs. "MINT Role Models" ermöglicht auch den Vorbildfrauen, untereinander ein Netzwerk aufzubauen.

Für die aktive Unterstützung wird allen Teilnehmerinnen ein Zertifikat über das ehrenamtliche Engagement ausgestellt ein Vorteil in Zeiten, in denen Soft Skills für Arbeitgeber immer wichtiger werden.

In den nächsten drei Jahren Projektlaufzeit werden Veranstaltungen entwickelt und durchgeführt, die sowohl die primären Zielgruppen Schülerinnen und Studentinnen als auch Multiplikatoren wie Eltern und Lehrkräfte ansprechen. Finanziert wird "MINT Role Models" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger ist der VDI. Daneben sind Projektpartner Ingenieurinnen-Netzwerke und Naturwissenschaftliche Institutionen.

Weitere Informationen und die Anmeldung für den MINT-Role Model Pool finden Sie unter: http://www.mint-role-models.de .

Dipl. Päd. Carola Herbst
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen | Online-Redaktion Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10, 33602 Bielefeld
Tel: ++49 521 106-73 62, Fax: ++49 521 106-71 71

herbst@komm-mach-mint.de
http://www.kompetenzz.de
http://www.komm-mach-mint.de

Die ersten Gewinner des 11. Deutschen Multimediapreises „MB21 – Mediale Bildwelten“ stehen fest!

23. Juli 2009  
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Dresden,  22.  Juli  2009  –  Der  Countdown  zum  Deutschen  Multimediapreis  für  Kinder  und Jugendliche  „MB21  –  Mediale  Bildwelten“  läuft.  Bereits  zum  11.  Mal  zeichnet  MB21  die kreativsten multimedialen Beiträge aus, die Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre in Freizeit, Schule oder außerschulischen Projekten entwickelt haben.
Im Wettbewerbsbereich „Mediale Baustellen“, bei dem bis zum 1. Juni 2009 ausschließlich Ideen und Konzepte für multimediale Projekte gesucht waren, ist bereits eine Entscheidung gefallen.  Hier  hat  sich  die  MB21-Jury  für  zwei  ganz  unterschiedliche  Projekte  entschieden, die nun mit einem Multimediaworkshop unterstützt werden!

Die  „Kaos-Kaoten“  von  der  Kulturwerkstatt  KAOS  e.V.  aus  Leipzig  sind  junge  Experten  und Expertinnen,  wenn  es  ums  Filmemachen  und  Schauspielern  geht.  Beim  Thema  Multimedia gibt  es  allerdings  noch  viel  zu  lernen  und  dabei  hilft  das  MB21-Team  den  Gewinner  mit einem Workshop zu Podcasts - Audio im Netz, Comics am PC oder Machinimas - eigene Filme auf Basis eines Computerspiels drehen! Eine  weitere  Mediale  Baustelle  befindet  sich  in  Nordrhein-Westfalen.  Hier  entwickelte  der 13-jährige David H. eine Geschichte für die Mitglieder der integrativen Theatergruppe „Die Bühnenadler“.  Aus  dieser  wird  dann  gemeinsam  mit  den  Experten  vom  MB21-Team  ein kleines  Computerspiel  entstehen,  das  später  sogar  für  ein  internationales  Hilfsprojekt  in Südamerika eingesetzt werden soll.

Hinter der „Medialen Baustelle“ steckt die Idee, vor allem Medienanfänger und Medienanfängerinnen  in  ihren  ersten  Erfahrungen  mit  neuen  Medien  zu  unterstützen,  um ihnen  den  Weg  zur  kreativen  Anwendung  zu  erleichtern  und  dadurch  den  Erwerb  von Medienkompetenz  zu  fördern.  Oftmals  ist  eine  tolle  Projektidee  vorhanden,  zu  deren Umsetzung allerdings das technische know-how oder die Erfahrung in der medienpädagogischen  Projektarbeit  fehlen,  deshalb  hilft  MB21  die  Ideen  der  Preisträger gemeinsam mit ihnen zu durchdenken und anschließend gemeinsam praktisch umzusetzen.

Neben dem Wettbewerbsbereich „Mediale Baustellen“ können im Hauptwettbewerb „MB21  - Mediale Bildwelten“ noch bis zum 1. Oktober 2009 alle Medienprodukte und –projekte, die von  Kinder  und  Jugendlichen  erstellt  wurden,  eingereicht  werden.  Die  Verleihung  des  11. Deutschen  Multimediapreises  findet  am  14.  November  2009  im  Rahmen  des  MB21  – Medienfestivals    (13./14.11.2009)    in    der    Scheune    in    Dresden    statt.    Multimediale Mitmachaktionen,  Medienkunstprojekte  und  Präsentationen  der  Partner  und  Unterstützer bilden den Rahmen für die bunte Veranstaltung. Veranstaltet  und  organisiert  wird  MB21  vom  Medienkulturzentrum  Dresden  e.V.  und netzcheckers.de,  dem  Jugendportal  für  digitale  Kultur.  Netzcheckers.de  ist  Teil  von  Jugend Online,   einem   Projekt   von   IJAB   –   Fachstelle   für   Internationale   Jugendarbeit   der Bundesrepublik  Deutschland  e.V.  und  wird  gefördert  vom  Bundesministerium  für  Familie, Senioren,  Frauen  und  Jugend.  Die  Bundesministerin  für  Familie,  Senioren,  Frauen  und Jugend, Dr. Ursula von der Leyen, ist Schirmherrin des Deutschen Multimediapreises „MB21 – Mediale Bildwelten“.

Weitere   Informationen   zum   Wettbewerb   und   zur   Anmeldung   gibt   es   online   unter www.mb21.de

Kontakt:
Medienkulturzentrum Dresden e.V.
Projektleitung: Kirsten Mascher
Wettbewerbsbüro: Julian Kotzsch
Schandauerstr. 64
01277 Dresden
mail@mb21.de
Tel.: 0351- 315 40 675
Fax: 0351- 315 40 671
www.mb21.de
www.medienkulturzentrum.de

Über 300 Webseiten im Anflug auf die BIENE

23. Juli 2009  
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Berlin/Bonn, 23. Juli 2009 – Mit 326 Einreichungen haben die Initiatoren des BIENE-Wettbewerbs am 15. Juli 2009 die Bewerbungsphase abgeschlossen. Die Zahl derjenigen, die ihre eigenen Webangebote eingereicht haben, ist im Vergleich zu 2008 noch einmal leicht gestiegen, die Zahl der Vorschläge blieb nahezu konstant. Einen neuen Rekord stellen die Webangebote aus dem deutschsprachigen Ausland auf. Aus Österreich nehmen 25 Webseiten teil, die Schweiz steigert sich mit 22 Bewerbungen erheblich gegenüber den zwei Einreichungen vom Vorjahr und erstmals sind auch vier Wettbewerbsbeiträge aus Liechtenstein mit dabei. „Die Zahlen führen fort, was auch schon im letzten Jahr sichtbar wurde. Der BIENE-Wettbewerb bietet über Grenzen hinweg ein Forum, sich mit neuen Ideen und Entwicklungen zu präsentieren“, freut sich Iris Cornelssen, BIENE-Projektleiterin bei der Aktion Mensch.

Immer komplexere Webangebote aus der freien Wirtschaft.

Die Komplexität und Qualität der eingereichten Webangebote sind deutlich gestiegen. Ein Schwerpunkt der Angebote aus der Wirtschaft liegt bei den Banken. „Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen sich mit der Barrierefreiheit auseinandersetzen und sind sehr gespannt, ob ein wirklich barrierefreies Online-Angebot für Bankgeschäfte dabei ist. Die Ergebnisse im Testverfahren werden es zeigen“, erläutert Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen. Etwas zurückhaltender waren dieses Jahr Bundesbehörden und -ministerien. „Wir können nach der ersten Sichtung nur vermuten, dass die anstehende Bundestagswahl im Herbst der Grund für die verhältnismäßig wenigen Bewerbungen aus diesen Reihen ist. Schließlich sind sie zur Barrierefreiheit durch die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BIT-V) verpflichtet“, erörtert Iris Cornelssen. Einige sehr interessante Bewerbungen lassen dennoch ein spannendes Finale erwarten.

Auslese im Testverfahren.

In einem mehrstufigen Prüfungsverfahren wird in den nächsten Monaten festgestellt, welche Wettbewerbsbeiträge die Kriterien der Barrierefreiheit erfüllen. Begleitet wird das Verfahren durch den Fachlichen Beirat der BIENE, der aus Experten mit und ohne Behinderung besteht. Grundlage des Prüfungsverfahrens ist ein überarbeiteter Kriterienkatalog, der auch die aktuellen internationalen Richtlinien, die so genannten Web Content Accessibility Guidelines 2.0 (WCAG 2.0), zur Zugänglichkeit von Webseiten berücksichtigt.  Um ins Finale zu gelangen, müssen die Bewerbungen mehrere Testphasen durchlaufen und bis zu 94 Kriterien erfüllen, die anhand mehrerer Prüfschritte getestet werden. Am Ende steht ein Praxistest durch Menschen mit Behinderungen. Das Zünglein an der Waage ist danach eine prominent besetzte Jury, zu der auch Mitglieder des Fachlichen Beirats zählen. Sie legt fest, wer am 4. Dezember 2009 mit einer BIENE die feierliche Veranstaltung in Berlin verlassen darf. Entscheidend ist dann, ob die Angebote neben der reinen Barrierefreiheit, sowohl für Menschen mit als auch für Menschen ohne Behinderung, inhaltlich interessant und gut gestaltet sind.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.biene-wettbewerb.de oder bei:

BIENE-Projektbüro
Sascha Stoltenow
Script - Corporate+Public Communication GmbH An der Herrenmühle 7-9 61440 Oberursel
Telefon: 0049 6171 2847-280
Telefax: 0049 6171 2847-1
s.stoltenow@script-com.de
http://www.script-com.de

Pressestelle der Aktion Mensch
Iris Cornelssen und Christian Schmitz
Heinemannstraße 36
53175 Bonn
Telefon: 0049 2 28 20 92-3 77 oder 3 64
Telefax: 0049 2 28 20 92-3 33
iris.cornelssen@aktion-mensch.de
christian.schmitz@aktion-mensch.de
http://www.aktion-mensch.de

Stiftung Digitale Chancen
Jutta Croll, M. A.
Büro Berlin:
Fasanenstraße 3
10623 Berlin
Telefon: 0049 30 43 72 77-30
Telefax: 0049 30 43 72 77-39
Mobil: (01 63) 5 49 37 73

Büro Bremen:
Am Fallturm 1
28359 Bremen
Telefon: 0049 4 21 2 18-40 46
Telefax: 0049 4 21 2 18-48 94
jcroll@digitale-chancen.de
http://www.digitale-chancen.de

1. Aktionstag “Sicher im Netz”: Schüler lernen Internet-ABC

21. Juli 2009  
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"Schülerinnen und Schüler müssen das Internet-ABC beherrschen wie das Alphabet", sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner heute anlässlich des 1. Aktionstags "Sicher im Netz" an einem Gymnasium im bayerischen Königsbrunn.

Bei dem von Bundesministerin Aigner angestoßenen Aktionstag lernen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe fünf, was sie beachten müssen, um sich im Internet sicher zu bewegen. Auch der vorsichtige Umgang mit Informationen und Bildern in den bei Jugendlichen sehr beliebten sozialen Netzwerken wird thematisiert. "Ich wünsche mir, dass diese Schulaktion über die einzelne Schule hinaus strahlt und Internetkompetenz an allen Schulen vermittelt wird", so Aigner.

In Bayern nimmt die Vermittlung von Medienkompetenz generell einen sehr hohen Stellenwert ein. So ist der richtige und Ziel führende Umgang mit Medien in allen Lehrplänen aller Schularten verankert. Medienerziehung- und didaktik sind verpflichtender Teil der bayerischen Lehrerbildung.

An dem Aktionstag engagiert sich auch die Bayerische Justiz- und Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk. Die Ministerin will die Verbraucherbildung bei Kindern und Jugendlichen verstärkt fördern. Merk wies insbesondere darauf hin, dass Eltern und Kinder auch zu Fragen des Vertragsabschlusses im Internet noch mehr sensibilisiert werden müssten: "Nur ein kurzer Mausklick und schon ist das neue Computer-Spiel oder der coolste Klingelton heruntergeladen. Die Rechnung flattert dann meistens den Eltern ins Haus, die von den Bestellungen ihrer Kinder häufig nichts wissen. Wenn Minderjährige im Internet oder per Handy etwas bestellen, dann sind diese Verträge in der Regel nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten wirksam. Kinder unter 7 Jahren können keine wirksamen Verträge schließen. Und damit besteht auch keine vertragliche Zahlungspflicht."

Der Aktionstag wird auch von der EU-Initiative "Klicksafe" und von "Deutschland sicher im Netz e.V." unterstützt, die ihre speziellen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt haben.

Bereits im Juni hatte Bundesministerin Ilse Aigner den Startschuss zu der Jugendkampagne "Watch your web" gegeben. "Watch your web" will bei Jugendlichen ein stärkeres Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten schaffen. "Wer im Internet jemandem ein Geheimnis anvertraut, kann es gleich ans schwarze Brett der Schule hängen", so Aigner. In vier Filmclips werden die Kernbotschaften der Kampagne vermittelt, unter anderem dass das Internet nichts vergisst und dass sich alles, was im Internet steht, schnell verbreiten kann. Die Filme wurden bislang fast 270 000 mal auf "youtube" angeschaut.

Der Schulaktionstag und die Jugendkampagne sind Teil der "Kompetenzoffensive digitale Welt" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit der Bundesministerin Ilse Aigner die Verbraucher breit und zielgruppengerecht informieren will. Hierzu fördert das Bundesverbraucherministerium auch den Aufbau des Informationsportals "Verbraucher sicher online" durch die Technische Universität Berlin. Das Informationsportal soll Verbrauchern praktische Tipps und technische Maßnahmen vermitteln, um sich im Internet sicher zu bewegen und ihre Daten zu schützen. Zu der Kompetenzoffensive gehört außerdem die Förderung des Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), das die Verbraucher über ihre Rechte in der digitalen Welt informiert und rechtliche Schritte gegen missbräuchliche Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Internetangeboten einleitet.

Jugendkampagne "Watch your web"

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