Mehr Medienkompetenz in 280 Schulen
Programm "Medienkompetenz macht Schule" massiv ausgeweitet
Mainz, 27.05.2009 - Das 10-Punkte-Programm der Landesregierung "Medienkompetenz macht Schule" wird in diesem Jahr mit einem außergewöhnlich großen Schritt weiter vorangetrieben. "280 weiterführende Schulen können jetzt neu in das Landesprogramm aufgenommen werden. Damit steigt die Zahl der Schulen, die im Bereich der Medienerziehung auf diesem Weg ganz gezielt zusätzlich unterstützt werden, auf insgesamt 330", kündigten Bildungsministerin Doris Ahnen und Innenstaatssekretär Roger Lewentz im Rahmen einer Pressekonferenz heute in Mainz an. Beim morgigen "Forum für integrative Medienbildung (iMedia)", der zentralen Fortbildungsveranstaltung für das Lehren und Lernen mit neuen Medien im Mainzer Theresianum, erhalten die neuen Schulen offiziell ihre Aufnahmebestätigung in das Landesprogramm.
Ermöglicht werde diese Ausweitung durch die für 2009 bereitgestellten Landesmittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro sowie zusätzlich durch 10 Millionen Euro aus dem bundesweiten Konjunkturprogramm II, hielten Doris Ahnen und Roger Lewentz fest. Die neu aufgenommenen Schulen erhielten demnächst jeweils einen Laptopwagen, elektronische Wandtafeln und weitere Hardware, zusätzliches Knowhow und hochwertige Bildungssoftware sowie – falls noch nicht vorhanden – ein pädagogisches Standardnetzwerk. "Damit verbessern sich die Voraussetzungen für eine intensive und innovative Medienerziehung in den Schulen entscheidend", betonte die Bildungsministerin.
Mit dem im Jahr 2007 gestarteten Programm "Medienkompetenz macht Schule" werde aber nicht nur die informationstechnische Infrastruktur einzelner Schulen verbessert, damit sei auch ein breites Bündel von Maßnahmen gestartet worden, das landesweit die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern aber auch von Lehrkräften und Eltern steigere, unterstrichen Doris Ahnen und Roger Lewentz. Beispielsweise hätten allein im Jahr 2008 rund 1.400 Lehrerinnen und Lehrer an Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen und seien 600 Lehrkräfte als Jugendmedienschutzberaterinnen und -berater ausgebildet worden. Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler hätten die Qualifikation erworben, als "Medienscouts" jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler unter anderem über Chancen und Risiken des Internet aufzuklären. Sehr gut angenommen werde auch die Hilfe für Eltern-Informationsveranstaltungen zum Thema "neue Medien". Die beim Landesmedienzentrum angesiedelte Geschäftsstelle habe allein im vergangenen Jahr 100 Elternabende mit mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern finanziell gefördert und mit fachkundigen Referentinnen und Referenten versorgt. In diesem Jahr würden bis zu 200 derartige Veranstaltungen unterstützt.
"Die Resonanz auf den für dieses Jahr angekündigten Ausbau des Landesprogramms in den Schulen war sehr beeindruckend", hielt die Bildungsministerin fest. Insgesamt 317 Schulen aus dem ganzen Land und aus allen weiterführenden Schularten hätten sich um eine Aufnahme in das Programm beworben. "Orientiert an der Qualität der eingereichten Konzepte sind daraus 280 Schulen ausgewählt worden, wobei auch eine ausgewogene regionale Verteilung und die Streuung auf die verschiedenen Schularten berücksichtigt wurde. Schulen, die bei dieser Auswahl jetzt nicht zum Zuge kamen, haben in den kommenden beiden Jahren erneut eine Chance, weil das Programm mit Landesmitteln fortgesetzt wird", betonte Doris Ahnen. Insgesamt sollten über das auf vier Jahre angelegte Landesprogramm nach dem jetzigen Stand rund 400 Schulen direkt unterstützt werden.
Zur Fortsetzung des Landesprogramms bekannte sich ganz ausdrücklich auch Innenstaatssekretär Roger Lewentz: "Die Effizienzgewinne, die die Zentralstelle IT-Management, Multimedia, eGovernment und Verwaltungsmodernisierung im Ministerium des Innern und für Sport erwirtschaftet, sind für diese wichtige Bildungsmaßnahme sehr gut angelegt! Fast fünf Millionen Euro werden in den kommenden beiden Jahren noch in das Landesprogramm fließen." Inhaltlich passe die Förderung der Medienkompetenz in den Schulen zudem hervorragend in das Tätigkeitsspektrum der Multimediainitiative des Landes rlpinform. Seit vielen Jahren initiiere und koordiniere diese Multimediainitiative Projekte und Wettbewerbe, die darauf abzielen, dass alle Altersklassen – von Kindergartenkindern bis zu Senioren – den kompetenten und bewussten Umgang mit Medien lernen. "Im Rahmen des 10-Punkte-Programms werden wir daher auch weiterhin alles daran setzen, gemeinsam mit Partnern wie beispielsweise dem Verbraucherschutzministerium, der Verbraucherzentrale des Landes, der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK), den Initiativen ,klicksafe´ und ,Ein Netz für Kinder´, der bundesweiten Zentralstelle jugendschutz.net, den regionalen Medienkompetenznetzwerken, deren Zahl landesweit mittlerweile bei sieben liegt, den Verlagen und Sendern im Land und vielen anderen mehr, neue gemeinsame Projekte zur Verbesserung der Medienkompetenz im Land auf den verschiedensten Ebenen in Angriff zu nehmen", unterstrich der Innenstaatssekretär abschließend.
Mehr Informationen im Internet unter: medienkompetenz.rlp.de
Ausschreibung: Einsendeschluss im Wettbewerbsbereich „Mediale Baustellen“ bis zum 01.06.2009 verlängert!
Der Deutsche Multimediapreis „MB21 – Mediale Bildwelten“ für Kinder und Jugendliche hat den Einsendeschluss im Wettbewerbsbereich „Mediale Baustellen“ bis zum 1. Juni verlängert. Die Gewinner erwartet ein toller Workshop zur Umsetzung der kreativsten Einfälle.
Gesucht werden gute Ideen für ein kreatives Multimediaprojekt. Bis zum 1. Juni 2009 können noch Bewerbungen für den Deutschen Multimediapreis „MB21 – Mediale Bildwelten“ als „Mediale Baustelle“ eingereicht werden! Was zählt sind Ideenreichtum und Fantasie. Dabei kommt es nicht darauf an bereits eine perfekte Idee zu haben - allein Kreativität ist gefragt! Die drei kreativsten Vorschläge erhalten einen individuellen Multimedia-Workshop in dem Sie ihre Ideen verwirklichen können.
Weitere Informationen unter: www.mb21.de
Breitbandkonferenz: Schnelles Internet für alle
Breitbandkonferenz: Schnelles Internet für alle
Berlin, 22. Juni 2009
Leistungsfähige Breitbandnetze zum schnellen Informations- und Wissensaustausch sind Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Sie sind für Wirtschaft und Gesellschaft mittlerweile so bedeutend wie Verkehrswege oder Energieverteilnetze. Insbesondere ländliche Gebiete können von breitbandigen Internetzugängen und deren Möglichkeiten profitieren.
Die Bundesregierung hat daher am 18. Februar eine ambitionierte Breitbandstrategie vorgelegt. Ziel ist es, in einem ersten Schritt bis Ende 2010 flächendeckend einen Breitbandzugang zu ermöglichen. Die Netze sollen dann so weiter entwickelt werden, dass bis 2014 für mindestens 75 Prozent aller Haushalte Breitbandanschlüsse zur Verfügung stehen, die eine Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde und mehr ermöglichen, um den wachsenden Ansprüchen von Bürgern und Unternehmen gerecht zu werden. Möglichst bald danach sollen solche hochwertigen Breitbandanschlüsse für alle Bürger und Unternehmen verfügbar sein.
Einladung und Programm als PDF-Datei herunterladen.
Bundesministerin Schavan: “Europas schnellster Rechner sorgt für Innovation”
Ministerin weiht neuen Supercomputer im Forschungszentrum Jülich ein
Der schnellste Computer Europas ist in Deutschland an den Start gegangen. Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Dienstag im Forschungszentrum Jülich gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers Europas ersten Petaflop-Rechner in Betrieb genommen. Der Computer schafft eine Billiarde Gleitkomma-Operationen in einer Sekunde (das ist eine Eins mit 15 Nullen!). "Die Simulation komplexer Vorgänge ist neben Theorie und Experiment zu einer unverzichtbaren Methode in Forschung und Entwicklung geworden", sagte Ministerin Schavan bei der feierlichen Inbetriebnahme. "In der Grundlagenforschung und auch für die Anwendung wird die Nachfrage nach enormer Rechenleistung immer größer. Computersimulationen liefern der modernen Wissenschaft häufig den entscheidenden Wissensvorsprung und sind für innovative Wirtschaftsbereiche ein wichtiger Wettbewerbsvorteil." Die Zeit bis zur Produktreife werde abgekürzt, wertvolle Ressourcen wie Material und Energie werden so geschont. Höchstleistungsrechnen habe daher auch im Rahmen der Hightech-Strategie eine große Bedeutung.
Woher das neue Wachstum kommt: Die Hightech-Strategie
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Höchstleistungsrechnen, um Deutschland im globalen Wettbewerb weiter zu stärken und seine hervorragende Position dauerhaft zu sichern. "Durch die Installation dieses Supercomputers in Jülich wird der Forschungsstandort Deutschland für Spitzenforscher aus aller Welt noch attraktiver", sagte Ministerin Schavan weiter.
Das BMBF und die Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern finanzieren bis zum Jahr 2015 mit insgesamt bis zu 400 Millionen Euro den schrittweisen Ausbau des Höchstleistungsrechnens in Deutschland. Dies erfolgt im Rahmen des am 13. April 2007 auf Initiative des BMBF gegründeten "Gauss-Centre for Supercomputing" (GCS) an seinen Standorten in Jülich, Stuttgart und Garching. Ende Oktober 2008 wurde das entsprechende Verwaltungsabkommen zur Finanzierung von Ministerin Schavan und den Forschungsministern aus den drei Ländern unterzeichnet. Zusammen mit der Ende 2008 ebenfalls auf Initiative des BMBF gegründeten Gauß-Allianz, mit der die zwölf deutschen Hochleistungsrechenzentren mit einbezogen werden, entsteht so ein in Europa einmaliges kooperierendes Supercomputer-System.
Der neue Supercomputer wird auch im Rahmen der vom Forschungszentrum Jülich koordinierten europäischen Forschungsinfrastruktur PRACE (Partnership for Advanced Computing in Europe) genutzt werden. Dieses Supercomputer-System ist maßgeblich vom BMBF initiiert und umfasst mittlerweile 18 europäische Partner - mit Deutschland als einem der fünf Länder, die nationale Höchstleistungsrechenzentren der Petaflop-Klasse einrichten werden ("principal partner").
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Bundeswirtschaftsministerium kürt Sieger seines Wettbewerbs “IKT für Elektromobilität”
Der Technologie-Wettbewerb "IKT (Informations- und Kommunikationstechnik) für Elektromobilität", den das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Konjunkturpakets II ausgetragen hat, ist entschieden. Mit dem neuen Förderungsschwerpunkt "IKT für Elektromobilität" der Bundesregierung sollen IKT-basierte Schlüsseltechnologien und Dienste für die Integration der Elektromobilität in bestehende Energie- und Verkehrsnetze entwickelt und erprobt werden. Mit Hilfe der IKT können beispielsweise zukünftig Fahrzeugbatterien als mobile Stromspeicher genutzt werden, um überschüssigen Wind- oder Solarstrom aus dem Netz aufzunehmen und umgekehrt Strom ins Netz zurückspeisen, wenn er gebraucht wird. Im Rahmen des Wettbewerbs waren die Teilnehmer bis zum 31. März 2009 dazu aufgerufen, Projektvorschläge für eine FuE-Förderung einzureichen. Diesem Aufruf waren 36 Interessenten gefolgt. Das BMWi hat mit Unterstützung einer unabhängigen Experten-Jury Ende April 2009 folgende fünf Sieger-Konsortien ausgewählt: e-mobility, E-Tour Allgäu, GRID-Surfer, MEREGIOmobil und Smart-Wheels. Für die Technologie-Projekte werden mehr als 100 Mio. Euro aufgewandt. Davon steuert das BMWi knapp die Hälfte bei.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: "Unser Ziel ist es, Deutschland schnellstmöglich zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu machen. Vordringlich ist eine enge Verknüpfung und Optimierung der bisher weitgehend getrennten Bereiche 'Fahrzeug', 'Verkehr' und 'Energie'. Dies erfordert einen umfassenden Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Jetzt kommt es darauf an, das in unserem Land verfügbare und hoch leistungsfähige Forschungspotenzial tatkräftig und so schnell wie möglich im Rahmen des bis Ende 2011 laufenden Förderschwerpunktes 'IKT für Elektromobilität' umzusetzen."
e-mobility - Ziel ist die Entwicklung und großtechnische Demonstration einer innovativen, in das Elektrizitätsnetz integrierbaren Lade-, Steuerungs- und Abrechnungsinfrastruktur für E-Mobilität. Grundlage bilden IKT-basierte Systeminnovationen zur Realisierung einer lokal emissionsfreien Mobilität unter Nutzung elektrischer Energie entsprechend dem vom Kunden gewünschten Energiemix. Durch die enge Verknüpfung mit der vom BMWi geförderten e-Energy-Modellregion "E-DeMa", dem technischen Testmodul "Smart City Mülheim", dem Flottenversuch in Berlin und dem geplanten EU-Projekt "Grid-for-Vehicle (G4V)" soll eine umfassende Sichtbarkeit für das Thema hergestellt werden, die Ausgangspunkt für die Schaffung einer flächendeckenden Infrastruktur und einheitlicher Standards in Deutschland und der EU werden könnte.
Konsortialführer: RWE AG
E-Tour Allgäu - Das Projekt will die besonderen Merkmale des Allgäus für die Einführung der Elektromobilität nutzbar machen. Als Deutschlands größte Tourismusregion soll das Allgäu für die differenzierten Mobilitätsbedürfnisse von Einheimischen und Gästen offen sein, die insbesondere durch die spezielle Geographie bestimmt sind. Darüber hinaus wird dem Aspekt der Umweltverträglichkeit durch Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen Rechnung getragen. Im Mittelpunkt des Allgäuer E-Mobilitätsprojekts steht die Vielfalt der Flotte. Fahrzeuge unterschiedlichster Art, unterschiedlicher Betreiber und unterschiedlicher Nutzung sollen in einem einheitlichen IKT-System betrieben werden.
Konsortialführer: Hochschule Kempten
GRID-Surfer - Aufbauend auf dem E-Energy-Projekt "eTelligence" sollen Elektrofahrzeuge, Speicher, Ladestationen, Mess- und Steuersysteme, IKT-basierte Speichermanagement-, Abrechnungs- und Vermarktungsprozesse sowie Tarif- und Geschäftsmodelle mit zugehörigen Schnittstellen entwickelt und in einem Feldversuch im ländlich geprägten Nordwesten Deutschlands erprobt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung, dem Aufbau und der praktischen Erprobung eines Batteriewechselkonzeptes als eine technische Möglichkeit zur Lösung des Reichweitenproblems in ländlichen Gebieten. Um die Konsequenzen einer großmaßstäblichen Integration von Elektrofahrzeugen in die Energieversorgung zu untersuchen, werden umfangreiche Simulationsuntersuchungen durchgeführt.
Konsortialführer: EWE AG
MEREGIOmobil - Ziel des Projekts ist es, im Jahr 2010 in Baden-Württemberg die Infrastruktur für eine große Zahl Elektrofahrzeugnutzer zu entwickeln, aufzubauen und bis Ende 2011 in einem regionalen Feldtest zu erproben. Das umfasst intelligente Ladestationen ebenso wie die Nutzung der Batterien als dynamische Pufferspeicher im Energieverbund und orts- sowie situationsbezogene Telematikdienste. Besonderheiten des Projekts sind die Kopplung von intelligenten Hausgeräten und E-Fahrzeugen innerhalb von Hausnetzen (smart home), um das Lastverhalten zu glätten sowie der Aufbau eines Demonstrationslabors, in dem komplexe Szenarien der Einbindung von E-Fahrzeugen in das Energiesystem dargestellt und analysiert werden können. Es besteht eine enge Anbindung an das E-Energy-Projekt "MEREGIO".
Konsortialführer: EnBW AG
Smart-Wheels - Dieses Vorhaben entwickelt und erforscht Geschäftsmodelle und konvergente IKT-Dienste zur Verbreitung von Elektromobilität durch die Integration in das Internet der Energie und die Infrastrukturen von Stadtwerken. Demonstriert wird die "Mobilität im Internet der Energie" in der E-Energy-Modellregion Aachen. Es erfolgt eine starke Abstimmung und Kooperation mit "E-Tour Allgäu".
Konsortialführer: FEV Motorentechnik GmbH
Nähere Informationen sind erhältlich bei:
Peter Wüstnienhaus, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), E-Mail: Peter.wuestnienhaus@dlr.de.
Schavan: “Medienbildung ist unverzichtbar”
Studie zu "Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur" in Bonn vorgestellt
"Digitale Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir brauchen sie als Informationsquelle, als Kommunikationshilfe und für unser alltägliches Tun und Handeln. Es kommt nun darauf an, allen Menschen Medienbildung zu ermöglichen", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Montag. Anlass ist der Bericht "Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur", den eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte Expertenkommission zur Medienbildung heute in Bonn vor einer großen Fachöffentlichkeit aus Berufspraktikern, Wissenschaftlern, Gewerkschaften und Verbänden vorstellt. Medienbildung wird in dem Bericht als unverzichtbarer Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung, die gesellschaftliche Teilhabe und die Beschäftigungsfähigkeit verstanden. "Medienbildung muss als Querschnittsaufgabe in unser Bildungssystem integriert werden. Wir können Kinder und Jugendliche nicht für die Welt von morgen mit Arbeitstechniken von gestern ausbilden", sagte die Ministerin.
Die Entwicklung des Internet zu einem weltweiten Medium, die steigende Informationsflut und die Weiterentwicklung von Suchmaschinen, die Möglichkeiten der Visualisierung, die Anwendungen im Bereich Web 2.0, die neuen Formen von Online-Computerspielen und weitere Entwicklungen haben eine Fülle von Fragen aufgeworfen, die heute im Zusammenhang mit dem Urheberrecht, dem Jugendmedienschutz, dem Persönlichkeitsschutz, mit den Fragen des Vertrauens und der Verantwortung im Netz, mit Suchtverhalten, mit e-Learning und kooperativen Arbeitsformen sowie mit den strukturellen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert werden. Eine Quintessenz aller dieser Diskussionen ist die Forderung nach dem urteilsfähigen, kompetenten Nutzer.
Welche Kompetenzen notwendig sind, will der von Wissenschaftlern und Berufspraktikern erarbeitete Bericht zeigen. Er soll einen Orientierungsrahmen für die Medienbildung geben, an dem sich die vielen Initiativen zur Medienkompetenz messen lassen. Insgesamt ordnen die Verfasser der Studie der Medienkompetenz vier Themenfelder zu:
Information und Wissen
Kommunikation und Kooperation
Identitätssuche und Orientierung
Digitale Wirklichkeit und produktives Handeln
Der Bericht schließt mit der Forderung an Bund und Länder, die Medienbildung innerhalb ihrer Zuständigkeiten voranzubringen. Der Bund wird gesondert aufgefordert, mit einer Initiative zur Medienbildung in der Ausbildung zusammen mit den Sozialpartnern ein Signal zu setzen, auf das Initiativen der Länder oder Initiativen Dritter folgen sollten. Schavan: "Das Internet hat sich zu einer Form von Wirtschafts-, Sozial- und Kulturraum entwickelt. Hier Orientierung zu vermitteln, ist staatlicher Bildungsauftrag. Der Bericht ist ein hervorragender Leitfaden für die Ausgestaltung der Medienbildung. Ich werde die Vorschläge der Experten gerne aufgreifen und zusammen mit den Sozialpartnern eine Initiative zur Medienbildung in der Ausbildung ins Leben rufen."
Der Bericht der Expertenkommission ist unter http://www.bmbf.de/pub/kompetenzen_in_digital_kultur.pdf abrufbar.
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Nationaler Aktionsplan fürs Internet der neuen Generation verabschiedet
Potsdam/Berlin. In Deutschland sollen bis zum nächsten Jahr in breitem Maße die international bereits verabschiedeten neuen Datenverkehrsregeln fürs Internet der nächsten Generation eingeführt werden. Das fordert der deutsche IPv6-Rat. Das Verbandsgremium aus Internetexperten in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik verabschiedete am Donnerstag (14. Mai) auf einem Gipfeltreffen am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) einen entsprechenden "Nationalen Aktionsplan". Er sieht vor, dass sich Deutschland aktiv an der weltweiten technischen Weiterentwicklung des Internets beteiligt. Das Maßnahmenbündel für den Umstieg auf das moderne Internetprotokoll IPv6 soll auf dem nächsten IT-Gipfel der Bundesregierung beraten werden. Bei einer Festveranstaltung mit Internetpionier Dr. Robert E. Kahn (70) aus Anlass des zweiten deutschen IPv6-Gipfels ernannte Wissenschaftsmäzen Prof. Hasso Plattner den US-Informatiker am Donnerstagabend zum „HPI Fellow“. Im Berliner Museum für Kommunikation wurden außerdem sechs Preisträger aus Deutschland, Frankreich und Italien ausgezeichnet. Sie sind die Sieger eines vom deutschen IPv6-Rat international ausgeschriebenen Wettbewerbs. Daran hatten 41 Experten aus 19 Ländern teilgenommen und neue Produkte und Konzepte für die großflächige Nutzung des neuen Internetstandards eingereicht.
"Das Internet ist Rückgrat der modernen Gesellschaft und muss sich auch in Deutschland weiterentwickeln – so wie schon in Asien und den USA. Sonst geraten wir als Technologiestandort ins Hintertreffen", erklärte Prof. Christoph Meinel, Vorsitzender des deutschen IPv6-Rats und Direktor des Hasso-Plattner-Instituts. Der Wissenschaftler verwies während der Potsdamer Expertentagung darauf, dass der neue Standard IPv6 bereits definiert und ausgereift sei. Er sei zum Beispiel eine wichtige Voraussetzung für die Internet-Kommunikation mit und zwischen Fahrzeugen sowie in Sensor-netzwerken mit RFID-Technologie. Hier gehe es um grundlegende Einsatzmöglichkeiten des "Internets der Dinge", wie sie auch im Theseus-Programm der Bundesregierung beschrieben seien.
Der nationale Aktionsplan für ein "Internet der nächsten Generation" fordert, dass bis 2010 mindestens ein Viertel der deutschen Nutzer in der Lage sein soll, auf Inhalte und Dienste im IPv6-Internet zuzugreifen, ohne einen Unterschied im Vergleich zum bisherigen Standard festzustellen. "Diese Forderung des deutschen IPv6-Rats steht im Einklang mit der Haltung der EU-Kommission", betonte Meinel. EU-Kommissarin Viviane Reding hatte in einer Grußbotschaft für die Teilnehmer am zweiten deutschen IPv6-Gipfel erklärt, es werde Zeit für die öffentliche Hand, in die eigene IPv6-Infrastruktur zu investieren: "Wir müssen jetzt Ernst machen und selber IPv6 nutzen", sagte Reding. Geschehe dies europäisch abgestimmt, werde dies einen enormen Nachfrageschub erzeugen, der Bewegung in den Markt bringe.
Bundesregierung sagt aktive Unterstützung des neuen Internetstandards in Deutschland zu
Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus, der Bundesbeauftragte für Informationstechnik, bezeichnete auf der Potsdamer Fachtagung die Nutzung des IPv6-Standards als "wichtige infrastrukturelle Grundsatzentscheidung". Er kündigte an, die Bundesregierung wolle IPv6 "selber einsetzen und die Verbreitung empfehlen". Zur Eröffnung des Gipfels am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut hatte Dr. Robert E. Kahn, neben Vint Cerf einer der beiden „Väter“ des Internet, einen schnellen Umstieg auf IPv6 befürwortet, damit das weitere Wachstum des Internets gewährleistet werden könne. „Ich wäre nicht überrascht, wenn der neue Standard schon in den nächsten Jahren weiter verbreitet ist als der bisherige.“
Preisverleihung mit Internetpionier Robert Kahn und Hasso Plattner
Internetpionier Kahn war auch zugegen, als am Donnerstagabend im Berliner Museum für Kommunikation die Preisträger des International IPv6 Application Contest gekürt wurden. Sieger in der Kategorie „IPv6-Anwendungen“ wurde Mark Palkow, Geschäftsführer des 2001 gegründeten Berliner Unternehmens Daviko GmbH. Mit seiner neuen Software macht das Unternehmen besondere Internet-Videokonferenzen möglich: Teilnehmer können eine laufende Sitzung auf ihrem tragbaren PDA (Personal Digital Assistant) verfolgen und leicht auf ein stationäres Telepräsenz-System im Raum umschalten. Palkow erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis aus der Hand von HPI-Stifter Prof. Hasso Plattner und HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel.
Auf den zweiten Platz kam Gilles Haiat, Forschungsleiter des französischen Unternehmens Vizelia in Nanterre mit einer neuen Umweltmonitoring-Software. Sie wurde zusammen mit der kalifornischen Arch Rock Corporation entwickelt. Die Lösung setzt Funksensor-Technologie ein, um im Internet Daten zu verarbeiten, die direkt aus Umgebungsluft, Klimawerten, Geräten, Schaltkreisen und Messvorrichtungen stammen. Dr. Lothar Mackert, Vize-Präsident Public Private Partnerships des Sponsors IBM Deutschland, überreichte Haiat den mit 5.000 Euro dotierten Preis.
Platz 3 ging an Tobias Neumann aus Leingarten, Consulting System Engineer des Netzwerkausrüsters Cisco. Die von ihm vorgestellte Applikation Cisco Unified Communications (CUC) umfasst Netzwerk-Lösungen für Internet-Telefonie, Videokonferenzen, Unified Messaging (Integration vorhandener Kommunikations-Dienste und –Kanäle), Mobilkommunikation und weitere Anwendungen. CUC erleichtert es Unternehmen durch Mehrzweck-Komponenten (dual stack), IPv6-gestützte Kommunikationsdienste schrittweise einzuführen, ohne den IPv4-Standard bereits vollständig abzulösen und damit an Funktionalität einzubüßen. Prof. Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender des Sponsors eco Verband der deutschen Internetwirtschaft, überreichte Neumann einen Geldpreis in Höhe von 2.000 Euro.
Mit jeweils 1.000 Euro dotierte Auszeichnungen für die drei besten Ideen im internationalen Wettbewerb des deutschen IPv6-Rats erhielten Dr. Roland Bless vom Institut für Telematik an der Universität Karlsruhe (Platz 1), der Italiener Emanuele Goldoni, Doktorand an der Universität Pavia (Platz 2) und Maximilian Weigmann, Systemadministrator aus Ampfing. Sponsoren der Preise waren der Branchenverband Bitkom, das IT-Sicherheitsunternehmen Secunet und das Hasso-Plattner-Institut.
Bless beschäftigte sich in seinem Wettbewerbsbeitrag mit Möglichkeiten der Verwendung des neuen Internetstandards IPv6 in so genannten Peer-to-Peer-Netzwerken (PC-Netze, die allen beteiligten Rechnern gleichberechtigte Zusammenarbeit bieten). Goldoni schlug eine neue Art der elektronischen Nachrichtenverbreitung an Gruppenmitglieder in Universitätsnetzwerken vor, praktisch ein umgekehrter RSS-Feed auf IPv6-Basis. Weigmann entwickelte die Idee, die Vitaldaten von älteren oder chronisch kranken Menschen ständig mit einer IPv6-Infrastruktur zu überwachen. Dann könnten in definierten Fällen vorher festgelegte Empfänger wie der nächste verfügbare Arzt oder Apotheker automatisch benachrichtigt werden.
Hintergrund Deutscher IPv6-Rat
Der 2007 von HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel ins Leben gerufene Deutsche IPv6-Rat ist der deutsche Landesverband des internationalen IPv6-Forums, dem mehr als 50 nationale Gremien angehören. Ziel ist es, alle nationalen Akteure aus Industrie, Forschung, Politik und Verwaltung, die mit den verbesserten technischen Regeln für die Datenübermittlung im Internet nächsten Generation befasst sind, zu vereinen und die Einführung des neuen Internet-Protokolls voranzutreiben. Dies soll durch die Sensibilisierung von Endnutzern und Industrie für ein ausgereiftes und sicheres Internet sowie durch Verbesserungen in Technik und Vermarktung erreicht werden. Dem Gremium gehören nunmehr 18 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an. Weitere Informationen: www.ipv6council.de
Gute Chancen für Frauen in technischen Berufen verbessern
Absolventinnen und Absolventen von MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) nehmen besonders schnell und zu weit mehr als neunzig Prozent eine Arbeit auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) zur "Berufseinmündung und Erwerbstätigkeit in den Ingenieur- und Naturwissenschaften". "Dies ist ein deutlicher Beleg für den ausgeprägten Fachkräftebedarf bei den Ingenieurwissenschaften, den technischen Berufen und den Naturwissenschaften in Deutschland", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin.
Das Potenzial der MINT-Absolventinnen, deren Erwerbsquote um ungefähr zehn Prozentpunkte unter der der Männer liegt, wird nicht ausgeschöpft. Frauen aus den MINT-Fächern erreichen seltener eine Leitungsposition; selbst wenn ihnen das gelingt, benötigen sie dafür mehr Zeit als ihre Kollegen. Ein wichtiger Grund für diese Unterschiede im Berufsverlauf sind traditionelle Muster der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung: Die Kindererziehung wird auch in den MINT-Fachrichtungen vor allem von den Frauen übernommen.
Schavan betonte die Chancen, die in den MINT-Berufen liegen: "Wir müssen noch mehr Frauen für Naturwissenschaften und Technik gewinnen. Ein Studium dieser Fächer lohnt sich, weil der Arbeitsmarkt hier sehr gut aufgestellt ist. Wir müssen aber auch bessere Bedingungen für eine dauerhafte Beschäftigung von Frauen in diesen Berufen schaffen. Sie müssen die gleichen Chancen im Erwerbsleben erhalten, vor allem gleiche Verdienstmöglichkeiten und gleiche Aufstiegschancen."
Während das Brutto-Jahreseinkommen von MINT-Absolventen des Jahrgangs 2001 in der privaten Wirtschaft fünf Jahre nach Studienabschluss bei durchschnittlich rund 54.000 Euro liegt, erhalten Frauen bei gleicher studienfachlicher Qualifikation lediglich 46.400 Euro im Jahr. Dabei lassen sich Einkommensunterschiede bei MINT-Absolventinnen und Absolventen auch innerhalb gleicher Tätigkeitsschwerpunkte feststellen. Insgesamt ist der Jahresverdienst der Frauen mit erfolgreich abgeschlossenem MINT-Studium allerdings höher als der allgemeine durchschnittliche Jahresverdienst der Akademikerinnen. Dieser liegt fünf Jahre nach Studienabschluss bei etwa 42.000 Euro.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt sich mit vielen Maßnahmen und Initiativen für eine höhere Chancengerechtigkeit von Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen ein. Dazu zählt unter anderem der nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen. Das Bündnis mit zahlreichen Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien setzt an den Schnittstellen von Schule und Hochschule sowie Hochschule und Beruf an und versucht, Mädchen und Frauen gezielt für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung zu gewinnen.
Die Studie ist abrufbar unter: http://www.his.de/pdf/22/MINT_Gesamt_20090512.pdf
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Eröffnung des 11. Deutschen IT-Sicherheitskongresses
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), und Horst Naaß, Bürgermeister der Stadt Bonn, eröffneten heute den 11. Deutschen IT-Sicherheitskongress.
Unter dem diesjährigen Motto "Sichere Wege in der vernetzten Welt" finden bis zum 14. Mai 2009 zahlreiche Vorträge und Podiumsdiskussionen rund um das Thema Informations- und IT-Sicherheit statt. Das BSI erwartet dazu über 500 Teilnehmer aus den Bereichen Verwaltung, Industrie und Wissenschaft in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg. Begleitet wird das Kongress-Programm von einer Ausstellung, in der Unternehmen ihre Sicherheitslösungen für den IT-Bereich präsentieren.
IT-Sicherheit auch bei technischen Weiterentwicklungen sicher stellen
In seiner Eröffnungsrede stellte Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble die Bedeutung der IT-Sicherheit in Anbetracht der zunehmenden Vernetzung der Informationstechnik heraus: "Mit der Sicherheit und Verfügbarkeit des Internets steht und fällt heute die Funktionsfähigkeit unserer global vernetzten Informationsgesellschaft." Zudem warnte der Minister vor einer Verschärfung der IT-Sicherheitslage. "Jede Form einer IT-Krise könnte zu einem erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden führen und das Vertrauen in das Internet in Frage stellen". Um dem ständigen Wandel gerecht zu werden, sei die geplante Neuaufstellung des BSI ein wesentlicher Beitrag. Dr. Schäuble hofft in diesem Zusammenhang auf eine baldige Verabschiedung der Novelle des BSI-Gesetzes. "Ich bin überzeugt davon, dass wir das BSI als Nukleus unserer IT-Sicherheitskompetenz weiter ausbauen werden", so der Minister.
"Unsere moderne Gesellschaft ist von funktionierenden IT-Infrastrukturen abhängig. Deshalb haben wir diesen Kongress unter das Motto "Sichere Wege in der vernetzten Welt" gestellt", erläuterte Dr. Udo Helmbrecht zur Eröffnung des Kongresses. "Diese sicheren Wege sind für jeden wichtig, der IT nutzt ? sei es für die Arbeit von Behörden, Verwaltungen und Regierungen, für die Wirtschaft oder für Privatanwender."
Das BSI bietet mit dem IT-Sicherheitskongress Anwendern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Herstellern, Entwicklern und Dienstleistern ein Forum zum Meinungsaustausch über Stand und Perspektiven der IT-Sicherheit. Im Fokus des diesjährigen Kongresses stehen Themen wie der Elektronische Reisepass, Mobile Sicherheit und Cyber-Kriminalität.
Kontakt:
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Telefon: 030 / 18681 - 0
Telefax: 030 / 18681 - 2926
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Internet: E-Mail: http://www.bmi.bund.de
Internationaler Workshop an der Hochschule München
Am 12. Mai begrüßte die Hochschule München in Zusammenarbeit mit der Initiative D21 Führungskräfte von Nokia Siemens Networks (NSN), die den Studierenden der Hochschule Rede und Antwort standen. Nach der Begrüßung durch D21-Präsidiumsmitglied Barbara Schwarze erhielten die Studierenden in unterschiedlichen, englischsprachigen Workshops individuelle Einblicke in Führungsaufgaben und persönliche Aspekte solcher Positionen.
Insgesamt waren 13 internationale NSN-Führungskräfte aus mehreren Ländern Europas vertreten. In vier simultanen Workshops zu den Bereichen Human Resources, Finanzen, oder auch IT standen sie für Diskussionen zur Verfügung. Franziska Krebs und Lars Brunken, Studierende der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule München, organisierten in Zusammenarbeit mit NSN und Dr. Sven Winterhalder aus der Abteilung für Hochschulentwicklung die besonderen Einblicke in die Arbeitsweise von Führungskräften. Auch Studierende anderer Fakultäten ließen sich diese Möglichkeit nicht entgehen.
Durch den regen Austausch mit den Studierenden konnten sich auch die NSN-Fachkräfte ein Bild über das aktuelle Studierendenleben machen. Die Studierenden nahmen ihrerseits die Möglichkeit war, das ein oder andere Gespräch zum „Networking“ zu nutzen und damit vielleicht der Position Führungskraft ein Stückchen näher zu kommen.





