Deutschlands Internetlandschaft wird homogener
24. Juni 2008
Abgelegt unter News, Presseinformationen
Presseinformation der Initiative D21 vom 24.06.2008
Deutschlands Internetlandschaft wird homogener
(N)ONLINER Atlas 2008: Berliner surfen an der Spitze / Zuwachs der Internetnutzung in allen Bundesländern
Berlin, 24. Juni 2008 – Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie das Land Schleswig-Holstein belegen im Bundesländer-Vergleich der Internetnutzung die ersten Plätze. Berlin knackt als einziges Bundesland die 70-Prozent-Marke. Hamburg liegt mit 69 Prozent Onliner-Anteil knapp dahinter. Rang drei belegt Schleswig-Holstein mit fast 69 Prozent. Jedes dieser drei Bundesländer liegt in der Internetnutzung deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 65,1 Prozent. Unterdurchschnittlich schneiden dagegen die östlichen Flächenländer – insbesondere Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern – sowie im Westen das Saarland ab. Dort liegt der Anteil der Onliner jeweils noch unter 60 Prozent. Die Ost-West-Schere bleibt bezüglich der Internetnutzung folglich weiter bestehen. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Bundesländern im (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Der (N)ONLINER Atlas ist Deutschlands größte Studie zur Internetnutzung und Nichtnutzung
Bei den Zuwachsraten fällt das Saarland – eben noch am Ende der Rangliste – positiv auf: die Saarländer konnten ihren Onliner-Anteil binnen eines Jahres um 6,1 Prozentpunkte steigern. Nur Rheinland-Pfalz (8,5 Prozentpunkte) und Bayern (7,0 Prozentpunkte) verzeichnen noch größere Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Berlin und Bremen haben gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern die geringsten Zuwachsraten bundesweit – alle weniger als drei Prozentpunkte. Mecklenburg-Vorpommern fällt hierbei auf, denn es rangiert sowohl beim Onliner-Anteil als auch bei den Zuwachsraten an jeweils einer der hintersten Positionen.
Insgesamt betrachtet fallen die Unterschiede zwischen den Bundesländern geringer aus als in den Vorjahren. Der Abstand zwischen dem Bundesland mit dem höchsten Onliner-Anteil und dem Bundesland mit dem niedrigsten Onliner-Anteil nahm von 17,3 Prozentpunkten in 2007 auf heute 14,5 Prozentpunkte ab. Folglich wird die deutsche Internetlandschaft homogener. Dennoch besteht auch weiterhin Handlungsbedarf: „Fortgesetztes Engagement zur Überwindung von „Digital Divide“ ist weiterhin nötig – Initiativen wie beispielsweise der Wettbewerb „Wege ins Netz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, den auch die Initiative D21 unterstützt, sind daher notwendig und förderungswürdig“, sagt Robert A. Wieland, Mitglied des Gesamtvorstands der Initiative D21 und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH.
Auf Regierungsbezirksebene ergibt sich kein klares Bild hinsichtlich der Internetnutzung. Es zeigen sich auch innerhalb der einzelnen Bundesländer deutliche regionale Unterschiede. Die markantesten Unterschiede innerhalb eines Bundeslandes zeigen sich in Hessen: dort liegen zwischen dem Bezirk mit dem höchsten Onliner-Anteil (Darmstadt) und dem Bezirk mit dem niedrigsten Anteil (Kassel) acht Prozentpunkte. Insgesamt nehmen erfreulicherweise auch bei der Betrachtung der Regierungsbezirke die Unterschiede im Vergleich zum Vorjahr ab.
Stadt / Land – Noch mehr Breitband
Die Breitbandnutzung hat sich im vergangenen Jahr weiter dynamisch entwickelt. Im Bundesländervergleich gestalten sich die Ergebnisse ähnlich wie die der gesamtdeutschen Internutzung. So nimmt Berlin auch beim Breitbandanteil mit 68,2 Prozent der Onliner die Spitzenposition in Deutschland ein. Die östlichen Flächenländer bleiben in der Verbreitung der Breitbandanschlüsse erneut hinter dem Bundesdurchschnitt von 65,4 Prozent zurück, stechen wiederum durch die deutschlandweit größten Zuwachszahlen in der Breitbandnutzung hervor. Mit Ausnahme von Sachsen können alle neuen Bundesländer deutlich überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen. Die Breitbandlandschaft ist dadurch in diesem Jahr auf Länderebene deutlich homogener geworden: Von 2007 auf 2008 hat sich der Abstand der Bundesländer mit dem höchsten bzw. niedrigsten Breitbandnutzeranteil von 21,2 auf 11,3 Prozentpunkte deutlich verringert.
Mehr Frauen, noch mehr Männer
Der Onliner-Anteil der Frauen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Bayern ist von 2007 auf 2008 überdurchschnittlich angestiegen. Dagegen tut sich die weibliche Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen offenbar schwer mit dem Einstieg in das Internet: hier gab es im zurück liegenden Jahr das geringste Wachstum. In Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen sind die Männer stark auf dem Vormarsch. Diese Länder haben im Vergleich zum Vorjahr die größten Wachstumsraten bei der männlichen Bevölkerung.
2008 überschreitet der weibliche Anteil an der Internetnutzung indes in allen Bundesländern, abgesehen vom Saarland, die 50-Prozent-Marke. Der männliche Anteil liegt mit Ausnahme von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern in allen Bundesländern bei über 65 Prozent. In Hamburg sind deutschlandweit die meisten Männer (82,7 Prozent) online.
Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2008: Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 64,82 Mio. Personen; Stichprobe: Repräsentativ mit 52.503 Interviews; Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample; Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Omnibusse in der Zeit vom 22. Februar bis 14. Mai 2008; Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung
Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2008 können unter Angabe der Seitenzahl an kontakt(at)nonliner-atlas.de im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.
Projektleitung (N)ONLINER Atlas:
Matthias Peterhans
TNS Infratest
t +49 (0)89 56 00-1909
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(N)ONLINER Atlas 2008
Der „(N)ONLINER Atlas 2008“ ist eine Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Den diesjährigen Atlas haben Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, FIDUCIA IT AG, TNS Infratest GmbH, Deutsche Telekom AG, Wolters Kluwer Deutschland, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ermöglicht. Im achten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit über 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen.
Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2008: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2008“ unter www.nonliner-atlas.de
Initiative D21
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de
TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com
(N)ONLINER Atlas 2008: Breitbandnutzung ist Standard
24. Juni 2008
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(N)ONLINER Atlas 2008: Breitbandnutzung ist Standard
Breitbandnutzung um weitere sechs Prozentpunkte gestiegen / Berlin bundesweiter Spitzenreiter
Berlin, 24. Juni 2008 – Das Wachstum der Highspeed-Internetzugänge bleibt ungebrochen: surften noch 2006 weniger als die Hälfte der Internetnutzer über einen Breitbandanschluss durch das Web, so sind es in diesem Jahr bereits zwei Drittel aller Onliner (genau 65,4 Prozent) in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Anteil um nochmals knapp sechs Prozentpunkte gesteigert werden. Gemessen an der Gesamtbevölkerung nutzen damit 42,6 Prozent der Bundesbürger einen breitbandigen Zugang zum Internet. Das ist das zentrale Ergebnis zur Breitbandnutzung im (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest.
Die dynamische Entwicklung bei den breitbandigen Internetzugängen geht zu einem Großteil auf die verstärkte Nutzung von DSL-Anschlüssen (62 Prozent) zurück. Während DSL boomt, treten die traditionellen schmalbandigen Anschlussarten ISDN und Analogmodem immer mehr in den Schatten des schnelleren Konkurrenten. In diesem Jahr fällt der ISDN-Anteil um weitere 2,6 Prozentpunkte auf nunmehr nur noch 14 Prozent. Über ein analoges Modem surfen noch zehn Prozent der Internetnutzer. Diese ältere Anschlussart büßte innerhalb von zwei Jahren über zehn Prozentpunkte ein und gehört somit eindeutig zu den Verlierern beim Anschluss an das Internet.
Neben dem DSL-Anschluss konnte sich bei den breitbandigen Zugangsarten auch das Kabelmodem im Vergleich zu den Vorjahren etablieren – hier stieg der Anteil von zwei auf drei Prozent. Der rein mobile Internetzugang wird zwar in messbarem Umfang genutzt (ein Prozent), nimmt jedoch keine wesentliche Rolle unter den Hauptanschlussarten ein.
Spitzenreiter beim Breitbandanteil ist die Bundeshauptstadt Berlin und überholt somit den Vorjahressieger – das Saarland. In Berlin verfügen 68 Prozent der Onliner über einen Breitbandanschluss. Erfreulicherweise haben sich die regionalen Unterschiede in der Breitbandnutzung gegenüber 2007 deutlich verringert. Die östlichen Flächenländer liegen immer noch unter dem Bundesdurchschnitt. „Die überdurchschnittlich großen Zuwachsraten zeigen aber, dass Telefonanbieter und Bürger der neuen Bundesländer bestrebt sind, diesen Rückstand aufzuholen“, sagt Robert A. Wieland, Mitglied des Gesamtvorstandes der Initiative D21 und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH. Dadurch ist die Breitbandlandschaft auf Länderebene in diesem Jahr deutlich homogener geworden. Der Abstand zwischen den Bundesländern mit dem höchsten und dem niedrigsten Breitbandnutzeranteil hat sich binnen eines Jahres von 21 Prozentpunkten auf elf Prozentpunkte verringert.
Der Männer-Frauen-Vergleich bei der Breitbandnutzung zeigt, dass deutlich mehr Männer mit Highspeed surfen. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern hat sich sogar vergrößert. Mit einem Anstieg von über sechs Prozentpunkten nutzen heute 74 Prozent der männlichen Internetnutzer einen Breitband-Anschluss. Bei den weiblichen Onlinern ist der Anstieg mit fünf Prozentpunkten geringer und bringt den Anteil der weiblichen Breitbandsurfer auf insgesamt 56 Prozent. Die Ergebnisse zeigen auch: Mit steigendem Alter sinkt in Deutschland die Breitbandnutzung, doch selbst bei den Onlinern in der Altersgruppe 70plus surfen inzwischen 50 Prozent breitbandig. „Ein erfreuliches Ergebnis, denn somit ist Breitband in allen Altersgruppen die dominierende Zugangsart zum Internet“, so Wieland abschließend.
Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2008: Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 64,82 Mio. Personen; Stichprobe: Repräsentativ mit 52.503 Interviews; Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample; Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Omnibusse in der Zeit vom 22. Februar bis 14. Mai 2008; Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung
Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2008 können unter Angabe der Seitenzahl an kontakt@nonliner-atlas.de im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.
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Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2008: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2008“ unter www.nonliner-atlas.de
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Internetnutzer erwarten beim Online-Banking kostenlose Sicherheits- und Schutzmaßnahmen ihrer Hausbank
24. Juni 2008
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Presseinformation der Initiative D21 vom 24.06.2008
Internetnutzer erwarten beim Online-Banking kostenlose Sicherheits- und Schutzmaßnahmen ihrer Hausbank
FIDUCIA stellt Ergebnisse ihrer Sonderstudie im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2008 vor
Karlsruhe / Berlin / München, 24. Juni 2008 – Um sicherer Geldgeschäfte im Internet tätigen zu können, wünschen sich Deutschlands Onliner kostenlose Sicherheits- und Schutzmaßnahmen von ihrer Hausbank. Für sicherheits- und datenschutzrelevante Vorkehrungen zahlen wollen deutsche Internetnutzer allerdings nicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Sonderstudie der FIDUCIA IT AG „Online-Banking – Mit Sicherheit! Vertrauen und Sicherheitsbewusstsein bei Bankgeschäften im Internet“. Im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21 und durchgeführt von TNS Infratest, wurden insgesamt 1.000 deutschsprachige Internetnutzer im Alter ab 18 Jahren online nach ihren Einstellungen zum Thema Sicherheit und Datenschutz beim Online-Banking befragt.
Immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte über die Internet-Filiale ihrer Hausbank. Doch ohne Sicherheitsvorkehrungen im Internet Geldgeschäfte zu tätigen, bleibt riskant. Sicherheit und Datenschutz beim Online-Banking sind deshalb für Deutschlands Internetnutzer die beiden wichtigsten Kriterien für die Akzeptanz von Online-Banking. „Das Engagement jeder einzelnen Bank, ein Höchstmaß an Sicherheit und lückenlosen Datenschutz beim Online-Banking zu gewährleisten, ist somit Eckpfeiler für die vertrauensvolle Beziehung der Banken zu ihren Kunden“, meint deshalb Michael Krings, Vorsitzender des Vorstands der FIDUCIA IT AG.
mobileTAN und iTANplus Verfahren auf dem Vormarsch
Da in Deutschland die Betrugsfälle im Internet nach wie vor steigen und immer raffinierter werden, ist es nur verständlich, wenn 16 Prozent der Befragten in der vorliegenden Studie angeben, die Angst vor Betrug halte sie davon ab, das Internet für Bankgeschäfte zu nutzen. Aus diesem Grund ist die weitere Aufklärung der Verbraucher sehr wichtig. So kennen 55 Prozent der Befragten das iTAN-Verfahren, bei dem der Anwender aufgefordert wird, eine ganz bestimmte TAN (Transaktionsnummer) auf seiner Liste zur Autorisierung der Transaktion einzugeben. 38 Prozent der Befragten nutzen die Sicherheitstechnik iTAN. Das erst vor einem halben Jahr eingeführte iTANplus Verfahren kennen inzwischen 16 Prozent der Befragten. Bereits sieben Prozent profitieren von diesem besonders sicheren Verfahren, das ein zusätzliches Kontrollbild mit privaten Daten übermittelt. Das von der TÜV Rheinland Secure iT zertifizierte mobileTAN-Verfahren ist mit einem Bekanntheitsgrad von 52 Prozent der Befragten zwar ähnlich geläufig wie das iTAN-Verfahren, aber erst etwa ein Viertel der Befragten nutzen mobileTAN. Hierbei wird die TAN zusammen mit den Daten der Transaktion wie Empfängername, Kontonummer und Betrag per SMS aufs Handy geschickt.
Bei aller Aufklärung der Kunden über die zur Verfügung stehenden Sicherheitstechniken bestimmt letztlich die Preissensibilität der Kunden den Erfolg eines Sicherheitsverfahrens. Bankkunden sind kaum bereit, für ein höheres Maß an Sicherheit beim Online-Banking Gebühren zu entrichten. So lehnen gut 60 Prozent der Befragten eine Kostenbeteiligung kategorisch ab. 15 Prozent wären bereit, einmalig – zum Beispiel in einen Kartenleser – zu investieren. „Die Mehrheit der Bankkunden sieht hier ihre Hausbanken in der Bringschuld. Das Internet-Banking braucht sofort verfügbare, einfach und bequem zu handhabende sowie für den Verbraucher kostenlose Sicherheitslösungen“, folgert Michael Krings.
Methodensteckbrief Sonderthema (N)ONLINER Atlas 2008 „Online-Banking – Mit Sicherheit! Vertrauen und Sicherheitsbewusstsein bei Bankgeschäften im Internet" Grundgesamtheit: Deutschsprachige Online-Nutzer in Privathaushalten in Deutschland im Alter ab 18 Jahren, die das Internet privat nutzen; Auswahl: TNS Onlinepanel; gewichtet nach zentralen Merkmalen (Geschlecht, Alter und formaler Bildung); Stichprobe: 1.000 Interviews; Erhebung: Durchführung als Onlinebefragung (computergestütztes Webinterview CAWI), in KW 19 / 2008 und KW 20 /2008; Repräsentative Erhebung: Repräsentative Erhebung, Ergebnisse auf die Grundgesamtheit übertragbar
Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2008 können unter Angabe der Seitenzahl an kontakt(at)nonliner-atlas.de im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit. Weitere Informationen zur Studie „Online-Banking – Mit Sicherheit! Vertrauen und Sicherheitsbewusstsein bei Bankgeschäften im Internet" und die Studie selbst sind über die Presseansprechpartner der FIDUCIA IT AG erhältlich.
Projektleitung (N)ONLINER Atlas 2008:
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Almuth Burkhardt
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Der „(N)ONLINER Atlas 2008“ ist eine Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest und unterstützt durch zahlreiche Sponsoren: Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, FIDUCIA IT AG, TNS Infratest GmbH, Deutsche Telekom AG, Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Im achten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen.
Die Print-Ausgabe der FIDUCIA-Sonderstudie „Online-Banking – Mit Sicherheit! Vertrauen und Sicherheitsbewusstsein bei Bankgeschäften im Internet“ im Rahmen des „(N)ONLINER Atlas 2008: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Judith Probst, Stichwort „(N)ONLINER Atlas –Sonderstudie Online-Banking“, Fiduciastr. 20, 76227 Karlsruhe kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download der FIDUCIA- unter www.nonliner-atlas.de und www.fiducia.de
Initiative D21
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de
Die FIDUCIA GruppeDie FIDUCIA Gruppe mit Hauptsitz in Karlsruhe ist einer der führenden IT-Dienstleister in Deutschland sowie IT-Competence Center und größter IT-Dienstleister im genossenschaftlichen FinanzVerbund. Das Kerngeschäft der FIDUCIA Gruppe ist die Erbringung von IT-Leistungen für rund 800 Volksbanken und Raiffeisenbanken, für die Zentralinstitute und Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Privatbanken. Auch Öffentliche Verwaltungen und Industrieunternehmen zählen zu den Kunden der FIDUCIA Gruppe. Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete die FIDUCIA Gruppe mit rund 3.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 732,1 Millionen Euro. Weitere Informationen unter: www.fiducia.de
Steigender Onliner-Anteil in allen Bildungsschichten
24. Juni 2008
Abgelegt unter News, Presseinformationen
Presseinformation der Initiative D21 vom 24.06.2008
Steigender Onliner-Anteil in allen Bildungsschichten
(N)ONLINER Atlas 2008 belegt deutliche Annäherung der Onliner-Anteile aller Bildungsschichten / Stärkster Anstieg bei 14- bis 49-Jährigen mit formal geringer Bildung
Berlin, 24. Juni 2008 - Die aktuellen Zahlen des (N)ONLINER Atlas 2008 belegen einen steigenden Onliner-Anteil in allen Bildungsschichten. Die Unterschiede in der Internetnutzung zwischen Personen mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen werden immer geringer. Eine besonders positive Entwicklung verzeichnen die 14- bis 49-Jährigen mit einfachem Bildungsabschluss (Volksschule). Der Zuwachs des Onliner-Anteils in dieser Altersgruppe beträgt im Vergleich zum Vorjahr 6,7 Prozentpunkte bei den Befragten mit abgeschlossener Lehre und 4,7 Prozentpunkte bei den Befragten ohne Lehre. Die unter 50-Jährigen mit mittlerem Bildungsabschluss (mittlere Reife / weiterbildende Schulen, ohne Abitur) nutzen bereits zu über 85 Prozent das Internet. In den übrigen Bildungsgruppen (Schüler, Personen mit (Fach-) Hochschulreife, abgeschlossenes Studium) liegt der Onliner-Anteil bei 95 Prozent und darüber.
Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21, zeigt sich mit den Ergebnissen sehr zufrieden: „Das Internet hat sich bei den 14- bis 49-Jährigen etabliert. Es ist in Freizeit, Schule und Berufsleben angekommen. Die deutliche Angleichung der Internetnutzung von Personen mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen ist sehr erfreulich und belegt den Erfolg unserer Projektarbeit.“ Beispielhaft seien die Fortbildungskurse im Rahmen des D21-Projekts „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft“ genannt, in denen Referendarinnen und Referendare sowie Junglehrkräfte methodisch und didaktisch auf einen Unterricht mit sonnvollem IKT-Einsatz vorbereitet werden. In der Folge profitieren auch die Schülerinnen und Schüler von der Vermittlung der Medienkompetenz.
Bei einer detaillierten Betrachtung der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen wird dieser Trend noch deutlicher: Hier beträgt die Differenz zwischen Personen mit Volksschulabschluss (87,4 Prozent online) und Personen mit Hochschulreife (96,5 Prozent online) im Bezug auf die Internetnutzung nur noch neun Prozentpunkte. 2002 betrug die Differenz noch 29 Prozentpunkte und hat sich seither kontinuierlich verringert. Die Gründe für die hohen Onliner-Anteile in dieser Altersgruppe liegen nach Einschätzung der Initiative D21 in der Vereinfachung des Zugangs zum Internet, der internetbezogenen und zielgruppenspezifischen Serviceentwicklung, der sich verändernden Kommunikationsgewohnheiten der nachfolgenden Generation sowie der gezielten Einbindung und Aufklärung bei Offlinern.
Der Unterschied zwischen den Onliner-Anteilen der 14- bis 19-Jährigen) mit geringer formaler Bildung und denen mit hoher formaler Bildung fällt zwar geringer ins Gewicht, dennoch sollte er weiterhin sehr ernst genommen werden. Es droht eine nachhaltige Fortsetzung sozialer Ungleichheit. „Vor diesem Hintergrund ist die Vermittlung der „Digitalen Kompetenz“ besonders wichtig“, so Bernd Bischoff. „Um für die heutigen und künftigen Herausforderungen der Lebens- und Arbeitswelt gewappnet zu sein, ist der geschulte Umgang mit dem Internet entscheidend. In zahlreichen D21-Projekten werden zeitgemäße Formen von Lernen und Lehren unterstützt, um so zu verbesserten Zukunftschancen der jungen Leute in Deutschland beizutragen.“
Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2008: Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 64,82 Mio. Personen; Stichprobe: Repräsentativ mit 52.503 Interviews; Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample; Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Omnibusse in der Zeit vom 22. Februar bis 14. Mai 2008; Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung
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(N)ONLINER Atlas 2008
Der „(N)ONLINER Atlas 2008“ ist eine Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Den diesjährigen Atlas haben Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, FIDUCIA IT AG, TNS Infratest GmbH, Deutsche Telekom AG, Wolters Kluwer Deutschland, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ermöglicht. Im achten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit über 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen.
Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2008: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2008“ unter www.nonliner-atlas.de
Initiative D21
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de
TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com
Internetnutzung: 60- bis 69-Jährige Spitzenreiter bei den Zuwachsraten aller Altersgruppen
24. Juni 2008
Abgelegt unter News, Presseinformationen
Presseinformation der initiative D21 vom 24.06.2008
Internetnutzung: 60- bis 69-Jährige Spitzenreiter bei den Zuwachsraten aller Altersgruppen
(N)ONLINER Atlas 2008 stellt weiter steigende Internetnutzung in der Altersgruppe 50plus fest / Geschlechterunterschied hat sich vergrößert
Berlin, 24. Juni 2008 – Der Onliner-Anteil in der Generation 50plus steigerten sich binnen Jahresfrist erneut deutlich. Der (N)ONLINER Atlas 2008 belegt: Der Anteil der Internetnutzer sinkt zwar immer noch mit steigendem Alter, doch auch in den älteren Gruppen breitet sich das Internet nach anfänglichen Startschwierigkeiten mittlerweile immer rascher aus. Dadurch gleicht sich die Internetgemeinde allmählich den Strukturen der Gesamtbevölkerung an. Die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen konnte ihren Anteil an der Internetnutzung um stattliche sechs Prozentpunkte steigern und ist somit Spitzenreiter bei den Zuwachsraten aller Altersgruppen. Der Onliner-Anteil in der Generation 50plus bleibt jedoch trotz starker Zuwächse mit 40 Prozent weiter unterdurchschnittlich. Mit einem Zuwachs von drei Prozentpunkten bleibt die Gruppe der ab 70-Jährigen auch in diesem Jahr hinter der durchschnittlichen Steigerung zurück. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest.
Berlin ist in der Altersgruppe der Best Ager mit 49 Prozent Onlinern und einem Offliner-Anteil von unter 50 Prozent klarer Vorreiter im Bundesländer-Vergleich. An zweiter und dritter Stelle folgen Bremen (47 Prozent Onliner) und Schleswig-Holstein (46 Prozent Onliner). Die höchsten Offliner-Anteile in der Generation 50plus verzeichnet das Saarland mit 68 Prozent. Auch Mecklenburg-Vorpommern mit 64 Prozent und Thüringen mit 63 Prozent Nichtnutzer-Anteil zeigen sich recht internetscheu.
Internetnutzung Männer-Frauen: Differenz vergrößert sich
Der Geschlechterunterschied hat sich bei den über 50-Jährigen im Vergleich zum Vorjahr vergrößert: Konnten die Frauen 2007 einen sehr viel höheren Zuwachs verzeichnen, werden sie in diesem Jahr (3,5 Prozentpunkte) von den Männern mit sieben Prozentpunkten Zuwachs eindeutig überholt. Das heißt im Ergebnis: 2008 nutzen 51 Prozent der Männer und 31 Prozent der Frauen über 50 Jahre das Internet. 2007 war der Männer-Frauen-Unterschied mit 16,5 Prozentpunkten so gering wie nie, 2008 dagegen ist er mit 20 Prozentpunkten deutlich markanter geworden. Das prozentuale Verhältnis von männlichen zu weiblichen Onlinern über 50 Jahre liegt 2008 bei 57,6 zu 42,4 Prozent.
Bildung hat einen positiven Effekt auf die Internetnutzung beider Geschlechter. Während die Schülerinnen einen leicht größeren Onliner-Anteil aufweisen als die Schüler, liegen bei den Befragten mit abgeschlossenem Studium die Männer leicht vorne. Auch bei den Personen mit Abitur, Hochschulreife und Fachhochschulabschluss liegen Männer und Frauen zumindest noch in einer vergleichbaren Größenklasse. In allen anderen Bildungsschichten zeigen sich jedoch große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Am größten wird diese Kluft zwischen weiblichen Onlinern mit einfachem Bildungsabschluss ohne Lehre (25,0 Prozent Onliner-Anteil) und den männlichen Onlinern mit einfachem Bildungsabschluss ohne Lehre (50,7 Prozent Onliner-Anteil).
Entgegen dem Ergebnis des Vorjahres ist die Verbreitung der Internetnutzung bei nicht berufstätigen Frauen etwas langsamer angestiegen als bei den nicht berufstätigen Männern. Folglich ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern mit 16 Prozentpunkten wieder etwas größer. In der Gruppe der Berufstätigen nimmt der Abstand jedoch von ca. zehn Prozentpunkten auf ca. sechs Prozentpunkte ab.
Medienkompetenz für die Generation 50plus
„55 Prozent der älteren Menschen sind derzeit offline. Das sind 16 Millionen Menschen, denen es meist nicht an weiteren Informationen fehlt, sondern an konkreten Erfahrungsmöglichkeiten, die Schüler, Studenten und Berufstätige in ihrem institutionellen und beruflichen Alltag haben“, sagt Birgit Kampmann, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. „Darüber hinaus müssen zukünftig stärker informelle Vermittlungswege sowie persönliche Kontakte und Netzwerke zur Weitergabe von Erfahrungswissen von Onliner und Offliner aktiviert werden. Auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vor Ort benötigen konkrete Unterstützung bei der täglichen Medienkompetenzentwicklung.“
Highspeed Surfen setzt sich auch bei den über 70-Jährigen durch
Zwar belegt der (N)ONLINER Atlas 2008 erneut, dass die Onliner in der Altersgruppe 50plus noch unter dem Durchschnitt einer mit 65 Prozent allgemein hohen Breitbandnutzung liegt, dennoch sind im Vergleich zum Vorjahr zweistellige Zuwächse bei den Highspeed-Anschlüssen festzustellen. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg die Breitbandnutzung um 6,4 Prozentpunkte auf 60 Prozent an, bei den 60- bis 69-Jährigen sind es sogar zehn Prozentpunkte Zuwachs und somit heute 57 Prozent Breitbandnutzer. Die ab 70-Jährigen weisen den niedrigsten Anteil der Breitbandnutzung auf und reichen mit einem Zuwachs von 6,5 Prozentpunkten auf 49,8 Prozent knapp an die 50-Prozent-Marke heran. Der Breitbandanschluss ist damit heute in allen Altersgruppen die dominierende Zugangsart zum Internet, schmalbandinge Zugangsformen verlieren auch bei den Best Agern weiter an Boden.
Mittels ISDN-Anschluss wählen sich in der Altersgruppe der Best Ager noch 19 Prozent der 50- bis 59-Jährigen, 20 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und 20 Prozent der ab 70-Jährigen in das Internet ein. Insgesamt sinkt der ISDN-Anteil in allen Altersgruppen innerhalb der Best Ager um drei Prozentpunkte. Das analoge Modem verzeichnet noch größere Rückgänge, insbesondere bei der Generation 60plus. Bei den 60- bis 69-Jährigen verliert das Modem von 2007 auf 2008 acht Prozentpunkte und macht heute einen Anteil von zwölf Prozent der Onliner aus. Die Entwicklung bei den ab 70-Jährigen verläuft ähnlich: Nutzten 2007 noch 21 Prozent ein analoges Modem zur Einwahl ins Internet, so sind es in diesem Jahr mit 15 Prozent deutlich weniger.
Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2008: Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 64,82 Mio. Personen; Stichprobe: Repräsentativ mit 52.503 Interviews; Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample; Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Omnibusse in der Zeit vom 22. Februar bis 14. Mai 2008; Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung
Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2008 können unter Angabe der Seitenzahl an kontakt(at)nonliner-atlas.de im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.
Projektleitung (N)ONLINER Atlas:
Matthias Peterhans
TNS Infratest
t +49 (0)89 56 00-1909
f +49 (0)89 56 00-1437
e matthias.peterhans(at)tns-infratest.com
Pressekontakt:
Stefan Jaekel
Initiative D21 e.V.
t +49 (0)30 526 8722 55
f +49 (0)30 526 8722 60
e stefan.jaekel(at)initiatived21.de
www.nonliner-atlas.de
Michael Knippelmeyer
TNS Infratest
t +49 (0)521 9257 687
f +49 (0)521 9257 250
e michael.knippelmeyer(at)tns-infratest.com
www.tns-infratest.com
(N)ONLINER Atlas 2008
Der „(N)ONLINER Atlas 2008“ ist eine Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Den diesjährigen Atlas haben Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, FIDUCIA IT AG, TNS Infratest GmbH, Deutsche Telekom AG, Wolters Kluwer Deutschland, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ermöglicht. Im achten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit über 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen.
Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2008: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2008“ unter www.nonliner-atlas.de
Initiative D21
Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de
TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com
Zwei Drittel der Deutschen sind online
24. Juni 2008
Abgelegt unter News, Presseinformationen
Presseinformation der Initiative D21 vom 24.06.2008
Zwei Drittel der Deutschen sind online
Internetnutzung: Onliner-Anteil in Deutschland deutlich um fast fünf Prozent gestiegen / Frauen-Männer-Schere öffnet sich / Breitbandnutzung wird zum „Normalfall“ / Große Zuwächse bei über 50-Jährigen
Berlin, 24. Juni 2008 – Mit einem starken Zuwachs um fast fünf Prozentpunkte ist die Bevölkerungsgruppe der Internetnutzer innerhalb eines Jahres um beachtliche drei Millionen Menschen (Anstieg im Vorjahr: 1,4 Millionen) gewachsen und überschreitet somit erstmals die 65-Prozent-Marke. Nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas 2008 sind demnach ca. 42,2 Millionen Personen über 14 Jahren online. Eine weitere Premiere: Dieses Jahr fällt der Offliner-Anteil der Bevölkerung zum ersten Mal unter die 30-Prozent-Grenze. Während es im Jahr 2007 noch 22,2 Millionen (34,1 Prozent) Deutsche gab, die weder das Internet nutzten, noch planten, dies in Zukunft zu tun, verringerte sich der Anteil der Nicht-nutzer innerhalb der letzten zwölf Monate um 4,2 Prozentpunkte auf 29,9 Prozent. Mehrheitlich sind die Offliner weiterhin eher weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen. Bei den männlichen Onlinern ist dagegen ein überdurchschnittlicher Anstieg zu verzeichnen. Im Gegensatz zur Entwicklung in den Vorjahren zeichnet sich in diesem Jahr eine leichte Öffnung der Frauen-Männer-Schere ab. Der Anteil der Nutzungsplaner ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und setzt somit den rückläufigen Trend zur Nutzungsplanung weiter fort. Nach den vorliegenden Zahlen beabsichtigen in den nächsten zwölf Monaten lediglich 4,9 Prozent der Bundesbürger (5,7 Prozent im Vorjahr) sich der Onliner-Community anzuschließen.
Das sind die zentralen Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Im achten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und stellt Unterschiede bei der Internetnutzung in Deutschland heraus. Im Mittelpunkt der mit über 52.000 Interviews deutschlandweit größten Studie zur Internetnutzung stehen Nutzungsvergleiche nach Bundesland, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Erneut wird die Internetnutzung auch nach Regierungsbezirken und Postleitzahlengebieten ausgewiesen.
„Die Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas bezeugen die positive Entwicklung bei der Internetnutzung in Deutschland. Die Bundesregierung freut sich über diese Entwicklung. In ihrem Aktionsprogramm „iD2010 – Informationsgesellschaft Deutschland 2010“ vom November 2006 hatte die Bundesregierung festgelegt, die „Integration von Bürgerinnen, Bürgern und Staat in die Informationsgesellschaft zu beschleunigen“. Der (N)ONLINER Atlas 2008 belegt sehr eindrucksvoll, dass die Beschleunigung der digitalen Integration eingesetzt hat“, sagt Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
„Das Internet durchzieht inzwischen nahezu alle Bereiche der Gesellschaft. Die Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2008 verdeutlichen die immer größere Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern. Zwei Drittel aller Deutschen sind online. Die „Digitale Integration“ schreitet weiter voran, doch wird beim Umgang mit dem Internet immer entscheidender, dass allen Bevölkerungsschichten ein hohes Maß an digitaler Ausbildung zuteil wird. Für diese „Digitale Kompetenz“ setzt sich die Initiative D21 in zahlreichen Projekten ein“, betont Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21 und President & CEO Fujitsu Siemens Computers.
Flächendeckend steigt die Internetnutzung in Deutschland
Die aktuellen Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2008 zeigen: Auch in diesem Jahr basiert der bundesweite Zuwachs bei den Onlinern auf einer flächendeckenden Zunahme in allen Bundesländern. Besonders zulegen konnten Rheinland-Pfalz, das Saarland und Bayern. Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg bleiben aber unverändert Spitzenreiter. Mit 70,3 Prozent (Berlin) und 69,0 Prozent (Hamburg) führen sie klar die Top 5 der Onliner 2008 an, gefolgt von Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern. Das Schlusslicht bilden erneut die neuen Bundesländer – gemeinsam mit dem Saarland, wobei das Saarland zu den Bundesländern mit den deutlichsten Zuwächsen gehört. Somit bleibt das West-Ost-Gefälle in der Internetnutzung auch in diesem Jahr bestehen. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Vorjahre fallen jedoch die Unterschiede zwischen den Bundesländern insgesamt geringer aus. Auch die Abweichungen zwischen den Regierungsbezirken zeigen erfreulicherweise einen rückläufigen Trend.
Die Frauen-Männer-Schere geht in diesem Jahr erstmals wieder leicht auseinander. Das prozentuale Verhältnis von männlichen zu weiblichen Onlinern liegt 2008 bei 53,8 zu 46,2 Prozent, dagegen waren es noch 53,5 zu 46,5 Prozent im Vorjahr. Die weiblichen Onliner konnten ihren Rückstand in der Internetnutzung durch hohe Zuwachsraten in den vergangenen Jahren verringern – so wurde im Jahr 2007 die bis dato geringste Differenz zwischen den Geschlechtern verzeichnet. 2008 sind die Zuwachszahlen der Männer (5,3 Prozentpunkte) aber wieder größer als die der Frauen (4,5 Prozentpunkte). Dies entspricht bei den weiblichen Onlinern einem Anteil von 58,3 Prozent, bei den männlichen Onlinern einem Anteil von 72,4 Prozent. Da die Gruppe der Nutzungsplaner jedoch weiterhin überwiegend weiblich ist, besteht für die kommenden Jahre dennoch die Hoffnung einer sukzessiven Annäherung von Männern und Frauen. Insgesamt schaffen es in diesem Jahr die Frauen aller Bundesländer – ausgenommen das Saarland – über die 50-Prozent-Marke.
Die Zahlen der Onliner ab 50 Jahren zeigen – wie in den Vorjahren – auch 2008 einen Aufwärtstrend. Die Zuwachsrate in dieser Altersgruppe beträgt 13,8 Prozent. Nahezu alle Bundesländer überschreiten dabei die 30-Prozent-Marke bei den so genannten „Best-Agern“. Sachsen-Anhalt konnte die höchste Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr erzielen, bleibt jedoch beim Onliner-Anteil in dieser Bevölkerungsgruppe mit 35,4 Prozent insgesamt weiter unterdurchschnittlich. Hier liegt die Generation 50plus in Berlin an der Spitze: 48,7 Prozent aller Berliner Best-Ager sind bereits im Netz und der Anteil der Offliner ist mit weniger als 50 Prozent vergleichsweise gering.
Breitband ist dominierende Zugangsart zum Internet
Die Breitbandnutzung ist weiter auf dem Vormarsch: Von 2007 bis 2008 legte der breitbandige Internetanschluss erneut um knapp sechs Prozentpunkte zu und versorgt heute zwei Drittel (65,4 Prozent) aller Onliner in Deutschland und damit 42,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. „Wie schon in den vergangenen Jahren trägt der weiter lebhafte
(Preis-) Wettbewerb und die Vermarktung von Bündel- und Flatrate-Angeboten mit Sicherheit ausschlaggebend dazu bei, dass die Breitbandnutzung ihre Vormachtstellung binnen weniger Jahre so enorm ausbauen konnte“, sagt Robert A. Wieland, Mitglied des Gesamtvorstandes der Initiative D21 und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH. Insbesondere der DSL-Anschluss erfreut sich großer Beliebtheit: Inzwischen nutzen 61,8 Prozent aller Onliner in Deutschland diese Zugangsform. Der Anteil der Surfer mit schmalbandigem Zugang verzeichnet infolgedessen naturgemäß Rückgänge. Besonders das Modem als Zugangsart zum Internet verliert immer weiter an Bedeutung.
Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2008: Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 64,82 Mio. Personen; Stichprobe: Repräsentativ mit 52.503 Interviews; Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample; Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Omnibusse in der Zeit vom 22. Februar bis 14. Mai 2008; Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung
Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2008 können unter Angabe der Seitenzahl an kontakt(at)nonliner-atlas.de im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.
Projektleitung (N)ONLINER Atlas:
Matthias Peterhans
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Initiative D21 e.V.
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Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2008: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2008“ unter www.nonliner-atlas.de
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TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com
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Zum achten Mal veröffentlichte die Initiative D21 am 24. Juni 2008 im Rahmen einer Pressekonferenz den (N)ONLINER Atlas. Der (N)ONLINER Atlas 2008 dokumentiert die aktuellen Zahlen über Onliner, Offliner und Nutzungsplaner des Internets. Die deutschlandweit größte Studie (Basis: über 50.000 Interviews) zur Internetnutzung schlüsselt die Zahlen auch in diesem Jahr nach Bundesland, Regierungsbezirk, Postleitzahlengebiet, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung auf. Mehr...
Erika Mann lädt Gewinnerinnen des Girls’Day-Wettbewerbs “Vision 2027 – Erfinde deine Zukunft” nach Straßburg ein
19. Juni 2008
Abgelegt unter News
Technik zum Wohle der Menschen und zur Erleichterung des Lebens von Menschen mit Handicaps.
Diese Leitgedanken stecken im Beitrag von Georgina Schneid und Cora Friebl aus München, die sich mit ihrer Idee vom "Deutschen Gebärdensprachen-Roboter (DGSROB)" am Girls'Day Wettbewerb "Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft" beteiligten.
Sie haben einen Roboter erdacht, der die seit 2002 anerkannte Deutsche Gebärdensprache (DGS) für Hörende übersetzt und gesprochene Sprache für Gehörlose in Gebärdensprache zurück übersetzen kann. Als Kommunikationshilfe im Alltag, im Beruf, bei Ämtern und im Umgang mit hörenden Freundinnen und Freunden soll der Roboter eingesetzt werden. Der Roboter ist mobil und so klein, dass er in der Tasche mitgenommen werden kann. Auf Knopfdruck expandiert er, kann die Form einer menschlichen Gestalt annehmen und Geschlecht und Aussehen kann nach Geschmack gewählt werden, einem Avatar ähnlich.
Cora und Georgina gehen mit ihrer Vision über den derzeitigen Stand der Entwicklung japanischer und chinesischer Androiden hinaus. Die als herausragend bewertete Präsentation der beiden jungen Frauen wurde mit dem Sonderpreis Chancengleichheit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgezeichnet, der ein Notebook der Firma Fujitsu Siemens Computers und eine Einladung nach Straßburg ins Europäische Parlament beinhaltete.
In Begleitung ihrer Lehrerin von der Samuel-Heinicke Realschule in München konnten Georgina und Cora ein Jahr nach der feierlichen Preisverleihung im Juni 2007 die Reise antreten: "Hier in Straßburg gefällt mir alles sehr gut", so Georgina begeistert: "Am liebsten würde ich noch weitere Tage hier verbringen." Eine Stadtführung am Montag und ein Besuch des Europäischen Parlaments am Dienstag standen auf dem Programm. MEP Erika Mann begrüßte die jungen Frauen persönlich und beglückwünschte sie zu Ihrer Idee.
Junge Frauen in Wissenschaft und Forschung zu fördern ist Erika Mann, Mitglied der Expertengruppe Women in Industrial Research (WIR) der Europäischen Kommission und stellvertretende Vorsitzende im Kuratorium des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. ein besonderes Anliegen. "Ich freue mich sehr über die Fantasie und Kreativität, mit der Cora und Georgina ihre Leitgedanken umgesetzt haben", so Mann.
"Chancengleichheit ist eine der Herausforderungen für die Zukunft in einer Gesellschaft, die Vielfalt und unterschiedliche Lebensentwürfe der Menschen zum Leitbild hat. Technische Entwicklungen wie der ‚Deutsche Gebärdensprachenroboter' können dazu einen Beitrag leisten."
Ansprechpartnerin:
Ute Kempf
"Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft"
Tel.: 0521 106 73 48
E-Mail: kempf(at)girls-day.de
Neuer Leitfaden für die Migration von Software veröffentlicht
19. Juni 2008
Abgelegt unter News
Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat gerade den "Migrationsleitfaden für Software" in der Version 3.0 herausgegeben und veröffentlicht.
Damit wird die Erfolgsgeschichte des Leitfadens bereits zum vierten Mal fortgeschrieben.
Um den Migrationsleitfaden in Zukunft noch flexibler nutzen, aktualisieren und an den Bedürfnissen der öffentlichen Verwaltung ausrichten zu können, wurde der Leitfaden in eine neue Struktur mit weitgehend unabhängigen Modulen und Themen gegliedert. Diese Struktur ermöglicht es dem Leser, sich entweder über die für ihn wichtigen Produkte, Technologien und Migrationspfade zu informieren oder themenbezogen Vergleiche zu ziehen.
Dabei wird er an den relevanten Stellen auf wichtige Bezüge zu anderen Produkten, Themen und Modulen hingewiesen. Darüber hinaus bietet der Migrationsleitfaden nach wie vor die Möglichkeit, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen.
Die Inhalte des Migrationsleitfadens wurden umfassend aktualisiert, weitere Produkte und Technologien wurden aufgenommen und die Praxisrelevanz noch deutlicher hervorgehoben. Der Leitfaden berücksichtigt dabei die inzwischen stark veränderte Softwarelandschaft in der öffentlichen Verwaltung, die keine einheitliche Ausgangslage, wie noch bei der Ersterscheinung im Jahre 2003, aufweist. Besonders deutlich wird dies bei der Betrachtung der relevanten Migrationspfade, die nunmehr neben der Fortführung und Ablösung von proprietärer Software auch die Fortführung und Ablösung von Open Source Software enthalten.
Weitere Informationen zum Thema und den kostenlosen Download des Leitfadens finden Sie unter: http://www.kbst.bund.de/migrationsleitfaden
Ansprechpartner:
Bundesministerium des Innern
Tel.: 01888 681-0
E-mail: poststelle(at)bmi.bund.de
Deutscher Multimedia Award 2008 vergeben
18. Juni 2008
Abgelegt unter News
Oliver Welke kürt Träger des renommierten Preises
Zum 13. Mal wurde heute in Berlin die begehrteste Auszeichnung der Digitalen Wirtschaft, der Deutsche Multimedia Award (DMMA), vergeben. 14 Preisträger konnte Moderator und TV-Entertainer Oliver Welke auf die Bühne bitten. Sie hatten sich zuvor in zwei Wertungsgängen im 366 Beiträge umfassenden Teilnehmerfeld durchsetzen können. Der DMMA wird bereits seit 1996 an innovative Online- und Offline-Anwendungen vergeben. Die Preisverleihung erfolgte zum Abschluss des Deutschen Multimedia Kongresses (DMMK) in Berlin, dem Branchengipfel der Digitalen Wirtschaft.
62 Beiträge hatte die Jury zuvor für den DMMA 2008 in den zwölf Hauptkategorien nominiert. Vor mehr als 500 Gästen wurden nun die Awards vergeben. Drei Agenturen konnte TV-Entertainer Oliver Welke gleich zwei Mal zur Preisüberreichung bitten: Aperto, Art + Com und Jung von Matt. Insgesamt war das Niveau des diesjährigen Wettbewerbs vergleichsweise hoch. Bereits die Nominierung gilt in Fachkreisen als „Ritterschlag“.
Die Siegerliste des Deutschen Multimedia Awards 2008, Weitere Informationen, Bildmaterial zur Preisverleihung und Jurysitzung sowie die Liste der Juroren finden Sie unter: www.dmma.de
Ansprechpartner:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Christoph Salzig
Tel.: 0211.600456 -26
E-Mail: salzig(at)bvdw.org






