Wissen schafft Sicherheit – Sicherer Surfen 2007

25. Juni 2007  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 25.06.2007

Wissen schafft Sicherheit – Sicherer Surfen 2007

(N)ONLINER Atlas 2007: Onliner sehen verstärkt Eigenverantwortung beim Thema Sicherheit im Internet / Eltern setzen Kinderschutzvorkehrungen für PC und Internet nur in geringem Maße ein

Berlin/Bielefeld, 25. Juni 2007 - Wie bereits im vergangenen Jahr bestätigen die Ergebnisse des Sonderthemas „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“ im (N)ONLINER Atlas 2007 ein allgemein hohes Verantwortungsbewusstsein der deutschen Onliner für die Sicherheit des eigenen Computers. 51 Prozent (plus drei Prozentpunkte ggü. 2006) sehen in erster Linie den Nutzer selbst in der Verantwortung für seine Sicherheit im Internet. Gleichzeitig werden die Anbieter von Internetangeboten mit 49 Prozent (ebenfalls plus drei Prozentpunkte ggü. 2006) verstärkt für das Sicherheitsthema in die Pflicht genommen. Das hohe Maß an Eigenverantwortung führt gleichzeitig dazu, dass mit 56 Prozent ein deutlich größerer Prozentsatz (plus 6 Prozentpunkte ggü. 2006) der deutschen Onliner ein Update des Betriebssystems bereits dann durchführt, sobald dieses verfügbar ist. Ein Update innerhalb des typischen Aktualisierungsintervalls von einem Monat führen insgesamt 82 Prozent (plus 4 Prozentpunkte ggü. 2006) durch. Erneut zeigt sich, dass mit einer positiveren Selbsteinschätzung des eigenen Wissens über die Sicherheit im Internet ein höheres Maß an Selbstschutz korrespondiert. Der (N)ONLINER Atlas 2007, der von der Initiative D21 und TNS Infratest erhoben wird und heute in Berlin präsentiert wurde, hat mit Microsoft Deutschland als Sponsor die deutschen Onliner detailliert nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt.

„Unsere diesjährige IT-Sicherheitsstudie zeigt erneut ganz deutlich, dass der Privatnutzer sich aktiv um seine Sicherheit im Internet kümmert. Die Ergebnisse im (N)ONLINER Atlas belegen erneut: Je besser der private Internetnutzer über die Gefahren informiert ist, desto besser ist er vor ihnen geschützt“, so Achim Berg, General Manager Microsoft Deutschland GmbH.

Aktive Pflege des Betriebssystems

Internetnutzer, die ihr Betriebssystem gewissenhaft pflegen, zeigen auch bei der Betrachtung anderer sicherheitsrelevanter Verhaltensmerkmale ein entsprechendes Vorgehen: So kennen und nutzen diejenigen, die ihr Betriebssystem automatisch oder besonders häufig auf den neuesten Stand bringen, auch eher andere Sicherheitssysteme (wie z.B. Software zum Schutz vor Viren und anderer Schadsoftware, Firewall, Spam-Blocker etc.). Ferner aktualisieren diese Onliner ihre Schutz-Software häufiger und betreiben eher einen zusätzlichen Schutz durch den Einsatz von (nicht-trivialen) Passwörtern. Folgerichtig geht eine häufigere Aktualisierung des Betriebssystems auch mit einer verbesserten subjektiven Sicherheitseinschätzung bezüglich des Computers einher. Dabei hat die Art des Internetzugangs eine wesentliche Bedeutung. Mit einem schnelleren Zugang korrespondiert eine häufigere Aktualisierung des Betriebssystems. Während ein Drittel der Modem-Nutzer seltener als einmal im Monat oder nie ein Update des Betriebssystems durchführt, gilt dies für weniger als ein Viertel der ISDN-Nutzer und nur ein knappes Achtel der Surfer mit Breitbandanschluss.

Sicherheit im Internet: Kenntnis und Informationsquellen

83 Prozent der befragten Onliner sind der Auffassung, über den Themenkomplex „Sicherheit im Internet“ eher gut informiert zu sein. Hatte im vergangenen Jahr noch ein knappes Viertel von sich selbst gesagt, schlecht oder nur unzureichend informiert zu sein, so sind dies in der aktuellen Sicherheitsstudie nur noch 17 Prozent. Als Informationsquellen zum Thema Sicherheit dienen den Onlinern in erster Linie weiterhin persönliche Bekannte und Verwandte (38 Prozent), gefolgt von den medialen Quellen Zeitschriften und Computermagazine (38 Prozent) sowie Newslettern (36 Prozent). Diese drei meistgenannten Informationsquellen wurden von den Internetnutzern 2007 allerdings seltener genutzt als im Vorjahr. Das in diesem Jahr erstmals abgefragte Sicherheitsbarometer „Deutschland sicher im Netz“ nutzen immerhin sechs Prozent der Befragten bereits mindestens einmal monatlich.

Schadensfall und Schadensbeseitigung

Viren oder andere Schadprogramme auf dem privaten PC hatten laut Umfrage knapp zwei Drittel (63 Prozent 2007 ggü. 65 Prozent in 2006) der Befragten. Internetnutzer, die sich breitbandig einwählen und das Medium intensiver nutzen, sind offenbar auch häufiger Opfer von Viren, Trojanern und Co.. So hatten bereits 67 Prozent der Surfer mit Breitbandanschluss schon einmal einen Virus oder eine andere Schadsoftware auf ihrem Computer, aber nur 59 Prozent der Onliner mit ISDN-Anschluss und nur 52 Prozent der Modem-Nutzer. Der durch Schadprogramme angerichtete Schaden wird von den Betroffenen selbst nur selten als „katastrophal“ eingestuft. Ungefähr ein Viertel der Internetnutzer, die bereits einen entsprechenden Schaden erlitten haben, stufen diesen als eher schwerwiegend ein, knapp drei Viertel dagegen als eher gering. Knapp ein Drittel der betroffenen Onliner gibt sogar an, der Schaden sei für sie „nicht spürbar“ gewesen.

Der zur Schadensbeseitigung erforderliche zeitliche Aufwand bleibt in der Regel überschaubar: Über 43 Prozent der Befragten sagen, dass sie keinen wahrnehmbaren zeitlichen Aufwand betrieben oder maximal bis zu einer Stunde gebraucht haben, um die entstandenen Probleme zu beheben. 13 Prozent gaben dagegen an, dass mindestens das zeitliche Äquivalent eines Arbeitstages (acht Stunden oder mehr) für eine Schadensbehebung aufgewendet werden musste. Durch einige wenige „Ausreißer“, bei denen der Schaden nur durch enormen zeitlichen Aufwand wieder auszumerzen war, liegt der Durchschnitt bei 4,8 Stunden.

Computernutzung durch Kinder und Schutzmaßnahmen für die jüngste Surfer

Die Mehrheit (57 Prozent) der befragten Erwachsenen mit Kindern unter 14 Jahren im Haushalt gibt an, dass ihre Kinder Zugriff auf einen Computer haben. Allerdings nutzt nur eine Minderheit der Eltern dabei eine spezielle Software oder Einstellungen zu deren Schutz. Die recht geringe Verbreitung von Schutzmaßnahmen für die jüngsten Surfer ist offenbar darauf zurückzuführen, dass die meisten Eltern davon ausgehen, auch ohne explizite Schutzprogramme die Kontrolle über das Surfverhalten ihrer Kinder zu behalten. So geben 81 Prozent der Erwachsenen an, die Zeit zu beobachten, die ihre Kinder am Computer verbringen. Damit verbunden ist offenbar die Gewissheit, die Spiele zu kennen, mit denen sich die Kinder dabei online beschäftigen. Diejenigen Onliner, die sich beim Thema „Sicherheit im Internet“ selbst stärker verantwortlich sehen, nutzen etwas häufiger Schutzvorkehrungen für ihre Kinder oder reglementieren die Zeit, die ihre Kinder vor dem Computer verbringen dürfen.

Methodensteckbrief Sonderthema (N)ONLINER Atlas 2007 „Sicher Surfen: Wie schützen sich die Deutschen im Internet?“:
Grundgesamtheit: Deutschsprachige Onlinenutzer in Privathaushalten in Deutschland im Alter ab 14 Jahren, die zu Hause einen Computer nutzen und zu Hause ins Internet gehen; Auswahl: TNS Onlinepanel; quotiert nach zentralen Merkmalen (Geschlecht, Alter, Bildung, Region, Zugangsart zum Internet); Stichprobe: 2.028 Interviews; Erhebung: Durchführung als Onlinebefragung (computergestütztes Webinterview CAWI) in der Zeit vom 30. März bis 14. April 2007

Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2007 können unter Angabe der Seitenzahl an nonliner-atlas(at)tns-infratest.com im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.

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Jochen Schöllkopf, TNS Infratest
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Der „(N)ONLINER Atlas 2007“ ist eine gemeinsame Untersuchung von Initiative D21 e.V. und TNS Infratest Holding GmbH & Co. KG mit freundlicher Unterstützung von Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, Deutsche Telekom AG, CW Haarfeld (Wolters Kluwer Deutschland), Intel GmbH, Kompetenzzentrum Technik – Diversity - Chancengleichheit e.V. und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Im siebten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Die diesjährigen Sonderteile befassen sich mit den Themen: „Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet“ und „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“.

Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2007: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2007“ unter www.nonliner-atlas.de

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Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de


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TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com

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(N)ONLINER Atlas 2007: Breitbandnutzung legt bundesweit deutlich zu

25. Juni 2007  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 25.06.2007

(N)ONLINER Atlas 2007: Breitbandnutzung legt bundesweit deutlich zu

Breitbandnutzung binnen Jahresfrist um zwölf Prozentpunkte gestiegen / Saarländer mit 67 Prozent bundesweit Spitze

Berlin/Bielefeld, 25. Juni 2007 – Surften im vergangenen Jahr bundesweit weniger als die Hälfte der deutschen Onliner mit einem breitbandigen Internetzugang, so sind es 2007 knapp 60 Prozent. Damit hat dieser schnelle Zugangsweg unter den Internetnutzern binnen eines Jahres um zwölf Prozentpunkte zugelegt. Das sind die aktuellen Ergebnisse zur Breitbandnutzung im (N)ONLINER Atlas 2007, die die Initiative D21 und TNS Infratest heute in Berlin vorgestellt haben.

Der Anstieg bei den breitbandigen Zugängen ist vor allem auf eine verstärkte Nutzung von DSL-Anschlüssen zurückzuführen. Das schnelle Surfen geht weiter eindeutig zulasten des ISDN-Anschlusses, dessen Nutzung um sechs Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 17 Prozent fiel. Andere breitbandige Zugangstechniken, wie z.B. Kabelmodem, haben sich trotz des intensivierten Ausbaus der Netze noch nicht in größerem Umfang durchsetzen können. Lediglich zwei Prozent nutzen einen Zugang über Kabelmodem. Immerhin ein Prozent der Onliner nutzt als Hauptanschlussart bereits einen mobilen Zugang ins Internet. Über ein analoges Modem wählen sich 2007 noch 15 Prozent der Internetnutzer ein. Das sind sechs Prozentpunkte weniger gegenüber dem Vorjahr.

„Der Preiswettbewerb der Telekommunikationsanbieter hat sicherlich insbesondere im DSL-Bereich maßgeblich zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen. Dies geht wie bereits im Vorjahr deutlich zulasten schmalbandiger Zugänge ins Internet“, sagt Hartmut Scheffler, Mitglied des Gesamtvorstands der Initiative D21 und Geschäftsführer von TNS Infratest.

Spitzenreiter bei der Breitbandnutzung unter den Bundesländern ist mit 67 Prozent das Saarland, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 64 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 63 Prozent. Die ostdeutschen Bundesländer (ohne Berlin) haben gegenüber 2006 bei den breitbandigen Anschlüssen überdurchschnittlich aufgeholt. Den höchsten Zuwachs unter den ostdeutschen Bundesländern hat mit 19 Prozentpunkten Sachsen zu verzeichnen, wo inzwischen 54 Prozent mit Highspeed surfen. Brandenburg hat um 17 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr zugelegt und liegt heute bei 48 Prozent Breitbandnutzung. In Thüringen nimmt die Breitbandnutzung um 15 Prozentpunkte zu und liegt heute bei 51 Prozent. Um jeweils 13 Prozentpunkte wuchs die breitbandige Nutzung in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, wo jeweils 46 Prozent mittels Breitband online gehen.

Die Breitbandnutzung ist bei den Männern und bei den Frauen um jeweils ca. 12 Prozentpunkte gestiegen. Der Abstand zwischen den Geschlechtern hat sich folglich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Auch 2007 nutzen Männer (67 Prozent) deutlich häufiger einen breitbandigen Anschluss als Frauen (51 Prozent). 2007 gilt ebenfalls: Mit steigendem Alter sinkt die Breitbandnutzung, obwohl altersübergreifend Breitband die am meisten genutzte Zugangsart zum Internet darstellt. Der klare Anstieg in allen Altersgruppen – gerade auch bei den Best-Agern, die von einem niedrigeren Niveau starten – ist dabei ein besonders erfreuliches Ergebnis.

Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2007:
Grundgesamtheit: Deutschprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 65,07 Mio. Personen; Stichprobe: Repräsentativ mit 49.135 Interviews; Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample; Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Busse in der Zeit vom 27. Januar bis 23. April 2007; Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung

Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2007 können unter Angabe der Seitenzahl an nonliner-atlas(at)tns-infratest.com im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.

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Der „(N)ONLINER Atlas 2007“ ist eine gemeinsame Untersuchung von Initiative D21 e.V. und TNS Infratest Holding GmbH & Co. KG mit freundlicher Unterstützung von Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland, Intel GmbH, Deutsche Telekom AG, CW Haarfeld (Wolters Kluwer Deutschland), des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Im siebten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Die diesjährigen Sonderteile befassen sich mit den Themen: „Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet“ und „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“.

Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2007: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2007“ unter www.nonliner-atlas.de

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Best-Ager-PC könnte Anreiz für ältere Nutzer darstellen

25. Juni 2007  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 25.06.2007

Best-Ager-PC könnte Anreiz für ältere Nutzer darstellen

Rund 1,7 Mio. bisherige Offliner könnten Internet künftig nutzen / Digitale Spaltung ließe sich verkleinern
Berlin, 25. Juni 2007 – Rund neun Prozent bzw. 1,7 Millionen Personen der Generation 50plus können sich vorstellen, das Internet privat zu nutzen, wenn ihnen dafür ein einfacher und auf ihre Bedürfnisse ausgerichteter „Best-Ager-Computer“ zur Verfügung steht. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des Sonderthemas „Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet“, das Fujitsu Siemens Computers im Rahmen des diesjährigen (N)ONLINER Atlas 2007 erhoben und heute in Berlin präsentiert hat. Mit Fujitsu Siemens Computers als Sponsor wurden insgesamt 1.178 private Nichtnutzer des Internets ab 50 Jahren detailliert danach befragt, inwiefern sie sich mit Hilfe eines altersgerechten PCs den Einstieg ins Internet vorstellen könnten. Der aktuelle (N)ONLINER Atlas wird von der Initiative D21 und TNS Infratest in diesem Jahr bereits zum siebenten Mal veröffentlicht.

Allerdings finden speziell auf Ältere zugeschnittene Ausstattungs-Merkmale, wie größere Tasten, großer Bildschirm, Installation oder auch fortlaufende Betreuung zu Hause weit weniger Zustimmung als Ausstattungsmerkmale, die generell von einem serviceorientierten Paket zu erwarten sind. So erachtet diese durchaus anspruchsvolle Zielgruppe ein verständliches und anschauliches Handbuch, Gütesiegel, intuitive und einfache Bedienung sowie Komplettpakete mit beinhaltendem Drucker als vorrangige Ausstattungsmerkmale.

Auch bei den favorisierten Betreuungsformen scheinen hier herkömmliche Formen die meiste Zustimmung zu finden. Dazu zählt eine gute Betreuung seitens des Fachhandels, das Vorhandensein eines Fragen-und-Antwort Katalogs, Nachschlagmöglichkeiten im Internet oder auch Beratung per E-Mail. Neue und aufwändige Betreuungswege, wie persönliche Betreuung zu Hause oder am Telefon, scheinen kaum erforderlich.

Allerdings reicht selbst ein so genannter Best-Ager-Computer nicht aus, die große Mehrheit der 50plus-Jährigen privaten Offliner ans Netz zu bringen. Als wichtigstes Gegenargument wurde der fehlende Nutzen des Internets gesehen. „Hier müssen Industrie und Politik noch viel Aufklärungsarbeit leisten, um die Generation 50plus von den Vorzügen des Internets zu überzeugen und den digitalen Graben weiter zu schließen“, so Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21 und President & CEO Fujitsu Siemens Computers.

Methodensteckbrief Sonderthema (N)ONLINER Atlas 2007 „Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet“:
Grundgesamtheit: Deutschsprachige Personen im Alter ab 50 Jahren mit Festnetzanschluß im Haushalt, die das Internet privat nicht nutzen; Auswahl: Auswahl der Befragungsteilnehmer anhand eines standardisierten Zufallsverfahrens nach Branchenstandard (random last two digits); Stichprobe: 1.178 Interviews; Erhebung: Durchführung als computergestützte Telefoninterviews (CATI) in der Zeit vom 30. März bis 12. April 2007; Repräsentative Erhebung: Ergebnisse auf die Grundgesamtheit hochrechenbar (Größe der Grundgesamtheit und damit Basis für eine Hochrechnung ca. 19,9 Millionen Personen)

Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2007 können unter Angabe der Seitenzahl an nonliner-atlas(at)tns-infratest.com im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.

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TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com

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Best-Ager schätzen breitbandiges Surfen

25. Juni 2007  
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Best-Ager schätzen breitbandiges Surfen

(N)ONLINER Atlas 2007 stellt weiter steigende Internetnutzung in der Altersgruppe 50plus fest / Geschlechterunterschiede verringern sich leicht

Berlin/Bielefeld, 25. Juni 2007 – Die Internetnutzung der so genannten Best Ager hat nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas auch 2007 weiter zugelegt. Am stärksten ist der Anstieg mit 2,8 Prozentpunkten bei den 60- bis 69-Jährigen, deren Onliner-Anteil in diesem Jahr bei 35,5 Prozent liegt. Damit ist mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe im Internet unterwegs. Der Zuwachs in der Gruppe der ab 70-Jährigen beträgt dagegen nur einen Prozentpunkt. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg der Onlineranteil um 1,5 Prozentpunkte auf 58,3 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2007, die die Initiative D21 und TNS Infratest heute in Berlin vorgestellt haben.

Mit Bremen (44 Prozent), Berlin (43 Prozent) und Hessen (41 Prozent) überspringen 2007 erstmals gleich drei Bundesländer die 40-Prozent-Marke bei der Internetnutzung der 50-Jährigen und Älteren. Die höchsten Offliner-Anteile unter den Best Agern haben das Saarland (69 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (68 Prozent) und Thüringen (67 Prozent). Den größten Onliner-Zuwachs unter diesen drei letztplatzierten Bundesländern hat mit knapp drei Prozentpunkten Mecklenburg-Vorpommern vorzuweisen.

Ältere Generation schätzt komfortables Surfen

Zwar belegt der (N)ONLINER Atlas 2007 erneut, dass die Altersgruppe 50plus noch unter dem Durchschnitt einer mit nahezu 60 Prozent allgemein hohen Breitbandnutzung liegt, dennoch sind im Vergleich zum Vorjahr auch hier zweistellige Zuwächse in der breitbandigen Nutzung festzustellen. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg die Breitbandnutzung um zehn Prozentpunkte auf 53 Prozent an, bei den 60- bis 69-Jährigen sind es plus zwölf Prozentpunkte auf heute 47 Prozent. Die ab 70-Jährigen weisen mit 43 Prozent den niedrigsten Anteil der Breitbandnutzung auf, aber auch sie verzeichnen ein deutliches Plus von elf Prozentpunkten. Mittels ISDN-Anschluss wählen sich in der Altersgruppe der Best Ager noch 22 Prozent der 50- bis 59-Jährigen, 23 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und 22 Prozent der ab 70-Jährigen in das Internet ein. Ein analoges Modem wird von durchschnittlich 16 Prozent der Altersgruppe 50plus genutzt.

„Die Ergebnisse des Online-Jahres 50plus und des Kongresses „Ist das Internet reif für die Älteren“ zeigen, dass Produkte und Dienstleistungen rund um das Internet mit der demografischen Entwicklung nicht Schritt halten. Insbesondere die differenzierte Interessenslage der Erwachsenen ab 50 Jahren schafft attraktive neue Märkte. Zusätzlich braucht es gemeinsame Initiativen politischer und privatwirtschaftlicher Partner, die wirksam ältere Erwachsene an das neue Medium heranführen und bei der Erschließung neuer Entwicklungen unterstützen“, sagt Birgit Kampmann, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V..

Internetnutzung Männer-Frauen: Differenz so gering wie noch nie

Um 2,3 Prozentpunkte legt die Internetnutzung bei den Frauen gegenüber dem Vorjahr zu und liegt heute bei 54 Prozent. Mit 1,7 Prozentpunkten fällt der Zuwachs dagegen bei den Männern geringer aus, deren Onliner-Anteil 2007 bei 67 Prozent liegt. Damit verringert sich der Abstand zwischen den Geschlechtern 2007 leicht und ist mit 13 Prozentpunkten so gering wie noch nie. Das prozentuale Verhältnis von männlichen und weiblichen Onlinern liegt 2007 bei 53,5:46,5 (54:46 in 2006).

Der Bildungsgrad ist bei der Betrachtung der Unterschiede zwischen den Geschlechtern ein wichtiger Faktor: So liegt der Onliner-Anteil bei den Schülerinnen und Akademikerinnen genauso hoch oder sogar höher als bei ihren männlichen Pendants. Mit abnehmendem Bildungsgrad entsteht jedoch ein zunehmender „Gender Gap“. Der Geschlechterunterschied bei den Internetnutzern mit einem Volks- bzw. Hauptschulabschluss und ohne abgeschlossene Berufsausbildung bleibt bei konstant hohen 24 Prozentpunkten. Allerdings sind die Frauen in dieser Gruppe durchschnittlich auch deutlich älter als Männer mit gleicher formal niedriger Bildung und sind damit zusätzlich weniger affin für das Internet.

Ferner ist die Verbreitung der Internetnutzung bei nicht berufstätigen Frauen etwas schneller gestiegen als bei nicht berufstätigen Männern. 38 Prozent der nicht-berufstätigen Frauen nutzen das Internet, während es bei den Männern 51 Prozent sind. In der Gruppe der Berufstätigen beträgt der Geschlechterabstand weiterhin knapp zehn Prozentpunkte.

Nur noch in der Mehrzahl der östlichen Bundesländer und im Saarland ist weniger als die Hälfte der Frauen online. Mecklenburg-Vorpommern stellt im Osten eine erfreuliche Ausnahme dar. Hier sind mit 55 Prozent sogar mehr Frauen im Internet als im Bundes-durchschnitt. In Berlin ist der Anteil weiblicher Internetnutzer mit 61 Prozent auch in diesem Jahr erneut am höchsten. Es folgen mit jeweils 57 Prozent Hessen, Schleswig-Holstein und Bremen, die ebenfalls bei der Internetnutzung von Frauen deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen.

Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2007: Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 65,07 Mio. Personen; Stichprobe: Repräsentativ mit 49.135 Interviews; Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample; Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Busse in der Zeit vom 27. Januar bis 23. April 2007; Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung
Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem (N)ONLINER Atlas 2007 können unter Angabe der Seitenzahl an nonliner-atlas(at)tns-infratest.com im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen und Rankings zu den deutschen Onlinern und zur Breitbandnutzung liegen auf www.nonliner-atlas.de zum Herunterladen bereit.

Projektleitung (N)ONLINER Atlas:

Jochen Schöllkopf, TNS Infratest
t +49 (0)521 9257 361
f +49 (0)521 9257 654
e nonliner-atlas(at)tns-infratest.com
www.nonliner-atlas.de

Pressekontakt:

Michael Knippelmeyer Stefan Jaekel
TNS Infratest Initiative D21 e.V.
t +49 (0)521 9257 687 t +49 (0)30 386 300 94
f +49 (0)521 9257 250 f +49 (0)30 386 300 93
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www.initiatived21.de

(N)ONLINER Atlas 2007

Der „(N)ONLINER Atlas 2007“ ist eine gemeinsame Untersuchung von Initiative D21 e.V. und TNS Infratest Holding GmbH & Co. KG mit freundlicher Unterstützung von Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, Deutsche Telekom AG, CW Haarfeld (Wolters Kluwer Deutschland), Intel GmbH, Kompetenzzentrum Technik – Diversity - Chancengleichheit e.V. und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Im siebten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Die diesjährigen Sonderteile befassen sich mit den Themen: „Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet“ und „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“.

Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2007: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2007“ unter www.nonliner-atlas.de

Initiative D21

Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de


TNS Infratest

TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com

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60 Prozent: Internetnutzung in Deutschland legt weiter zu

25. Juni 2007  
Abgelegt unter News, Presseinformationen

Presseinformation der Initiative D21 vom 25.06.2007

60 Prozent: Internetnutzung in Deutschland legt weiter zu

Internetnutzung: (N)ONLINER Atlas dokumentiert für 2007 erstmals Überschreiten der 60 Prozent-Marke / Onliner haben weiterhin hohes Maß an Eigenverantwortung in Sachen Sicherheit / Altersgruppe 50plus legt weiter zu
Berlin/Bielefeld, 25. Juni 2007 – Mit einem Zuwachs um zwei Prozentpunkte ist die Internetnutzung innerhalb eines Jahres auf erstmals über 60 Prozent gestiegen und liegt heute bei 60,2 Prozent. Nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas 2007 sind demnach ca. 39,2 Millionen Personen über 14 Jahren im Internet. Damit hat sich die Zahl der Onliner in den zurückliegenden zwölf Monaten um 1,4 Millionen Personen vergrößert, was einer Zunahme um etwa die Einwohnerzahl der beiden Großstädte Köln und Nürnberg entspricht. Nach den vorliegenden Zahlen beabsichtigen in den nächsten zwölf Monaten rund 3,7 Millionen Bundesbürger (5,7 Prozent) online zu gehen. Durch das eher moderate Wachstum der Internetnutzung und den leicht rückläufigen Anteil von Nutzungsplanern zählen immer noch 22,2 Millionen Deutsche (34,1 Prozent) zu den Offlinern, den Nicht-Nutzern des Internets ohne Anschaffungsabsicht. Mehrheitlich sind die Offliner weiterhin eher weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen. Das Durchschnittsalter der Nicht-Nutzer liegt derzeit bei 61,9 Jahren (61,3 Jahre in 2006).

Das sind die zentralen Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2007, den die Initiative D21 und TNS Infratest heute in Berlin vorgestellt haben. Im siebten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie zur Internetnutzung stehen Nutzungsvergleiche nach Bundesland, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Erneut wird die Internetnutzung auch nach Regierungsbezirken und Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Die diesjährigen Sonderteile befassen sich mit den Themen: „Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet“ und „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“.

„Der kompetente Umgang mit dem Internet ist heute eine Schlüsselqualifikation, die schon bald so wichtig sein wird wie die Fähigkeit zu lesen. Mit verschiedenen Maßnahmen versucht die Bundesregierung daher, den Anteil der „Onliner“ in der Bevölkerung stetig zu erhöhen. Wie gut dies gelingt, lässt sich im (N)ONLINER Atlas nachlesen. Danach ist der Onlineranteil inzwischen auf über 60 Prozent gestiegen, bei einem Zuwachs in allen Altersgruppen. Weniger positiv dagegen: Rund jeder Dritte hat nach wie vor nicht die Absicht, in nächster Zeit das Internet zu nutzen. Für die Bundesregierung bleibt die digitale Integration daher eine wichtige Aufgabe“, so Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

„Die aktuellen Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas belegen, dass die Initiative D21 mit ihrer Neuaufstellung richtig liegt, indem sie die Herausforderungen als gesamtgesellschaftliches Phänomen aufgreift: Orientiert an den Zielgruppen der Offliner, Onliner und Vorreiter fokussiert sie ihre Aktivitäten auf ausgewählte Säulen und Handlungsfelder“, sagt Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21 und President & CEO Fujitsu Siemens Computers. „Selbstverständlich wird es immer einen harten Kern an Offlinern geben. Gleichwohl muss es Ziel sein und bleiben, all jene ins „Netz“ zu bringen, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien noch nicht kennen. Zudem gilt es aber auch, diejenigen weiterzubilden, die das Internet bereits nutzen“, so Bischoff.

Onliner versus Offliner

Nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas 2007 basiert der bundesweite Zuwachs bei den Onlinern zwar auf einer flächendeckenden Zunahme in allen Bundesländern, dennoch bleibt ein West-Ost-Gefälle in der Internetnutzung bestehen. So stieg die Internetnutzung in den westlichen Bundesländern um 2,1 Prozentpunkte, während sie in den östlichen Bundesländern um 1,6 Prozentpunkte zulegte. In diesem Jahr sind von insgesamt 35 Regierungsbezirken bereits in 18 dieser Verwaltungsebenen, die alle im Westen Deutschlands (ohne Berlin) liegen, über 60 Prozent der Bevölkerung online.

Auch in diesem Jahr ist die Internetnutzung bei den Frauen stärker angestiegen als bei den Männern. Mit einem Plus von 2,3 Prozentpunkten liegt der Onliner-Anteil bei den Frauen in 2007 bei 53,8 Prozent. Der Zuwachs bei den männlichen Onlinern fiel mit einem Plus von 1,7 Prozentpunkten dagegen geringer aus. Damit ist die Differenz bei der Internetnutzung nach Geschlecht so gering wie noch nie. Da der Anteil der Frauen an den Nutzungsplanern auch 2007 höher ist, kann eine weitere sukzessive Annäherung beider Geschlechter in näherer Zukunft erwartet werden. In absoluten Zahlen ist der Zuwachs der Internetnutzung bei Frauen fast doppelt so hoch wie bei Männern: gut 500.000 Männer und knapp 900.000 Frauen zählen in 2007 neu zur Internet-Community. Damit liegt das Verhältnis Männer-Frauen unter den Onlinern bei 53,5:46,5 Prozent (54:46 in 2006).

Die beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie das Bundesland Hessen bleiben weiterhin die Spitzenreiter in der Internetnutzung nach Bundesländern. Auch im Saarland ist die Internetnutzung über die 50 Prozent-Marke gestiegen, so dass erstmals die Onliner in allen Bundesländern in der Mehrheit sind. Mit 68 Prozent Onlinern führt Berlin das Bundesländerranking der Internetnutzung 2007 erneut an, gefolgt von Hamburg (64 Prozent) und Hessen (63 Prozent). Im unteren Drittel des Rankings konnten die beiden östlichen Bundesländer Sachsen (+ 3,5 Prozentpunkte) und Mecklenburg-Vorpommern (+ 2,4 Prozentpunkte) am deutlichsten gegenüber 2006 in der Internetnutzung zulegen. Schlusslicht mit 51 Prozent ist wie im Vorjahr das Saarland.

Erneut steigen auch 2007 die Nutzerzahlen bei den über 50-Jährigen. Am stärksten ist der Anstieg mit 2,8 Prozentpunkten bei den 60- bis 69-Jährigen, deren Onliner-Anteil in diesem Jahr bei 35,5 Prozent liegt. Damit ist mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe im Internet unterwegs. Der Zuwachs in der Gruppe der ab 70-Jährigen beträgt dagegen nur einen Prozentpunkt. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg der Onlineranteil um 1,5 Prozentpunkte auf 58,3 Prozent.

Wissen schafft Sicherheit

Wie bereits im vergangenen Jahr bestätigen die Ergebnisse des Sonderthemas „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“ ein allgemein hohes Verantwortungsbewusstsein der deutschen Onliner für die Sicherheit des eigenen Computers. Dieses hohe Maß an Eigenverantwortung führt dazu, dass mit 56,5 Prozent ein deutlich größerer Prozentsatz (plus 6,1 Prozentpunkte ggü. 2006) der deutschen Onliner ein Update des Betriebssystems bereits dann durchführt, sobald dieses verfügbar ist. Ein Update innerhalb des typischen Aktualisierungsintervalls von einem Monat führen insgesamt 82,3 Prozent durch. Dies entspricht einem Anstieg um 3,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Erneut zeigt sich, dass mit einer positiveren Selbsteinschätzung des eigenen Wissens über die Sicherheit im Internet ein höheres Maß an Selbstschutz korrespondiert. Wer sich besser auskennt, verhält sich auch eher entsprechend.

Breitbandnutzung steigt deutlich

Surften im vergangenen Jahr bundesweit weniger als die Hälfte der deutschen Onliner mit einem breitbandigen Internetzugang, so sind es 2007 knapp 60 Prozent. Damit hat dieser schnelle Zugangsweg unter den Internetnutzern binnen eines Jahres um deutliche zwölf Prozentpunkte zugelegt. Spitzenreiter unter den Bundesländern beim Breitbandanteil ist mit 67 Prozent das Saarland. „Sicherlich hat der Preiswettbewerb der Telekommunikationsanbieter insbesondere im DSL-Bereich maßgeblich zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen. Dies geht wie bereits im Vorjahr deutlich zu Lasten von ISDN-Anschlüssen“, sagt Hartmut Scheffler, Vorstandsmitglied der Initiative D21 und Geschäftsführer von TNS Infratest. Gegenüber dem Vorjahr ist die Nutzung eines ISDN-Anschlusses weiter um sechs Prozentpunkte auf 17 Prozent gesunken. Die analoge Einwahl ins Internet hat gegenüber 2006 ebenfalls sechs Prozentpunkte verloren und liegt bei heute 15 Prozent.

Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2007:

Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 65,07 Mio. Personen; Stichprobe: Repräsentativ mit 49.135 Interviews; Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample; Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Busse in der Zeit vom 27. Januar bis 23. April 2007; Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung
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Der „(N)ONLINER Atlas 2007“ ist eine gemeinsame Untersuchung von Initiative D21 e.V. und TNS Infratest Holding GmbH & Co. KG mit freundlicher Unterstützung von Fujitsu Siemens Computers, Microsoft Deutschland GmbH, Deutsche Telekom AG, CW Haarfeld (Wolters Kluwer Deutschland), Intel GmbH, Kompetenzzentrum Technik – Diversity - Chancengleichheit e.V. und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Im siebten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie stehen die Zahlen der Internetnutzung nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Die Internetnutzung wird auch in diesem Jahr nach Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Die diesjährigen Sonderteile befassen sich mit den Themen: „Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet“ und „Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?“.

Ein Exemplar der Print-Ausgabe des „(N)ONLINER Atlas 2007: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland“ kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und rückadressierten DIN A4 Umschlages an Kathleen Hiller, Stichwort (N)ONLINER Atlas, In den Wiesen 10, 29575 Altenmedingen kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des „(N)ONLINER Atlas 2007“ unter www.nonliner-atlas.de

Initiative D21

Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de

TNS Infratest

TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com

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Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Herzog fordert mehr Begeisterung für Technik

20. Juni 2007  
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Presseinformation der Initiative D21 vom 20.06.2007

Beirat der Initiative D21 sieht Handlungsbedarf im Bildungssystem

Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Herzog fordert mehr Begeisterung für Technik

Berlin, 20.06.2007. Auf der diesjährigen Beiratssitzung der Initiative D21 haben gestern im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den IT- und Innovationsstandort Deutschland diskutiert.

In einem Impulsvortrag wies Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog auf die Bedeutung des Bildungssystems im Informationszeitalter hin. Seiner Ansicht nach spiele dabei die Ausbildung an den Schulen eine entscheidende Rolle. Herzog warnte vor zuviel Skepsis gegenüber technischen Neuerungen. „Es muss wieder gelingen, im Unterricht Begeisterung für technische Möglichkeiten zu entfachen und zu fördern. Denn die Schülerinnen und Schüler sind die Gesellschaft der Zukunft“, so der D21-Ehrenvorsitzende.

Der konstatierte Handlungsbedarf und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen spiegeln sich in vielen Projekten der Initiative D21 wider – insbesondere in den Aktivitäten im Bildungsbereich. „Nach wie vor besteht ein großer Handlungsbedarf für die Förderung der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Gemeinsam haben wir die Chance – aber auch die Aufgabe – die richtigen Weichen zu stellen. Auch künftig wird es Aufgabe der D21 sein, Chancen, Nutzen und Teilhabemöglichkeiten der Informationsgesellschaft aufzuzeigen – und so den Innovationsstandort Deutschland weiter voran zu bringen.“, so Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21.

Dieser Aufgabe stellt sich die Initiative D21 als einmalige Plattform zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft bereits seit 1999 und hat in diesem Jahr mit der Neuaufstellung einen zielgruppenorientierten Kurs eingeschlagen. Die neuen Projekte für Offliner, Onliner und Trendsetter wurden im Rahmen der D21-Beiratssitzung vorgestellt und diskutiert. Die Teilnehmenden bewerteten den eingeschlagenen Kurs positiv. Staatssekretär Dr. Wuermeling bestätigte dies: „Die vorgestellten Projektvorhaben in den Bereichen Digitale Integration, Digitale Kompetenz und Digitale Exzellenz ergänzen sich hervorragend mit dem Aktionsprogramm der Bundesregierung „Informationsgesellschaft Deutschland 2010 (iD 2010)“ und den Maßnahmen im Rahmen des nationalen IT-Gipfels.“

Kontakt:
Stefan Jaekel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030.386.300.94
stefan.jaekel@initiatived21.de
http://www.initiatived21.de

Die Initiative D21 ist Europas größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Informationsgesellschaft in Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. Mit ihren gemeinnützigen Projekten setzt sich die Initiative D21 dabei insbesondere für mehr "Digitale Integration", "Digitale Kompetenz" und "Digitale Exzellenz" ein.