Attraktive Arbeitsplätze in der IKT-Wirtschaft
Fast alle Verbände und Forschungseinrichtungen weisen auf einen eklatanten Mangel an Fachkräften im Ingenieurwesen und IT-Bereich hin, der sich künftig sogar noch verstärken soll. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Studierendenanfängerzahlen etwa in der Informatik im vergangenen Jahr an den deutschen Universitäten und Fachhochschulen um fünf Prozent gesunken. Der Fachkräftemangel stellt damit schon heute ein erhebliches Wachstumshemmnis sowohl für die IKT-Wirtschaft als auch für viele Anwenderbranchen dar. Gleichzeitig gibt es jedoch gerade in diesen Berufsfeldern eine im Hinblick auf diese Aussage erstaunlich hohe Zahl von Erwerbslosen. Diese Diskrepanz weist auf ein stark verändertes Anforderungsprofil in der heutigen IT-Berufswelt hin.
Im Rahmen einer bundesweiten Studie soll daher gemeinsam mit Partnern untersucht werden, wie viel Nachwuchs der IKT-Standort Deutschland benötigt und welche Qualifikation dieser aufweisen muss.
Darüber hinaus führte die Initiative D21 erstmals in einer größeren Aktion gemeinsam mit ihren Mitgliedern, politischen Partnern und dem VDE einen Kongress mit dem Titel "Unsere Zukunft in IKT" auf der CeBIT 2008 durch.
Über 700 Studierende aus den Bereichen der Informatik sowie Elektrotechnik, aber auch Quereinsteiger im IKT-Umfeld konnten auf diese Weise erreicht und darin bestätigt werden, ihr Studium zu beenden, um hervorragende und für den Standort Deutschland wichtige Berufe ergreifen zu können. In lebhaften Diskussionen haben sich die Studierenden direkt mit Unternehmenschefs und Gewerkschaftsvertretern über die IKT-Zukunftschancen austauschen und in praxisnahen parallelen Foren noch einmal gezielte Nachfragen stellen können.
Download - Flyer "Unsere Zukunft in IKT" (CeBIT 2008) (pdf-Datei, 683 KB)
Vom Erfolg bestätigt, ist daher für die CeBIT 2009 eine Neuauflage dieser Veranstaltung geplant, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Arbeiten in IKT-Zukunftsfeldern auseinandersetzen wird. Den Studierenden werden Bereiche wie IKT-Konvergenz bzw. deren Anwendungen vorgestellt.
IT-Roadmap zur gesellschaftlichen Integration
Die Bundesregierung hat die gesellschaftliche Integration als Schlüsselaufgabe definiert, wobei „Integration“ hierbei als Querschnittsaufgabe zu sehen ist, die alle Politik- und Lebensbereiche umfasst: Vom Kindergarten über die Schule bis ins Berufsleben und hin zum Rentnerdasein. Auf dem Integrationsgipfel 2006 der Bundesregierung wurde beschlossen, in sechs thematischen Arbeitsgruppen wie Bildung und Ausbildung, Mädchen und Frauen sowie Sprache und Integration vor Ort tätig zu werden. Aus Sicht der Initiative D21 wird das Potenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien noch nicht hinreichend eingesetzt, um die Sprachkompetenz sowie die beruflichen und gesellschaftlichen Chancen von Personen mit Migrationshintergrund zu verbessern.
Begleitend zum nationalen Integrationsplan gab die Initiative D21 der Bundesregierung daher eine IT-Roadmap "E-Integration" an die Hand, die innerhalb eines halben Jahres erarbeitet und veröffentlicht wurde. Hierin werden herausragende Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen gemäß der Arbeitsgruppen des Nationalen Integrationsplans aufgeführt, wie die Integration in Deutschland mit Hilfe der digitalen Medien erfolgreich vorangetrieben werden kann. Neue Wege der Integrationsarbeit wurden dabei aufgezeigt und im Rahmen einer Pressekonferenz am 13. Dezember 2007 mit Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer der Öffentlichkeit präsentiert.
Die IT-Roadmap „E-Integration“ empfiehlt sich als Nachschlagewerk für Politikerinnen und Politiker, Integrationsbeauftragte der Länder sowie zur Unterstützung für Entscheidungsprozesse in Unternehmen und Einrichtungen. Die Nachfrage nach dieser Publikation war so groß, dass die 1. Auflage bereits zwei Monate nach Erscheinen vergriffen war.

Download (PDF-Datei, 1620 kb)
Die IT-Roadmap „E-Integration“ stellt Positivbeispiele des Einsatzes der digitalen Medien bei und für Personen mit Migrationshintergrund dar, sie gibt jedoch keine Information über das Internetnutzungsverhalten dieser Bevölkerungsgruppe. Aus diesem Grund hat die Initiative D21 eine Sonderstudie zum (N)ONLINER Atlas durchgeführt, die Aufschluss über die Onliner- und Offlinerstrukturen bei den Personen mit Migrationshintergrund gibt. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden die Ergebnisse am 18. September 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Storm: Wir fördern das Internet der Zukunft
30. Oktober 2008
Abgelegt unter News
Parlamentarischer Staatssekretär gibt Startschuss für neues Projekt G-Lab.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Andreas Storm, hat am Donnerstag in Darmstadt das Projekt Germany-Lab (G-Lab) gestartet. "Wir werden das Internet der Zukunft mit gestalten", so Storm. G-Lab ist die nationale Forschungsplattform, die sich mit der Zukunft des Internets beschäftigt: Neue Internet-Dienste und –Anwendungen stellen wachsende Ansprüche an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität der Netze. Insgesamt fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt mit 3,8 Millionen Euro. Beteiligt sind neben der Technischen Universität Darmstadt fünf weitere deutsche Hochschulen. Storm: "Die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit ihrer TU, der Hochschule sowie zahlreichen renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen bietet eine optimale Basis dafür, dass Forschungsergebnisse schnell in innovative Produkte umgesetzt werden."
Das Internet wird sich in den kommenden Jahren rasant weiterentwickeln, neue Anforderungen an die Anwendungen werden gestellt. Auf internationaler Ebene arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an dieser Entwicklung. "Wir wollen mit unserer Förderung zeigen, dass wir eine deutsche Antwort auf die Aktivitäten zum Internet der Zukunft in den USA haben", sagte Storm. "Deswegen beabsichtigt das Bundesforschungsministerium mit einer zweiten Phase insgesamt rund 11 Millionen Euro für das das G-Lab bereitzustellen."
Ein wichtiger Trend in der Zukunft des Internets wird das "Internet der Dinge" sein. In den Bereichen Automatisierung, Automobilindustrie, Logistik und Medizintechnik spielen innovative Produkte mit integrierter Informationstechnik eine immer größere Rolle, beispielsweise in der Logistik: Die Distanzen werden immer größer, die Warenflüsse immer komplexer. Entscheidend ist, dass man stets weiß, wo und in welchem Zustand sich die Waren befinden, dass sie also miteinander kommunizieren. Storm: "Nur wenn es uns gelingt, unsere technologische Spitzenstellung in diesem Bereich zu behaupten und die Systeme im Sinne eines "Internet der Dinge" zu vernetzen, wird Deutschland seine Exporterfolge behaupten können." Das "Internet der Dinge" werde auch auf dem 3. IT-Gipfel der Bundeskanzlerin in Darmstadt eine wichtige Rolle spielen.
Am Donnerstag hat zudem der Feldafinger Kreis seine aktuelle Studie mit Trends und Handlungsempfehlungen zur "Forschung für die Internet-Gesellschaft" vorgestellt. Andreas Storm dankte den Mitgliedern für die wegweisende Studie auf dem Gebiet der Informationstechnologie. Der Feldafinger Kreis besteht aus je sechs Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft und entwickelt Strategien für den Forschungsstandort Deutschland im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien.
Ansprechpartner:
BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Telefon: (030) 18 57 - 50 50
E-Mail: presse(at)bmbf.bund.de
Staatsminister Neumann eröffnet Jugendmedientage in Mainz
30. Oktober 2008
Abgelegt unter News
In seiner Rede betonte er: "Der Staat hat die verfassungsrechtlich verankerte Pflicht, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein qualitativ hochwertiges Angebot freier Medienanbieter ermöglichen.
Denn freie Medien dienen nicht nur der Information und Kommunikation der Individuen, sondern auch der demokratischen Meinungs- und Willensbildung in Gesellschaft und Staat. Sie sind damit ein öffentliches, für die Demokratie lebensnotwendiges Gut. Information, Kommunikation, Meinungs- und Willensbildung gewährleisten Medien aber lediglich dann in angemessener Weise, wenn sie ein hohes Qualitätsniveau erreichen.
Nur wenn gesellschaftliche und politische Debatten fundiert geführt werden, können die Bürgerinnen und Bürger von ihren demokratischen Mitwirkungsrechten in vollem Umfang Gebrauch machen.
Die Bundesregierung nimmt ihre Aufgabe, gute Rahmenbedingungen für ein qualitativ hochwertiges Medienangebot zu setzen, durch eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen wahr. Sie reichen von der Sicherung des diskriminierungsfreien technischen Zugangs von Programmanbietern und Nutzern zu Übertragungsnetzen und Plattformen über die Modernisierung des Urheberrechts bis zur Förderung der Medienkompetenz."
Kulturstaatsminister Bernd Neumann kündigte an, dem Deutschen Bundestag demnächst den Medienbericht der Bundesregierung vorzulegen: "Dieser dann auch der breiten Öffentlichkeit zugängliche Bericht wird die Förderung der Qualität von Medienangeboten als ein Grundprinzip der Medien- und Kommunikationspolitik der Bundesregierung benennen und die sich daraus ergebenden konkreten Schlussfolgerungen im Detail beschreiben."
Die bundesweiten Jugendmedientage gelten als größter Nachwuchsjournalistenkongress in Europa und werden einmal im Jahr von der Jugendpresse Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung organisiert. Die diesjährige Tagung steht unter dem Motto "Bilder bewegen - Televisionen in Eigenregie" und findet beim ZDF in Mainz bis zum 2. November statt. Dabei treffen rund 500 junge Medienmacher auf Medienprofis und setzen sich unter anderem kritisch mit dem aktuellen Fernsehprogramm auseinander, erörtern Fragen nach Qualität und Quote und diskutieren neue Trends in der Medienwelt. Die diesjährigen Jugendmedientage stehen unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Bernd Neumann und ZDF-Intendant Markus Schächter.
Weitere Informationen unter: www.jugendmedientage.de
Ansprechpartner:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Telefon: 03018 272 - 0
E-Mail: InternetPost(at)bundesregierung.de
Der Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann hat heute die Jugendmedientage in Mainz eröffnet.
30. Oktober 2008
Abgelegt unter News
In seiner Rede betonte er: "Der Staat hat die verfassungsrechtlich verankerte Pflicht, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein qualitativ hochwertiges Angebot freier Medienanbieter ermöglichen.
Denn freie Medien dienen nicht nur der Information und Kommunikation der Individuen, sondern auch der demokratischen Meinungs- und Willensbildung in Gesellschaft und Staat. Sie sind damit ein öffentliches, für die Demokratie lebensnotwendiges Gut. Information, Kommunikation, Meinungs- und Willensbildung gewährleisten Medien aber lediglich dann in angemessener Weise, wenn sie ein hohes Qualitätsniveau erreichen.
Nur wenn gesellschaftliche und politische Debatten fundiert geführt werden, können die Bürgerinnen und Bürger von ihren demokratischen Mitwirkungsrechten in vollem Umfang Gebrauch machen.
Die Bundesregierung nimmt ihre Aufgabe, gute Rahmenbedingungen für ein qualitativ hochwertiges Medienangebot zu setzen, durch eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen wahr. Sie reichen von der Sicherung des diskriminierungsfreien technischen Zugangs von Programmanbietern und Nutzern zu Übertragungsnetzen und Plattformen über die Modernisierung des Urheberrechts bis zur Förderung der Medienkompetenz."
Kulturstaatsminister Bernd Neumann kündigte an, dem Deutschen Bundestag demnächst den Medienbericht der Bundesregierung vorzulegen: "Dieser dann auch der breiten Öffentlichkeit zugängliche Bericht wird die Förderung der Qualität von Medienangeboten als ein Grundprinzip der Medien- und Kommunikationspolitik der Bundesregierung benennen und die sich daraus ergebenden konkreten Schlussfolgerungen im Detail beschreiben."
Die bundesweiten Jugendmedientage gelten als größter Nachwuchsjournalistenkongress in Europa und werden einmal im Jahr von der Jugendpresse Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung organisiert. Die diesjährige Tagung steht unter dem Motto "Bilder bewegen - Televisionen in Eigenregie" und findet beim ZDF in Mainz bis zum 2. November statt. Dabei treffen rund 500 junge Medienmacher auf Medienprofis und setzen sich unter anderem kritisch mit dem aktuellen Fernsehprogramm auseinander, erörtern Fragen nach Qualität und Quote und diskutieren neue Trends in der Medienwelt. Die diesjährigen Jugendmedientage stehen unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Bernd Neumann und ZDF-Intendant Markus Schächter.
Weitere Informationen unter: www.jugendmedientage.de
Ansprechpartner:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Telefon: 03018 272 - 0
E-Mail: InternetPost(at)bundesregierung.de
Schulhomepage AWARD startet am 1. Februar 2009
29. Oktober 2008
Abgelegt unter News
Schulhomepage AWARD zeigt Innovations- und Einsatzbereitschaft von Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am 1. Februar 2009 startet bereits zum fünften Mal der Schulhomepage AWARD auf www.schulhomepage.de.
Mit einer Schulhomepage nutzen inzwischen die meisten Schulen die Möglichkeit, sich innovativ in einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine Schulhomepage bietet außerdem jeder Schule eine exzellente Möglichkeit Schülern den Umgang mit neuen Medien zu vermitteln.
Die Erstellung der Schulhomepage erfolgt fast immer im Rahmen von freiwilligen AGs, in denen sich Schüler und Lehrer über den regulären Unterricht hinaus einsetzen.
Ziel des Schulhomepage AWARDs ist es daher die vielen hervorragenden Leistungen und den großen Einsatz der Schüler und Lehrer für Schulhomepages zu würdigen und die besten Internetpräsenzen zu prämieren.
2008 haben bereits 413 Schulen am Schulhomepage AWARD teilgenommen. Als Preise sind hochwertige Software und Bargeld ausgelobt. Anmeldeschluss: 20.01.2009.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.schulhomepage.de/topliste/award/
Ansprechpartner:
Herr Markus Dange
E-Mail: markusdange(at)t-online.de
Internet: http://www.schulhomepage.de
Beratung auf einen Klick für Wissenschaftlernachwuchs gestartet
28. Oktober 2008
Abgelegt unter News
Internetportal KISSWIN bietet Informationen für Karrierewege und Förderung.
Wo bewerbe ich mich für ein Forschungsstipendium? Wer bietet die passende Nachwuchsförderung an? Fragen wie diese beantwortet das Kommunikations- und Informationssystem "Wissenschaftlicher Nachwuchs" (KISSWIN). "Deutschland bietet attraktive Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Um die Chancen der jungen Forscherinnen und Forscher weiter zu verbessern, wollen wir ihnen mit einem neuen Beratungsportal umfassende Informationen zu Karrierewegen und Fördermöglichkeiten zur Verfügung stellen", sagte Michael Thielen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Dienstag in Berlin. Das BMBF hat im Rahmen der Konferenz "Lust auf wissenschaftliche Karriere in Deutschland! Wege, Förderungen und Netzwerke im Überblick" KISSWIN gestartet. Das Portal bietet neben Informationen zu wissenschaftlichen Karrierewegen und Fördermöglichkeiten auch die Beratung durch Expertinnen und Experten an. "Mit dem neuen Internetportal und dem Beratungsservice steht nun ein Instrument zur Verfügung, mit dem sich alle Interessierten im In- und Ausland schnell und problemlos über das umfangreiche Förderspektrum in Deutschland informieren können", so Thielen.
Das Portal gibt es in deutscher und englischer Sprache. Es soll zur zentralen und unabhängigen Anlaufstelle für angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgebaut werden. KISSWIN bietet neben einem Internetportal einen Mail- und Telefonservice, über den junge Forscherinnen und Forscher individuell beraten werden und Antworten auf ihre Fragen rund um die Themen Karriere und Förderung in der deutschen Forschungslandschaft bekommen. Das BMBF fördert das Projekt KISSWIN in seiner Startphase bis Ende Oktober 2010 mit insgesamt 1,4 Millionen Euro. KISSWIN wird vom Zentrum für Lern- und Wissensmanagement und Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau (ZLW/IMA) der RWTH Aachen betrieben.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.KISSWIN.de.
Ansprechpartner:
BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Telefon: (030) 18 57 - 50 50
E-Mail: presse(at)bmbf.bund.de
Beispiele erfolgreicher Förderung
28. Oktober 2008
Abgelegt unter News
Die Abschlussfeier zum Projekt „Mädchen wählen Technik“ am 19. November 2008 in Dortmund präsentiert rund 80 Schulprojekte zur Mädchentechnikförderung.
„An vielen Schulen in Nordrhein-Westfalen gibt es bereits erfolgreiche Ideen, Initiativen, Aktionen und Projekte mit dem Ziel, die Technikorientierung von Mädchen hinsichtlich ihrer Berufswahl zu stärken.“ Diese, im Jahr 2007 noch als Anspruch formulierte Aussage konnte die in jenem Jahr gestartete Initiative „Mädchen wählen Technik“ eindrucksvoll bestätigen. Zum Abschluss kann das Projekt der Stiftung Partner für Schule NRW und der nordrhein-westfälischen Ministerien für Schule und Weiterbildung sowie für Generationen, Familien, Frauen und Integration mit einer einzigartigen Sammlung von rund 80 Unterrichtsprojekten zur Mädchentechnikförderung aufwarten. Alle Schulformen sind dabei vertreten.
Am 19. November 2008, von 13:00 bis 16:30 Uhr feiert das Projekt im Westfälischem Landesmuseum Zeche Zollern in Dortmund seinen Abschluss. Dabei werden die im Projekt entwickelten Unterrichtseinheiten und Transfermaterialien erstmals öffentlich vorgestellt. Schulministerin Barbara Sommer und Armin Laschet, Minister für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen werden 15, von einer Fachjury ausgewählte Schulprojekte prämieren. Prof. Barbara Schwarze vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity- Chancengleichheit, wird unter dem Motto "Zeit dass sich was dreht" einen fachlichen Austausch anstoßen. Impulse zur Technikförderung 2009 präsentieren Projektleiterin Manuela Demant und Stephanie Hendriks in ihrer Ergebniszusammenfassung von „Mädchen wählen Technik“.
Die Feier gibt einen Rückblick auf Multiplikatorenschulungen und Qualifizierungsangebote zu Themen wie „Projektmanagement an Schulen“, „Ideen für die Unterrichtspraxis“, „Geschlechtergerechter Unterricht“ oder „Elternarbeit“. Die Qualifizierungen, wie auch die Unterrichtseinheiten und Transfermaterialien werden auf einer Projekt-Transfer-Plattform im Internet dokumentiert, die im Anschluss an die Veranstaltung eingerichtet wird.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis zum 10. November 2008 über das Online-Formular an.
Veranstaltungsprogramm und -anmeldung:
http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/maedchenwaehlentechnik_abschlussveranstaltung.php
Mädchen wählen Technik
http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/maedchenwaehlentechnik.php
Ansprechpartner:
Partner für Schule NRW
Stiftung der Wirtschaft und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Frau Manuela Demant (Projektleiterin)
Telefon: 0211 91312-501
E-Mail: demant(at)partner-fuer-schule.nrw.de
Internet: www.partner-fuer-schule.nrw.de
Männer und Frauen nutzen das mobile Internet deutlich unterschiedlich
28. Oktober 2008
Abgelegt unter News
Aktuelle Ergebnisse aus der „Mobile Internet Benchmarking Studie 2008“.
Bei der Nutzung von Informations- und Download-Diensten im mobilen Internet sind Männer und Frauen deutlich unterschiedlich unterwegs. Während die klassischen Internetdienste wie Suchmaschinen, E-Mail-Portale oder beispielsweise der Wetterbericht von beiden Geschlechtern gleichermaßen genutzt werden, nutzen männliche Nutzer deutlich häufiger als Frauen das mobile Internet zur Beschaffung aktueller Nachrichten. Dies betrifft insbesondere das Abrufen tagesaktueller Nachrichten, Sportnachrichten sowie Aktienkurse / Finanznachrichten. Das sind die aktuellen Ergebnisse einer Auswertung von Befragungsdaten, die im Rahmen der „Mobile Internet Benchmarking Studie 2008“ von TNS Infratest gewonnen wurden. Das Projekt läuft seit Juli 2008 als kontinuierliches Tracking mit dem Ziel, Nutzer im mobilen Internet zu beschreiben. Die Nutzer werden dabei direkt auf ihrem Handy im mobilen Internet befragt. Der Auswertung liegen 642 Interviews mit Nutzern verschiedener mobiler Internetportale zugrunde, die in den Monaten Juli bis September 2008 befragt wurden.
Erstaunlich anders ist das Verhalten bei der Nutzung von Download-Diensten, die von Frauen tendenziell intensiver aufgesucht werden. So gaben 70 Prozent der befragten Frauen an, über das mobile Internet bereits mindestens einmal ein Spiel auf ihr Handy geladen zu haben, während dies nur 59 Prozent der männlichen Handy-Nutzer bestätigen. Stärker noch der Unterschied bei den Download-Diensten für Klingeltöne und Musiktitel wo der Nutzungsanteil der Frauen jeweils um 20 Prozentpunkte über dem der Männer liegt.
Allerdings stellen Frauen erst rund ein Viertel der derzeitigen Nutzer im mobilen Internet im deutschsprachigen Raum. Mit durchschnittlich 30 Jahren sind sie dabei drei Jahre jünger als die männlichen Nutzer.
Das wesentliche Ergebnis dieser Analyse liegt dabei in der Erkenntnis, dass es sich bei beiden Geschlechtern zwar um Early Adopters handelt, die tendenziell eher jünger, besser gebildet sind, ein überdurchschnittliches Haushaltseinkommen haben und neuen Medien und Technologien gegenüber sehr offen sind, diese aber doch auffällig geschlechtsspezifische Unterschiede in ihrer Nutzungspräferenz zeigen. Insbesondere die hohe Affinität der weiblichen Nutzer zu Download-Diensten war im Vorfeld der Analysen in dieser deutlichen Ausprägung nicht erwartet worden.
„So ist diese Auswertung ein erneuter Beleg dafür, dass unterschiedliches Nutzungsverhalten von entsprechenden Vermarktungsstrategien und Werbemaßnahmen aufgegriffen und begleitet werden muss“, so Ulrich Maier, Teamleiter bei TNS Infratest und verantwortlicher Studienleiter des Benchmarking Projektes. „Zielgruppenspezifische Analysen des Werberaumes helfen Streuverluste zu vermeiden und die Ansprache bestehender und neuer Kunden zu optimieren.“
Unternehmen, die an der Benchmarking Studie teilnehmen möchten und weitere Informationen zum Projektdesign wünschen, wenden sich an Ulrich.Maier(at)tns-infratest.com.
Ansprechpartner:
TNS Infratest
Ulrich Maier
Telefon: +49 (0)521 9257 341
E-Mail: ulrich.maier(at)tns-infratest.com
Internet: www.tns-infratest.com
1. Berliner Tag der Barrierefreiheit
23. Oktober 2008
Abgelegt unter News
Technologie ohne Grenzen Erleben - Nutzen - Gewinnen.
Im Rahmen des Stadtfestivals Netd@ys Berlin Europa 2008 am 15. November 2008 veranstaltet "barrierefrei kommunizieren!", als Projekt des tjfbv e.V., gemeinsam mit dem Netdays Berlin e.V. den 1. Berliner Tag der Barrierefreiheit O8.
Am Samstag, 15. November 2008 lädt im Internationalen KulturCentrum ufaFabrik der Technische Jugendfreizeit und Bildungsverein (tjbv e. V.) gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Distribution von unterstützenden und allgemeinen Computertechnologien, der freien Wirtschaft und Selbsthilfeverbänden alle Interessierten ein, spielerisch und aktiv in das Thema Barrierefreiheit einzutauchen.
Von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr wird ein Erlebnisparcours unterstützender und innovativer Computertechnologien Jedem die Möglichkeit bieten, einen spannenden Einblick in die Welt der unterstützenden Technologien zu bekommen. Vom Moorhuhn schießen mit einer Augensteuerung, über die rasante Fahrt mit einem E- Rollstuhlsimulator, gibt es eine Menge zu erleben und zu erfahren.
Barrieren werden vorgeschaltet, um zu erleben, wie sie mit Hilfe von Technologien abgebaut werden können. Spezielle Hilfsmittel (z.B. eine Mundmaus) werden genauso Bestandteil des Parcours sein, wie sich in der Forschung befindende Technologien (z.B. gestengesteuerte Multimediaoberflächen a lá Minority Report).
Neben dem aktiven Erleben finden begleitend zum Parcours Kurzvorträge zu verschiedenen Themenschwerpunkten statt und es werden Filmclips gezeigt. Seien Sie herzlich eingeladen zum Ausprobieren, Eintauchen und Staunen am 1. Berliner Tag der Barrierefreiheit!
Anmeldung und Informationen unter:
Telefon: 030 / 756 89 20
E-Mail: festival@netdays-berlin.de
Veranstaltungsort:
UfaFabrik Berlin
Viktoriastr. 10 - 182105 Berlin
Ansprechpartner:
Edeltraut Hanfland
tjfbv e. V.
Telefon: +49(0)30 20 60 89 0
E-Mail:e.hanfland@tjfbv.de
www.tjfbv.de





