CeBIT: Innovationslabor macht mit Design Thinking IT menschlicher
Potsdam/Palo Alto/Hannover. „IT menschlicher machen“ – mit diesem Anspruch betreiben die beiden Hasso-Plattner-Institute aus Deutschland und Kalifornien auf der CeBIT ein neuartiges Innovationslabor (Halle 9, Stand A01 auf der Galerie). Es entwickelt mit der Innovationsmethode Design Thinking an jedem Messetag innerhalb von 24 Stunden bedürfnisgerechte Lösungsansätze zu den Themen Webciety, IT Security, Green IT, E-Learning, E-Government und E-Health. Die CeBIT-Gäste vor Ort können live mitmachen und täglich lernen, wie man frische neue Ideen für nutzerfreundliche Produkte und Dienstleistungen entwickelt.
Beim Thema Webciety geht es am ersten Tag, dem 3. März, um die Ausgewogenheit von Berufs- und Privatleben in der Netzgesellschaft: „Wie könnten wir den Stress von Berufstätigen im ‚Always on’-Zeitalter verringern?“, fragen sich die Studenten und Professoren im HPI-Innovationslabor. Mit dabei ist HPI-Stifter Prof. Hasso Plattner, der gerade ein Buch übers Design Thinking veröffentlicht hat. Am Mittwoch, 4. März, steht die IT-Sicherheit im Mittelpunkt, vor allem der Schutz der Privatsphäre. Die Aufgabenstellung des Innovationslabors: „Wie könnten wir Beschäftigten am Arbeitsplatz helfen, ihre privaten Daten zu schützen?“
Grüne Informationstechnologie bildet den Schwerpunkt der Aufgabe am Donnerstag, 5. März. Um sparsameren Energieverbrauch bemüht, fragen sich die Innovatoren des Labors „Wie könnten wir Privathaushalte dazu bringen, grüne IT-Lösungen einzusetzen?“. Um E-Learning dreht sich alles am Freitag, 6. März. Das HPI-Innovationslabor sucht nach neuen Wegen, um die digitale Kommunikation in den Klassenzimmern voranzubringen – angetrieben von der Leitfrage „Wie könnten wir für Schüler erreichen, dass ihre Handys und andere Mobilgeräte in den Unterricht integriert werden?“
Am Samstag, 7. März, bildet E-Government den Schwerpunkt der kreativen Arbeiten im HPI-Innovationslabor. Der Bürger soll gestärkt werden, und deshalb fragen sich die Design Thinking-Spezialisten „Wie könnten wir mit IT den Bürgern helfen, erfolgreicher im Umgang mit Behörden zu sein? Den Abschluss bilden am Sonntag, 8. März, die Gesundheit und der Aspekt E-Health. Am letzten Messetag gehen die Mitwirkenden im HPI-Innovationslabor der Frage nach „Wie könnten wir mit Computerspielen dazu beitragen, gesünder und fitter zu leben?“
Radikale Kooperation von Spezialisten unterschiedlicher Fachgebiete
„Unsere Wissenschaftler und Studenten aus Potsdam und Palo Alto betätigen sich also mit den Messebesuchern zusammen als Team kreativer Querdenker“, erläutert HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. „Die CeBIT machen wir zu einem persönlichen Innovationserlebnis für alle Besucher“, ergänzt Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking. Gezeigt wird: Innovation kann man lehren und lernen. Das soll auch künftige Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft für gemeinsame Projekte anziehen.
Im gut 300 Quadratmeter großen Innovationslabor auf der Galerie in Halle 9 steht das gesamte Inventar der HPI School of Design Thinking bereit, damit die Aufgaben in radikaler Zusammenarbeit von Spezialisten aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten angepackt werden können: Mobile weiße Wandtafeln, fahrbare Arbeitstische, bewegliche rote Sofas, bunte Sitzwürfel, neonfarbene Haftnotizzettel sowie Projektoren unterstützen die kreativen Querdenker beim Austüfteln. Ans Werk machen sich kleine, gemischte Teams. Sechs Schritte haben sie zu absolvieren: Verstehen, Beobachten, Standpunkt definieren, Erfinden/Visualisieren, Prototyp entwickeln, Testen.
Außerdem wird exzellenter IT-Nachwuchs „gebacken“
Ebenfalls in Halle 9, aber am Stand B10, demonstriert das HPI, dass es exzellenten IT-Nachwuchs „backt“. Ein Bäcker offeriert dem Publikum frisch hergestellte Teig-Figuren mit dem Logo der Elite-Schmiede. Direkt daneben stellt das HPI seinen Auftritt auf Apples Plattform iTunes U vor (http://itunes.hpi.uni-potsdam.de). Darüber kann jeder sein IT-Wissen komfortabel und kostenlos auffrischen – per HPI-Podcasts. „So halten wir IT-Wissen in Bewegung“, sagt Prof. Christoph Meinel. Motto: Move IT.
Im Messeeinsatz ist auch das HPI-Redaktionsteam von www.it-gipfelblog.de. Es stellt kurze Videoclips von Interviews mit prominenten Politikern, Wirtschaftsrepräsentanten und Wissenschaftlern auf seine Online-Diskussionsplattform. Sie zählt schon weit mehr als zwei Millionen Zugriffe.
Hinweis:
Weitere Informationen zur HPI School of Design Thinking, Potsdam, finden Sie hier:
www.hpi.uni-potsdam.de/d-school .
Weitere Informationen zum Hasso Plattner Institute of Design at Stanford, Palo Alto, finden Sie hier:
www.stanford.edu/group/dschool
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Hans-Joachim Allgaier, M.A.
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Breitband im ganzen Land!
18. Februar 2009
Abgelegt unter Presseinformationen
Initiative D21 begrüßt die Breitbandstrategie der Bundesregierung / Veranstaltung auf der CeBIT unterstützt Umsetzung der Breitbandstrategie
Berlin, 18. Februar 2009 – Die Maßnahmen der heute veröffentlichten Breitbandstrategie der Bundesregierung unterstützen hervorragend die Aktivitäten der Initiative D21 zur Förderung der Digitalen Gesellschaft. Mit Hilfe des Konjunkturpakets II soll bis Ende 2010 jeder Haushalt in Deutschland mit einem Breitband-Internet-Anschluss versorgt sein. Bis 2014 will die Bundesregierung eine Versorgungs-Quote von 75 Prozent aller Haushalte mit einem Anschluss von mindestens 50 MBit/s erreichen. Diese Anstrengungen der Bundesregierung zur Lückenschließung in der Breitbandversorgung sind ein ambitioniertes Vorhaben, das die Initiative D21 aber als notwendige Basis für eine Digitale Gesellschaft sieht und deshalb tatkräftig unterstützen wird.
„Flächendeckendes Breitband ist für eine moderne Gesellschaft absolut unverzichtbar! Die Versorgung der Bevölkerung mit schnellem Internet muss genauso wie Straßenbau oder Elektrizität als Infrastrukturmaßnahme verstanden werden. Denn damit wird volkswirtschaftliches Wachstum und die Sicherung von Arbeitsplätzen erheblich befördert!“, so Alf Henryk Wulf, Mitglied des Präsidiums der Initiative D21 und Vorstandsvorsitzender der Alcatel-Lucent Deutschland AG.
Laut einer Schätzung der OECD wird Breitbandinternet in den kommenden Jahren zu etwa einem Drittel zum Produktivitätszuwachs beitragen. Ein Hauptgrund, warum der Ausbau einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur und entsprechender Dienste schnellst möglich vorangetrieben werden muss. „Alle Beteiligten müssen hier an einem Strang ziehen. Nur wenn Internetanschlüsse mit angemessener Bandbreite versehen sind, können sich neue Märkte bilden und barrierefreie Bürgerdienste von allen genutzt werden“, so Wulf weiter.
Auf einer Veranstaltung der Deutschen Breitbandinitiative am 3. März 2009 auf der CeBIT werden sich hochkarätige Vertreter/-innen aus der IKT-Branche für die optimale Umsetzung der Breitbandstrategie einsetzen und über die nächsten Schritte diskutieren. Die Initiative D21 ist Initiatorin der Deutschen Breitbandinitiative und veranstaltet seit Jahren zahlreiche Workshops und Fachveranstaltungen zum Ausbau und Nutzen der Breitband-Technologie. Dabei stehen zwei Ziele im Vordergrund: Zum einen soll ein intensiver und konstruktiver Erfahrungsaustausch ermöglicht werden. Zum anderen soll das Netzwerk der Interessengruppen engmaschiger geknüpft und die Kräfte zum Wohle der Informationsgesellschaft in Deutschland sinnvoll gebündelt werden.
Weitere Informationen zur Deutschen Breitbandinitiative unter: www.breitbandinitiative.de
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Daniel Ott
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Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.
Startschuss fällt für Schülerwettbewerb Invent a Chip
Ob elektronische Mikrochips zur Lärmdämmung oder für die Sicherheit im Auto - die Ideen der Nachwuchsforscher des Schülerwettbewerbs Invent a Chip beeindrucken die Fachwelt. Bereits zum achten Mal richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Branchenverband VDE den weltweit einmaligen Wettbewerb aus, bei dem Schüler der Jahrgangsstufen 9-13 ihren eigenen Mikrochip entwerfen. "Wir wollen jungen Menschen die Faszination technischer Entwicklungen nahe bringen und sie zur eigenen Forschung ermutigen. Denn Deutschland braucht alle Talente", so Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan zum Start von Invent a Chip. "Der Wettbewerb vermittelt auch, dass Leistung sich für jeden lohnt."
Über 3.000 weiterführende und berufsbildende Schulen erhalten ab Mitte Februar die Unterlagen und Fragebögen für den Wettbewerb, bei dem die Mikroelektronik und Chipentwicklung im Mittelpunkt stehen. Die Veranstalter erwarten, dass der Teilnehmerrekord von 2008 mit über 1.700 Mädchen und Jungen erneut gebrochen wird. "Die Kreativität und der Innovationsgeist der Mädchen und Jungen hat uns in den vergangenen Jahren immer wieder verblüfft. Die Ergebnisse der Chipentwicklungen zeigen, dass selbst eine so komplexe Thematik wie das Chipdesign mit fachlicher Unterstützung von Experten auch schon von Jugendlichen anwendungsbezogen beherrscht werden kann", erklärte Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, VDE-Vorstandsvorsitzender. Ganz vorne lagen im vergangenen Jahr der Schalldämpfer-Chip zur Lärmdämmung, ein Chip zur Flugdatenauswertung von Modellraketen, der Driving-Assistance-Chip, der bei Fahrfehlern in die Steuerung des Fahrzeugs eingreift sowie ein Chip zur Überwachung der Atmung bei Schlafapnoikern. Bei Invent a Chip haben die Schüler die einmalige Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Der Praxisbezug des Wettbewerbs begeistert die Teilnehmer, schon viele von ihnen haben sich für ein Studium der Elektro- oder Informationstechnik entschieden.
Bis zum 5. April 2009 läuft die Abgabefrist für den Fragebogen und die Chipidee. Zwölf Teams mit den besten Chipvorschlägen starten Anfang Mai mit einem dreitägigen Workshop an der Leibniz Universität Hannover in die Praxisphase der Chipentwicklung. Beim VDE/BMBF-Mikrosystemtechnik-Kongress vom 12. bis 14. Oktober 2009 in Berlin präsentieren dann die Sieger ihre Entwicklungen den Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Als Siegprämien winken den Schülern neben Geldpreisen die Aufnahme ins Auswahlverfahren für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Kontakte zu Industrie und Hochschulen und Einladungen zu Projektpräsentationen auf Messen. Die Schulen mit dem besten Fragebogenrücklauf erhalten einen Geldpreis.
Weitere Informationen und Teilnehmerunterlagen unter www.invent-a-chip.de.
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DIDACTA: Kulturelle und demokratische Werte für IT- Grundkompetenz unverzichtbar!
Die gemeinsame Forderung, den verantwortlichen Umgang mit IT-Technik so früh wie möglich zu fördern und dabei auf demokratische und ethische Werte zu achten, richteten im Rahmen der Veranstaltung „IT – Medienbildung: die vierte Kulturtechnik“ die Referenten auf der DIDACTA in Hannover an die Bildungsverantwortlichen in Bund und Ländern.
Die von manchen voreilig als „digital natives“ bezeichnete Generation der mit dem Internet aufgewachsenen Jugendlichen erweise sich bei näherem Hinsehen oft eher als digital naiv, so eröffnete Thomas Michel, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) und Herausgeber des Europäischen Computer Führerscheins (ECDL) in Deutschland die Diskussion der Veranstaltung. Wenn Jugendliche kompromittierende Fotos vom Klassenkameraden ins Netz einstellen könnten, hieße das noch lange nicht, dass diese auch wüssten, wie man Fußnoten setzt, Tabellenkalkulation ausführt, geschweige denn Datenbanken bediene. Hier stehen besonders die Eltern, Schule und die Politik in der Verantwortung, die entsprechende IT-Grundkompetenz zu vermitteln.
Der Erwerb digitaler Grundkompetenzen für Schüler aller sozialen Schichten werde immer wichtiger, unterstrich auch Cem Özdemir. Dabei müssten gezielt und so früh wie möglich die Fertigkeiten vermittelt werden, die für Berufsausbildung und Studium eine Rolle spielten.
Prof. Barbara Schwarze, Präsidiumsmitglied der Initiative D21 und Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik, Diversity, Chancengleichheit machte deutlich, dass IT-Berufe nicht nur immer mehr an Bedeutung gewännen, sondern durch einen Wandel der Berufsbilder für Mädchen und junge Frauen immer attraktiver würden. Deshalb müsse früh begonnen werden, das Interesse von Mädchen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT- Berufe) zu fördern. Entsprechende Initiativen fördere bundesweit die Initiative D21, so z. B. durch die IT- Qualifizierung von Referendaren und Lehramtstudenten.
Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB), machte deutlich, dass ohne solides und auch nachprüfbares IT-Grundwissen, das einen verantwortlichen Umgang mit den Medien einschließe, Deutschland drohe, im internationalen Vergleich der Bildung weiter zurück zu fallen. Mangelnde IT-Grundkompetenz sei aber auch, so Kremer, ein Kostenfaktor für die Wirtschaft. Er rechnete vor, dass pro Jahr eine sechsstellige Stundenzahl an Arbeitszeit und damit entsprechend Wertschöpfung der Betriebe dadurch verloren ginge, dass nicht genügend mit der IT vertraute Mitarbeiter auf Hilfe von Kollegen oder Support durch Techniker warten müssten, weil ein Routineproblem am IT-Arbeitsplatz aufgetreten sei.
Unterrichtsmedien per Mausklick
Start der "Online-Distribution Medien für Bildungseinrichtungen im Saarland" (OdiMSaar)
Saarbrücken, 11.02.2009
Seit Schuljahresbeginn bietet das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) den saarländischen Schulen als neuen Service die Online-Distribution von Bildungsmedien an.
Lehrkräfte können nach einmaliger Registrierung online im Medienkatalog der Landesbildstelle recherchieren und bereits ca. 2.500 Medien (Bilder, Filme, Audiodateien, Lernmodule, Arbeitsblätter) direkt via Internet kostenlos herunterladen, um sie im Unterricht zu verwenden.
Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath startete die neue Form der Medienausleihe offiziell am 11. Februar 2009 im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Landesbildstelle des LPM. Medien sind ein wichtiges Element moderner Unterrichtsgestaltung und ich freue mich, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer seit Schuljahresbeginn die Möglichkeit haben, direkt von der Schule oder von zu Hause aus auf Unterrichtsmedien der Landesbildstelle am LPM zugreifen zu können. Die Planung, Vorbereitung und Durchführung von mediengestütztem Unterricht wird dadurch erheblich erleichtert, so die Staatssekretärin, die insbesondere den Stellenwert von Unterrichtsmedien unter den Aspekten selbstständiges Lernen und Medienkompetenz hervorhob.
In der Medienausleihe der Landesbildstelle stehen insgesamt 12.500 audio-visuelle Medien zur Verfügung, vom 16-mm Film über das Video bis zu CD-Rom und DVD. Alle Medien sind pädagogisch aufgearbeitet und stehen Kindergärten, Schulen und Vereinen zur Verfügung. Neben den Medien verleiht die Landesbildstelle auch Geräte, wie z.B. Overhead-Projektoren, 16-mm Geräte, Beamer, Dia-Projektoren und Fotoapparate.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.lpm.uni-sb.de/lbs
Pressekontakt
Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft
Ministeriumssprecher Torsten Rott
- Pressestelle -
Hohenzollernstraße 60
66117 Saarbrücken
Tel.: 0681/501-7333
Fax: 0681/501-7550
Mobil: 0170-634 6886
Zwölf Produkte mit dem “digita 2009″ ausgezeichnet
Bildungsmedienpreis auf der didacta 2009 in Hannover verliehen
Für Schulunterricht, privates Lernen und berufliche Bildung gibt es immer perfektere digitale Werkzeuge. Die besten von ihnen sind am 11. Februar 2009 auf der didacta in Hannover mit dem Deutschen Bildungsmedienpreis "digita 2009" ausgezeichnet worden. Aus rund 80 eingereichten Lernsystemen, Medienpaketen, Computerprogrammen und Online-Angeboten wählte die Jury die Gewinner des "digita 2009".
Schirmherrin des "digita 2009" ist die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann. Sie gratulierte den diesjährigen Preisträgern und hob die Bedeutung der Medienkompetenz im Umgang mit modernen Medien hervor: "Der Einsatz neuer Technologien gewinnt im Bildungsbereich für alle Altersstufen immer größere Bedeutung. Medienkompetenz ist die Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert. In Zukunft wird es besonders wichtig sein, traditionelle Lernmittel und moderne Medien sinnvoll miteinander zu verbinden."
Eine Liste mit den Gewinnern aus den einzelnen Kategorien befindet sich unter: http://bildungsklick.de/a/66142/zwoelf-produkte-mit-dem-digita-2009-ausgezeichnet/
Alle "digita"-Preisträger zeigen durch ihre durchdachte inhaltliche Ausrichtung und didaktische Umsetzung der Themen, wie moderne Bildungsmedien auch mit Nutzung der Computer- und Internet-Technik nutzbringend für das Lehren und Lernen eingesetzt werden können. Der Deutsche Bildungsmedien-Preis "digita" wird in diesem Jahr zum vierzehnten Mal verliehen.
Träger des Deutschen Bildungsmedien-Preises sind das IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin, die Zeitschrift "bild der wissenschaft" und die Stiftung Lesen. Der Jury gehören acht Wissenschaftler, Fachleute aus Bildung und Wirtschaft sowie Publizisten an. In einer ersten Runde hatte die Jury nach ausführlicher Beratung mit Fachgutachtern 27 Produkte für den "digita 2009" nominiert. In einer zweiten Entscheidungsrunde erfolgte die Auswahl der Preisträger durch die Juroren kurz vor der Preisverleihung auf der didacta 2009 in Hannover.
Seit 1995 prämieren die Veranstalter mit dem "digita" Lehr- und Lernangebote, die sich durch herausragende Pädagogik und Didaktik, optimale Nutzung des Computers sowie überzeugende graphische und technische Gestaltung auszeichnen. Für die Hersteller soll der Preis ein Anreiz sein, hochwertige Bildungsmedien zu produzieren, den Käufern soll er eine bessere Orientierung bieten.
Kontakt:
digita-Geschäftsstelle im IBI
c/o TU Berlin, FR 0-1
Franklinstraße 28/29
10587 Berlin
digita@ibi.tu-berlin.de
Staatsminister Bernd Neumann: Medienkompetenz junger Internetnutzer muss gestärkt werden
Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien, hat heute bei der zentralen Veranstaltung des internationalen Aktionstages "Safer Internet Day" im Berliner John Lennon Gymnasium auf die Notwendigkeit hingewiesen, auch über die Gefahren des Internet aufzuklären und die Sicherheit im Netz zu stärken:
"Unser Anliegen ist es, gerade jungen Internetnutzern einen kompetenten und kritischen Umgang mit Onlinemedien zu vermitteln, sie für die problematischen Bereiche des Internet zu sensibilisieren und dadurch ihre Medienkompetenz zu fördern. Wir müssen Kinder durch präventive Maßnahmen wie altersgerechte Internetbereiche davor bewahren, bei der Nutzung von neuen Medien mit bedenklichen Inhalten konfrontiert zu werden. Daher habe ich vor einem Jahr die Initiative "Ein Netz für Kinder" gestartet, die qualitativ herausragende Internetangebote für Kinder gezielt fördert und Kindern mit dem Internetangebot "fragFINN.de" einen sicheren Surfraum bietet."
Im Rahmen der Initiative "Ein Netz für Kinder" stellen Staatsminister Bernd Neumann jährlich eine Millionen Euro und das Bundesfamilienministerium jährlich 500.000 Euro für die Förderung neuer, hochwertiger Kinderangebote im Internet zur Verfügung.
"Safer Internet Day" ist ein von der Europäischen Union initiierter jährlich veranstalteter weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. Ziel der Aktion ist es, die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit für das Thema "Sicheres Internet" zu stärken und über das internationale Pro-gramm der Europäischen Union zu informieren. Der "Safer Internet Day" beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem sogenannten "Cyber-Mobbing" (Belästigung und Beleidigung unter Einsatz moderner
Kommunikationsmittel) und ruft alle Schulen auf, sich im Rahmen zahlreicher Aktionen dieses Themas anzunehmen. Der Aktionstag steht unter der Schirmherrschaft von EU-Kommissarin Viviane Reding und findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Auf deutscher Seite setzt die Initiative "Klicksafe"
das Projekt der Europäischen Kommission im Rahmen des SID um.
Weitere Informationen http://www.bundesregierung.de/www.klicksafe.de
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Dorotheenstr. 84
D-10117 Berlin
Telefon: 03018 272 - 0
Telefax: 03018 272 - 2555
InternetPost@bundesregierung.de
Erfolge in IKT: Frauen in Führungspositionen!
10. Februar 2009
Abgelegt unter Presseinformationen
Presseinformation der Initiative D21 vom 10.02.2009.
Erfolge in IKT: Frauen in Führungspositionen!
Auftaktveranstaltung auf der CeBIT 2009.
Berlin, 10. Februar 2009 - Frauen in Führungspositionen der IKT-Branche starten auf der CeBIT 2009 eine breite Initiative, um jungen weiblichen Nachwuchs für den Einstieg und Aufstieg in dieser Branche zu gewinnen. Zukunftserfolge in IKT kann es nur mit Frauen in Management und Top-Positionen geben!
Mit einer Charta für die Talente der Zukunft rufen die Managerinnen ihre Kolleginnen bundesweit auf, sich für ihren weiblichen Nachwuchs zu engagieren! Aktive Netzwerke, engagierte Führungskräfte und alle Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen.
Auftaktveranstaltung auf der CeBIT 2009
Erfolge in IKT: Frauen in Führungspositionen!
Samstag, 7. März 2009, 10.00 - 13.00 Uhr
im Convention Center, Saal Bonn
Die Deutsche Messe AG unterstützt die Veranstaltung mit einem Kontingent an Fachbesuchertickets für die angemeldeten Teilnehmerinnen.
Innovationsstudien zeigen, dass sich in Deutschland das hohe Bildungskapital von Frauen bisher nicht in Management- und Top-Managementpositionen der Wirtschaft umsetzt. Das muss sich ändern! Daher unterstützen Verbände, Vereine und Unternehmen der IKT-Branche diese Initiative von Top-Managerinnen der Initiative D21 und IBM. Im Rahmen der Veranstaltung zeigen Prof. Dr. Sonja Bischoff und Prof. Sissi Closs, wo zukünftig angesetzt werden muss, damit mehr Frauen in Führung gelangen können. In der anschließenden Podiumsdiskussion stellen Führungskräfte aus Wirtschaft und Wissenschaft dazu erfolgreiche Modelle und Maßnahmen vor.
Informationen zur Veranstaltung finden Sie am Stand des Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT." in Halle 9, Stand B40 oder unter http://www.initiatived21.de/erfolge-in-ikt.
Bitte melden Sie sich unter folgendem Link an: http://www.initiatived21.de/erfolge-in-ikt.
CeBIT Future Talk - Frauen in Führungspositionen
Der „future talk“ am Nachmittag des 7. März greift das Thema des Kongresses „Erfolge in IKT – Frauen in Führungspositionen“ mit weiteren Schwerpunkten auf.
CeBIT “future parc”
Samstag, 7. März 2009, 14:30 – 15:30 Uhr,
Halle 9, A54
Bühne “future talk”
Download des Programms als PDF-Datei.
Projektkontakt:
Franziska Prodanov
Initiative D21 e.V.
Telefon: 030 - 526 87 22 53
Telefax: 030 - 526 87 22 60
franziska.prodanov@initiatived21.de
Christina Haaf M.A.
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
haaf@kompetenzz.de
Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Telefon: 030 - 526 87 22 55
Telefax: 030 - 526 87 22 60
daniel.ott@initiatived21.de
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.
Innovationspreis-IT: Preisverleihung am 5. März 2009 auf der CeBIT
Experten-Jury zeichnet mittelstandsorientierte IT-Produkte und Lösungen aus
Karlsruhe, 05.02.2009 - Die Initiative Mittelstand verleiht zum sechsten Mal den INNOVATIONSPREIS-IT. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die feierliche Preisverleihung erfolgt am 5. März im Rahmen der CeBIT 2009 in Hannover. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 15. Februar.
Die namhafte Jury, bestehend aus Professoren, Branchen-Experten und Fachredakteuren, vergibt in 34 Kategorien Auszeichnungen für mittelstandsorientierte IT-Innovationen. Hinzu kommen Sonderpreise für die innovativsten Lösungen aus den einzelnen Bundesländern sowie aus Österreich und der Schweiz. Die Auszeichnungen sind ein wertvoller Impuls zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen, denn immer noch gelangen zu wenige Innovationen auch wirklich in den Markt.
Bei der Preisverleihung werden zahlreiche Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Medien erwartet. Der Event bietet einen beliebten Rahmen für den Austausch zwischen Nominierten, Siegern, Journalisten und Juroren und ist gleichzeitig Start der ganzjährigen Fördermaßnahmen, mit denen die Initiative Mittelstand die erfolgreichen Bewerber unterstützt.
Weitere Informationen und kostenlose Online-Bewerbung unter: http://www.innovationspreis-it.de
Über Initiative Mittelstand - Huber Verlag für Neue Medien GmbH
Die Initiative Mittelstand unterstützt mit ihrer unabhängigen Plattform www.imittelstand.de mittelstandsgeeignete Produkte und Lösungen. In Kombination mit dem Aktiv-Verzeichnis, einem der größten Mittelstandsportale Deutschlands, bildet sie ein multifunktionales Netzwerk für mittelständische Unternehmen..
Der INNOVATIONSPREIS-IT und der INDUSTRIEPREIS der Initiative Mittelstand fördern durch die jährliche Auszeichnung medienwirksam innovative und mittelstandsgeeignete Produkte, welche mittelständischen Unternehmen Impulse zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit geben.
Kontakt:
Initiative Mittelstand - Huber Verlag für Neue Medien GmbH
Lorenzstraße 29
D-76135 Karlsruhe
Telefon: +49 (721) 15118-0
Telefax: +49 (721) 15118-11
http://www.InitiativeMittelstand.de
Hochgeschwindigkeitsnetze und flächendeckende Breitbandinfrastrukturen für Deutschland
Während sich die wirtschaftlichen Vorzeichen weiter verschlechtern, verabschiedete die Bundesregierung kürzlich das zweite Konjunkturpaket zur Stützung der Binnenwirtschaft. Dieses enthält – neben Steuersenkungen für die Bürgerinnen und Bürger – auch Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Wichtiger Bestandteil ist eine Strategie zur Breitbandentwicklung in Deutschland.





