Wiedereinstieg für Ingenieurinnen leicht gemacht
27. Mai 2008
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BMBF-Programm für Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer startet in den Fächern Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik
Um dem bestehenden Fachkräftebedarf im Maschinenbau, in der Elektro- und Informationstechnologie entgegenzuwirken, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung eine Weiterbildungsmaßnahme für Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer. Ingenieurinnen und Ingenieure, die wegen familiärer Verpflichtungen längere Zeit nicht berufstätig waren, können sich gezielt wissenschaftlich weiterbilden, um wieder Anschluss an die technische und wissenschaftliche Entwicklung zu finden und an den derzeit guten Chancen des Arbeitsmarktes teilzuhaben.
Das Projekt return2job startet in den Fächern Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik mit einer 15monatigen Qualifizierung. Es wird anteilig von BMBF und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und im Rahmen des Akademikerprogramms der Otto Benecke Stiftung e.V. durchgeführt. Gegliedert in ein kompaktes Fernstudium und ein dreimonatiges Praktikum, vermittelt diese Maßnahme aktuelles Fachwissen, überfachliche Qualifikationen und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. 30 Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer erhalten so über ein Auswahlverfahren im Juli die Chance, an dieser im September 2008 startenden Studienergänzung teilzunehmen. Das Projekt wird mit rund 410.000 Euro gefördert.
Nähere Auskünfte zur Bewerbung und Organisation sowie zu den Konditionen unter: http://www.obs-ev.de
Ansprechpartner:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Tel.: (030) 18 57 - 50 50
E-Mail: presse(at)bmbf.bund.de
Bundesministerin kürt Gewinner des Wettbewerbs “Jugend forscht”
26. Mai 2008
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Schavan: "Jugend forscht zeigt: Wissenschaft bedeutet Zukunft"
Forschernachwuchs ausgezeichnet: Bundesministerin Annette Schavan hat am Sonntag in Bremerhaven beim Wettbewerb "Jugend forscht" die Sonderpreise des Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin sowie der Bundesforschungsministerin verliehen: "Dieser Wettbewerb ist beispielgebend für unseren motivierten Nachwuchs im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik und zeigt: Wissenschaft bedeutet Zukunft." Schavan bekräftigte in ihrer Festansprache, dass die Bundesregierung auch künftig gemeinsam mit den Ländern lern-, leistungs- und experimentierfreudige junge Menschen systematisch fördern und fordern werde. "Wissenschaftliches Arbeiten, Kreativität, Experimentierfreude und die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Handeln bilden die Voraussetzung, um die Faszination von Wissenschaft, Forschung und Technik in ihrer ganzen Vielfalt ermessen zu können. Unser Ziel ist es, noch mehr Begeisterung fürs Forschen zu wecken", sagte die Ministerin. "Deswegen werden wir im Rahmen der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung neue Wege der Förderung gehen, beispielsweise mit einem Freiwilligen Technischen Jahr."
Die Gewinnerinnen und Gewinner des 43. Bundeswettbewerb "Jugend forscht" wurden am Sonntag in Bremerhaven im Rahmen einer Preisverleihung für fachliche Exzellenz, Ideenreichtum, Engagement, Fleiß und Durchhaltevermögen ausgezeichnet. Die Finalisten mussten sich mit ihren Exponaten noch einmal dem Publikum sowie der Jury stellen. Der Weg ins Bundesfinale führte die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs über Regional- und Landeswettbewerbe. Schavan betonte, dass der Wohlstand der Gesellschaft insbesondere vom Ausbildungsniveau abhänge: "Mit Wettbewerben wie "Jugend forscht" gehen wir den richtigen Weg zur Sicherung unseres Fachkräftebedarfs. Deutschland hat ein erhebliches Potenzial an jungen Talenten, die wir unterstützen wollen", sagte die Ministerin. Deshalb habe das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Mittel für die Begabtenförderung seit 2005 um 22 Millionen Euro auf rund 121 Millionen Euro im Jahr 2008 gesteigert.
Weitere Informationen zum Wettbewerb "Jugend forscht" sowie zu den Preisträgerinnen und Preisträgern finden Sie unter: www.jugend-forscht.de
Ansprechpartner:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Tel.: (030) 18 57 - 50 50
E-Mail: presse(at)bmbf.bund.de
Nominierungen für den Deutschen Multimedia Award bekanntgegeben
22. Mai 2008
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Jury lobt hohes Niveau der Einreichungen
Mit der Rekordzahl von 62 Beiträgen hat die Jury des Deutschen Multimedia Awards (DMMA) 2008 so viele Einreichungen wie noch nie nominiert. Die Experten loben nach Abschluss der Jurierung das hohe Gesamtniveau des in diesem Jahr zum 13. Mal ausgetragenen Wettbewerbs. Insgesamt waren 366 Beiträge zum DMMA eingereicht worden. Die Verleihung der begehrtesten Auszeichnung für Online- und Offline-Anwendungen erfolgt am 18. Juni 2008 zum Abschluss des DMMK Digitale Wirtschaft in Berlin.
In zwölf Hauptkategorien konnten Agenturen, Dienstleister und Auftraggeber ihre Projekte einreichen. Mit 89 Beiträgen entfielen die meisten Einreichungen auf die Kategorie Marketingmaßnahmen, von denen es gleich zehn auf die Shortlist geschafft haben. „Hier wurden auch die höchsten Punktzahlen vergeben – Konkurrenz belebt eben das Geschäft“, so DMMA-Sprecher Christoph Salzig. „Aber auch in den anderen Kategorien waren echte Highlights dabei.“ Das gilt insbesondere für die ebenfalls stark frequentierten Kategorien Corporate Communications / Publishing (46 Beiträge) und Produktkommunikation (50 Beiträge). Erfreulich ist aus Veranstaltersicht auch die ordentliche Beteiligung in den Kategorien Mobile (28 Beiträge) und IPTV / Bewegtbild (21 Beiträge).
Oliver Welke präsentiert die Sieger
Auf der Nominiertenliste finden sich nicht nur nahezu alle Agenturen, die in der Agenturszene Rang und Namen haben, sondern auch einige faustdicke Überraschungen. Ob sich der Traum vom Deutschen Multimedia Award 2008 tatsächlich erfüllt, wird sich erst am 18. Juni zeigen. Dann präsentiert TV-Moderator und Comedian Oliver Welke die Gewinner.
In zwei Wertungsgängen sowie der finalen Jurydebatte haben renommierte Experten der Auftrag gebenden Wirtschaft, Wissenschaft, Presse und der Agenturszene ihre Favoriten im Rennen um den DMMA 2008 benannt. Der Deutsche Multimedia Award wird bereits seit 1996 ausgetragen und gilt als führender Wettbewerb für Online- und Offline-Anwendungen.
Ansprechpartner:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Christoph Salzig, Pressesprecher
Tel.: 0211/600456-26
E-Mail: salzig(at)bvdw.org
Staatsminister Bernd Neumann beim EU-Kultur- und Medienministerrat: Online-Piraterie muss massiv bekämpft werden
21. Mai 2008
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Der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat am Rat der EU-Kultur- und Medienminister teilgenommen, der am Mittwoch in Brüssel stattfand.
Zur Initiative der EU-Kommission, mehr kreative Inhalte im Internet verfügbar zu machen, erklärte er im Kulturministerrat:
"Wichtigste Voraussetzung für mehr kreative Inhalte im Internet ist, dass die Online-Piraterie massiv bekämpft wird. Kreative und Kulturschaffende werden erst dann Vertrauen in Internet-Geschäftsmodelle entwickeln, wenn gegen Urheberrechtsverstöße konsequent vorgegangen und das geistige Eigentum zuverlässiger geschützt wird. Ein guter Weg sind freiwillige Vereinbarungen zwischen Providern, Rechteinhabern und Verbrauchern, entsprechende Modelle, wie die Olivennes Initiative in Frankreich, sollte man diskutieren und weiterverfolgen. Ich begrüße auch die von der EU geplanten Aufklärungsmaßnahmen, um das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher für den Wert des geistigen Eigentums zu stärken."
Bernd Neumann betonte auch die kulturpolitische Bedeutung des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Ausdrucksformen:"Mit Blick auf die Vorbildfunktion der EU und zum Schutz der kulturellen Vielfalt in Europa kommt es nun darauf an, dass dieses Übereinkommen nicht nur bei den EU-Außenbeziehungen wirksam wird, sondern als Thema auch in sämtlichen Feldern der EU-Binnenpolitik beachtet und umgesetzt wird. So muss das Übereinkommen auch bei Themen der gemeinsamen europäischen Handelspolitik oder des freien Dienstleistungs- und Kapitalverkehrs einbezogen werden, selbst wenn diese erst auf einen zweiten Blick eine kulturelle Dimension offenbaren. Hierfür alle Akteure auf europäischer Ebene zu sensibilisieren, halte ich für ein ganz wesentliches Anliegen."
Der Rat der Minister für Bildung, Jugend und Kultur der EU kommt am 21. und 22. Mai in Brüssel zu seiner halbjährlichen Sitzung zusammen. Am (heutigen) Mittwoch treffen sich die die europäischen Kultur- und Medienminister, um Themen aus den Bereichen Kultur und Audiovisuelle Medien zu besprechen.
Ansprechpartner:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Tel.: 03018 272 - 0
E-Mail: InternetPost(at)bundesregierung.de
Wie politisch sind Migranten im Internet?
20. Mai 2008
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Forschungsprojekt "Politisches Potential des Internet - Die virtuelle Diaspora der Migranten aus Russland und der Türkei in Deutschland" an der Universität Münster untersucht die politischen Aktivitäten, die Migranten in Deutschland im Internet entfalten.
Dabei gilt das Forschungsinteresse der Vernetzung und Online-Beteiligung an politischen Prozessen sowohl im Aufnahmeland als auch im Herkunftsland der Migranten. Die zentralen Forschungsfragen des Projektes sind dabei: Welches Potential kann das Internet für Migranten und ihre Selbstorganisation entfalten? Welche daraus resultierenden Einflüsse auf politische Ereignisse im Herkunftsland und Aufnahmeland sind zu erkennen? In welchem Verhältnis stehen diese Aktivitäten zum Offline-Geschehen in beiden Staaten?
Untersucht werden diese Fragestellungen am Beispiel von zwei zahlenmäßig besonders relevanten Zuwanderergruppen in Deutschland, nämlich an Migranten aus der Türkei und aus der ehemaligen Sowjetunion.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite: http://ppi.uni-muenster.de
Ansprechpartnerin:
Dr. Kathrin Kissau
Tel.: +49-251-83-29943
E-Mail: kissauk(at)uni-muenster.de
Girls’Day im IdeenPark: Berufsorientierung für Mädchen zum Mitmachen
14. Mai 2008
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Vom 17.-25.05.2008 können Schülerinnen neue Möglichkeiten für die Berufswahl auf dem IdeenPark in Stuttgart entdecken
Rund 130.000 Mädchen waren beim Girls'Day 2008 dabei: Jetzt können Schülerinnen auch am Girls'Day-Stand im IdeenPark, der vom 17.-25.05.2008 in Stuttgart seine Tore öffnet, neue Möglichkeiten für die Berufswahl entdecken. Erstmalig in diesem Jahr ist der Girls’Day mit seinem Angebot dabei: in „SchlauLoPolis“, der Stadt der Bildung, werden Mitmach-Aktionen, Information und Beratung zur Berufsorientierung zu Handwerk, Naturwissenschaft und Technik für Mädchen und junge Frauen geboten.
Wechselnde Schwerpunkte bestimmen das Programm. Am 17. und 18. Mai lädt die FH Bochum in ihr Neugierland ein: Chemie- und Physik-Experimente zu den vier Elementen „Feuer, Wasser, Erde, Luft“ können mitgemacht werden. Außerdem gibt es Berufstipps und Infos vom deutschen ingenieurinnen bund (dib) e.V.
Wieso ein Roboter um die Ecke fahren kann und wie Fotos montiert werden: die Ada Lovelace-Projektmitarbeiterinnen der FH Kaiserslautern zeigen vom 19.
bis 21. Mai wie's gemacht wird. Noch mehr zu Robotern gibt es am 24. und
25.: das Smart Girls RobertaTeam aus Magdeburg zeigt ihr Programm auf der Bühne in SchlauLoPolis.
Löten am 19. und 20. Mai mit dem Netzwerk F.I.T. der FH Furtwangen, Elektromontage, Zauberkartoffel und Spiegeltest am 22. und 23. Mai mit dem deutschen ingenieurinnen bund (dib) e.V und am 24. und 25. Mai mit dem Technikzentrum Minden-Lübbecke helfen dabei, die eigenen Fähigkeiten und Berufsmöglichkeiten zu erkunden. Im Schwerpunkt Energie, Klima, Umwelt werden Solardrehmodelle am 22. und 23. Mai mit dem Mädchentreff Bielefeld gebaut und Geldbörsen aus Recyclingmaterial am 23. Mai mit der Mädchenwerkstatt Tübingen hergestellt.
Weitere Mitmach-Aktionen am Girls'Day-Stand während der ganzen Zeit sind:
Der Fernsehgenerator, der zeigt, wie viel Strom benötigt wird, um ein Bild zu erzeugen, das interaktive Spiel "Girls'Planet", mit dem Berufe erkundet werden und eine Buttonstation, mit der eigene Buttons hergestellt werden können. Auf der Bühne direkt gegenüber werden kleine Wettbewerbe am Wissensrad mit Fragen rund um Berufe aus Handwerk, Naturwissenschaft und Technik geboten.
Weitere Informationen unter: www.zukunft-technik-entdecken.de
Ansprechpartnerin:
Carmen Ruffer
Tel.: +49 (521) 106-7378
E-Mail: ruffer(at)girls-day.de
Im Netz der neuen Medien
13. Mai 2008
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Neue Broschüre informiert über Gefahren bei neuen Medien – bundesweit erste Schulungen von Lehrkräften zum Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten im Internet, auf Schülerhandys und in Computerspielen angelaufen
Sie sind längst drin in der virtuellen Welt: Bei Kindern und Jugendlichen herrscht inzwischen „Vollversorgung“ bei Mobiltelefonen und beim Zugang zu Computern und Internet. Das zeigen die jüngsten Studien über den Umgang der Sechs- bis 19-Jährigen mit Medien. Neben Familie, Freundeskreis, Schule oder Kirche beeinflussen Medien die Wertvorstellungen und das Verhalten der Kinder und Jugendlichen erheblich. Es gehört deshalb zu den grundlegenden Erziehungsaufgaben, sie zu einer sachgerechten und umsichtigen Mediennutzung zu befähigen. Doch nur wer sich selbst auskennt, kann diese Kompetenz auch weitergeben. Zur Förderung der Medienkompetenz haben daher Vertreter der Kultusministerkonferenz (KMK), der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) und der Innenministerkonferenz (IMK) eine ressortübergreifende Fortbildungsinitiative gestartet und die Handreichung „Im Netz der neuen Medien“ herausgegeben. Erste Schulungen für Lehrkräfte zur Umsetzung der Informationen im Unterricht sind bereits in Hildesheim und Karlsruhe angelaufen.
Die Handreichung „Im Netz der neuen Medien“ dient als Einführung in das Thema und beinhaltet Basisinformationen mit Präventionstipps zum Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten im Internet, auf Schülerhandys und in Computerspielen. Zielgruppen der Informationen sind Lehrkräfte, Fachkräfte in der außerschulischen Jugendarbeit und Polizeibeamte in der Jugendsachbearbeitung. Jedes Kapitel beschreibt jeweils die Ausgangssituation, beleuchtet rechtliche Aspekte und gibt praktische Präventionstipps für die genannte Zielgruppe und Hinweise für deren Umsetzung bei den Eltern, Jugendlichen und Kindern. Außerdem beinhaltet die Broschüre Hinweise auf weitere Materialien und Informationsquellen. Aufbauend auf der Handreichung finden bundesweit Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikatoren nach dem Schulungskonzept „Internetsicherheit und Jugendmedienschutz“ von klicksafe und Schulen ans Netz e.V. statt, die die Initiative begleiten.
Mit der gemeinsam erarbeiteten Fortbildungsinitiative wollen die Partner erreichen, dass Kinder und Jugendliche lernen, die neuen Medienangebote kompetent, selbstbewusst und vor allem sicher zu nutzen. Ein wichtiges Kapitel der Broschüre befasst sich mit dem Problem der Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch heimliche Bild- und Tonaufnahmen und deren Veröffentlichung. Fälle von so genanntem „Internet-Mobbing“ bzw. „Cyber-Bullying“ häufen sich an immer mehr Schulen. Dabei sind sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte betroffen. So werden z.B. heimliche Bild- oder Filmaufnahmen im Unterricht, in der Umkleidekabine oder Schultoilette gemacht und per MMS, drahtlos von Handy zu Handy oder über das Internet verbreitet, oder Lehrkräfte werden in Chaträumen, Internetplattformen diffamiert und beleidigt.
Fachleute geben hierzu folgende Sicherheitstipps und Empfehlungen:
- Entwickeln Sie als Eltern bzw. Lehrkraft gemeinsam mit Ihrem Kind bzw. den Schülerinnen und Schülern Handy-Nutzungsregeln, verbunden mit umfassender Aufklärung über typische Gefahren und Probleme beim Einstellen oder Verbreiten von Bildern im Internet oder per Handy. Vereinbaren Sie, welche Sanktionen bei Verstößen angewandt werden und setzen Sie diese konsequent um.
- Kinder und Jugendliche sollten nicht direkt auf beleidigende E-Mails oder SMS antworten, sondern Erwachsene (Eltern, Vertrauenspersonen) informieren.
- Schalten Sie die Polizei ein, wenn der Verdacht einer Straftat besteht. Sie sollten Beweismaterial aufbewahren, z.B. Bilder oder Daten abspeichern.
Darüber hinaus informiert die Handreichung „Im Netz der neuen Medien“ auch über den Jugendschutz in interaktiven Diensten, z.B. Chatforen und Kommunikationsplattformen. Ferner werden die Handlungsfelder jugendgefährdende Inhalte im Internet, Computerspiele und die rechtlichen Regelungen, die Gefahren des Handys als Multifunktionsgerät und die Sicherheit im Datenverkehr aufgegriffen.
Weiterführende Informationen zu dieser Initiative und zu den einzelnen Handlungsfeldern im Bereich der neuen Medien sowie die Broschüre „Im Netz der neuen Medien“ wurden speziell für Lehrer- und Jugendfachkräfte sowie für Eltern und Erziehungsverantwortliche unter www.polizei-beratung.de veröffentlicht.
Direkter Link zur Broschüre "Im Netz der neuen Medien": Link
Ansprechpartner:
Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Tel.: (0711) 54 01-20 62
E-Mail info(at)polizei-beratung.de
Im Netz und ohne doppelten Boden – Fachtagung der Aktion Mensch zur Zukunft des Barrierefreien Internets wird live übertragen
5. Mai 2008
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Bislang größte deutschsprachige Fachtagung zur Barrierefreiheit / Mehr als 300 Teilnehmer aus Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Verbänden diskutieren am 6. Mai in Gelsenkirchen / Teilnahme via Internet möglich.
Alle Plätze für die Einfach für Alle-Fachtagung zur Zukunft des Barrierenfreien Internets sind vergeben. Mehr als 300 Teilnehmer aus Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Verbänden kommen am 6. Mai in den Wissenschaftspark nach Gelsenkirchen. Alle Interessierte, die nicht in Gelsenkirchen vor Ort sind, können sich virtuell an der Tagung beteiligen.
Die Aktion Mensch überträgt das komplette Programm auf der Webseite www.einfach-fuer-alle.de/tagung live als Flash-Stream. Über ein Kommentarfeld können Internet-Teilnehmer ihre Fragen und Anmerkungen direkt an die Experten in den insgesamt 16 Workshops richten.
Bislang größte deutschsprachige Veranstaltung zur Barrierefreiheit
Die Tagung unter dem Titel „Konzepte und Zukunftsbilder für ein Barrierefreies Internet“ ist die bislang größte Veranstaltung zu diesem Thema. Die Relevanz der Tagung zeigt sich auch an der großen Zahl an Teilnehmern aus bedeutenden Unternehmen und Organisationen sowie zahlreichen Online- und Behindertenbeauftragten aus den Bundesländern, Städten und Kommunen. Im Mittelpunkt der Diskussionen werden die Zukunft des Internets und besonders der Barrierefreiheit stehen. Dabei gehen die Experten auch der Frage nach, welche konkreten Projekte bereits umgesetzt werden und was Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Internetschaffende in Zukunft zum barrierefreien Internet beitragen können.
Umfangreiches Tagungsprogramm
Die Tagung beginnt um 9:30 Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung und einer Videobotschaft des nordrhein-westfälischen Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Andreas Krautscheid, präsentiert die Aktion Mensch von 09:45 Uhr bis 10:30 Uhr die Ergebnisse der Studie »Chancen und Risiken des Internets der Zukunft aus Sicht von Menschen mit Behinderungen«. Das Workshopprogramm beginnt um 11:00 Uhr.
Link zum Live-Stream der Tagung: www.einfach-fuer-alle.de/tagung
Ansprechpartner:
Pressestelle der Aktion Mensch
Iris Cornelssen und Christian Schmitz
Tel.: (02 28) 20 92-3 77 oder -3 64
E-Mail: iris.cornelssen(at)aktion-mensch.de
christian.schmitz(at)aktion-mensch.de
Xinnovations 2008 – better by networking
5. Mai 2008
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Wissenschaftliche Konferenz – Innovations- und Wirtschaftsforum – W3C-Tag
22. - 24. September 2008 in Berlin
Die Vorbereitungen für die ersten Xinnovations sind angelaufen. Vom 22.-24. September 2008 führt die Veranstaltung in der Humboldt-Universität zu Berlin Entwickler und Anwender netzbasierter Informationstechnologien zum Dialog zusammen. Die Xinnovations bauen auf dem erfolgreichen Konzept der XML-Tage als Kombination aus wissenschaftlicher Konferenz und wirtschaftsnahem Innovationsforum auf. Im Fokus der wissenschaftlichen Konferenz geht es um semantikbasierte Datenintegration, semantische Technologien im Corporate Umfeld, Datenbanktechnologien für das Corporate Semantic Web und Sicherheitsaspekte in Corporate Semantic Webs.
Die Themen des Innovations- und Wirtschaftsforums sind: E-Collaboration, E-Government, E-Health, E-Justice und E-Learning. Mit der neuen Ausrichtung unterbreiten die Veranstalter ein Konzept für neue Allianzen, die neben den Fragen der technologischen Innovation auch gesellschaftliche Aspekte thematisieren.
Die Veranstaltung wird durch den W3C-Thementag des deutsch-österreichischen Büros des World Wide Web Consortiums abgerundet. Der Thementag informiert über aktuelle Web-Standards-Projekte des W3C.
Netzwerke/Unternehmenszusammenschlüsse, die bei der inhaltlichen Vorbereitung im Rahmen der Konferenz und/oder beim Wirtschaftsforum mitwirken wollen, sind sehr willkommen.
Weitere Informationen: www.xinnovations.de
Unternehmen, die sich an der Veranstaltung in Form von Vorträgen und als Aussteller beteiligen wollen, fordern die Teilnahmebedingungen an, beim:
xmlcity:berlin e. V.
Stefan Grill
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
Tel.: 030 21001 407
Email: stefan.grill(at)xmlcityberlin.de
Kinder an die Medien-Macht! TLM schreibt Kinder-Medien-Preis 2008 aus
2. Mai 2008
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Ab sofort können sich Schulen, Freizeiteinrichtungen, Kindergärten sowie Vereine und Initiativen aus Thüringen mit ihren Medienprojekten um den Kinder-Medien-Preis der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) bewerben.
Auch Kinder, die in ihrer Freizeit selbständig Zeitungsberichte, Hörspiele, Rundfunksendungen, Videofilme, Internetseiten oder andere Medienangebote gestalten, sind aufgerufen, ihre Projekte und Produktionen einzureichen.
„Das Kindermedienland braucht auch einen Kinder-Medien-Preis. Der Kinder-Medien-Preis wird in den Sparten „Bestes Medienprojekt“ und „Bestes Medienprodukt“ vergeben. Mit diesem Preis wollen wir den Thüringer Mediennachwuchs ganz gezielt fördern, so TLM-Direktor Jochen Fasco.
Für das „Beste Medienprojekt“ werden in drei Altersgruppen Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro vergeben. In der Sparte „Bestes Medienprodukt“ dürfen sich die Gewinner auf Preisgelder von insgesamt 2000,- Euro freuen. Ergänzend sollen die jungen Medienmacher mit besonderen Preisen, wie z. B. Praktika im Medienbereich ausgezeichnet werden.
Der Kinder-Medien-Preis der TLM soll die Vermittlung von Medienkompetenz in Thüringen fördern, herausragende medienpädagogische und medienpraktische Initiativen würdigen und die Entwicklung neuer Projekte und Produktionen mit und von Kindern anregen.
Einsendeschluss ist der 30. August 2008.
Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie hier: Link
Ansprechpartner:
Thüringer Landesmedienanstalt (TLM)
Tel.: 03 61/2 11 77 -0
E-Mail: mail(at)tlm.de





