Kommunikation für Jugendliche im Internet am wichtigsten

28. November 2008  
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Sorgloser Umgang mit persönlichen Informationen.
Jugendliche verbringen nach eigener Schätzung fast die Hälfte ihrer Nutzungszeit im Internet mit „Kommunikation“, der Rest verteilt sich fast gleichmäßig auf die Bereiche „Information“, „Spiele“ oder auf „Unterhaltungsangebote“ wie Musik, Videos oder Filme. Besonders intensiv
werden Online-Communities wie „schülerVZ“ genutzt, dort und auch sonst im Internet hinterlassen die Jugendlichen in großem Umfang persönliche Spuren. Das sind Ergebnisse der JIM-Studie 2008, die heute in der Mannheimer Pop-akademie vorgestellt wurde.

Fast drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen Internet-Nutzer haben inzwischen Erfahrungen mit Online-Communities gemacht, 41 Prozent besuchen diese Plattformen täglich, weitere 16 Prozent mehrmals pro Woche. Von den täglichen Nutzern schaut sich die Hälfte sogar mehrmals am Tag in der Community um.
45 Prozent der Jugendlichen waren schon einmal bei „schülerVZ“, mit Abstand folgen Angebote wie „studiVZ“ (12 %), „MySpace“ (10 %) oder „ICQ“ (7 %).

Ob auf Plattformen wie „schülerVZ“ oder auf der eigenen Homepage - Jugendliche gehen recht unbedarft mit persönlichen Angaben im Internet um. Drei Viertel der Internetnutzer haben Informationen zu ihren Vorlieben oder Hobbies online gestellt. Weit verbreitet ist auch Bild- oder Fotomaterial, auf dem die Befragten selbst zu sehen sind (60 %) oder Freunde bzw. Familienmitglieder (46 %). Auch die eigene E-Mail-Adresse ist bei mehr als 40 Prozent im Internet einsehbar, knapp ein Drittel hat die Nummer ihres Instant Messengers eingestellt. Mehr Zurückhaltung gibt es bei Handy- oder Festnetznummern, die nur sieben Prozent im Internet angegeben haben. Mädchen präsentieren häufiger als Jungen Bilder von sich und Dritten im Netz, Jungen geben zu einem größeren Anteil die E-Mail-Adresse oder die Nummer für Instant Messaging preis.

Fragt man, wer Zugang zu diesen persönlichen Daten hat, so bestätigen 34 Prozent, dass diese ungeschützt für alle Internetnutzer einsehbar sind. 61 Prozent geben an, dass nur „Freunde“ an diese Informationen gelangen können. Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach der „Definition“ von Freunden. Zwar geben fast alle Jugendlichen an, dass es sich hierbei um Freunde handelt, die sie „richtig“ und nicht aus dem Internet kennen würden, allerdings ist zu vermuten, dass das „richtig kennen“ von den Jugendlichen sehr weit gefasst wird. Im Rahmen einer Zusatzbefragung zur JIM-Studie 2008 hatten die Nutzer von Online-Communities im Schnitt etwas mehr als 70 „Freunde“, Mädchen sogar um die 90. Es dürfte sich also eher um Bekannte oder Freunde von Freunden handeln und weniger um engere Beziehungen, wie sie der Ausdruck „Freund“ eigentlich impliziert.

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich durchführt. Die repräsentative Studie bildet das Medien-verhalten der 12- bis 19- Jährigen in Deutschland ab. Hierzu werden pro Jahr gut 1.200 Jugendliche befragt.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). Die Durchführung der Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR).

Ansprechpartner:
Thomas Rathgeb
Landesanstalt für Kommunikation
Rotebühlstraße 121
70178 Stuttgart
Tel.: 0711/ 66991-52
E-Mail: t.rathgeb@lfk.de
Web: http://www.mpfs.de/

Kulturstaatsminister Bernd Neumann fördert zum dritten Mal Internetangebote für Kinder

Im Rahmen der Initiative "Ein Netz für Kinder" unterstützt Kulturstaatsminister Bernd Neumann gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium zum dritten Mal Internetangebote für Kinder.
Zu den drei geförderten Projekten gehört die Kinderseite "Helles Köpfchen", die mittels der Förderung einen kindergerechten Community-Bereich mit Chats, Blogs und selbstgestaltbaren Homepages aufbauen wird. Außerdem werden zwei spielerische Lernangebote für Grundschulkinder gefördert.

Beim "Lernspaß für Kinder" können anhand einer Deutschlandkarte Lehrfilme u.a. über Geschichte, Geographie und Sport aufgerufen werden, die von "Calli Clever" erklärt und in einem Quiz vertieft werden.
Mit "Mimi im Haus" wird ein Angebot speziell für Schulanfänger geschaffen, das den Lernstoff spielerisch und unterhaltsam aufgreift.

Die drei mit insgesamt bis zu 311.000 Euro geförderten Internetangebote gehen von den Bedürfnissen der Kinder aus, regen zu einer kompetenten Nutzung des Internets an und tragen damit zu einer nachhaltigen Bereicherung der Kinderseitenlandschaft bei. Die Projekte wurden von einer zehnköpfigen Fachjury ausgewählt. Für die Förderinitiative stellen Kulturstaatsminister Bernd Neumann jährlich eine Mio. Euro und das Bundesfamilienministerium 500.000 Euro für die Förderung neuer, qualitativ hochwertiger Kinderangebote zur Verfügung. Aus diesem Programm können Anbieter bis zu 200.000 Euro erhalten.

Im Rahmen der Gesamtinitiative "Ein Netz für Kinder" wurde mit http://www.fragfinn.de/ zudem ein Internetangebot geschaffen, das 7 bis 12-jährigen Kindern einen umfangreichen, vielfältigen und gleichzeitig sicheren Surfraum bietet. Dieses Angebot wird von den großen Unternehmen der Internetwirtschaft getragen.

Weitere Information zur Förderung und zum nächsten Einreichtermin unter:
http://www.ein-netz-fuer-kinder.de/

Ansprechpartner:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Dorotheenstr. 84
10117 Berlin
Telefon: 03018 272 - 0
Telefax: 03018 272 - 2555
E-Mail: InternetPost@bundesregierung.de
Web: http://www.bundesregierung.de/

Flickenteppich bei Maßnahmen zur Internetnutzung für Migrantinnen und Migranten

28. November 2008  
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Spezielle Angebote für Migrantinnen und Migranten in Deutschland zur Qualifizierung in der Internetnutzung gibt es noch nicht flächendeckend: Dies ergab die Auswertung der Fragebogenerhebung, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Sehr viele Maßnahmen zur Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten finden in Vereinen und Verbänden statt; in Unternehmen nur wenige und an Hochschulen keine. Über die Hälfte der Maßnahmen sind zeitlich befristet, davon die meisten zwischen einem und vier Jahren.

Als häufiger Grund für die Durchführung der Maßnahme wird die schwierige Arbeitsmarktsituation angeführt. Aber auch geringe Computer- und Internetgrundlagenkenntnisse sowie sprachliche Barrieren und schlechter Zugang zu Informationen sind Gründe für die Durchführung der Maßnahme. So stehen Computer- und Internetschulungen im Vordergrund: Es werden computergestütztes Sprachlernen, mehrsprachige Internetportale, das Erstellen von Bewerbungsunterlagen aber auch Beratung und Coaching angeboten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maßnahmen stammen in den meisten Fällen aus Osteuropa und der Türkei: Angebote für Migrantinnen und Migranten aus asiatischen und lateinamerikanischen Ländern rangieren am unteren Ende der Skala. Angebote, die sich an geschlechtshomogene Gruppen richten, sind häufiger für Frauen gemacht; die meisten Angebote richten sich aber an beide Geschlechter und an ethnisch gemischte Gruppen.

Die Maßnahmen werden zum Großteil aus Landes- und Bundesmitteln gefördert und erreichen ihre Teilnehmer überwiegend auf kommunaler Ebene. Die Empfehlungen für zukünftige Maßnahmen zur Internetnutzung für Migrantinnen und Migranten bewegen sich auf mehreren Ebenen: So ist auf institutioneller Ebene Kontinuität und langfristige Förderung gefragt sowie die Kooperation mit weiteren regionalen Trägern. Entscheidend ist die Einbeziehung der Migrantinnen und Migranten bei der Entwicklung und Überprüfung der Angebote: Nur so wird der Erfolg gewährleistet. Da die Vermittlung von Internetkenntnissen auch wegen der englischen Begrifflichkeiten sehr komplex ist, empfehlen die Einrichtungen, Maßnahmen zur Internetnutzung mehrsprachig anzubieten. Damit sind interkulturelle und mehrsprachige Kompetenzen bei den Trainerinnnen und Trainern wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Arbeit.

Der 24 Fragen umfassende Erhebungsbogen wurde im März 2008 bundesweit an Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen versandt und durch eine Pressemitteilung begleitet. 86 Datensätze sind in die Auswertung eingegangen. Die Ergebnisse werden Anfang 2009 über eine Datenbank auf www.kompetenzz.de/digitale-integration recherchierbar sein.

Die Befragung ist Teil der Expertise "Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten in Deutschland", gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ausführliche Ergebnisse finden Sie unter:
www.kompetenzz.de/digitale-integration/primaererhebung
www.kompetenzz.de/Service/Flickenteppich

Ansprechpartnerin:
Ute Kempf
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Tel.: +49 521 106 73 48
E-Mail: kempf@kompetenzz.de

“Netze der nächsten Generation”

Der Unterausschuss Neue Medien diskutiert in einem öffentlichen Expertengespräch, welche Chancen und Herausforderungen sich aus der Weiterentwicklung der traditionellen auf die Netze der nächsten Generation (Next Generation Networks, „NGN“) ergeben.

Das beim Ausschuss für Kultur und Medien angesiedelte Gremium befasst sich mit der absehbaren Zusammenlegung der bisherigen einzelnen Telekommunikationsnetze und dazu eventuell erforderlichen Neuregulierungen bzw. gesetzgeberischen Maßnahmen. Außerdem soll die Notwendigkeit der Netzneutralität der Anbieter und der Qualitätssicherung für den Endkunden diskutiert werden. Weitere Punkte sind die Marktregulie­rung in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht sowie mögliche Wettbewerbsverzerrungen durch entstehende Konvergenzen. Darüber hinaus ist von Interesse, welche Folgen sich für die Medienwelt ergeben, ob durch die Bündelung von Diensten ein Verlust der Netzneutralität zu befürchten ist, und welche Finanzierungsmodelle zur Si­cherung der Standards im zunehmenden Datenverkehr in Frage kommen.

Als Experten sind eingeladen:

  • Rainer Fischbach, Informatikberater und Publizist
  • Dr. Iris Henseler-Unger, Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Post und Eisenbahnen, Bonn
  • Prof. Dr. Bernd Holznagel, Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Münster

Zeit: Donnerstag, 4. Dezember 2008
Ort: Paul-Löbe-Haus, Saal 4.400

Gäste werden gebeten, sich bis spätestens 2. Dezember unter Angabe von Name, Vorname und Geburtsdatum beim Sekretariat des Ausschusses telefonisch (030/ 227 37773) oder per E-Mail unter kulturausschuss@bundestag.de anzumelden.

Ansprechpartner:
Deutscher Bundestag
Presse und Kommunikation (PuK 1)
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: 030/ 227-37171
Fax: 030/ 227-36192

E-Government-Standards f. Wirtschaft u. Verwaltung in Europa

Umsetzung der EU-DLR und internationale Standards

E-Government-Standards sind Teil der Digitalen Infrastruktur für den Standort Deutschlands in einer Digitalen Gesellschaft: Das Thema des Kongresses behandelte die Herausforderungen verwaltungs- und länderübergreifender Standards unter Einbeziehung der Wirtschaft vor dem Hintergrund der anstehenden Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie. Im Mittelpunkt stand hierbei der Erfahrungsaustausch über Fragen der Interoperabilität von eGovernment-Lösungen: Was sind die Erfolgsfaktoren der Standardisierung und die Voraussetzungen für Interoperabilität zur weiteren Verwaltungsmodernisierung, Standortstärkung und die engere Zusammenarbeit mit Unternehmen?
In mehreren Fachforen diskutierten Experten unter anderem den Stand der Fachdatenstandards „XÖV“ und die im Rahmen von Deutschland-Online bereitgestellten Lösungen.

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Initiative D21 fordert Öffnung des Bildungssystems hin zur Digitalen Kompetenz

24. November 2008  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 24.11.2008.

Initiative D21 fordert Öffnung des Bildungssystems hin zur Digitalen Kompetenz

Veröffentlichung von Handlungsempfehlungen für den Einsatz von IKT im Unterricht / Initiative D21 stellt Forderung nach einem schlüssigen Gesamtkonzept für die Vermittlung der Digitalen Kompetenz

Berlin, 24. November 2008 – Die Initiative D21 begrüßt den Start der Nachwuchsinitiative „Erlebe IT“ auf dem 3. IT-Gipfel in Darmstadt, die die Idee des erfolgreichen Ambassador-Prgrammes der D21 aufgreift. Seit Beginn dieses Projektes im Jahr 2000 haben dabei über 1.500 Botschafter („Ambassadore“) aus Mitgliedsfirmen der Initiative D21 in Schulen für die Berufe und Studiengänge der Informationstechnologie geworben.

Mit Besorgnis nimmt die Initiative D21 dagegen zur Kenntnis, dass die Grundlagen für die Anwendung und Weiterentwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) – die Digitale Kompetenz – nach dem Bildungsgipfel auch auf dem IT-Gipfel nicht ausreichend diskutiert wurden.

Dabei sind die Auswirkungen durch den rasanten technischen Wandel auf die Gesellschaft weder aufhaltbar noch umkehrbar. Die Gesellschaft „digitalisiert“ sich immer mehr und die Initiative D21 sieht es als ihre Aufgabe, sie zu begleiten und mit Elan in die Zukunft zu führen. Ein Ziel muss dabei sein, ein schlüssiges Gesamtkonzept bei der Vermittlung der Digitalen Kompetenz, zu entwickeln, das derzeit so nicht vorhanden ist.

Forderungen aus D21-Projekt geben Richtung vor
Mit dem Projekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“ hat die Initiative D21 eine Plattform geschaffen, durch die die Entwicklungen im Kontext des Web 2.0 ideal in den Unterricht und die Schulorganisation eingebettet werden sollen. D21-Vizepräsident Hannes Schwaderer dazu: „Die neue Lehrergeneration ist mit IKT aufgewachsen und möchte diese in den Unterricht integrieren. Wir unterstützen Sie dabei mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln.“ Der vorhandene Enthusiasmus und Wille der Referendare/innen benötigt allerdings mehr Unterstützung, als nur eine Randnotiz auf dem IT-Gipfel zu sein. Nach Abschluss der Pilotphase 2008 haben sich daher für die Initiative D21 folgende Handlungsempfehlungen an die Beteiligten im Bildungssystem ergeben.

  1. In Deutschland ist eine stärkere Öffnung der staatlichen Schulen und des Curriculums im Hinblick auf die digitalen Technologien bzw. hin zu einem vernetzten, außerschulischen Wissen überfällig. Nur so kann der Tatsache, dass in Deutschland IKT kaum im Unterricht genutzt wird, und der Digitalen Spaltung entgegengewirkt werden.
  2. Zugleich müssen über den Gebrauch digitaler Anwendungen Eigeninitiative und -Verantwortung, Vernetzung und kooperatives Arbeiten sowie selbstorganisiertes (lebenslanges) Lernen als Schlüsselqualifikationen für Lehrende und Lernende fächerübergreifend gefördert werden.
  3. Separate „Computerräume“ und eine durch kommunale oder regionale Behörden verwaltete Medienausstattung sind aufgrund der Entwicklung von „Netbooks“, „Smartphones“ und „mobile Internet“ kaum noch zeitgemäß. Der nächste Schritt muss deshalb die sukzessive Einbindung und Nutzung der privaten IT-Ausstattung von Lehrkräften und Schüler/innen sein.
  4. Der Standort Deutschland ist auf die Zukunftsressourcen Wissen, Kreativität und Innovation angewiesen. Ein gesamtgesellschaftliches Klima, das neue Ideen und den Umgang mit virtuellen Gestaltungsräumen zum Experimentieren und Forschen schon im Kindesalter individuell fördert, ist entscheidend für den Erfolg künftiger Generationen und die Prosperität des Landes. Das Thema „Integration von digitalen Medien in Schule und Unterricht“ ist deshalb bei allen politischen Reformvorhaben im Bildungsbereich als strategische Basis mit einzuplanen.

Zur Umsetzung dieser Empfehlungen wird sich die Initiative D21 auch weiterhin mit Ihren Partnern aus Politik und Wirtschaft engagieren, um der Digitalen Gesellschaft in Deutschland den Weg zu ebnen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.initiatived21.de und auf dem Projektblog unter www.blog.initiatived21.de

Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de

Diese Presseinformation können Sie auch unter folgendem Link als PDF-Datei herunterladen:

081119_empfehlungen_digitale_kompetenz

„4. ePerformance Report – Sonderbericht zum 3. Nationalen IT-Gipfel“ vorgelegt

21. November 2008  
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Berlin / München / Darmstadt, 20. November 2008 – Deutschland agiert in einem weltweiten Informationsraum, der Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Damit die IKT-Branche im internationalen Wettbewerb in der Weltspitze positioniert wird, der IKT-Standort Deutschland gestärkt und eine nationale Strategie für den IKT-Standort sich erfolgversprechend in einer globalen vernetzten Wirtschaft mit hochkomplexen, interdependenten Wertschöpfungsketten behaupten kann, hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Herbst zwei mit Brancheninsidern hochkarätig besetzte Workshops sowie eine Befragung des exklusiven Expertenpanels im Rahmen des „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ durchgeführt.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Jochen Homann hierzu: „Wir streben an, dass IKT-Innovationen möglichst zuerst in unseren Anwenderunternehmen eingeführt werden, um die Position Deutschlands als Exportweltmeister weiter  stärken  zu können. Dafür brauchen wir eine starke heimische IKT-Wirtschaft.“

Nach Auffassung des befragten IKT-Expertenkreises, dem u.a. Vorstände und Geschäftsführer von Anbieter- und Anwenderunternehmen, führende Wissenschaftler sowie Präsidenten einschlägiger Fachverbände angehören, ist es wichtigstes Ziel im Zuge des IT-Gipfelprozesses, den IKT-Standort Deutschland an die Weltspitze zu führen. Dafür müssten erstens die infrastrukturellen Rahmenbedingungen optimiert werden, zweitens die Standortvorteile gesichert, drittens die Chancen in Wachstumsfeldern genutzt, viertens die internationale Wettbewerbsfähigkeit ausgebaut und fünftens bestehende Schwächen und künftige Standortrisiken minimiert werden. Dafür sei eine IKT-Strategie unter dem Motto „ICT made in Germany and applied in a global webciety“ zielführend.

Mehr Informationen zum „4. ePerformance Report – Sonderbericht zum Dritten Nationalen IT-Gipfel“ und den kostenlosen Download des Reports finden Sie unter: http://www.tns-infratest.com/marketing_tools/Monitoring_IK_Wirtschaft.asp

Ansprechpartner:

Dr. Sabine Graumann
TNS Infratest Forschung GmbH
Tel.: +49 (0)89 5600 1221
E-Mail: sabine.graumann@tns-infratest.com

Anselm Speich
Projektleiter Monitoring IuK-Wirtschaft
TNS Infratest Forschung GmbH
Tel.: +49 (0)89 5600 1123
E-Mail: anselm.speich@tns-infratest.com

Publikationen 2008

Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!

Deutschland ist auch nach Auskunft der PISA-Studie von 2006 immer noch das Land, in dem der Computer in der Schule am seltensten zum Einsatz kommt (Deutschland 31 % im Vergleich zum OECD-Durchschnitt von 56 %). Zwar lassen sich Zuwächse in der schulischen Computernutzung feststellen, sie bleiben jedoch hinter dem durchschnittlichen Zuwachs in der OECD zurück. „Wieder ist Deutschland dasjenige OECD-Land, in dem der Computer am seltensten als Lernwerkzeug im Unterricht eingesetzt wird“, heißt es in der Studie.

Das muss sich ändern. PC- und IT-Kompetenzen sind nicht nur unabdingbare Voraussetzungen für Innovationen und die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, sondern eröffnen gerade auch dem Einzelnen viele neue Chance und Möglichkeiten.

Internationale Untersuchungen belegen, dass Schülerinnen und Schüler, die im Unterricht regelmäßig und reflektiert den Computer nutzen, schneller und nachhaltiger lernen. Zwar wird seit einigen Jahren verstärkt die Anwendung neuer Medien im Unterricht öffentlich thematisiert, allerdings steht dabei in der Regel die Schaffung von IT-Infrastrukturen vor Ort oder die Vermittlung des Umgangs mit Standardanwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation im Vordergrund. Mehr...

Bewerbungsphase der Intel®-Leibniz-Challenge 2009 gestartet

17. November 2008  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 17.11.2008.

Bewerbungsphase der Intel®-Leibniz-Challenge 2009 gestartet

Nach den Erfolgen des Schülerwettbewerbs zur Förderung von Ingenieurberufen rechnen Intel, Leibniz Universität und die Initiative D21 mit noch mehr Schülergruppen aus ganz Deutschland

Berlin, 17. November 2008 – Im Februar 2009 startet die Intel®-Leibniz-Challenge 2009 (ILC). Der Wettbewerb wird veranstaltet von Intel, der Leibniz Universität und der Initiative D21 und hat sich zum Ziel gesetzt, Ingenieurberufe näher an Schülerinnen und Schüler heranzutragen und das Interesse an einem Ausbildungsweg in diesem Berufsfeld frühzeitig zu wecken. Im Zentrum des bereits zum dritten Mal ausgerichteten Wettbewerbs stehen daher Aufgaben aus Elektrotechnik und Physik. Schülergruppen aus ganz Deutschland  können sich für die Intel-Leibniz-Challenge 2009 bis spätestens 1. März auf www.intel-leibniz-challenge.de bewerben. Auf der Webseite finden Schüler und Lehrer auch das begleitende Onlineforum, in dem Experten alle Fragen rund um die ILC beantworten.

Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche der Klassenstufen 9 – 13 an Gymnasien, Gesamtschulen und den anderen weiterführenden Schulformen. Insgesamt werden bei der ILC 2009 vier Aufgaben jeweils im Monatsrhythmus gestellt. Für die aus 3 – 5 Schüler/innen bestehenden Gruppen gilt es dann, mit Schaltkreisen, Transistoren und elektromagnetischen Widerständen zu experimentieren. Dazu bekommen alle teilnehmenden Teams von der zweiten Aufgabe an einen Elektro-Baukasten gestellt. Den Gewinnern winken unter anderem ein Schnupperpraktikum im Entwicklungszentrum von Intel in Braunschweig sowie Stipendien an der Leibniz Universität Hannover. Zudem werden ebenfalls die zwei Schulen mit der höchsten erzielten Gesamtpunktzahl bzw. der meisten Anzahl von erfolgreich teilnehmenden Teams für ihr Engagement ausgezeichnet, und für alle Teilnehmer/innen ist ein Eintrag des Ergebnisses ins Zeugnis möglich. Eine zusätzliche Teilnahmemotivation stellen auch die Sachpreise des Notebookherstellers Lenovo dar.

„Als Präsidentin der Kultusministerkonferenz, bin ich stolz darauf, diesen innovativen Schülerwettbewerb als Schirmherrin begleiten zu können. Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg bei ihrem wichtigen Anliegen, Schüler zu einer Ausbildung in den Ingenieursberufen zu bewegen um damit dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzutreten!“ sagt Annegret Kramp-Karrenbauer, die die Schirmherrschaft am Ende des Jahres an ihren Amtsnachfolger Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, übergeben wird.

Mehrwert für Schule und Schüler
Die Intel-Leibniz-Challenge verfolgt einen mehrdimensionalen Ansatz. „Unsere Mitarbeiter entwickeln konkrete Aufgaben aus der alltäglichen Arbeit von Ingenieuren. Durch diesen hohen Praxisbezug werden die beruflichen Herausforderungen eines Ingenieurs für Schülerinnen und Schüler glaubhaft vermittelt und rücken so in den Vorstellungshorizont für die später Berufswahl.  Deshalb, und dank der gestiegenen Popularität der ILC, bin ich zuversichtlich, dass diesmal noch mehr angehende Ingenieurinnen und Ingenieure mitmachen werden, als in den letzten Jahren“, erläutert Nikolaus Lange, Entwicklungsleiter von Intel in Deutschland. Unterstützt wird das Konzept auch durch ein faires Punktesystem das zur anhaltenden Teilnahme motiviert:  Die drei besten der vier Aufgaben werden voll bewertet, die Vierte bei Punktegleichstand mit 40%. Die jeweils mehrwöchige detaillierte Auseinandersetzung mit den Aufgaben und den online veröffentlichten Lösungen weckt zusammen mit den positiven Erfahrungen aus der Teamarbeit ein bleibendes Interesse an der Themenwelt des Wettbewerbs. Aufgabenstellung und  -abgabe erfolgen vollständig über das Internet, so dass jedes Schülerteam von zuhause aus arbeiten kann. Die Aufgaben eignen sich zudem zur Nutzung als Lehrstoff: Sie werden exakt über ein Schulhalbjahr verteilt und mit ausführlicher Lösung veröffentlicht. Je nach Bundesland kann die Teilnahme an der ILC außerdem prinzipiell als Schul-AG, als integraler Bestandteil des Unterrichts, als fünftes Abitur-Prüfungsfach oder auch als Facharbeit genutzt werden.

Die Intel-Leibniz-Challenge geht ins dritte Jahr
Auch Dr. Dieter Lohse, Projektleiter auf Seiten der Leibniz Universität, blickt hoffnungsfroh auf die nunmehr dritte Auflage des Schülerwettbewerbs: „Von Anfang an haben wir bei der Ausarbeitung des didaktischen Konzepts mit Intel an einem Strang gezogen. Wir sind unserer Idee der Verknüpfung von Wettbewerb und häuslicher Beschäftigung absolut treu geblieben, und im direkten Dialog mit den ehemaligen Teams und zahlreichen Lehrkräften haben wir versucht, alle Anregungen zu berücksichtigen, um den Wettbewerb noch runder zu gestalten. Wir freuen uns alle, dass es nun wieder losgeht!“
Bereits im ersten Halbjahr 2007 führten Intel und die Leibniz Universität den Wettbewerb auf Landesebene in Niedersachsen mit großem Erfolg durch: 442 TeilnehmerIn-nen in 129 Schülergruppen aus 86 Schulen stellten sich den Aufgaben. Die positiven Erfahrungen in Niedersachsen veranlassten Intel und die Leibniz Universität, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren und gemeinsam mit der Initiative D21 das Projekt im Jahr 2008 für ganz Deutschland zu realisieren. Das Ergebnis: 2.768 TeilnehmerInnen in 719 Teams von 483 Schulen.

Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen.

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und http://blogs.intel.com.

Pressekontakt:
Daniel Ott
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e. V.
Tel:  +49 (0)30-526 87 22 - 55
Fax: +49 (0)30-526 87 22 - 60
E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de

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