Bundesinnenminister Dr. Schäuble fordert Aufnahme von IT ins Grundgesetz
27. März 2008
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„Verwaltung von Bund und Ländern muss noch besser werden. Schwerpunkte sind IT-Zusammenarbeit, Verwaltungskooperation und Wettbewerb“
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat heute den Vorsitzenden der Föderalismuskommission II von Bundestag und Bundesrat, Fraktionsvorsitzenden Struck und Ministerpräsident Oettinger, die Vorstellungen der Bundesregierung zur Modernisierung der Verwaltung von Bund und Ländern übersandt und drei Schwerpunkte für die Föderalismusreform genannt:
1. Bund-Länder-IT-Zusammenarbeit
Bund, Länder und Kommunen geben jährlich rund 17 Mrd. Euro für Informationstechnik (IT) aus. Trotz dieser gewaltigen Summe kann die Qualität auf vielen Gebieten noch besser werden. Eine sichere länderübergreifende IT-Netzinfrastruktur ist ebenso wenig gewährleistet wie das Zusammenpassen, die so genannte Interoperabilität der unterschiedlichen IT-Systeme der Verwaltungen. Dazu erklärte Dr. Schäuble:
„Wir müssen eine neue verfassungsrechtliche Grundlage für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der IT schaffen, um den schnellen Innovationsrhythmus der IT nicht durch langwierige bürokratische Entscheidungsprozesse zu blockieren. Die Informationstechnik ist die zentrale Infrastruktur des 21. Jahrhunderts und gehört ins Grundgesetz. Was die Eisenbahn für das 19. und die Luftfahrt für das 20. Jahrhundert, ist die IT für unser Jahrhundert: Sie revolutioniert unsere Art zu arbeiten, zu leben und zu kommunizieren. Eisenbahn und Luftverkehr stehen schon im Grundgesetz, die IT muss sich dort auch wiederfinden
2. Neue Instrumente der horizontalen und vertikalen Verwaltungskooperation
Verwaltung kann sich im föderativen Staat immer weniger in den getrennten Zuständigkeitsbereichen von Bund und Ländern vollziehen, weil auch die zu lösenden Probleme über die Grenzen der Verwaltung von Bund und Ländern hinausreichen. Standardisierbare Geschäftsprozesse der Verwaltung (z.B. interne Dienstleistungen, Statistik) lassen sich mit Hilfe der IT automatisieren, in Dienstleistungszentren bündeln und auf diese Weise in höherer Qualität und zu deutlich geringeren Kosten erbringen. Dazu erklärte Dr. Schäuble:
„Wir brauchen neue Instrumente und eine klare verfassungsrechtliche Grundlage für das erforderliche Zusammenwirken der Verwaltungen von Bund und Ländern. Darauf sind vor allem kleine Länder angewiesen, um ihre strukturellen Nachteile ein Stück weit auszugleichen.“
3. Benchmarking
Leistungsvergleiche zwischen Verwaltungen – das so genannte Benchmarking – machen Kosten, Leistungen und Qualität von Verwaltungen transparent, sodass die Verwaltungen in einen Wettbewerb um die beste Lösung treten können. Dazu erklärte Dr. Schäuble:
„In Deutschland fehlt es vielfach noch an einer Vergleichskultur, nämlich an der Bereitschaft der Verwaltungen, sich dem Wettbewerb und der öffentlichen Diskussion über Leistungen und Kosten zu stellen. Deshalb brauchen wir eine verfassungsrechtliche Verpflichtung von Bund und Ländern, Vergleichsstudien zur Feststellung und Förderung der Leistungsfähigkeit ihrer Verwaltungen durchzuführen und zu veröffentlichen. Das Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung an der Hochschule Speyer wäre geeignet, die Aufgabe einer Benchmarking-Agentur zu übernehmen.“
Bundesminister Dr. Schäuble fasst das Ziel zusammen: „Durch verstärktes Zusammenwirken der Verwaltung in verschiedenen Bereichen, durch eine verbesserte Bund-Länder-IT-Zusammenarbeit und durch Leistungsvergleiche lassen sich am Ende auch Effizienzgewinne in Milliardenhöhe erzielen, die den finanziellen Handlungsspielraum der öffentlichen Hand erweitern und einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten.“
Weitere Einzelheiten finden Sie hier.
Ansprechpartner:
Bundesministerium des Innern
Tel.: 030-18 681-0
E-Mail: poststelle(at)bmi.bund.de
Neue Online-Datenbank erleichtert Lehrerinnen und Lehrern die Suche nach Fortbildungen
26. März 2008
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Dank der neuen Online-Datenbank für Lehrerfortbildung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung finden nordrhein-westfälische Lehrerinnen und Lehrer passende Fortbildungsangebote in ihrer Umgebung schnell per Mausklick.
Sämtliche schulspezifische Fortbildungen verschiedener Träger sind jetzt auf einer zentralen Internetseite gebündelt und können über die Suchfunktion leicht gefunden werden.
Die Datenbank, die von der Medienberatung NRW betreut wird, kann sowohl nach Stichworten oder Themenfeldern als auch nach Institutionen und bestimmten Orten abgefragt werden. Innerhalb von wenigen Sekunden erhalten Lehrerinnen und Lehrer eine aktuelle Ergebnisliste mit passenden Fortbildungsangeboten aller registrierten staatlichen, kirchlichen, kommunalen, freien und kommerziellen Anbieter der Umgebung.
Schulministerin Barbara Sommer sieht die neue Fortbildungsdatenbank als einen weiteren Schritt zur Unterstützung der Schulen: "Bei der Umsetzung der notwendigen Reformen haben die Schulen einen großen Fortbildungsbedarf. Wir unterstützen sie durch den Einsatz von insgesamt 54 ortsnahen Kompetenzteams für Lehrerfortbildung, das heißt in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt arbeiten jetzt 20 bis 40 Lehrkräfte mit einem bestimmten Stundenumfang in diesem Bereich. Zusätzlich geben wir den Schulen auch in diesem Jahr Fortbildungsbudgets im Umfang von mehr als acht Millionen Euro. Die neue Online-Suchmaschine hilft den Schulen jetzt dabei, ohne großen Aufwand passgenaue und ortsnahe Fortbildungsangebote zu finden und einzukaufen."
Hier finden Sie die Fortbildungs-Suchmaschine im Internet: www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de/Fortbildungsdatenbank.
Ansprechpartner:
Andrej Priboschek
Tel.: 0211/5867-3505 oder -3506
E-Mail: presse(at)msw.nrw.de
Web-Angebot bündelt Wissen zur Internet-Nutzung von Migrantinnen und Migranten
25. März 2008
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Neuer Bereich "Digitale Integration" im Web-Angebot des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Untersuchungen zur Internet-Nutzung in Deutschland geben Antworten auf Fragen nach Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Haushaltsgröße und Einkommen der Nutzerinnen und Nutzer. Bislang unberücksichtigt blieb dabei, ob die Befragten einen Migrationshintergrund haben und, wenn ja, ob er Einfluss auf die Internet-Nutzung in Art und Umfang hat. Dazu ist im Web-Angebot des Kompetenzzentrums Technik-Diversity- Chancengleichheit e.V. der Bereich "Digitale Integration" neu hinzugekommen: Aktuelle Informationen zur Internet-Nutzung von Migrantinnen und Migranten werden hier gesammelt und aufbereitet. Unter den Stichworten Bevölkerung, Lebensstile, Daten und Fakten sind erste Ergebnisse zu finden: www.kompetenzz.de/vk06/digitale_integration
Hintergrund der neuen Website ist die Expertise "Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten in Deutschland". Ziel der Expertise ist, Perspektiven für zukünftige Angebote aufzuzeigen, die das Interesse an der Internet-Nutzung von Migrantinnen und Migranten stärken. Erste Ergebnisse werden im Herbst 2008 mit Expertinnen und Experten, die den Fachbeirat bilden, auf einer Fachtagung diskutiert mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die im Frühjahr 2009 der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Das Projekt "Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten in Deutschland" wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. fördert mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potentiale von Frauen zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern.
Weitere Informationen unter: www.kompetenzz.de/digitale-integration
Ansprechpartnerin:
Ute Kempf
Tel.: 0521-106 73 48
E-Mail: kempf(at)kompetenzz.de
Wo gibt es die Jobs der Zukunft?
8. März 2008
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Presseinformation der Initiative D21 vom 08.03.2008
Wo gibt es die Jobs der Zukunft?
ZEIT CAMPUS FORUM diskutiert über „Arbeitsmarkt der Zukunft“
Berlin/ Hannover, 8. März 2008. Die Arbeitsplätze werden sich in Zukunft verändern – müssen wir uns daher auch verändern? Diese und andere Fragen wurden bei der Auftaktveranstaltung des ZEIT CAMPUS FORUM unter dem Titel „Wo gibt es die Jobs der Zukunft?“ diskutiert. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Online-Agenturen und Internetforschung gaben dazu den Auszubildenden, Studierenden und Absolventen ganz unterschiedliche Antworten.
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) spielen eine immer wichtigere Rolle im Beruf. Entsprechend wurden in der Podiumsdiskussion viele daraus resultierende Themen aufgegriffen: welche neuen Tätigkeitsfelder sich auftun; welche Qualifikationen Absolventen künftig mitbringen müssen, welche Anforderungen die neuen Jobs an Flexibilität und Mobilität stellen aber auch, wie die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 effektiv für die Jobsuche genutzt werden können
Dr. Volker Hasewinkel, Leiter des Zentralbereiches Human Ressources Development bei der Deutschen Telekom AG, beschreibt die Anforderungen, denen sich Unternehmen und künftige Absolventen stellen müssen: "Als internationaler Hightech-Konzern stehen wir geradezu sinnbildlich für die Jobs der Zukunft. Vernetztes Leben und Arbeiten ist längst Realität. Das bedeutet auch für die IT-Branche, sich immer mehr von der Fokussierung auf spezifische Fachkompetenzen hin zu übergreifenden Fähigkeiten entwickeln zu müssen. Wir brauchen Nachwuchskräfte, die neben der Branchenaffinität auch Pioniergeist, Persönlichkeit und soziale Kompetenz besitzen um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern."
Darüber hinaus bietet die digitale Zukunft faszinierende Job-Möglichkeiten: "Das Internet eröffnet neue Handlungsspielräume, weil die Nadelöre, Flaschenhälse und Türsteher des physischen Vertriebs wegfallen - Stichwort: Long Tail. Das eröffnet Chancen für neue Nischenanbieter und Geschäftsmodelle, die früher ins Reich der Liebhaberei und des ambitionierten Hobbys verbannt waren", so Holm Friebe, Zentrale Intelligenz Agentur.
Nerd-Forscherin Mareike Glöß wies auf ein weiteres künftiges Phänomen hin: „Der Nerd als computerfixierter Einzelgänger, ohne funktionierendes Sozialleben ist ein weit verbreitetes Klischee. Die immer größere Rolle, die IT-Experten in der modernen Wissensgesellschaft zukommt, macht es jedoch erforderlich, einen Blick hinter die Fassade dieses Stereotyps zu wagen: Oft belächelt, baut es Grenzen auf, zwischen IT-Nutzern und IT-Gestaltern. Es ist deshalb umso wichtiger, die Art und Weise, wie wir in unserem Alltag mit Technik umgehen, zu analysieren und nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten zu suchen, mit denen solche Grenzen überwunden werden können.“
ZEIT CAMPUS FORUM fand im Rahmen des D21-Kongresses „Unsere Zukunft in IKT“ statt, den die Initiative D21 gemeinsam mit den Partnern VDE, BVDW, DIE ZEIT und ver.di auf der CeBIT durchführte. Der Kongress bot Studierenden, Auszubildenden, Schülerinnen und Schülern ein einzigartiges Forum zur Information und Diskussion über ihre Zukunft in IKT.
Das ZEIT CAMPUS FORUM mit der Initiative D21 ist eine Reihe von Podiumsdiskussionen für Studenten von Experten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einem aktuellen Thema aus den Bereichen Berufseinstieg, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven mit anschließender Diskussionsrunde. Die Veranstaltungsreihe findet zunächst an zwei deutschen Universitäten, der TU Darmstadt (24. April) und HAW Hamburg (19. Juni) statt.
Pressekontakt:
Stefan Jaekel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
stefan.jaekel(at)initiatived21.de
Jugend (ge)fragt
8. März 2008
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Presseinformation der Initiative D21 vom 08.03.2008
Jugend (ge)fragt
Unternehmen diskutieren mit Studierenden auf D21-Kongress über IKT-Zukunft
Hannover, 8. März 2008. Der Fachkräftemangel in der IKT-Branche verdeutlicht ein aktuelles Phänomen: Die Diskrepanz zwischen Vorhandenem und Benötigtem, zwischen angebotenen und nachgefragten Qualifikationen, weist auf ein stark verändertes Anforderungsprofil in der heutigen IT-Berufswelt hin. Diese Problematik griff der D21-Kongress „Unsere Zukunft in IKT“ auf. Im Rahmen der CeBIT bot die Initiative D21 gemeinsam mit den Partnern VDE, BVDW, DIE ZEIT und ver.di technikinteressierten Studierenden, Auszubildenden, Schülerinnen und Schülern ein Kongress-Forum zur Information und Diskussion über ihre Zukunft in IKT.
„Politik, Wirtschaft und Hochschulen sind gefordert, gemeinsam optimale Bedingungen für den IKT-Nachwuchs zu schaffen. Dafür wird eine Plattform benötigt. Eine solche bietet die Initiative D21“, so Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21. „Wir wollen mehr Begeisterung für die Technologieberufe wecken und dabei die Perspektiven auf dem IKT-Arbeitsmarkt verdeutlichen. Der Kongress war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“
Die Studierenden nutzten die Möglichkeit, sich mit den IKT-Führungskräften über die Zukunft der Branche auszutauschen. Rege Diskussionen gab es vor allem darüber, welche Erwartungen einerseits an Unternehmen, Arbeitsformen und Arbeitsplätze der Zukunft bestehen und wie sich diese andererseits in den Qualifikationsanforderungen von Unternehmen und dem Verhältnis von Beruf und Privatleben zukünftig widerspiegeln.
Immer wieder wurde die Bedeutung des Nachwuchses für die IKT-Branche betont: „Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind heute der wichtigste Innovationsmotor. Durch den Mangel an Fachkräften droht dieser Motor ins Stottern zu geraten. Das ist ein ernstzunehmendes Problem für den Standort Deutschland“, so VDE-Präsident Prof. Dr. Josef A. Nossek. “Unser Rohstoff sind Ideen und Erfindungen. Kluge Köpfe sind unser Potenzial. Die Jugend ist in jeder Hinsicht gefragt“.
Um dieses Potenzial abzurufen, sind Unternehmen, Hochschulen und die Studierenden selbst gleichermaßen gefordert: „Gute Ausbildung und ständige Weiterqualifizierung ist der Schlüssel zur Zukunft der IKT in Deutschland. Leider fehlt es dabei sowohl in der universitären Ausbildung an Praxisorientierung wie in der betrieblichen Weiterbildung an Bereitschaften“, so Michael Jäkel, Leiter der Fachgruppe IT/ DV bei ver.di.
Auch Harald R. Fortmann, Vizepräsident Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und Geschäftsführer Advertising.com, sieht bei allen Beteiligten Verbesserungspotenziale: "Die Digitale Wirtschaft ist als Wachstumsbranche einer der Jobmotoren der Zukunft und hat besonders zur Zeit einen enormen Bedarf an Fachkräften. Da die Hochschulen und Universitäten in Deutschland diesen neuen Wirtschaftszweig noch nicht ausreichend thematisch abdecken, ist ein hohes Maß an Eigeninitiative seitens der Studenten und der Ausbildungsbetriebe/Arbeitgeber erforderlich."
Welche Anforderungen an die IKT-Nachwuchskräfte gestellt werden, verdeutlicht Christoph Grandpierre, Geschäftsführer Human Resources IBM Deutschland: „Das Arbeiten in internationalen Teams gehört mittlerweile zum Alltag. Ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Kommunikation, Flexibilität und sozialer Kompetenz ist Grundvoraussetzung. Gesucht werden vor allem IT-Architekten und IT-Consultants mit einem sehr breiten IT-Wissen und spezifischen Branchenkenntnissen oder auch Software- und Hardware-Entwickler mit tiefem technischen Fachwissen, z.B. ausgeprägten Java Skills.“
Entsprechend informierten die Podiumsteilnehmer über bewährte Aktivitäten und Erfahrungen für die Nachwuchsgewinnung: „Dazu gehört die eigene Ausbildung im Rahmen der Berufsakademie, die Gewinnung über eine engagierte Praktikanten- und Diplomantenbetreuung, die Vermittlung der Attraktivität von IKT-Berufen durch Betreuung Stuttgarter Gymnasien und nicht zuletzt die Nutzung der jährlichen GirlsDay-Veranstaltungen", so Alf Henryk Wulf, stellv. Vorstandsvorsitzender der Alcatel-Lucent Deutschland AG und Mitglied des Präsidiums der Initiative D21.
Die anschließenden Workshops vermittelten praxisnah die Anforderungen und Möglichkeiten der IKT-Branche. E-Recruiting im Web 2.0, Second-Life als Unternehmenstool, Online-Stipendien, IT-Gehälter, ungewöhnliche Berufsbilder und Jobperspektiven in der Digitalen Wirtschaft - all das wurde allen Interessierten auf anschauliche Weise nahe gebracht. Der Kongress hat damit sein Ziel erreicht: den Fachkräften von Morgen ein realistisches Bild ihres Traumberufs zu ermöglichen.
Pressekontakt:
Stefan Jaekel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Initiative D21 e.V.
Telefon: 030 – 526 87 22 55
Telefax: 030 – 526 87 22 60
stefan.jaekel(at)initiatived21.de
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“Unsere Zukunft in IKT” – Kongress der Initiative D21 in Hannover
Im Rahmen der CeBIT 2008 bot die Initiative D21 gemeinsam mit den Partnern VDE, BVDW, DIE ZEIT und ver.di technikinteressierten Studierenden, Auszubildenden, Schülerinnen und Schülern ein Kongress-Forum zur Information und Diskussion über ihre Zukunft in IKT.
Die 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, sich mit den IKT-Führungskräften über die Zukunft der Branche auszutauschen. Rege Diskussionen gab es vor allem darüber, welche Erwartungen einerseits an Unternehmen, Arbeitsformen und Arbeitsplätze der Zukunft bestehen und wie sich diese andererseits in den Qualifikationsanforderungen von Unternehmen und dem Verhältnis von Beruf und Privatleben zukünftig widerspiegeln. Mehr...
BMWi treibt flächendeckende Breitbandversorgung voran!
5. März 2008
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Presseinformation der Initiative D21 vom 05.03.2008
BMWi treibt flächendeckende Breitbandversorgung voran!
Anlässlich einer Podiumsdiskussion der Deutschen Breitbandinitiative zur Schließung der Breitbandlücken im ländlichen Raum auf der CEBIT 2008 stellte BMWI-Staatsekretär Pfaffenbach fest: „Die Breitbandentwicklung verläuft in Deutschland nach wie vor sehr positiv. Der Markt entwickelt sich dynamisch, die Wettbewerbsintensität ist hoch und die Preise sehr niedrig.“
BITKOM-Präsidiumsmitglied Harald Stöber sagte: „Eine Voraussetzung für künftiges Wachstum in der Branche ist die Erschließung zusätzlicher Städte und Gemeinden. Auch in der härter werdenden Wettbewerbslandschaft sind deshalb Investitionen in den Breitbandausbau in der Fläche und im ländlichen Raum notwendig.“
Bei der Nutzung liegt Deutschland mittlerweile deutlich über dem EU-Durchschnitt. Aktuell verfügt etwa jeder 2. Haushalt in Deutschland über einen Breitbandanschluss. Allein im letzten Jahr sind rd. 5 Mio. neue Anschlüsse hinzu gekommen – das ist der höchste absolute Zuwachs in Europa.
Problematisch ist allerdings, dass für 3- 4 Prozent der Haushalte faktisch allein Satellitendienste als Breitbandzugang zur Verfügung stehen. Weitere rd. 7 – 8 Prozent der Haushalte könnten derzeit nur qualitativ unzureichende Zugänge nutzen.
Dazu erklärte Staatsekretär Pfaffenbach: „Das BMWi wird die Flächenabdeckung durch geeignete Maßnahmen weiter vorantreiben. Im Vordergrund steht eine zielorientierte Informationspolitik, die sich insbesondere an Entscheidungsträger in den Gemeinden, an Bürgerinitiativen und Unternehmen vor Ort richtet. Diese Informationspolitik ist als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen und zielt darauf ab, Marktprozesse in Gang zu setzen. Ziel bleibt dabei eine möglichst flächendeckende Breitbandversorgung, d.h. eine Haushaltsabdeckung von über 99%.“
Als eine wichtige Maßnahme stellte Staatsekretär Pfaffenbach während der Pressekonferenz das vom BMWi initiierte und finanzierte Pilotprojekt „Praxisnahe Lösungen zur Schließung von Breitband-Versorgungslücken“ vor. Im Rahmen dieses Projekts wurden sechs unversorgte Orte mit Beratungsleistungen unterstützt. Die Berater sollten gemeinsam mit der jeweiligen Kommune innerhalb von 6- 8 Wochen den örtlichen Gegebenheiten (z.B. der Topographie, vorhandene Infrastrukturen, Ortsgröße, Breitbandnachfrage etc.) angepasste Lösungskonzepte erarbeiten. Ziel war es, eine geeignete Grundlage für konkrete Vertragsverhandlungen mit potentiellen Anbietern zu schaffen.
Pfaffenbach: „Alle Projekte haben gezeigt, dass nur eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und Bürgern vor Ort zum Erfolg führt. Für jeden der bisher weißen Flecken zeichnet sich eine Lösung mit einem zu DSL alternativen Technologiemix ab. In manchen Gemeinden ist eine offensive Werbung für die Breitbandnutzung notwendig, um die notwendige Mindestzahl an Kunden zu erreichen“. Die Ergebnisse der Projekte werden in Kürze auf dem Breitbandportal des BMWi veröffentlicht (www.zukunft-breitband.de).
Die Vertreter der Industrie lobten ausdrücklich die Aktivitäten des BMWi. Die Pilotstudien könnten auch das Bewusstsein in den ländlichen Regionen schärfen. Doch müsse das Versorgungsproblem flächendeckend gelöst werden. Dafür bieten sich aus Industriesicht insbesondere Funktechnologien an. „Der politisch brisante Entscheidungsprozess zur Nutzung frei werdender Rundfunkfrequenzen gewinnt derzeit an Schwung. Und eine Lösung, die alle Beteiligten (Rundfunkanbieter, Mobilfunkbetreiber, Internet Service Provider) zufrieden stellt, muss schnell gefunden werden, um das Potenzial der Digitalen Dividende zur Schließung der weißen Flecken nutzen zu können", sagte Alf Henryk Wulf, Mitglied des Präsidiums der Initiative D21. BITKOM-Präsidiumsmitglied Stöber sagte: „Die Bundesländer entscheiden ganz wesentlich mit, wie diese Frequenzen genutzt werden. Ich plädiere dafür, sie für die dringend benötigte Breitbandversorgung des ländlichen Raums einzusetzen.“
Nach Auffassung von Staatssekretär Pfaffenbach lässt sich die Versorgungslage kurzfristig nur durch einen Technologie- und Instrumentenmix im Rahmen einer breit angelegten „konzertierten Aktion“ verbessern. „ Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft sollte es uns gelingen, die Breitbandlücken in Deutschland rasch zu beseitigen. Die Bundesregierung hat hierzu bereits ein ganzes Bündel von Maßnahmen auf den Weg gebracht und wird ihre Anstrengungen weiter intensivieren.“
Kontakt:
Stefan Jaekel
Sprecher Initiative D21
Tel. 030/ 526 87 22 55
stefan.jaekel(at)initiatived21.de
Anne-Kathrin Röthemeyer
Pressestelle Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Tel. 030/ 20 14 61 22
anne-kathrin.roethemeyer(at)bmwi.bund.de
Marc Thylmann
Pressesprecher Technologien & Dienste, BITKOM
Tel. 030/ 27 576 – 111
m.thylmann(at)bitkom.org





