Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie startet Technologiewettbewerb “THESEUS MITTELSTAND 2009″

30. Juli 2008  
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Im Rahmen des Leuchtturmprojektes THESEUS startet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Technologiewettbewerb "THESEUS MITTELSTAND 2009".

Mit dem Wettbewerb erhalten kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland die Chance, das Internet der Zukunft mit zu gestalten. Sehr frühzeitig bekommen kleine und mittlere Unternehmen so die Gelegenheit, an ersten Ergebnissen aus THESEUS zu partizipieren. So können sie auf deren Grundlage ihre eigenen innovativen Technologien für neue Produkte und Verfahren entwickeln und erproben. Ein Hauptschwerpunkt wird die Schaffung neuer Dienste und Geschäftsmodelle sein. Für THESEUS MITTELSTAND stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Fördermittel in Höhe von ca. 10 Mio. Euro zur Verfügung. Projektskizzen können ab sofort bis zum 1. Dezember 2008 eingereicht werden.

Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: "Das auf dem IT-Gipfel beschlossene Leuchtturmprojekt THESEUS schafft die Grundlage für das Internet der Zukunft, bei dem neue Dienste im Mittelpunkt stehen. Mit dem Wettbewerb THESEUS MITTELSTAND wollen wir Kreativität und Leistungsfähigkeit von kleineren und mittleren Unternehmen bei der Technologie- und Marktentwicklung stärker einbeziehen. Ich erwarte, dass gerade auch dadurch die gewünschten Impulse von THESEUS für mehr Innovationen sowie für mehr Wachstum und Beschäftigung am Standort Deutschland ausgehen."

Mit THESEUS-MITTELSTAND fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der mittelständischen Wirtschaft mit Bezug zu THESEUS. Zielgruppe des Wettbewerbs sind kleinere und mittlere Unternehmen, die ihre Projekte einzeln oder im Verbund mit Forschungspartnern oder weiteren KMUs durchführen wollen. THESEUS-MITTELSTAND wird in enger Zusammenarbeit mit dem bereits bestehenden THESEUS-Konsortium durchgeführt. Die Gewinner des Wettbewerbes erhalten die Möglichkeit, ihre Projektidee in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen des THESEUS-Konsortiums umzusetzen. Hierzu werden den Interessenten erste Zwischenergebnisse, die auf der Entwicklung und Erprobung von Basistechnologien und Anwendungsszenarien aus den laufenden THESEUS-Arbeiten beruhen, durch das THESEUS-Konsortium zur Verfügung gestellt. Daran anknüpfend können zusätzliche Anwendungsfelder, z.B. neue internetbasierte Dienste, entwickelt und/oder bestehende Basistechnologien erweitert werden.

Weitere Informationen und Hinweise zum Wettbewerb finden Sie unter http://theseus-programm.de/mittelstand

Ansprechpartner:
THESEUS-Pressebüro
Tel.: 030 - 700 186 825
E-Mail: info(at)theseus-programm.de

340 Einreichungen beim Wettbewerb für barrierefreie Webgestaltung

28. Juli 2008  
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Erweitertes Testverfahren lockt elf Prozent Web 2.0-Angebote

Das erweiterte Testverfahren wirkt: Bei der BIENE 2008 lockt die neugeschaffene Kategorie „Gemeinschafts- und Interaktionsangebote“ auf Anhieb elf Prozent Web 2.0-Angebote. Insgesamt freuen sich die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen als Veranstalter über 340 Bewerber. In den weiteren drei Kategorien häufen sich die Webseiten mit einer oder mehreren Web 2.0-Funktionalitäten – 15 Prozent erlauben den Nutzern, eigene Inhalte zu veröffentlichen, oder haben Videos eingebunden, 13 Prozent bieten Kommentarfunktionen. „Die Zahlen belegen, wie weit sich die Welt des barrierefreien Internet insgesamt Richtung WEB 2.0 entwickelt hat“, kommentiert Iris Cornelssen, Projektleiterin bei der Aktion Mensch.

Ebenso stellen sich immer mehr umfangreiche Angebote dem bedeutendsten Wett-bewerb für barrierefreie Internetseiten im deutschsprachigen Raum: 60 Prozent gehen als „komplexes Angebot“ mit umfassenden Inhalten und zahlreichen Funktionen an den Start. Zehn Prozent erfüllten sogar die Voraussetzung, in die Kategorie „Einkaufs- und Transaktionsangebote“ aufgenommen zu werden. „Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Prüfverfahrens bietet die BIENE eine gute, wenn nicht gar die einzige Orientierung für Agenturen und Anbieter, die gerne neue Funktionalitäten einsetzen möchten“, erläutert Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen.
Rekordbeteiligung aus Österreich

Auch außerhalb Deutschlands ist die BIENE bekannt: Aus Österreich wurden 25 Webseiten gemeldet – das ist neuer Rekord! - die Schweiz ist mit zwei, Italien, Tschechien und Russland jeweils mit einem Angebot dabei. „Die Zahlen, aber auch mitgeschickte Kommentare zeigen, dass die BIENE ein grenzüberschreitender Wettbewerb der Ideen und ein Marktplatz der Entwicklungen und Erfahrungen geworden ist“, freut sich Iris Cornelssen. Und dies nicht nur bei Agenturen und Anbietern, sondern auch bei den Nutzern.

Denn 35 Prozent der Einreichungen 2008 sind Nutzer-Vorschläge. „Die Themen der eingereichten Webseiten sind so vielfältig wie das Leben im und außerhalb des Internet“, beschreibt Jutta Croll. Eine erste Sichtung zeige auch, dass Nutzer sehr gut einschätzen könnten, ob ein Angebot barrierefrei sei oder nicht.

Einen weiteren Trend aus den Einreichungen macht Iris Cornelssen aus: „Neben den zur Barrierefreiheit verpflichteten Behörden und öffentlichen Anbietern gehen vor allem hochwertige Dienstleister wie Banken und Touristikunternehmen an den Start.“ Dies beweise, dass Barrierefreiheit im Internet in manchen Branchen mittlerweile vom wirtschaftlich interessanten Alleinstellungsmerkmal zum allgemeinen Standard geworden sei.
Mehrstufiges Testverfahren

In den kommenden Monaten entscheiden der Fachliche Beirat und eine prominent besetzte Jury in einem mehrstufigen Prozess, welche Anbieter oder Gestalter tatsächlich eine BIENE mit nach Hause nehmen dürfen. Im Fachlichen Beirat der BIENE haben Experten mit und ohne Behinderung die Grundlagen für das umfangreiche, mehrstufige Testverfahren erarbeitet. An dessen Ende steht ein Praxistest durch Menschen mit Behinderungen. „Angebote, die die Anforderungen dieses Verfahrens erfüllen, qualifizieren sich nicht nur für das Finale, sondern gehören bereits zu den besten barrierefreien Webseiten im deutschsprachigen Raum“, erklärt Jutta Croll.

Eine BIENE erhalten schließlich die Webseiten, die über die reine Barrierefreiheit hinaus für Menschen mit und ohne Behinderung interessant und gut gestaltet sind.  Wie in den Vorjahren hat eine prominente Jury, zu der auch Mitglieder des Fachlichen Beirats gehören, das letzte Wort. Alle Gewinner werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 5. Dezember in Berlin ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.biene-wettbewerb.de

Ansprechpartner:
Iris Cornelssen und Christian Schmitz
Tel.: (02 28) 20 92-3 77 oder 3 64
E-Mail: iris.cornelssen(at)aktion-mensch.de
christian.schmitz(at)aktion-mensch.de

11. bundesweite Informatica Feminale in der Universität Bremen

28. Juli 2008  
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vom 25. August - 5. September 2008

die Universität Bremen veranstaltet vom 25. August - 5. September 2008 das elfte bundesweite Sommerstudium für Frauen in der Informatik. Die Informatica Feminale richtet sich an Studentinnen aller Fächer und bietet IT-Mitarbeiterinnen berufliche Weiterbildung.

Das Angebot der Sommeruniversität umfasst Fachinhalte der Informatik vom Studieneinstieg über Grundlagen bis zu Spezialthemen. Workshops zur Orientierung im Studienalltag und zum Berufsübergang runden das Programm ab. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen durch Dozentinnen aus Wissenschaft und Praxis statt.

Bei der Informatica Feminale können Leistungsnachweise und Credits erworben werden. Wir erwarten Teilnehmerinnen von Universitäten und Fachhochschulen aus dem In- und Ausland. Auch Schülerinnen und IT-Fachfrauen sind willkommen. Zusätzlich finden öffentliche Vorträge und Diskussionsrunden zu aktuellen Informatikthemen statt. Ein Rahmenprogramm lädt zum Entspannen und zum Netzwerken unter Teilnehmerinnen und Dozentinnen ein.

Die Anmeldegebühr beträgt pauschal 35 Euro für Studentinnen. Plätze werden bis zum Beginn der Sommeruniversität vergeben. Während der gesamten Zeit steht kostenlos Kinderbetreuung zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie unter:
http://www.informatica-feminale.de

Ansprechpartnerin:
Veronika Oechtering
Tel.: (0)421-218-64463
E-Mail: if(at)informatica-feminale.de

Rund 10 Prozent mehr Studienanfänger in den Ingenieur- und Naturwissenschaften im Wintersemester 2007/08

21. Juli 2008  
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Pinkwart: Wir wollen gemeinsam mit Partnern das Interesse weiter steigern

Im Wintersemester 2007/2008 haben sich deutlich mehr Studienanfänger in Nordrhein-Westfalen für ein mathematisches, ingenieurwissenschaftliches oder naturwissenschaftliches Studienfach entschieden als noch vor einem Jahr. Im vergangenen Wintersemester stieg die Zahl der Studierenden im ersten Fachsemester in den so genannten "MINT"-Fächern um rund 3.200 und damit um 9,7 Prozent. In Mathematik und den Naturwissenschaften betrug der Anstieg 7,9 Prozent, in den Ingenieurwissenschaften 11,5 Prozent. Diese Zahlen gehen aus der amtlichen Hochschulstatistik für das vergangene Wintersemester hervor, die das LDS vor kurzem veröffentlicht hat.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte: "Ich freue mich, dass sich mehr junge Menschen für technische Studiengänge entschieden haben." Die Unternehmen suchten dringend Absolventen dieser Studiengänge, die Berufsaussichten seien daher sehr gut. Seit September 2005 engagiere sich das Land gemeinsam mit Partnern in Schulen, Hochschulen und Wirtschaft dafür, Schülerinnen und Schüler für ein Technikstudium zu begeistern. Pinkwart sagte: "Mit der Initiative Zukunft durch Innovation setzen wir darauf, das Interesse für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge weiter zu stärken".

Die Initiative Zukunft durch Innovation.NRW (ZdI) hat das Ziel, mit anspruchsvollen, dauerhaften Angeboten möglichst viele Schülerinnen und Schüler für ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium zu begeistern. Dafür bringt die vom Innovationsministerium getragene Initiative in den Regionen Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik zusammen und gründet bis zum Jahr 2010 landesweit 25 ZdI-Zentren, die für eine Region oder eine Stadt Technikunterricht mit modernsten Mitteln anbieten. Hintergrund ist, dass nach Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln bundesweit rund 95.000 Ingenieurinnen und Ingenieure fehlen, davon allein rund 20.000 in Nordrhein-Westfalen. Erst vor kurzem hatte auch die Fraunhofer-Gesellschaft gemeldet, dass sie 2007 bundesweit nur 870 von 1.000 offenen Stellen für Ingenieure und Naturwissenschaftler besetzen konnte.
Ansprechpartner:
MIWFT NRW
Tel.: 0211-8964790
E-Mail: presse(at)miwft.nrw.de

Glos: “Mehr als 98% der Haushalte können Breitbandanschlüsse nutzen”

16. Juli 2008  
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Positiv bewertet der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, die Verbesserungen bei der Erschließung der Fläche mit breitbandigem Internet.

Wie die neueste Version des Breitbandatlasses des Bundeswirtschaftsministeriums (unter www.bmwi.de mit der Adresse: http://www.zukunft-breitband.de/BBA/Navigation/breitbandatlas.html) belegt, konnte im Laufe des letzten Jahres eine Vielzahl von Breitbandlücken geschlossen werden. Mittlerweile haben mehr als 98% der Haushalte die Möglichkeit, breitbandige Anschlüsse zu nutzen. Mit über 5 Millionen neuen Kunden in 2007 ist der deutsche Breitbandmarkt einer der dynamischsten Märkte Europas. Mehr als 50% aller Haushalte haben derzeit einen Breitbandanschluss. Auch hinsichtlich der Qualität der Anschlüsse ist der deutsche Breitbandmarkt im europäischen Vergleich spitze. Der Anteil der Breitbandkunden mit einer Bandbreite größer als 2 Mbit/s beträgt mehr als 70%.

Trotz dieser positiven Bilanz haben immer noch mehr als 700 000 Haushalte keinen und weitere 5-6% der Haushalte einen qualitativ nur unbefriedigenden Breitbandzugang. "Die Bundesregierung wird deshalb ihre Anstrengungen weiter intensivieren und alle Erfolg versprechenden Ansätze mit Nachdruck verfolgen", so Bundesminister Glos.

Die Bundesregierung treibt die Breitbandversorgung in der Fläche bereits durch ein ganzes Bündel an Maßnahmen voran. So wurde im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine Breitbandarbeitsgruppe eingerichtet, in der alle relevanten Branchenverbände, die Deutsche Telekom AG, kommunale Spitzenverbände, die Bundesnetzagentur, Ländervertreter, der DIHK und Breitbandkompetenzzentren an der Beseitigung der Breitbandversorgungslücke aktiv mitwirken. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht eine gezielte Informationspolitik, mit der Hilfe zur Selbsthilfe für die betroffenen Regionen geleistet werden soll.

"Wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten, sind in den meisten Fällen ökonomisch tragfähige Marktlösungen möglich", so der Bundeswirtschaftsminister. Oft sind es dabei kleine und mittelständische Unternehmen, die vor Ort mit alternativen Technologien wie etwa stationärem Funk schnell weiterhelfen können.

Dies wird durch die Ergebnisse eines kürzlich durchgeführten Pilotprojekts bestätigt, die nun ebenfalls in Form von Kurzberichten und Checklisten auf dem Breitbandportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht worden sind (www.zukunft-breitband.de). Im Zuge des Projekts haben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beauftragte Experten eine Reihe von unversorgten Kommunen vor Ort beraten. In allen Fällen konnten sich selbst tragende Alternativlösungen gefunden werden, die in den Kommunen teilweise auch schon umgesetzt werden.

Darüber hinaus werden im Rahmen einer gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführten Abfrage aller Kommunen für die Breitbandversorgung relevante Informationen erhoben und in einer über das Breitbandportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (www.zukunft-breitband.de) zugänglichen Datenbank öffentlich gemacht.

Ansprechpartner:
Pressestelle des BMWi
Tel.: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-L2(at)bmwi.bund.de

Schavan: “Ein Technikstudium lohnt sich”

15. Juli 2008  
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Absolventen der Studiengänge der Mathematik, Ingenieur- Natur- und Technikwissenschaften (MINT-Fächer) sind beruflich besonders erfolgreich. Im Vergleich zu anderen Fächern sind fünf Jahre nach Studienabschluss 97 Prozent von ihnen erwerbstätig und beziehen attraktive Gehälter.

Dies geht aus einer neuen Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt wurde. "Die Studie zeigt, welche Vorteile für die weitere Berufsperspektive ein Studium gerade in den MINT-Fächern mit sich bringt", sagte Bundesbildungsministerin Schavan am Dienstag in Berlin. "Die Absolventen der MINT-Studiengänge weisen nicht nur die höchste Erwerbstätigenquote auf, sie beziehen auch Spitzeneinkommen und bewerten ihre Studienentscheidung im Rückblick als richtig. Die Arbeitslosenquote ist äußerst gering. Damit gibt die Studie ein wichtiges Signal an die jungen Menschen, denn sie zeigt: Ein Technikstudium lohnt sich."

Die Studie der HIS untersucht den Berufsverlauf und die aktuelle Situation von Hochschulabsolventinnen und -absolventen des Prüfungsjahrgangs 2001 fünf Jahre nach dem Abschluss. Sie zeigt im Vergleich zu früheren Jahrgängen, dass viele Fachrichtungen aktuell eine bessere Chance auf eine Erwerbstätigkeit bieten. So liegt die Quote der regulär Erwerbstätigen derzeit bei 86 Prozent (85 Prozent bei Universitäts- und 90 Prozent bei Fachhochschulabsolventen. Die Arbeitslosenquote ist mit etwa drei Prozent bei Universitäts- und zwei Prozent bei Fachhochschulabsolventen ausgesprochen niedrig. Dabei sind die Absolventen der MINT-Studiengänge beruflich besonders erfolgreich: Mit 97 Prozent sind fast alle Fachhochschulabsolventen der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen regulär erwerbstätig. Erwerbstätigenquoten von über 90 Prozent gibt es bei den Fächern Bauingenieurwesen (FH), Informatik (Uni und FH) und Maschinenbau (Uni) auf. Auch die Einkommenssituation ist hier besonders gut. Im Vergleich zu anderen Fächern beziehen Wirtschaftsingenieure und Informatiker aus beiden Hochschularten sowie Maschinenbauingenieure, Elektrotechnikingenieure und Mathematiker, die ein Universitätsstudium abgeschlossen haben, sehr viel höhere Gehälter.

Schavan betonte, dass gerade junge Frauen diese Berufschancen nutzen sollen: "Mit dem im Juni gestarteten Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen wollen wir mehr junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe gewinnen. Sie haben in diesen Berufen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und sehr gute Karrierechancen. Der Pakt ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung.

Die gesamte Studie finden Sie im Internet unter www.his.de.

Ansprechpartner:
BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Tel.: (030) 18 57 - 50 50
E-Mail: presse(at)bmbf.bund.de

Kulturstaatsminister Bernd Neumann fördert weitere Internetangebote für Kinder

15. Juli 2008  
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Im Rahmen der Initiative "Ein Netz für Kinder" unterstützt Kulturstaatsminister Bernd Neumann gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium zum zweiten Mal Internetangebote für Kinder.

Zu den mit insgesamt 358.000 Euro geförderten drei Projekten gehört der vollständig moderierte Chat www.seitenstark.de/chat der Medienpädagogik e.V. Der Verein erhält die Möglichkeit, das bereits stark nachgefragte Angebot zum Chatten zu erweitern und Themenchats mit Experten anzubieten.

Weiter wird das unabhängige Online-Literaturmagazin www.rossipotti.de unterstützt. Ein Online-Literaturlexikon mit altersgerechten Erklärungen zu literarischen Begriffen, Literaturgattungen sowie Biographien und Bibliographien von Autoren und Illustratoren wird das bestehende Angebot für Kinder ergänzen.

Schließlich erhält die Online-Zeitung www.sowieso.de eine Förderung für ihre Neugestaltung und die Einstellung von Podcasts, in denen Kinder als Reporter arbeiten können. Für diese journalistische Arbeit werden Kinder geschult und betreut.

Die drei geförderten Internetangebote gehen von den Bedürfnissen der Kinder aus, regen sie zu einer kompetenten Nutzung des Internets an und tragen zu einer nachhaltigen Bereicherung der Kinderseiten bei. Die Angebote wurden von einer zehnköpfigen Fachjury in ihrer zweiten Vergabesitzung im Rahmen des Förderprogramms "Ein Netz für Kinder" ausgewählt. Bereits im April hatte die Jury erstmals fünf  Projekte zur Förderung ausgezeichnet.

Im Rahmen der Initiative "Ein Netz für Kinder" stellen Kulturstaatsminister Bernd Neumann jährlich eine Mio. Euro und das Bundesfamilienministerium 500.000 Euro für die Förderung neuer, qualitativ hochwertiger Kinderangebote zur Verfügung.

Aus diesem Programm können Anbieter bis zu 200.000 Euro erhalten. Neben der Förderung von Kinderseiten wird mit www.fragFINN.de ein Internetangebot für 7 bis 12-jährige Kinder gefördert, das einen umfangreichen, vielfältigen und gleichzeitig sicheren Surfraum bietet.

Weitere Informationen zum nächsten Einreichtermin am 15. August 2008 unter www.Ein-Netz-fuer-Kinder.de.

Ansprechpartner:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Tel.: 03018 272 - 0
E-Mail: InternetPost@bundesregierung.de

IT-Rat der Bundesregierung beschließt Umsetzungsplan für eine verbesserte IT-Steuerung im Bund

9. Juli 2008  
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Der Umsetzungsplan konkretisiert den Kabinettbeschluss vom 5. Dezember 2007, der die IT-Steuerung im Bund neu aufgestellt hat.

Mit dem Umsetzungsplan werden die Voraussetzungen für einen dauerhaft wirtschaftlichen und flexiblen IT-Einsatz in der Bundesverwaltung geschaffen.
Am 20. Juni hat der IT-Rat der Bundesregierung den Umsetzungsplan zur neuen IT-Steuerung des Bundes verabschiedet. Dieser konkretisiert den Kabinettbeschluss vom 5. Dezember 2007, der die IT-Steuerung im Bund neu aufgestellt hat. Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Vorsitzender des IT-Rats, bezeichnete die Verabschiedung als "ersten Schritt zu einem verbesserten IT-Einsatz in der Bundesverwaltung.

"Mit dem Umsetzungsplan werden die Voraussetzungen für einen dauerhaft wirtschaftlichen und flexiblen IT-Einsatz in der Bundesverwaltung geschaffen, so Beus. "Die jährlichen IT-Ausgaben des Bundes in Höhe von 3 Mrd. Euro müssen konsistent und transparent eingesetzt werden."

Der Umsetzungsplan sieht eine Reihe von Handlungsfeldern vor, die das Ziel einer effektiven und effizienten IT-Nutzung in der Bundesverwaltung unterstützen. Wesentliche Handlungsfelder des Umsetzungsplans sind die Bündelung der IT-Nachfrage des Bundes, die Konsolidierung des IT-Angebots durch den Auf- und Ausbau leistungsstarker IT-Dienstleistungszentren sowie die verbindliche Festlegung von Architekturen und Standards für IT-Anwendungen der Bundesverwaltung. Weitere wichtige Themen sind die umfassende Stärkung der IT-Beauftragten in den Ressorts und die Erarbeitung von Vorschlägen zur Gewinnung und Qualifizierung von IT-Fachpersonal.

Für jedes Handlungsfeld wurden Maßnahmen und Ziele beschlossen, die bis 2011 umgesetzt werden sollen. Zur Konsolidierung des IT-Angebots sollen konkrete Konsolidierungsprojekte aufgesetzt bzw. fortgeführt werden. Erste konkrete Konsolidierungsprojekte sind: Netze des Bundes, sicherer Internetzugang, mobile Zugänge und ressortübergreifendes Lizenzmanagement. Die Netze des Bundes sind die zentralen Transporteinrichtungen für die Kommunikation der Bundesverwaltung. Sie sind das Nervensystem der Verwaltung und bedürfen einer schnellen Anpassung an Bedrohungslagen und neue technologische Entwicklungen. Mit dem Projekt Netze des Bundes werden die ressortübergreifenden Netzinfrastrukturen neu aufgestellt und bestehende Synergie- und Konsolidierungspotenzialen genutzt. In der Bundesverwaltung steigen die Nutzung mobiler Kommunikationsgeräte sowie die Anzahl der Internetzugänge stetig. Mit den Projekten "sicherer Internetzugang" und "mobile Zugänge" werden die Möglichkeiten der mobilen Nutzung von Kommunikationsdienstleistungen für die Beschäftigten erhöht und allen Ministerien die Möglichkeit geboten, dass Internet sicher nutzen zu können. Die einzelnen Ministerien und Behörden der Bundesverwaltung nutzen eine Vielzahl von Softwareprogrammen. Mit dem ressortübergreifenden Lizenzmanagement ist geplant, über große Abnahmemengen von Lizenzen günstige Preise für alle zu erzielen, den Ministerien Hilfestellung bei ihrem Lizenzmanagement zu geben und unnötige Lizensierungen zu vermeiden. Eine erste Bilanz zum Umsetzungsplan wird bereits zum 31. März 2009 erstellt, um die Wirksamkeit der neuen IT-Steuerung des Bundes zu überprüfen.

Weitere Informationen:
Konzept "IT-Steuerung Bund"
Umsetzungsplan

Ansprechpartner:
Bundesministerium des Innern
Tel.: 01888 681-0
E-mail: poststelle(at)bmi.bund.de

Digitale Spaltung: Nur die Hälfte der Europäer online

9. Juli 2008  
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Experten aus ganz Europa diskutieren in Stuttgart über Wege in die europäische Wissensgesellschaft.

Stuttgart, 9. Juli 2008 –Laut dem aktuellen i2010-Bericht der Europäischen Kommission ist nur die Hälfte der Menschen in Europa online. Dabei gilt die flächendeckende Nutzung der digitalen Medien zunehmend als Wettbewerbsfaktor. Über die Bedeutung der Medienkompetenz für die künftige europäische Wissensgesellschaft diskutieren Experten aus Spanien, Irland, Belgien, den Niederlanden und Deutschland auf der SPreaD-Konferenz, die am 10. Juli 2008 in Stuttgart stattfindet. „Baden-Württemberg hat mit seinen zahlreichen Projekten zur Förderung der Medienkompetenz bereits viel erreicht. Entsprechend des aktuellen (N)Onliner-Atlas der Initiative D21 nutzen heute mehr als zwei Drittel aller Baden-Württemberger regelmäßig das Internet“, betont Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus, der die Konferenz in Vertretung von Minister Prof. Dr. Reinhart eröffnen wird. „Ich freue mich, dass die MFG Baden-Württemberg diese Initiativen nun als erfolgreiche Best-Practice-Beispiele des Landes in das EU-Projekt SPreaD einbringt“, so der Abteilungsleiter für Innovation und Technologietransfer im Wirtschaftsministerium weiter. Im Rahmen der Veranstaltung mit dem Titel ‚Die neue Medienkompetenz – Wie IKT die europäische Wissensgesellschaft verändert’ werden beispielhafte Medienkompetenz-Initiativen vorgestellt. Diese Best-Practice-Beispiele zeigen Wege auf, wie die Medienkompetenz in Europa gestärkt und damit die Wissensgesellschaft nachhaltig gefördert wird.

SPreaD zeigt Wege in die digitale Wissensgesellschaft

Die Konferenz bildet den Abschluss des EU-Projekts SPreaD (Strategic Project Management Tool-Kit for Creating Digital Literacy). Dabei entwickelte die MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, gemeinsam mit der Generalitat de la Communitat Valencia (ES) und CINOP (NL) einen praxisnahen Leitfaden, der Institutionen dabei unterstützen soll, Medienkompetenz-Projekte zu planen, zu finanzieren und durchzuführen. Ziel ist es, möglichst allen Europäern die Nutzung der neuen Medien zu ermöglichen und so die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Regionen zu stärken.
Die Basis für den Leitfaden, der auf der Abschlusskonferenz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird, bilden in den Partnerregionen erfolgreich durchgeführte Best-Practice-Projekte wie zum Beispiel ‚klick – mach mit!’ und ‚do-it.regional’ aus Baden-Württemberg. Mit diesen und ähnlichen Projekten stärkt die MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit ihren Partnern seit Jahren die Medienkompetenz unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen.

Die Veranstaltung auf einen Blick:

Titel: Die neue Medienkompetenz – Wie IKT die europäische Wissensgesellschaft verändert

Veranstalter: MFG Baden-Württemberg

Veranstaltungsort:
MFG Baden-Württemberg
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Zeit: 10.00 bis 17.00 Uhr

Zielgruppen:

  • Vertreter aus europäischen Bildungsinstitutionen,
  • Vertreter aus regionalen, nationalen und europäischen öffentlichen Einrichtungen, die Medienkompetenzprogramme finanzieren oder durchführen,
  • Vertreter aus Ministerien, Industrieverbänden und Stiftungen, die in Medienkompetenzprogramme involviert sind,
  • Vertreter aus den Bereichen IT-Unternehmen, Medienunternehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter http://www.spread-digital-literacy.eu/_events.html

Ansprechpartnerin für die Anmeldung:
Petra Newrly
Tel.: 0711-90715-357
E-Mail: newrly(at)mfg.de

Ansprechpartnerin für die Presse:
Silke Ruoff
Tel.: 0711-90715-316

Deutschland-Online-Lenkungsgruppe mit neuer Führung

8. Juli 2008  
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Dr. Robert Heller, Staatsrat der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, hat am 24. Juni den Vorsitz der Deutschland-Online Lenkungsgruppe übernommen.

Der Jurist verantwortet ab sofort die strategische Steuerung von großen, verwaltungsebenenübergreifenden IT-Projekten, die von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam im Rahmen der nationalen Strategie Deutschland-Online umgesetzt werden. Dr. Heller folgt im Vorsitz dem früheren Staatssekretär und Bevollmächtigen der Hessischen Landesregierung für E-Government, Harald Lemke.

Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, begrüßte die Entscheidung:

"Ich freue mich, dass die Lenkungsgruppe mit Herrn Dr. Heller einen erfahrenen Finanzfachmann für den Vorsitz gewinnen konnte. Hamburg setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf Informationstechnik bei der Verwaltungsmodernisierung und realisiert derzeit mit dem Deutschland-Online-Vorhaben Kfz-Wesen ein zentrales Modernisierungsprojekt der öffentlichen Verwaltung. Herrn Lemke danke ich herzlich für seine verdienstvolle Arbeit bei Deutschland-Online. Er hat das E-Government in Deutschland in den letzten Jahren erheblich vorangebracht."

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bmi.bund.de
Ansprechpartner:
Bundesministerium des Innern
Tel.: 01888 681-0
E-mail: poststelle(at)bmi.bund.de

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