Wie werden wir in Zukunft lernen?
MFG Baden-Württemberg startet virtuelle Ringvorlesung im 3D-Internet
Wie werden wir in Zukunft lernen? Kann kirchliches Engagement im 3D-Internet funktionieren? Eine virtuelle Vorlesungsreihe der MFG Baden-Württemberg und der Nutzergemeinschaft ViKar beschäftigt sich jeden zweiten Mittwoch im Monat mit der digitalen Gesellschaft. Der Startschuss zur Vorlesungsreihe fällt am 8. April 2009 im MFG Innovation Park, dem Creative-Lab-Angebot der Innovationsagentur des Landes für IT und Medien in Second Life.
Stuttgart, den 30. März 2009 – Die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, startet in Zusammenarbeit mit der Nutzergemeinschaft ViKar e.V. eine virtuelle Vorlesungsreihe im MFG Innovation Park, der MFG-Insel in Second Life. Das neue Angebot steht ganz im Zeichen der digitalen Gesellschaft. Interessierte haben die Gelegenheit, sich im Rahmen von 30- bis 60-minütigen Vorlesungen über aktuelle Entwicklungen der Netzgesellschaft zu informieren.
Die Veranstaltung findet künftig jeden zweiten Mittwoch im Monat in der virtuellen Welt statt. Zum Start der Vorlesungsreihe am 8. April 2009 wird Professor Dr. Peter Henning von der Hochschule Karlsruhe über die Zukunft des Lernens referieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum informellen Austausch.
Folgende Termine und Themen stehen bereits fest:
- 8. April 2009: "Wer braucht schon Computer in der Bildung? Eine Vision über die Zukunft des Lernens." - Professor Dr. Peter Henning, Hochschule Karlsruhe
- 13. Mai 2009: "Projektentwicklung in virtuellen Welten" - Stephan Sigloch, Onlinemarketing, Geschäftsführer NETFORMIC GmbH Stuttgart und Roland Veile, Projektentwicklung Bauwesen, beratender Ingenieur
- 10. Juni 2009: "Die virtuelle Kirche St. Georg – Ein Pilotprojekt der Erzdiözese Freiburg" - Dr. Norbert Kebekus, Erzbischöfliches Seelsorgeamt Freiburg
Im MFG Innovation Park testet die MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit Hochschulen und Bildungseinrichtungen, welche Möglichkeiten virtuelle Welten für gemeinsames Lernen bietet. Die neue Vorlesungsreihe ist dabei nur eine von vielen E-Learning-Angeboten auf der MFG-Insel in Second Life. So erforscht beispielsweise das Tübinger Institut für Wissensmedien computergestützes kooperatives und individuelles Lernen in 3D-Umgebungen. Auch andere Hochschulen sind in diesem Bereich aktiv: Die Hochschule Karlsruhe sendet ihre Vorlesungen regelmäßig in Second Life und die Hochschule der Medien präsentiert sich mit dem „Media Jungle“.
„Virtuelle Welten stellen eine neue, attraktive Lernumgebung dar. Im Gegensatz zu bisherigen Web-Lösungen kann durch Immersion, das heißt das Eintauchen des Lernenden in die Umgebung, bestimmtes Wissen noch effizienter vermittelt werden“, so Stefan Sottner, Projektleiter Second Life bei der MFG Baden-Württemberg. „Auch wenn wir bei der Entwicklung virtueller Welten noch ganz am Anfang stehen, sollten sich Aus- und Weiterbildungsverantwortliche bereits heute mit diesem Thema auseinandersetzen und selbst mit 3D-Umgebungen experimentieren“, rät Sottner.
Weiterführende Links:
http://secondlife.mfg-innovation.de
http://secondlife.mfg-innovation.de/teleport
http://www.mfg-innovation.de
http://www.vikar.de
Ansprechpartner für die Presse:
MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien
Silke Ruoff
Referentin Kommunikation und Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Telefon: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de
www.mfg.de/stiftung
Diese Presseinformation finden Sie auch auf www.mfg.de/presse.
Liebe Welt! Der Umwelt-Zeichenwettbewerb auf www.lizzynet.de
Unter dem Motto "Liebe Welt!" veranstaltet die Mädchenplattform www.lizzynet.de einen Umwelt-Zeichenwettbewerb für Kinder und Jugendliche.
Gefragt sind gemalte, gezeichnete, beklebte, am Computer gestaltete Zeichnungen, Comics und Collagen, die das Wettbewerbsthema „Liebe Welt!“ überzeugend visualisieren. Ob gemalte Liebeserklärungen, optimistische Ökovisionen, verbildlichte Zukunftsängste – gesucht wird der subjektive, jugendliche Blick auf die Welt.
Der Wettbewerb richtet sich an junge Menschen zwischen 10 und 22 Jahren. Schirmherr ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der die „Weltbilder“ der Jugendlichen für zukunftsweisend hält: „Die Jugendlichen von heute sind die Entscheidungsträger von morgen. Ihre Einstellung und ihr Verhältnis zu der Welt, auf der sie leben, wird die Zukunft maßgeblich beeinflussen. Eine Auseinandersetzung mit der Umwelt und das Aktivwerden der Kinder und Jugendlichen sind im Hinblick auf den Klimawandel besonders wichtig. Darum hat dieser Wettbewerb ein spannendes Thema!“
Eine fachkundige Jury wählt aus allen Einsendungen 10 Beiträge aus, die als E-Cards und Handylogos auf www.lizzynet.de veröffentlicht werden. Zu gewinnen gibt es zahlreiche attraktive Sachpreise. Einsendeschluss ist der 8. Mai 2009.
LizzyNet, ein Angebot der Mediengruppe DuMont, ruft Jugendliche regelmäßig dazu auf, sich an Kreativwettbewerben zu beteiligen. Der Wettbewerb „Liebe Welt!“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter: http://www.lizzynet.de/dyn/155240.php
Kontak:
LizzyNet GmbH Co.KG.
Amsterdamer Str. 192, Neven DuMont Haus
50739 Köln
Ansprechpartnerin:
Ulrike Schmidt
E-Mail: ulrike.Schmidt@mds.de
Telefon: 02 21/2 24-2563
Telefax: 02 21/2 24-2108
Förderpreis Medienpädagogik
Egal ob Radio oder Buch, Film oder Weblog, Zeitung, Podcast, e-Mail oder Chat – Medien sind ein
wichtiger Teil unseres Alltags. Wer gelernt hat, diese Vielfalt aktiv zu nutzen, wer Informationen kritisch bewerten, mit Verstand virtuell kommunizieren und sich dabei den Bezug zur realen Welt bewahren kann, der ist anderen oft eine Nasenlänge voraus!
Pädagogen und Eltern fällt deshalb die Aufgabe zu, Kinder und Jugendliche im sinnvollen Umgang mit
Medien und Technologien anzuleiten. Wer aktiv gestaltet statt passiv konsumiert, gewinnt immer:
Nämlich neue Erfahrungen und vielfältige Kompetenzen – und vielleicht sogar einen von bis zu acht
Geldpreisen der Stiftung MedienKompetenz!
Mit der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) tragen die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz
(LMK) sowie der Südwestrundfunk (SWR) der Bedeutung von vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Medien und Technologien Rechnung.
Der Förderpreis Medienpädagogik dient dazu, herausragende Projekte und Arbeiten zu unterstützen,
die den Erwerb von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendliche fördern. Dies gilt sowohl für den
Umgang und Einsatz heutiger als auch zukünftiger Medien und Technologien.
Weitere Informationen zum Förderpreis Medienpädagogik unter: http://www.foerderpreismedienpaedagogik.de
Relaunch von netzcheckers.de: Das neue Jugendportal für digitale Kultur ist online
Bonn, März 2009. Das Jugendportal netzcheckers.de geht am 11. März in neuer Form online: Die überarbeitete Software, das frische Design und die neuen Inhalte werden erstmals auf dem 10. Gautinger Internettreffen vorgestellt. Das von Jugend online konzipierte Portal richtet seinen Fokus jetzt ganz auf Internet, Multimedia und mobile Medien. Hier finden Jugendliche Tipps und Tutorials zur kreativen Mediennutzung, Medienmodule zum Selbermachen sowie Informationen zu den Bereichen Datenschutz, Umgang mit persönlichen Daten im Internet, Internetsicherheit und Urheberrechte.
Ein neues Element ist die „Beepbox“, die die Aktivität im Portal spiegelt und ein universelles und schnelles persönliches Kommunikationsmittel ist. Im eigenen Profil können registrierte Benutzerinnen und Benutzer ein Weblog führen, Bilder ins eigene Fotoalbum laden oder das eigene Profil gestalten. Die überarbeiteten Module sind übersichtlich gestaltet und noch leichter zu bedienen. Immer gilt: Was Nutzerinnen und Nutzer öffentlich mitteilen, bestimmen sie selbst. Sie haben die volle Kontrolle über die Sichtbarkeit ihrer Inhalte. So ist netzcheckers.de nicht nur ein Experimentierfeld für Internet, Multimedia und Neue Medien, sondern auch ein Lernraum für den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Daten.
Wie mache ich Handyklingeltöne und Handylogos selber? Wie kann ich einen Podcast bei netzcheckers.de einstellen? Das Jugendportal liefert praktische Anleitungen mit Workshops zur Mediennutzung, Handyklingelton- und Handylogodesigner, Podcastbox und Co. Außerdem stellt netzcheckers.de Hilfstools und Programme vor, mit denen Animationen erstellt, Dateien umgewandelt und Filme und Fotos bearbeitet werden können. Daneben bietet der redaktionelle Teil verständlich aufbereitete Informationen zu den Themen Internet, Datenschutz und Recht. Jede Woche stellt der Podcast zur Creative Commons Musik kostenfreie Alternativen zu urheberrechtsgeschützter Musik vor. Das Jugendmedienmagazin netzcheckers.tv präsentiert monatlich Wissenswertes und Kurioses aus dem Netz.
Das Jugendportal netzcheckers.de ist Teil von Jugend online, einem Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Kontakt:
Isabel Götte
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jugend online
IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit
der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn
Tel: +49 (0) 228-9506-157
Fax: +49 (0) 228-9506-199
goette@ijab.de
Veranstaltung: Das Ende der Privatheit
Fachtagung zur Sensibilisierung von Jugendlichen im Umgang mit persönlichen Daten im Internet - 27.-29. April 2009
Wir erleben derzeit einen Boom sozialer Netzwerke, der verstärkt auch jüngere Jugendliche an die neuen interaktiven Möglichkeiten des Internet herangeführt hat. Mit minimalem technischem Aufwand können sich junge Menschen über Profilseiten veröffentlichen, zahllosen Themengruppen anschließen und somit neuartige Chancen der Präsentation und Kontaktaufnahme nutzen. Diese Entwicklung ist grundsätzlich zu begrüßen, da Jugendliche heute mit den neuen Möglichkeiten des Mediums zu aktiven Gestaltern des Internet werden und Massenmedien nicht mehr bloß konsumieren. Jedoch herrscht dabei eine überwiegend freizügige Preisgabe persönlicher Daten, die eine beinahe vollständige Erfassung der persönlichen Identität ermöglicht. Welche Risiken und Gefahren für die Persönlichkeitsrechte mit der Nutzung solcher Dienste verbunden sind, ist den Nutzerinnen und Nutzern nicht bewusst oder wird von ihnen ignoriert. Die Fachtagung will das Phänomen der unreflektierten Preisgabe persönlicher Daten bei jungen Menschen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Datenschutz, Verbraucherschutz, Jugendschutz, Medienpädagogik sowie mit Vertreterinnen und Vertretern von Betreiberfirmen und Wirtschaftsverbänden und einer breiten Fachöffentlichkeit diskutieren und Strategien zur Sensibilisierung junger Menschen erarbeiten.
Veranstalter:
Jugend online und Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) in Kooperation mit der Akademie Remscheid
Veranstaltungsort:
Akademie Remscheid
Küppelstein 34
42857 Remscheid
www.akademieremscheid.de
Anmeldung:
www.jugend.info
Weitere Informationen und Programm als PDF-Datei herunterladen.
Mehr Frauen in IT-Führungspositionen!
9. März 2009
Abgelegt unter Presseinformationen
Frauen aus Führung und Management proklamieren Charta für die Talente der Zukunft
Berlin, 9. März 2009 – Auch die globale Finanzkrise ändert nur wenig daran, dass IT-Fachkräfte weiterhin händeringend gesucht werden. Umso verwunderlicher ist es, dass sich der Frauenanteil im IT-Sektor über Jahre hinweg kaum gesteigert hat. Wird in höhere Unternehmensetagen geschaut, ist weibliche Führungsstärke sogar eine absolute Seltenheit. Ein Zustand, der neben der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland auch die Unternehmenskulturen belastet. Im Vorfeld des Internationalen Frauentags haben daher am 7. März 2009 Frauen in IT-Führungspositionen auf der CeBIT eine Initiative gestartet, um sich aktiv für den weiblichen Nachwuchs einzusetzen.
Prof. Barbara Schwarze, Präsidiumsmitglied der Initiative D21, dazu: „Für Frauen zeigt sich die IKT-Branche in Deutschland noch wenig attraktiv. Die immer häufiger geförderte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zwar ein guter Ansatz, wird dabei aber zu oft als einzig notwendige Frauenförderung missverstanden. Hier sollte viel mehr ein Gesamtkonzept zur Karriereförderung von Frauen in den Mittelpunkt gestellt werden, das über die Familienplanung hinausgeht.“
Die Arbeitsbedingungen, die häufig nicht den Interessen und der aktuellen Lebenssituation von Frauen entsprechen, zeigen, dass in der Branche und ihren Verbänden noch akuter Handlungsbedarf herrscht.
Mit der Charta ergreifen Frauen in Führungspositionen die Initiative. Sie werden zukünftig innerhalb und außerhalb ihrer Unternehmen sich dafür einsetzen, das Interesse bei jungen Frauen an einem Studium oder Beruf in der IKT zu wecken und Frauen durch Mentoring und die Weiterentwicklung von Führungskompetenzen zu fördern. Sie unterstützen damit den Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ „Mit dieser Charta wollen wir zeigen: wir reden nicht nur über den Mangel an Frauen in der IKT-Branche, jede von uns will auch aktiv etwas dagegen tun. Wir haben uns in der Charta Ziele gesetzt und in einem Jahr kommen wir wieder zusammen und prüfen, ob wir unsere Ziele erreicht haben.“ so Dr. Armgard von Reden, Leiterin des IBM Verbindungsbüro und, Vorsitzende des IBM German Women’s Leadership Councils. Zusammen mit Barbara Schwarze hat sie diese Initiative ins Leben gerufen. An der Ausarbeitung der Charta, die auf der letzten CeBIT begann, hatten sich bereits zahlreiche Top-IT Managerinnen aus verschiedensten Unternehmen beteiligt. Am 7. März haben sie die Charta gemeinsam unterzeichnet.
Charta für die Talente der Zukunft: http://www.initiatived21.de/charta_talente_der_zukunft.pdf
Weitere Informationen unter: www.komm-mach-mint.de
Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.
GIW-Kommission sucht die besten neuen GeoBusiness-Ideen
Die Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission) des Bundeswirtschaftsministeriums lobt zur CeBIT 2009 erstmals den deutschen GeoBusiness AWARD aus. Prämiert werden herausragende neue Geschäftsideen oder Geschäftsprozesse, die raumbezogene Informationen - sogenannte Geoinformationen - der öffentlichen Hand nutzen.
Die Kommission für Geoinformationswirtschaft, kurz GIW-Kommission, ist seit 2004 unter Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aktiv. Die Mitglieder der Kommission kommen aus fast allen Bereichen der deutschen Wirtschaft und möchten die vielfältigen Geoinformationen der öffentlichen Verwaltung nutzen, um branchenspezifische Geschäftsprozesse und neue Geschäftsideen zu entwickeln.
Mit dem in diesem Jahr erstmals ausgelobten GeoBusiness AWARD werden clevere, eigenständige Geschäftsideen oder Geschäftsprozesse prämiert, die auf Geoinformationen der öffentlichen Hand aufbauen oder durch deren Einbindung wesentlich verbessert wurden. Der Preis soll das Bewusstsein für die wirtschaftlichen Chancen und Möglichkeiten, die durch die Nutzung von Geoinformationen entstehen können, in allen Branchen stärken. Welche Geoinformation dabei zum Einsatz kommt, beispielsweise die Apothekenverteilung in Castrop-Rauxel, die Sonnenscheindauer im südlichen Sauerland, der Lebensraum der Gelbbauchunke im Neckartal oder Luftbilder von Berlin, spielt keine Rolle - alles ist denkbar. Jede clevere Idee kann eingereicht werden, wenn sie aktiv betrieben wird und ihre Markteinführung nicht länger als zwei Jahre zurück liegt. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2009.
Der GeoBusiness AWARD ist mit 10.000 Euro dotiert und soll in Zukunft alle zwei Jahre vergeben werden. Das Vergabeverfahren ähnelt der Oscar-Verleihung. Alle Bewerbungen werden von einer Jury aus Vertretern der GIW-Kommission, der regionalen Geoinformations-Netzwerke und der Geoinformations-Wissenschaft nach einem einheitlichen Schlüssel bewertet werden. Aus drei nominierten Finalisten wird dann Anfang Dezember in Berlin der Gewinner gekürt.
Weitere Informationen unter www.geobusinessaward.org.
CeBIT: Initiative Mittelstand hat den INNOVATIONSPREIS-IT 2009 verliehen
Unter der Schirmherrschaft des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie erfolgte die Auszeichnung der innovativsten IT-Lösungen für den Mittelstand
Hannover, 06.03.2009 - Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung auf der CeBIT hat die Initiative Mittelstand gestern Abend die Sieger des INNOVATIONSPREIS-IT 2009 ausgezeichnet. Vor mehreren hundert Gästen aus Politik, Wirtschaft und ITK-Industrie wurden die innovativsten und am besten für den Mittelstand geeigneten IT-Lösungen aus 2000 Bewerbungen geehrt. Zu den Gewinnern gehören Unternehmen wie Google, Grundig, QSC oder Lancom Systems aber auch Institutionen wie das Steinbeis Transferzentrum.
Bereits im sechsten Jahr haben die Initiative Mittelstand und der Huber Verlag für Neue Medien den INNOVATIONSPREIS-IT verliehen. TV-Moderator Markus Brock (SWR) führte durch die Veranstaltung aus dem NORD/LB forum. Die Keynote hielt Internet-Publizist Tim Cole und erklärte unter dem Titel "Das Ende der Eintagsfliege" warum der Mittelstand nachhaltige IT- Innovationen braucht. Stellvertretend für alle von der Jury ermittelten 34 Kategorie- und 18 Landessieger wurden anschließend auf der Bühne die Preise in den Kategorien Green IT, Telekommunikation, On Demand und IT Security überreicht. Prof. Dr. Norbert Pohlmann von der Fachhochschule Gelsenkirchen und Boris Groth, Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbund Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) repräsentierten die 60köpfige Jury aus Wissenschaftlern, Fachjournalisten und IT-Experten.
Weitere Informationen, alle Sieger und Nominierten finden Sie in dieser PDF-Datei.
Video-Stream der Preisverleihung: http://www.zaplive.tv/web/imittelstand
Kontakt:
Christoph Nübel - PR
Huber Verlag für Neue Medien GmbH
Unternehmenskommunikation
Lorenzstr. 29
D-76135 Karlsruhe
Telefon: +49 721 15118-62
Telefax: +49 721 15118-61
“IT ist eine feste Größe staatlichen Handelns” – Bundesinnenminister Schäuble eröffnet den Public Sector Parc auf der CeBIT 2009
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat heute in Hannover den Public Sector Parc der diesjährigen Computermesse CeBIT eröffnet. Im Public Sector Parc zeigen Behörden aus Bund, Ländern und Kommunen innovative IT- und Internetprojekte. Schäuble zog eine positive Bilanz, wie Staat und Verwaltung in den letzten dreieinhalb Jahren die Produktivität im IT-Bereich vorangebracht haben.
Schäuble betonte jedoch auch, dass es "ganz am Anfang erste Erfolge und auch hochfliegende Visionen gab: Alles sollte ganz einfach, schnell, bürgernah, effizient und intelligent vernetzt sein, alles sollte transparent sein und zum Mitmachen einladen. Manche dieser Hoffnungen wurden enttäuscht und man musste sich eingestehen, dass nicht alles so einfach war."
Mit dem Regierungsprogramm E-Government 2.0 sowie der Bund-Länder-Strategie Deutschland-Online sind wichtige IT-Projekte vorangetrieben worden. "Da die IT jedoch eine feste Größe staatlichen Handelns ist, bedarf es verbindlicherer Strukturen," so Schäuble weiter. Durch die neue IT-Steuerung des Bundes sowie der Verankerung der Bund-Länder-Zusammenarbeit im IT-Bereich im Rahmen der Föderalismusreform II sei dieser wichtige Schritt nun getan.
Als wichtige Themen für die weitere Zusammenarbeit nannte Schäuble die IT-Sicherheit und den Datenschutz. Proaktive Gesetzgebung, wie die BSI-Gesetzesnovelle, sowie datenschutzrelevante Projekte wie etwa der elektronische Personalausweis oder die De-Mail, zeigten, dass sich die Bundesregierung diesen Herausforderungen bereits stellt. Nichtsdestotrotz ist und bleibt "der Ausfall zentraler IT-Komponenten genauso wie der Verlust sensibler Informationen eine tägliche Gefahr, gegen die wir uns schützen müssen," betonte Schäuble.
"Dass die IT eine feste Größe staatlichen Handelns ist, zeigt auch das von der Bundesregierung kürzlich verabschiedete IT-Investitionsprogramm," so Schäuble weiter . Aus den Mitteln des Bundes sind allein 500 Millionen Euro für IT-Investitionen vorgesehen. Themenschwerpunkte des IT-Investitionsprogramms sind die IT-Sicherheit, der Klimaschutz bei der IT sowie Open-Source-Software.
Das Bundesinnenministerium präsentiert auf der CeBIT mit zahlreichen Partnern, darunter das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 50 Projekte rund um Informationstechnik und Internet in der öffentlichen Verwaltung. Zu den Präsentationen zählen zum Beispiel der elektronische Personalausweis, der sichere E-Mail-Dienst De-Mail und die einheitliche Behördenrufnummer D115.
Die Projekte werden im Public Sector Parc (Halle 9) auf den Flächen B60 und
C59 gezeigt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.cio.bund.de/CeBIT_2009
Kontakt:
Bundesministerium des Innern
E-mail: poststelle@bmi.bund.de
Internet: http://www.bmi.bund.de/
Alt-Moabit 101D
D-11014 Berlin
Telefon: 030 / 18681- 0
Telefax: 030 / 18681-2926
IT-Rat beschließt konkrete Maßnahmen im IT-Investitionsprogramm
Bestandteil der konjunktur- und wachstumsfördernden Maßnahmen des Bundes ist auch das IT-Investitionsprogramm. Mit ihm wird der Bund in 2009 und 2010 zusätzliche 500 Millionen Euro in Informationstechnik investieren.
Der Rat der IT-Beauftragten des Bundes (IT-Rat) hat in seiner Sitzung am 02. März 2009 im Rahmen des IT-Investitionsprogramms insgesamt 27 ressortübergreifende Maßnahmen in einem Umfang von 237 Mio. Euro beschlossen.
Der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Staatssekretär Dr. Beus: "Durch den Beschluss des IT-Rates kann kurzfristig mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen im Bereich der Informationstechnik begonnen werden, nachdem der Bundesrat Ende Februar der gesetzlichen Grundlage zugestimmt hatte."
Mit Krypto-Handys, sicherer Notebook-Anbindung und sicheren PDAs soll die Sicherheit bei der mobilen Kommunikation erhöht werden. Darüber hinaus werden Maßnahmen zum besseren Schutz vor Schadprogrammen und zur besseren Sicherung der Bundesnetze durchgeführt.
Zudem sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger kostengünstig Kartenleser und Sicherheitssoftware erhalten können, mit denen der elektronische Personalausweis und die Gesundheitskarte gelesen sowie ELENA und ELSTER genutzt werden können. Gleichzeitig werden zusätzliche Anwendungen entwickelt und unterstützt, die den elektronischen Personalausweis zur Identifizierung nutzen.
Mit dem Aufbau interner Beratungskompetenz zu Open-Source Software und der Bereitstellung von Open Source Software für die Bundesbehörden sowie der Bereitstellung von qualifizierten Projektmanagern für IT-Projekte wird die IT-Organisation des Bundes gestärkt.
Um die Bundesverwaltung umweltfreundlicher zu machen, werden zwei Green-IT-Rechenzentren aufgebaut. Sie erhöhen nicht nur die Leistungsfähigkeit der IT des Bundes. Sie werden auch besondere Vorbilder sein: Beide Einrichtungen werden die Behörden beim Klimaschutz mit IT beraten und bei ihren Green-IT Projekten unterstützen.
Um die konjunkturwirksame und zügige Verwendung der Mittel sicherzustellen, wird vom Bundesbeauftragten für Informationstechnik ein Programm-Controlling und Berichtswesen etabliert.
Staatssekretär Dr. Beus: "Die im IT-Rat beschlossenen Maßnahmen sind ein Signal an die deutsche IT-Wirtschaft, dass die Bundesregierung mit konkreten Maßnahmen die IT-Wirtschaft in Deutschland stärkt und Beschäftigung sichert."
Weitere Information finden Sie auf www.cio.bund.de
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Bundesministerium des Innern
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