Mehr Mädchen und junge Frauen für MINT begeistern
29. Januar 2009
Abgelegt unter News
Bielefeld, 29.01.2009. Um mehr Frauen für die MINT-Berufe zu gewinnen, bietet die Website des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen auf den neuen Seiten konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen an. Eine bundesweite Übersicht über MINT-Projekte und Initiativen vervollständigt das Angebot.
Die Website www.komm-mach-mint.de ist die zentrale Anlaufstelle für Schülerinnen und Studentinnen, Eltern und Lehrkräfte aber auch für Unternehmen zu den Themen MINT-Studienfächer, MINT-Berufe und Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte im Internet.
Alle vier Wochen berichtet eine Studentin des Monats über ihre Erfahrungen im MINT-Studium und neue MINT-Studiengänge werden vorgestellt. Ein aktueller Veranstaltungskalender informiert über Veranstaltungen und Messen.
Auf einer Projektlandkarte können Schülerinnen und Studentinnen bundesweit aus über 540 Veranstaltungen, Projekten und Schnuppertagen wählen, die darauf abzielen, Begeisterung für MINT zu schaffen, Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und den Berufseinstieg in MINT zu unterstützen. Für Lehrkräfte stehen Linklisten zu Experimenten und Unterrichtsideen zur Verfügung. Eltern können sich über die Berufsmöglichkeiten ihrer Töchter in MINT-Berufen informieren. Interessierte Unternehmen und Organisationen erhalten Informationen über den nationalen Pakt und Beteiligungsmöglichkeiten.
Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen ist ein Bündnis zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Medien und soll das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft gewinnen. Der Pakt ist Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung".
Zur Unterstützung des Paktes wurde eine Geschäftsstelle beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.
Weitere Informationen: http://www.komm-mach-mint.de
Kontakt:
Christina Haaf M.A.
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelm-Bertelsmann-Strasse 10, 33602 Bielefeld
Tel.: +49 521 106-7324 fax: +49 521 106-7171
haaf@kompetenzz.de
http://www.kompetenzz.de
http://www.komm-mach-mint.de
Auftakt zur Initiative „E-Energy“
Berlin, 23. Januar 2009 – Auf Einladung des Münchner Kreises trafen sich in Berlin 160 Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um Wege zu einem effizienten und effektiven Energiesystem der Zukunft zu diskutieren. Auf dem zweitägigen Kongress stellte das BMWi das Förderprogramm „E-Energy“ mit Projekten aus sechs Modellregionen vor. "E-Energy" steht dabei für die umfassende digitale Vernetzung und Optimierung des Energieversorgungssystems - von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zum Verbrauch. „Informations- und Kommunikationstechnologien werden bei der weiteren Umgestaltung unserer Energiesysteme eine zentrale Rolle spielen“, sagte Prof. Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreises.
In den Industrienationen schreitet die Liberalisierung der Energiemärkte voran. Die Entflechtung der Energiekonzerne und der Zutritt neuer Marktteilnehmer haben die Anzahl der Akteure und die Komplexität der Marktprozesse deutlich erhöht. Parallel hierzu nimmt die Dezentralisierung der Energieerzeugung zu, nicht zuletzt durch die Fördermaßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Schließlich führen Rohstoffverknappung und Klimawandel zu verstärktem Handlungsbedarf, vor allem bei der Erhöhung der Energieeffizienz und bei der Senkung des CO2-Ausstoßes.
Jochen Homann, Staatssekretär des BMWi, nannte als Ziele des von ihm vorgestellten Förderprogramms „E-Energy“ die Erreichung von mehr Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit in der Stromversorgung. Die Informationstechnologie eröffne für den Ausbau der erneuerbaren Energien und für die Koordination von zentraler und dezentraler Energieerzeugung völlig neue Möglichkeiten. In der deutschen Energielandschaft sieht Johannes Kindler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, insbesondere die Bereiche Erzeugung und Transport von Elektrizität vor großen Herausforderungen. Der Trend zu dezentraler Stromerzeugung führt zu einer wesentlich komplexeren Struktur heutiger Netze.
Auf dem Kongress wurde auch die Bedeutung des „E-Mobility“-Konzeptes diskutiert. Gemeint ist damit die Fortbewegung mit Fahrzeugen, die über leistungsstarke, wieder aufladbare Batterien verfügen und die mit Elektrizität aus dem Stromverteilnetz mit Hilfe so genannter Plug-Ins betrieben werden.
Mit den Anforderungen an die Softwarearchitektur hinter E-Energy setzte sich Prof. Manfred Broy von der Technischen Universität München auseinander. „Softwarearchitekturen für ein Internet der Energie müssen anspruchsvolle Steuerungsaufgaben für ein optimiertes Energiemanagement erbringen – inklusive der Funktionalitäten für die Verwaltung und Überwachung des Systems. In den Energienetzen werden zunehmend Abrechnungs- und Wettbewerbsfragen eine Rolle spielen – ähnlich zu Telekommunikationsnetzen“. Dr. Gero Bieser von SAP resümierte: „Die fortschreitende Liberalisierung der Energiemärkte und das Streben nach Energieeffizienz werden zu weitreichenden Veränderungen bei den Verkaufs- und Serviceprozessen von Energieversorgungsunternehmen führen und darüber hinaus komplett neue Geschäftsprozesse schaffen“. Die Beziehungen zwischen Kunden und Versorgungsanbietern werden sich in diesem Kontext signifikant verändern. Der Kunde wird zunehmend zum Geschäftspartner, der nicht nur Energie und Dienstleistungen einkauft. Vielmehr wird er auch als Produzent oder gar Anbieter agieren, der dem Energieversorger seinerseits verschiedene Leistungen in Rechnung stellt.
Über den Münchner Kreis
Der Münchner Kreis ist eine gemeinnützige übernationale Vereinigung für Kommunikationsforschung. An der Nahtstelle von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien befasst er sich mit Fragen der Technologie, der Gesellschaft, der Ökonomie und der Regulierung im Bereich von Informations- und Kommunikationstechniken sowie der Medien. Er begleitet und fördert die Entwicklung der Informationsgesellschaft in verantwortungsvoller Weise, und wirkt an der Verbesserung der Rahmenbedingungen durch wissenschaftlich qualifizierte Beiträge und sachlichen Dialog konstruktiv mit.
Pressekontakt:
Till Breitung
Sky Communications
Wilhelmsaue 132
10715 Berlin
Tel: +49 (0)30-861 36 05
Fax: +49 (0)30-843 15 676
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www.muenchner-kreis.de
Eine zweite Chance auf den Schulabschluss
23. Januar 2009
Abgelegt unter News
(Essen, 22.01.09) Ein Schulabschluss gilt als Mindestvoraussetzung für den Einstieg in
den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Doch jeder 13. Jugendliche in Deutschland
verlässt die Schule ohne Abschluss. Hilfe bietet jetzt ein neues Lernangebot im Web.
Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) hat mit Förderung des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung (BMBF) das Internetportal ich-will-lernen.de entwickelt, das
Jugendliche beim Nachholen eines Schulabschlusses unterstützt. Das Lernangebot wird
heute unter Mitwirkung von Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-
Verbandes, und Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen, BMBF, in Essen gestartet.
Fast 80.000 Schulabgänger beenden jährlich die Schule ohne einen Schulabschluss. „Wir
können es uns weder gesellschaftlich noch wirtschaftlich in Deutschland leisten, Jugendliche
ohne Abschluss im Regen stehen zu lassen“, so Rita Süssmuth. „Junge Menschen ohne
Schulabschluss brauchen kostengünstige, erreichbare Angebote, um verpasste schulische
Bildung nachzuholen. Das Lernportal und die Volkshochschulen bieten genau diese zweite
Chance auf den Schulabschluss.“
Die kostenlose Lernplattform ich-will-lernen.de ist das größte offene Lernportal in Europa.
Das Angebot zur Unterstützung beim Nachholen von Schulabschlüssen umfasst mehr als
9.000 interaktive Übungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch in individuell
wählbaren Lernstufen. Die Inhalte orientieren sich an den Bildungsstandards der
Kultusministerkonferenz und bieten einen Querschnitt des Lernstoffes für das Nachholen
eines Hauptschulabschlusses. Das Portal wurde bereits mehrfach ausgezeichnet für das seit
2004 bestehende Angebot zum Lesen und Schreiben lernen für erwachsene Analphabeten.
Ansprechpartner:
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
Obere Wilhelmstr. 32
53225 Bonn
Telefon: 0228 - 97569-0
info@dvv-vhs.de
Presse:
Anja Thöne
0228 - 975 69 82 oder 01520 - 195 11 27
thoene@dvv-vhs.de
Weitere Informationen:
www.ich-will-lernen.de
www.dvv-vhs.de
Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag 2009
Am 23. April 2009 ist Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag! Unternehmen, Hochschulen,
Forschungszentren und weitere Einrichtungen öffnen am Mädchen-Zukunftstag ihre Türen und
ermöglichen Schülerinnen ab Klasse 5 einen Einblick in Technik, IT, Handwerk, Ingenieur- und
Naturwissenschaften.
Der Girls’Day ist Deutschlands größte und vielfältigste Berufsorientierungsinitiative für Mädchen.
Nachhaltig erzeugt und unterstützt er positive Trends, z.B. steigende Anteile weiblicher
Studierender in technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Für die Unternehmen in
Deutschland ist der Girls’Day ein wichtiges Instrument zur Umsetzung eines
geschlechtersensiblen Personalmarketings. Bereits 10 Prozent der beteiligten Unternehmen
stellten dank des Mädchen-Zukunftstags junge Frauen in technischen Berufen ein. Geheimnis
des Erfolgs ist die spezifische Ansprache von Mädchen, die ihr technisches Talent praktisch
erproben können. Mit dem Aktionstag haben bereits etwa 800.000 Mädchen Berufe entdeckt, in
denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind.
Auch in diesem Jahr ruft das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
gemeinsam mit den Girls’Day-Aktionspartnern – dem Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ), der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen
Gewerkschaftsbunde der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem
Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks
und dem Bundesverband der Deutschen Industrie – zur Teilnahme auf.
Unter www.girls-day.de finden Unternehmen, Schulen, Eltern, Mädchen und weitere Interessierte
alles Wichtige zur Teilnahme am Mädchen-Zukunftstag, Informationen und Praxishilfen zur
Vorbereitung und Kontakte in der Region. Neue Veranstaltungen für den kommenden Girls'Day
können auf die Aktionslandkarte eingetragen werden.
Der Girls’Day findet am 23. April 2009 zum neunten Mal statt. Noch wählen Schülerinnen
hierzulande nur aus einem kleinen Spektrum von Ausbildungsberufen und Studiengängen. Durch
den Frauenmangel in Zukunftsberufen bleiben Innovationschancen ungenutzt. Frauen verdienen
unter anderem aufgrund ihres eingeschränkten Berufswahlspektrums durchschnittlich 20 Prozent
weniger als Männer.
Ansprechpartnerin:
Dipl. Psych. Carmen Ruffer
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit
Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag | Leitung Kommunikation
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10
33602 Bielefeld
Tel: ++49 521 106-73 78
Fax: ++49 521 106-73 77
ruffer@kompetenzz.de
http://www.kompetenzz.de
http://www.girls-day.de
CyberMentor: E-Mentoring-Programm fördert mathematisch-naturwissenschaftliche Interessen von Mädchen
Interessierte Schülerinnen und Frauen können sich ab sofort anmelden
Regensburg/Ulm, 13. Januar 2009 - Die Anzahl der Mädchen, die sich für ein Studium im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) entscheiden, ist in Deutschland immer noch sehr gering (2007/2008: 17% im Fach Informatik, 9% im Fach Elektrotechnik). Daher startet im März 2009 das deutschlandweite E-Mentoring-Programm CyberMentor mit dem Ziel, das Interesse und die Beteiligung von Schülerinnen am MINT-Bereich zu steigern. Mitmachen können Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 12 und Frauen, die im MINT-Bereich arbeiten oder ein MINT-Fach studieren. Im Mittelpunkt des Projekts steht der Austausch mit einer persönlichen E-Mail-Mentorin aus dem MINT-Bereich. Darüber hinaus erwartet die Teilnehmerinnen eine Internet-Community, persönliche Treffen und Ausflüge. Ab sofort können sich alle interessierten Frauen und Schülerinnen auf der Webseite www.cybermentor.de anmelden.
In dem von den Universitäten Regensburg und Ulm entwickelten E-Mentoring-Programm CyberMentor wird jede teilnehmende Schülerin von einer persönlichen MINT-Mentorin aus Wirtschaft oder Wissenschaft ein Jahr lang begleitet. Per E-Mail tauschen sich die Schülerinnen mit ihren Mentorinnen über Schule, Studium, Beruf und MINT-Themen aus. Dadurch erhalten sie Informationen zu MINT und gewinnen einen Einblick in den Beruf und Werdegang der Mentorinnen. Mädchen und junge Frauen bekommen die Chance, die Perspektivenvielfalt des MINT-Bereichs kennenzulernen und mögliche Vorurteile gegenüber MINT abzubauen. Zehn bis fünfzehn Minuten sollten sich Mentee und Mentorin wöchentlich für den Austausch Zeit nehmen. Für die Mentorinnen werden zudem Schulungen angeboten, die Ursachen für geschlechtsrollenstereotype Studien- und Berufswahlverhalten aufzeigen und sie auf ihre Rolle als Mentorin vorbereiten.
Außerdem organisiert das CyberMentor-Team Treffen, bei denen sich die Teilnehmerinnen persönlich kennenlernen und vernetzen können. Exkursionen zu Forschungseinrichtungen und Firmen geben Einblicke in mögliche Berufsfelder. Im Internet steht allen Teilnehmerinnen eine geschützte Community-Plattform zur Verfügung. Dort können die Mitglieder Profilseiten anlegen und sich in Chaträumen und Diskussionsforen über MINT-Themen, aber auch über Schule oder Privates austauschen.
Umgesetzt wird das Programm unter der Leitung von Prof. Dr. Heidrun Stöger und Prof. Dr. Albert Ziegler im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen. Der Pakt ist Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung". Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Weitere Informationen und Bilder zum Download finden Sie unter www.cybermentor.de.
Bei einer Veröffentlichung freuen wir uns, wenn Sie uns ein Belegexemplar zukommen lassen.
Ansprechpartner:
Julia Vogel
Projekt CyberMentor
Universität Regensburg
Lehrstuhl für Schulpädagogik
93040 Regensburg
Tel.: +49 (0)941 943 3865
Fax: +49 (0)941 943 1993
E-Mail: julia.vogel@cybermentor.de
Hannes Schwaderer ist neuer Präsident der Initiative D21
14. Januar 2009
Abgelegt unter Presseinformationen
Presseinformation der Initiative D21 vom 14.01.2009.
Schwaderer fordert Kompetenznetzwerk für die Digitale Gesellschaft.
Berlin/München, 14. Januar 2009 – Der D21-Gesamtvorstand wählte am gestrigen Abend Hannes Schwaderer, Geschäftsführer der Intel GmbH, zum neuen Präsidenten von Europas größter Public Private Partnership. Schwaderer tritt damit die Nachfolge von Bernd Bischoff an, der im Oktober letzten Jahres als Präsident der Initiative D21 zurückgetreten war. Als Schwaderers Stellvertreter wurde Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer der Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, zum Vizepräsidenten des parteien- und branchenübergreifenden Netzwerkes gewählt.
In einer ersten Ansprache machte Hannes Schwaderer deutlich, welche zentralen Aufgaben auf der Agenda der Initiative D21 im Jahr 2009 stehen: „Das Medien-Nutzungsverhalten hat sich in den letzten Jahren durch den Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit einer unglaublichen Geschwindigkeit positiv gewandelt. Was wir aber bis heute noch nicht ausreichend reflektiert haben, ist die Tatsache, dass wir diesen Prozess zwar tagtäglich erleben, aber die tief greifenden Veränderungen nicht vollständig erfassen. Es ist so, als ob wir versuchen würden unser Ziel ohne Wegweiser oder Navigationssystem zu erreichen.“
Derzeit – so Schwaderer – fehle es an einer Instanz, die diese Entwicklung, gerade für die junge Generation, positiv begleitet. Durch die einmalige Struktur aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie der zehnjährigen Erfahrung kann es für die Initiative D21 nur eine Konsequenz daraus geben: Als Kompetenznetzwerk für die „Digitale Gesellschaft“ hat sie das Ziel, den Standort Deutschland bei seiner Entwicklung im digitalen Zeitalter zu stärken und zu unterstützen. Dies gelingt als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik, in der aktuelle Themen im Zusammenhang mit der Digitalen Gesellschaft durch gezielte Projektarbeit gefördert werden.
Eine Übersicht bzw. eine Bestandsaufnahme dieser digitalisierten Gesellschaft ist bis heute aber noch nicht erfolgt. Deshalb begegnet die Initiative D21 dieser Herausforderung mit einer Sonderstudie „Digitale Gesellschaft“, die im Rahmen des (N)ONLINER Atlas erscheint. Noch im Frühjahr 2009 soll damit die Basis für zukünftige Aktivitäten gelegt werden.
Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail:
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.
Preisverleihung im n-21 Schulwettbewerb Internet@tlanten
Hannover, 13.01.2009 - Großer Tag für sechs Schulteams aus ganz Niedersachsen am 16. Januar 2009 ab 11 Uhr: Im Niedersächsischen Landtag überreichen Landtagspräsident Hermann Dinkla und Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann den Gewinnern des n-21-Wettbewerbs Internet@tlanten die Preise: Zweimal 1.000 Euro (1. Preis), dreimal 750 Euro (2. Preise + Sonderpreis) einmal 500 Euro (3. Preis) sowie als zusätzlichen Sonderpreis ein Bücherpaket.
Die Preise werden in den drei Wettbewerbskategorien Technik@tlas, Geschichts@tlas und Käfer@tlas vergeben.
Als Hauptpreisträger sind Schulteams aus folgenden Orten zum Festakt nach Hannover eingeladen:
- Bodenwerder: Realschule Bodenwerder mit dem Beitrag: Leder aus Hehlen (www.technikatlas.de/~tg2)
- Bohmte: Haupt- und Realschule Bohmte mit dem Beitrag: Vogelbeobachtung mit der Netzwerkkamera (www.technikatlas.de/~tg3)
- Edemissen: Grundschule Plockhorst mit dem Beitrag: Erlebnis Dorfgeschichte: Plockhorst und seine Geschichte (www.geschichtsatlas.de/~gg2)
- Osterholz-Scharmbeck: Berufsbildende Schulen, Fachgymnasium Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Soziales, mit dem Beitrag:Kindheit und Jugend (www.geschichtsatlas.de/~gg3)
- Osnabrück: Thomas-Morus-Schule mit dem Beitrag: Der Bielefelder Transport 13. Dezember 1941 (www.geschichtsatlas.de/~gg4)
- Wesendorf, Grundschule am Lerchenberg mit dem Beitrag: Wer quakt denn da? (www.kaeferatlas.de/~kf2)
An der Wettbewerbsrunde 2007/2008 haben sich insgesamt 116 Schülerinnen und Schüler beteiligt. Mittlerweile versammeln die n-21-Seiten unter der Adresse www.internetatlanten.de nun 329 Beiträge auf der Landkarte von Niedersachsen.
Die multimedialen Beiträge greifen regionale Themen auf und sind im Rahmen schulischer Unterrichtsprojekte entstanden. Auf den jeweiligen Webseiten der einzelnen Atlanten werden alle Arbeiten unter der Rubrik Projekte präsentiert. Durch jeden Beitrag wird die Schulregion zum Ort auf der Landkarte des Portals www.internetatlanten.de.
Ausgewählt wurden die Gewinner-Beiträge durch Fach-Jurys unter Vorsitz von Wirtschaftsminister Walter Hirche (Technik@tlas), Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (Geschichts@tlas) und Umweltminister Hans-Heinrich Sander (Käfer@tlas).
Ansprechpartner:
"n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V."
Harald Einecke
Prinzenstraße 23
30159 Hannover
Tel.: 0511/ 353 66 21-1
Fax: 0511/ 353 66 - 9
einecke@n-21.de
Weitere Informationen:
www.n-21.de
www.radio.n-21.de
Die Politik entdeckt das Web 2.0
8. Januar 2009
Abgelegt unter News
Am Mittwoch, 7. Januar 2008 wurde die Studie „Politik im Web 2.0 – Zwischen Strategie und Experiment“ in Berlin vorgestellt.Im Mittelpunkt steht dabei die Präsenz von Parteien, Jugendorganisationen sowie Spitzenpolitikern in den in Deutschland relevantesten Social Networks (StudiVZ, XING, MySpace, Facebook) sowie auf YouTube und Twitter.
Im Ergebnis wird eine leichte Zunahme der Aktivitäten von Parteien und Politikern im Internet, insbesondere im Web 2.0 festgestellt. Zudem zeigt sich, welche Plattformen sich als wahlkampfrelevant erweisen könnten und welche nicht. Trotz eines nach wie vor relativ geringen Anteils deutscher Nutzer, könnte sich Facebook zu einer „Leitplattform“ im Wahlkampf entwickeln. Auch der Video-Sharing-Service YouTube wird für die Politiker zunehmend von Interesse sein. Keine Rolle spielen dagegen MySpace und der Microblogging-Dienst Twitter. Lediglich die Grünen und die Bundestagsfraktion der FDP nutzen Twitter bereits. „Über allem weht ein Hauch von Obamania“ heißt es in der Studie in Anspielung auf den Internetwahlkampf des zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama. Im Landtagswahlkampf in Hessen und im Ausblick auf die kommende Europawahl ist ein Trend klar erkennbar: Jeder halbwegs motivierte Kandidat wird in einem der kommenden Wahlkämpfe einen Account bei Facebook und Twitter haben und gelegentlich bei YouTube Videobotschaften veröffentlichen. Einige werden sich davon absetzen, indem sie die Werkzeuge dialog-orientierter nutzen als ihre Konkurrenten. Spannend ist die Frage, wie weit sich ein Wahlkampf jenseits der Parteizentralen im Internet entwickeln wird – von Mitgliedern und Sympathisanten – ohne Zustimmung der taktierenden Apparate, die jeden Schritt sorgsam abwägen.
Weitere Informationen zur Studie unter: netzpolitik.org.
Dokumentation über weiblichen Fachkräftenachwuchs für den Mittelstand erschienen
Bielefeld – 06.01.09. Nach wie vor gibt es zu wenige Absolventinnen technischer Studiengänge, die sich für eine Karriere in der Wirtschaft entscheiden, dies gilt insbesondere für den Mittelstand. Die Dokumentation des Workshops "Weiblicher Fachkräftenachwuchs für den Mittelstand – Neue Konzepte für Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft?" stellt die besten Konzepte, Projekte und Ideen der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) vor, um Kooperationen zwischen Wirtschaft und Hochschulen weiter zu verbssern. Mehr...
BIENE 2008: Erstmals Jury aus drei Ländern
Feierliche Preisverleihung am 30. Januar im Jüdischen Museum Berlin.
Seitdem die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen im Jahr 2003 erstmals die BIENE ausgeschrieben haben, unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekannter Unternehmen und Organisationen den Wettbewerb für die besten barrierefreien deutschsprachigen Webseiten als Mitglieder der Jury. Sie entscheiden zum Abschluss des mehrstufigen Testverfahrens, welche der eingereichten Angebote eine der begehrten BIENEN mit nach Hause nehmen dürfen. Durch Luzia Hafen, beim Schweizer IT-Unternehmen ELCA für das Thema Accessibility (Zugänglichkeit) verantwortlich, und Martin Ladstätter vom Behindertenberatungszentrum BIZEPS in Wien, sind zum ersten Mal alle drei großen deutschsprachigen Länder in der BIENE-Jury vertreten.
Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen freut sich über die prominente Unterstützung: „Die Bereitschaft der Jurymitglieder und der Unternehmen und Organisationen, für die sie tätig sind, ist ein Zeichen der Anerkennung für alle Teilnehmenden. Indem wir jedes Jahr neue Juroren für diese Aufgabe begeistern können, gelingt es uns, den Gedanken der Barrierefreiheit in immer weitere Kreise hineinzutragen.“ Auf eine besondere Stärke der Jurybesetzung weist Iris Cornelssen, BIENE-Projektleiterin bei der Aktion Mensch, hin: „Die wesentliche Aufgabe der Jury ist es, die Wettbewerbsbeiträge aus ihrer jeweiligen professionellen und persönlichen Perspektive zu bewerten. So stellen wir sicher, dass die BIENE-Gewinner nicht nur barrierefrei sind, sondern auch interessant und relevant. Digitale Integration beschränkt sich nicht nur auf die technischen Aspekte und bedeutet nicht, Nischenangebote zu schaffen, sondern möglichst allen Nutzerinnen und Nutzern den Zugang zu für sie relevanten Informationen und Anwendungen zu ermöglichen.“ Welche der weit mehr als 300 eingereichten Angebote diese Anforderungen am besten erfüllen, entscheidet sich in der Sitzung der BIENE-Jury am 29. Januar 2009. Und am Abend des darauffolgenden Tages heißt es im Jüdischen Museum Berlin ab etwa 19 Uhr dann wieder „Eine BIENE in Gold geht an ...“
Die Mitglieder der Jury der BIENE 2008 sind:
- Herbert Braun, Redakteur c’t
- Hiltrud Fischer-Taubert, Verantwortliche Redakteurin MENSCHEN.das Magazin
- Luzia Hafen, Lead Accessibility ELCA
- Martin Ladstätter, Redakteur BIZEPS-INFO
- Dr. Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
- Uwe Proll, Chefredakteur Behördenspiegel
- Matthias Schultze, Vorsitzender Web Excellence Forum
- Prof. Dr. Klaus Siebenhaar, Direktoriumsmitglied BerlinMediaProfessional School
- Dr. Silke Springensguth, Geschäftsführerin DuMont Net sowie zwei Mitglieder aus dem Fachlichen Beirat des Wettbewerbs
Ansprechpartner:
Iris Cornelssen und Christian Schmitz
Heinemannstraße 36
53175 Bonn
Telefon: (02 28) 20 92-3 77 oder 3 64
Telefax: (02 28) 20 92-3 33
iris.cornelssen@aktion-mensch.de
christian.schmitz@aktion-mensch.de
http://www.aktion-mensch.de





